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Maria Theresia

Die Kaiserin in ihrer Zeit

Barbara Stollberg-Rilinger

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Beschreibung

"Diese Biographie ist ein Meisterinnenwerk."

Jury des Preises der Leipziger Buchmesse

Maria Theresia war durchdrungen von der Überzeugung, dass Gott ihr die Herrschaft über ein Riesenreich aufgebürdet und sie zugleich mit allen Fähigkeiten ausgestattet habe, dieser großen Aufgabe gerecht zu werden. So verfolgte sie als Königin und Kaiserin mit außerordentlichem Selbstbewusstsein und strenger Disziplin ihr Ziel, Ruhm und Größe des Hauses Habsburg zu verteidigen. Wie sich das Leben der Matriarchin gestaltete und welche Konflikte sie heraufbeschwor, als sie mit allen Mitteln versuchte, auch ihre Familie, den Hof, die Länder und ihre Untertanen dieser Maxime zu unterwerfen, hat die Historikerpreisträgerin Barbara Stollberg-Rilinger in dieser Biographie meisterhaft beschrieben.

Barbara Stollberg-Rilinger ist seit 2018 Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie wurde für ihre Forschungen mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, unter anderem mit dem
Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis, dem
Preis des Historischen Kollegs und mit dem
Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa. Für "Maria Theresia" wurde sie 2017 mit dem
Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sie zählt zu den bedeutendsten Historikerinnen unserer Zeit.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1083
Erscheinungsdatum 19.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-74113-5
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 21,6/14,2/4,8 cm
Gewicht 1103 g
Abbildungen mit 82 Abbildungen, davon 30 in Farbe, 1 Karte und 3 Stammtafeln
Auflage 1

Buchhändler-Empfehlungen

Eindrucksvoll, ausführlich und unbedingt lesenswert!

Julia Mareth, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Eine tolle Darstellung des Lebens und Wirkens Maria Theresias, Herrscherin über ein riesiges heterogenes Reich. Als junge ErbIN ihres Vaters geht sie, gefangen zwischen Tradition und Reformen, Katholizismus und Religionsfreiheit, Mutter "ihres Volkes" und ihrer Kinderschar ihre ganz eigenen Wege. Unter Berücksichtigung der äußeren Umstände und Einflüsse entwirft die Autorin ein umfangreiches und detailliertes, mit allerlei Kuriositäten und aus heutiger Sicht merkwürdig anmutenden Verhaltensweisen und Vorstellungen gespicktes Gesamtbild der Erzherzogin und ihrer Zeit.

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Diese detaillierte, über 1000 Seiten umfassende Biografie beschreibt die Habsburger Herrscherin als eine disziplinierte und kluge Machtpolitikerin( Reformen, Heiratspolitik,etc.).

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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für Liebhaber und Fans der Geschichte des 18. Jahrhunderts
von einer Kundin/einem Kunden aus Meilen am 02.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein Buch das etwas Ausdauer vom Leser, der Leserin verlangt und sehr ins Detail geht. Gibt aber einen sehr guten Überblick über das Zeitgeschehen, die Denkweise und die politische Situation des 18. Jahrhunderts.

„Einmal haben die Habsburger einen Mann, und dann ist es eine Frau.“ (Friedrich II. von Preußen)
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Maria-Theresia erscheint vielen als Ausnahmefigur selbst unter den berühmtesten weiblichen Herrscherinnen der Weltgeschichte - die Biographie einer äußerst willens- und durchsetzungsstarken Herrscherin in einer männlich dominierten Gesellschaft und darüber hinaus das lebendige Porträt einer Epoche, in der der Wiener Hof als der ... Maria-Theresia erscheint vielen als Ausnahmefigur selbst unter den berühmtesten weiblichen Herrscherinnen der Weltgeschichte - die Biographie einer äußerst willens- und durchsetzungsstarken Herrscherin in einer männlich dominierten Gesellschaft und darüber hinaus das lebendige Porträt einer Epoche, in der der Wiener Hof als der prächtigste in ganz Europa galt – Kriege, Reformen, dynastisches Denken, höfisches Leben, Religiosität, viel Kulturgeschichtliches auf über 850 Seiten in tollem Schreibstil. Absolute Leseempfehlung für Geschichtsinteressierte.

