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Unschuldsengel

Thriller

Die kleine Hanna will ihre Mutter tot sehen - ein Gänsehaut-Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

In den Augen ihres Vaters Alex ist die achtjährige Hanna ein süßer Engel, der keiner Seele etwas zuleide tun würde. Doch in Mutter Suzette wächst die Sorge: Hanna spricht kein Wort und verhält sich immer aggressiver, vor allem ihr gegenüber. Eines Tages hält Suzette statt der erwarteten Hausaufgaben plötzlich Hass-Briefe in der Hand. Verstört flüchtet sie ins Badezimmer. Bis es an der Tür klopft, wieder und wieder. Als Suzette endlich öffnet, steht ihr kleines Mädchen im Türrahmen. Nur das Weiße ihrer Augen ist zu sehen, und sie spricht die ersten Worte ihres Lebens: »Ich bin nicht Hanna … «

Wer Gänsehaut-Thriller à la Stephen King liebt, wird mit »Unschuldsengel« Hanna seine wahre Freude haben. In den USA hat Filmemacherin Zoje Stage mit ihrem Thriller-Debüt direkt einen Bestseller gelandet.

»Vielleicht sollten Sie sich die Augen zuhalten.« Entertainment Weekly
»Ein wunderbar gruseliger Thriller.« New York Post
Portrait

Zoje Stage ist Filmemacherin und liebt alles, was spannend und unheimlich ist. Ihr Debütroman Unschuldsengel erschien im Juli 2018 und war ein USA-Today-Bestseller. Sie lebt in Pittsburgh, Pennsylvania.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 01.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-22692-6
Verlag Knaur
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/3,8 cm
Gewicht 389 g
Originaltitel Baby Teeth
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Charlotte Lungstrass-Kapfer
Verkaufsrang 59248
Buch (Taschenbuch)
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14,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Jennifer Pereira, Thalia-Buchhandlung Bonn

Ich hab’s geliebt! Thriller mit Kindern finde ich immer außerordentlich unheimlich. Auch dieses Mal bin ich nicht enttäuscht worden, denn hier liefen mir einige Schauer über den Rücken. Ein Thriller mit leichter Horrorqualität.

V. Harings, Thalia-Buchhandlung

Dies ist eine wahre Überraschung für mich gewesen. Ein Horror-Thriller voller Traurigkeit, Mystery und Drama und das alles ausgehend von einer Achtjährigen und ihrer Familie. Nichts für schwache Nerven.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Atemholen nicht vergessen!
von Ulrike Frey aus Haltern am See am 13.02.2020