Magna Mater Austriae
von Gertie G. aus Wien am 08.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Autorin und Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger macht ihren Lesern zum 300. Geburtstag von Maria Theresia ein besonderes Geschenk: Eine knapp 1.000 Seiten starke Biographie, die penibel recherchiert und umfassend dokumentiert ist. Es bleiben kaum Fragen offen. Die Autorin nimmt sich in 15 Kapiteln der vielschichtigen Persönl... Autorin und Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger macht ihren Lesern zum 300. Geburtstag von Maria Theresia ein besonderes Geschenk: Eine knapp 1.000 Seiten starke Biographie, die penibel recherchiert und umfassend dokumentiert ist. Es bleiben kaum Fragen offen. Die Autorin nimmt sich in 15 Kapiteln der vielschichtigen Persönlichkeit der Herrscherin detailliert an. Das hochwertig gebundene und mit Lesebändchen versehene Buch enthält zahlreiche farbige Abbildungen, eine Landkarte der Habsburgischen Länder zur Zeit Maria Theresiens, eine Ahnentafel sowie viele Anmerkungen, weiterführende Literatur und Quellen. Auch ein Personenregister sowie ein Glossar helfen dem Leser sich in diesem opulenten Werk zurechtzufinden. Obwohl diese Biografie nicht die einzige ist, kann sie als wohltuend und umfassend bezeichnet werden. Ohne zu werten, wird das historische Umfeld, in das Maria Theresia hineingeboren wird, dargestellt. Obwohl die anderen Monarchien der als „Pragmatische Sanktion“ bekannten Vereinbarung über eine weibliche Thronfolge nach Karl VI. zustimmen, fallen diese Länder (vor allem Preußen unter Friedrich II.) nach dem Tod Kaiser Karls, wie die Aasgeier über die Habsburgischen Erbländer her. Man glaubt mit der jungen Herrscherin leichtes Spiel zu haben. Trotz der nicht allzu guten Ausbildung schafft es die junge Regentin, ihre Macht auszuspielen. „Die 23jährige zeigte sich vom ersten Tag ihrer Regierung an als die geborene Herrscherin“. (Prolog S.XX) Die einzelnen Kapitel umreißen verschiedene Episoden aus dem langen Leben Maria Theresias. In ihrem tief katholischen Religionsverständnis verschreibt sie sich dem Kampf gegen den „protestantischen Irrglauben“. Sie siedelt Bewohner aus „infizierten Gegenden“ weit weg vom Wiener Hof an. Daher gibt es in einigen Ländern der ehemaligen Donaumonarchie auch heute noch protestantische Enklaven (z.B. Siebenbürgen) Wir erhalten Einblick in das recht komplizierte Hofleben. Gemäß der Auffassung dieser Zeit ist „der fürstliche Körper im Alten Europa ein politischer Gegenstand ersten Ranges“. In Wien geht man zwar nicht so weit, wie im absolutistischen Frankreich, wo man dem König bei seinem Stuhlgang beobachten konnte. Ein wenig Privatleben behält sich Maria Theresia vor. Interessant ist jedenfalls ihr Verständnis zu ihren Titeln und Ländereien. So lässt sich zum König (und nicht zur Königin) von Ungarn bzw. Böhmen krönen, weil dort keine weibliche Thronfolge vorgesehen ist. Sie ist eine unermüdliche Arbeiterin mit einem überaus vollen Stundenplan. Die hohen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, verlangt sie auch von den anderen. Ihre (Liebes)Heirat mit Franz Stephan von Lothringen stellt in der damaligen Zeit, in der Ehen ausschließlich nach dynastischen Überlegungen geschlossen wurden, eine einsame Ausnahme dar. Ihre Kinder verheiratet sie nach nützlichen und Gewinn bringenden Aspekten, ohne Rücksicht auf deren Gefühle zu nehmen (Kap. IX „Kapital der Dynastie)). Maria Theresia gilt als große Reformerin. Mit der Einführung der Schulpflicht für alle Kinder macht sie sich nicht überall beliebt, denn die Kinder sind als Arbeitskräfte oft unentbehrlich. Die langen Sommerferien (9 Wochen), die es in Österreich nach wie vor gibt, sind