Ein dunkles Cover zeigt einen langen Flur, darin sehen wir von ein kleines Mädchen im weißen Kleid mit bloßen Füßen. Nur an der Fußstellung erkennen wir, dass das Mädchen uns zugewandt ist, denn ihre langen Haare verdecken ihr Gesicht. Darunter in schreiendem Weiß: UNSCHULDSENGEL - und der Hinweis: Thriller. Ja, das Cover macht ... Ein dunkles Cover zeigt einen langen Flur, darin sehen wir von ein kleines Mädchen im weißen Kleid mit bloßen Füßen. Nur an der Fußstellung erkennen wir, dass das Mädchen uns zugewandt ist, denn ihre langen Haare verdecken ihr Gesicht. Darunter in schreiendem Weiß: UNSCHULDSENGEL - und der Hinweis: Thriller. Ja, das Cover macht sehr, sehr neugierig! Hanna ist ein süßer Engel, zumindest empfindet dass ihr Vater Alex das so. In Hannas Augen ist Alex auch der einzige, der sie versteht und liebt. In gleichem Maße, wenn nicht noch mehr, bringt Hanna ihrer Mutter offensichtlich reinen Hass entgegen. Zudem stört es sie, dass Alex seine Frau liebt. Natürlich macht Suzette dennoch alles für ihre offenbar stumme Tochter, sie unterrichtet sie und bastelt mit ihr, vor allem, weil keine Schule die 7 Jahre alte Hanna halten kann. Hanna zeigt sich dort von ihrer schlechtesten Seite, verhaut Kinder und Schlimmeres. - Eines Tages schlägt sie fest mit der Faust an das Badezimmer, in dem ihre Mutter sich sammeln will, nachdem sie von Hanna Hassbriefe erhalten hat. Suzette öffnet. Ihr kleines Mädchen sprich seine ersten Worte - mit französischem Dialekt -, dabei zeigt sie allerdings nur das Weiße ihrer Augen: "Ich bin nicht Hanna ..." - Leider spricht sie so nur mit ihrer Mutter und ist ihrem Vater gegenüber weiterhin stumm, aber sehr lieb. Doch auch dieser sucht nach einer Lösung für das Schulproblem, seine Tochter sieht jedoch als Grund dafür die ihn beeinflussende Mutter. - Die Situation in der Familie spitzt sich zu. Der Roman wird aus Sicht von Suzette und Hanna jeweils in der dritten Person erzählt. Suzette, die ihre Tochter liebt, der es aber immer schwerer fällt, sie nicht als unheimlich zu empfinden. Die scheinbar hochintelligente Hanna dagegen verfolgt einen Plan, oder ist es die Person, die aus Hanna spricht? Na, ich will nichts verraten. Ich kann und will nicht ein Wort mehr über diesen immer spannender werdenden Thriller verlieren. Die Charaktere sind super herausgearbeitet und man kann sich gut in die Handlung hineinversetzen. Der Roman von Zoje Stage - "Unschuldsengel" erschien im Oktober 2019 bei Knaur Verlag. Er wurde aus dem Englischen übersetzt von Charlotte-Lungstrass-Kapfer.

Was für ein Engelchen
von World of books and dreams am 28.12.2019

Die kleine Hanna wächst wohlbehütet im Hause ihrer Eltern auf. Für ihren Vater Alex ist die Siebenjährige die Welt, auch wenn sie noch nie ein Wort gesprochen hat, ist sie für ihn das perfekte Engelchen. Für ihre Mutter Suzette, die sie zu Hause unterrichtet und die sie jede Minute des Tages versorgt, wird Hanna immer unheimlich... Die kleine Hanna wächst wohlbehütet im Hause ihrer Eltern auf. Für ihren Vater Alex ist die Siebenjährige die Welt, auch wenn sie noch nie ein Wort gesprochen hat, ist sie für ihn das perfekte Engelchen. Für ihre Mutter Suzette, die sie zu Hause unterrichtet und die sie jede Minute des Tages versorgt, wird Hanna immer unheimlicher. Nicht nur, dass sie ihr Worte aufschreibt, durch die sie sich bedroht fühlt, nein, sie beginnt auch zu sprechen. Doch die Worte, die Hanna spricht, machen Suzette mehr als nur ein bisschen Angst. Meine Meinung Unschuldsengel hat ein Cover, das mir schon beim Betrachten eine Gänsehaut machte und mich irgendwie an eine Mischung aus der Exorzist und the Ring erinnerte. Damit war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Der Schreibstil ist leicht, direkt und so klar, dass man das Geschehen im Hause der Familie Jensen deutlich im Kopfkino verfolgen kann. Genauso gut schafft es die Autorin aber auch, die Emotionen und Gedanken der Protagonisten so intensiv darzustellen, dass man sich absolut in sie hineinversetzen kann. Genau das ist es auch, was diesen Thriller so unheimlich macht und an die Seiten fesselt. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, denn diese Mischung aus Entsetzen und Grusel und auch Unglaube, was so ein kleines Kind überhaupt für Gedanken hegt, machten die Geschichte absolut spannend. Das Tempo bleibt insgesamt eher ruhig, wobei ich diesen Thriller auch eher in Richtung Psychothriller einordnen würde, denn genau auf die Psyche geht es hier auch. Erzählt wird das ganze durch einen Erzähler in dritter Person aus wechselnder Perspektive zwischen Hanna, das Mädchen und Suzette, die Mutter. Trotzdem werden Gefühle und Gedanken absolut deutlich und man kann hier mitfühlen und ja auch mit Angst bekommen. Gerade als Mutter konnte ich mich in Suzette einfühlen und ihr Entsetzen nachvollziehen. Es gibt in diesem Thriller nur wenige Charaktere, von denen, wie gesagt, Suzette und Hanna in den Mittelpunkt gerückt werden. Aber auch der Vater Alex wird intensiv gezeichnet. Suzette hatte es nicht leicht in der eigenen Kindheit und ist von einer Krankheit gezeichnet, die es ihr ebenfalls schwer machte und auch immer noch macht. Nach außen möchte sie so gerne das Bild der perfekten Mutter und Familie projizieren, doch da macht ihr Hanna immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Durch Hannas Eigenarten und dadurch, dass sie Hanna von zu Hause unterrichtet, sind sowohl ihr gesellschaftliches Leben als auch Freundschaften immer mehr zerbrochen. Sie ist allein und isoliert und mit der gesamten Situation völlig überfordert. Hanna macht es ihr auch alles andere als leicht, denn das kleine Mädchen, das hoch intelligent ist und dessen Gedankengänge regelrecht Angst machen, wirken nicht nur auf Suzette als Mutter unheimlich. Das Alex, Ehemann und Vater, das alles anders sieht, macht es für Suzette noch schwerer. Denn gegenüber ihrem Vater ist Hanna wirklich ein kleines Unschuldsengelchen, das kein Wässerchen trüben kann. Mein Fazit Absolut fesselnd und mit einer Art unterschwelliger Spannung, basierend auf eine nahezu unglaublich klingenden Geschichte, die wirklich intensiv auf die Psyche wirkt, ließ mich das Buch erst los, nachdem ich es beendet hatte. Die Zeichnungen der Charaktere waren schlüssig und beängstiged glaubhaft, was noch einmal mehr dazu führte, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Absolut mitreißend, verstörend und schockierend!