ein Erbe dieser Verordnung. Die verschiedenen Verwaltungsreformen, die Maria Theresia einführt, bestehen in einigen Grundzügen im österreichischen Staat heute noch: z.B. die Kameralistik und/oder die „Maria Theresianische Kanzleiordnung“. Mit diesen Verwaltungsreformen gelingt es ihr aus dem „heruntergekommenen Riesenreich“ einen modernen Staat zu machen. Zwar bleiben die Reformen hinter jenen Friedrich II. von Preußen zurück, doch dessen Reich ist um einiges kleiner und beheimatet weniger unterschiedliche Völker. Maria Theresia reformiert das Hofleben. So erhalten die Beamten erstmals eine echte Besoldung und sind nicht auf „persönliche Gunst“ und „Gnadengaben“ nach Gutdünken bzw. auf ihre eigenen Güter angewiesen. (Kap. XIII „Die Unterthanen“) Auch die später „josephinisch“ genannte Landesaufnahem geht auf ihre Initiative zurück. Die Herrscherin musste einfach wissen, wie viele wehrfähige Männer ihr zur Verfügung stehen. Erstmals werden in der ganzen Monarchie die Häuser erfasst. Jedes Gebäude erhält eine „Konskriptionsnummer“. Ihr Hofmathematiker Johann Jakob Marinoni wird großen Anteil an der Vermessung haben. Wenn Österreich im Jahre 2017 das 200-jährige Bestehen des Katasters feiert, so ist auch dies auf Maria Theresia zurückzuführen. Nach dem Tod Franz Stephans wird Joseph II. Mitregent, was naturgemäß für ein hohes Konfliktpotential sorgt (Kapitel X). Ein großes Augenmerk wird auf Maria Theresia als Mutter gelegt. Sie wird ihre Kinder bis zu ihrem Tod 1780 mit guten Ratschlägen und oft harscher Kritik nerven. Sie ist ein echtes Kontrollfreak. Die zahlreichen Darstellungen Maria Theresiens im Kreise ihrer Familie sind gutgemeinte Illusionen, denn weder ist die Zeit, noch die Herrscherin selbst „gemütlich“. In ihren letzten Lebensjahren kam Maria Theresia sich selbst vor wie ein Relikt aus einem anderen Jahrhundert. Was ihr keine Freude, sondern Widerwillen bereitete. (Kap. XIV „Der Herbst der Matriarchin“). Im kurzen Epilog wird das lange Leben und Wirken Maria Theresias an Hand von wichtigen Eckdaten nochmals zusammengefasst. »Außergewöhnlich war im 18. Jahrhundert weniger, dass eine Frau Herrschaft ausübte, außergewöhnlich war vielmehr, dass ein Monarch, ob Mann oder Frau, das Geschäft des Regierens als persönliche Aufgabe derart ernst nahm.« Meine Meinung: Diese Biographie ist ausgezeichnet geschrieben und räumt mit so manchem Mythos oder Unwahrheit auf. Wir können in ein langes, ereignisreiches Leben Einblick nehmen, ohne voyeuristisch zu sein. Als Österreicherin und Beamtin sind mir die meisten Themen bekannt. Doch auch ich durfte ein paar Neuigkeiten oder Vertiefungen kennen lernen. Die Autorin hat die komplexen Zusammenhänge anschaulich und umfassend dargestellt, sodass kaum eine Frage offen bleibt. Dabei lässt ihr angenehmer Schreibstil diese gewichtige Biographie gut lesen. Aufgelockert ist das Werk durch eine großartige Auswahl an Zitaten. In dem einen oder anderen habe ich den Eindruck, dass sich Maria Theresia über sich selbst lustig macht. Einige Themen wie „die Vereinbarkeit des Berufs und der Familie“ und die Rolle der Frau in der Politik sind aktueller denn je. Fazit: Eine sehr gute Biographie von Maria Theresia, die man unbedingt lesen muss.


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  • I. Prolog

    II. Die Erbtochter

    III. Der Erbfolgekrieg

    IV. Kaiserin, Kaiser und Reich

    V. Reformen VI. Körperpolitik

    VII. Distinktionen und Finessen

    VIII. Sieben Jahre Krieg

    IX. Das Kapital der Dynastie

    X. Mutter und Sohn

    XI. Die Religion der Herrschaft

    XII. Das Fremde im Eigenen

    XIII. Die Untertanen

    XIV. Der Herbst der Matriarchin

    XV. Epilog

    Anhang