Manipulativ, abgründig und unglaublich fesselnd
von Susi Aly am 16.12.2019

Aufgrund des Klappentextes hat mich “Unschuldsengel” von Zoje Stage schon total neugierig gemacht und ich musste dieses Buch einfach lesen. Der Einstieg gelang mir sofort sehr gut, denn die Autorin zaubert eine sehr beklemmende und auch verstörende Atmosphäre. Was unglaublich gut zur Gesamtstory passt. Der Schreibstil tat sein... Aufgrund des Klappentextes hat mich “Unschuldsengel” von Zoje Stage schon total neugierig gemacht und ich musste dieses Buch einfach lesen. Der Einstieg gelang mir sofort sehr gut, denn die Autorin zaubert eine sehr beklemmende und auch verstörende Atmosphäre. Was unglaublich gut zur Gesamtstory passt. Der Schreibstil tat sein übriges. Er ist eindringlich, leicht und unglaublich fesselnd, so das ich einfach nur durch die Seiten gerauscht bin. Die Spannung war immens hoch. Ich war nicht in der Lage das Buch zur Seite zu legen, da es einfach verdammt spannend und auch nervenzehrend war. Die Autorin hat es besonders auf der psychologischen Ebene enorm gut ausgearbeitet. Sie deckt die Hintergründe auf und zeigt damit auf, wie schwierig die komplette Beziehung zwischen Mutter und Kind ist. Dies äußert sich nicht erst im Jetzt. Die Weichen wurden viel früher gelegt. In dem bestreben ihrer Tochter alles zu geben, vergisst Suzette leicht an sich selbst zu denken. Perfekt gibt es nicht. So treten auch Konflikte und Rivalitäten auf. Hanna war für mich ein überaus interessanter und auch faszinierender Charakter. Für mich als Mutter ist es durchaus beängstigend, über ein Kind wie Hanna zu lesen. Es löst Wut, Fassungslosigkeit, aber auch Hilflosigkeit aus. Man möchte alles für sein Kind tun, aber gleichzeitig kann man nicht wirklich gezielt dagegen vorgehen. Und immer diese Angst, was wohl als nächstes passieren könnte. Hanna ist manipulativ, verdammt intelligent und stumm. Die sich immer mehr steigernde Verzweiflung Suzettes ging mir sehr nah und hat mich extrem gefordert. Hanna ist sieben Jahre alt und legt Verhaltensweisen an den Tag, die Sorgen bereiten. Doch ist sie tatsächlich abgrundtief böse, psychopathisch oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Zoje Stage versteht es perfekt auch den psychologischen Aspekt dieser gequälten Seele aufzuzeigen. Auf der einen Seite ist da dieser Unschuldsengel, der nichts mehr möchte als geliebt zu werden und auf der anderen Seite ist da, die gestörte und manipulative Hanna. Mir gelang es wirklich sehr gut , mich in sie hineinzufühlen. Hanna ist dadurch viel greifbarer. Sie ist nicht nur manipulativ. Da herrscht viel Angst, Wut und auch Trotz. Etwas womit man als Eltern durchaus zurechtkommen kann. Bei Hanna geht dies jedoch weiter und selbst ich war extrem schockiert über das Ausmaß und den Einfallsreichtum. Suzette in ihrer Rolle als Mutter gefiel mir ebenfalls sehr gut. Dennoch hätte sie in meinen Augen viel stärker sein können. Aber Suzette hat auch einen schwierigen Hintergrund, was man keinesfalls außer Acht lassen sollte. Sie musste sehr viel Schmerz, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit ertragen. Das hat sie geformt und trotz allem, ist ihre Entwicklung beachtlich. Denn so leicht lässt sie sich nicht unterkriegen. Was ich hier wirklich enorm gut fand, man erfährt die Perspektiven von Hanna und von Suzette. Was es mir ermöglichte, mich noch besser in sie hineinzuversetzen. Ich konnte ihre Gedankengänge und auch Handlungen sehr gut nachvollziehen. Auch Suzettes Mann punktet mit seiner Art, was diese Geschichte nur umso größer macht. Allesamt sehr authentische und lebendige Charakter, die mir mit ihrer Emotionsgewalt sehr nahe gingen. Die Handlung selbst empfand ich als unglaublich spannend und gehaltvoll, Es wird recht bald klar worauf es hinausläuft. Dabei bringt die Autorin auch ernste Themen zur Sprache und zeigt sehr deutlich auf, was tatsächlich alles im argen liegt. Aufgrund einiger Wendungen, war ich so manches Mal schockiert und wütend zugleich. Man kann einfach nicht glauben, was alles passiert und wie akribisch dabei vorgegangen wird. Die Abgründe die sich hier auftun sind enorm und es scheint nichts zu geben, was diese schließen könnte. Ich bin absolut begeistert von dieser Geschichte, die mich ununterbrochen in Atem gehalten hat und mich unglaublich mitfiebern ließ. Hannas Persönlichkeit ist einfach sehr genial ausgearbeitet und besonders ihre Kreativität, sich zu äußern hat mich wirklich beeindruckt. Und daneben Suzettes innere Zerrissenheit und der stetige Kampf zwischen sich selbst und Selbstzweifeln, haben diesen Roman einfach perfekt abgerundet. Für mich einfach großartig. Auch wenn dieser Thriller eher ruhig ist, nimmt er komplett gefangen und lässt nicht eine Sekunde los. Das Ende empfinde ich jedoch als etwas offen. Ich würde mir sehr einen zweiten Teil wünschen. Fazit: “Unschuldsengel” ist ein sehr beklemmender, verstörender und intensiver Roman, der enorm an die Grenzen bringt. Manipulativ, abgründig und unglaublich fesselnd. Ein Mutter – Tochter Beziehung die aus dem Ruder läuft und so einige Abgründe offenbart, die sich nicht so leicht überwinden lassen. Ich bin begeistert von diesem Facettenreichtum und dieser Dynamik. Ein Thriller der enorm unter die Haut geht, aber auch Stoff zum nachdenken mit auf den Weg gibt. Bitte mehr davon.