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Wie die Schweine

Roman

suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe Band 5023

Agustina Bazterrica

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Beschreibung

Marcos verantwortet die Produktion einer Schlachterei. Er kontrolliert die eingehenden Stücke, kümmert sich um den korrekten Schlachtvorgang, überprüft die Qualität, setzt die gesetzlichen Vorgaben um, verhandelt mit den Zulieferern … Alles Routine, Tagesgeschäft, Normalität. Bis auf den Umstand, dass in der Welt, in der Marcos lebt, Menschen als Vieh zum Fleischverzehr gezüchtet werden.Dieser Roman hält uns Fleischfressern kompromisslos den Spiegel vor. Er stellt Fragen in den Raum - nach Moral, Empathie, den bestehenden Verhältnissen. Und er verschafft, was nur die Literatur verschafft: neue Einsichten, neue Gefühle, nachdem alle Argumente längst ausgetauscht sind.

Agustina Bazterrica, geboren 1974 in Buenos Aires, traf mit der Veröffentlichung ihres Romans einen neuralgischen Punkt der argentinischen Kultur. Nach wochenlanger Platzierung auf der Bestsellerliste und der Verleihung des Premio Clarín, der wichtigsten literarischen Auszeichnung des Landes, gilt sie als eine der erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation..
Matthias Strobel, geboren 1967, ist seit 1999 als freier Übersetzer für spanischsprachige Literatur und seit 2005 auch als Agent für lateinamerikanische Autoren tätig.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 236
Erscheinungsdatum 20.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-47023-7
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/2,5 cm
Gewicht 290 g
Originaltitel Cadáver exquisito
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Matthias Strobel
Verkaufsrang 28930

Weitere Bände von suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe

Buchhändler-Empfehlungen

Carolin Hillemeir, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Dieses Buch hat mich nicht nur beeindruckt, sonder auch extrem schockiert. Ich habe noch nie etwas gelesen, vor dem ich mich so arg geekelt habe, das ich aber gleichzeitig für keinen Moment aus der Hand legen konnte. Eine unbedingte Leseempfehlung!

Lesen Sie es! Reden Sie darüber!

Johanna Kasischke, Thalia-Buchhandlung Köln

Ich kann gar nicht in Worte fassen, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Es provoziert, ist politisch, aktuell, es überrascht, verwirrt und lässt den Leser mit einem mulmigen Gefühl zurück. Dieser Roman ist keine leichte Kost. Anstatt Tieren werden Menschen zum Fleischverzehr gezüchtet, da alle Tiere an einem tödlichen Virus leiden. Menschen werden als „Produkt“ oder „Stück“ bezeichnet. Sie werden klassifiziert und ihnen wird ein Wert zugeschrieben. Menschen werden extra „gezüchtet“, um dann als „Spezialfleisch“ im Kühlregal zu landen. Sprachlich ist das Buch eine Wucht. Mit einer sehr trockenen Sprache beschreibt die Autorin die Vorgänge in dieser Welt. Vieles ist ziemlich schockierend und einfach unvorstellbar. Es ist unbegreiflich, wie man Menschen züchten kann. Wie man das alles mitmachen kann. Es geht um Mitläufer, Werte, Fleischverzehr und gesellschaftliche Kritik. Dieses Buch ist definitiv lesenswert, regt zum nachdenken und vor allem zum diskutieren an. Lesen Sie es! Reden Sie darüber!

Kundenbewertungen

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nichts für schwache Nerven
von Icebird aus Moers am 25.01.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Um es gleich zu sagen: Das Buch ist nichts für empfindliche Gemüter. Es kommt zu sehr drastischen Schilderungen die nicht jedermanns Sache sein dürften. Abgesehen davon : Klasse, unkonventionelle Story mit akutellem Zeitbezug (unser Fleischkonsum). Indem der Mensch selbst zur Nahrung wird, wandelt sich der Blick auf die Flei... Um es gleich zu sagen: Das Buch ist nichts für empfindliche Gemüter. Es kommt zu sehr drastischen Schilderungen die nicht jedermanns Sache sein dürften. Abgesehen davon : Klasse, unkonventionelle Story mit akutellem Zeitbezug (unser Fleischkonsum). Indem der Mensch selbst zur Nahrung wird, wandelt sich der Blick auf die Fleischindustrie mit allen negativen Auswirkungen. Die Sprache ist straight und trotzdem nicht flach, der Erzählstil packend. Ich habe das Buch in 12 Stunden ausgelesen.

Großartiges Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Tulln an der Donau am 18.01.2021

Wie ein Schlag in die Magengrube. Der Horror ist allgenwertig . Die Sprache ist knapp und einprägsam und bleibt dabei immer poetisch. Dabei tauchen immer wieder die Abgründe der modernen Gesellschaft auf. Eine der besten Dystopien, die ich in letzter Zeit gelesen habe! Kann es kaum erwarten weiter, weitere Bücher der Autorin zu ... Wie ein Schlag in die Magengrube. Der Horror ist allgenwertig . Die Sprache ist knapp und einprägsam und bleibt dabei immer poetisch. Dabei tauchen immer wieder die Abgründe der modernen Gesellschaft auf. Eine der besten Dystopien, die ich in letzter Zeit gelesen habe! Kann es kaum erwarten weiter, weitere Bücher der Autorin zu lesen.

Menschen als Fleischersatz? Kein Problem!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2020

Was wäre, denn wir keine Tiere mehr essen könnten, aber dennoch Fleisch zum Überleben bräuchten? Na, dann produzieren wir halt Menschenfleisch, die Haut ist auch wiederverwertbar, kein Problem. «Wie die Schweine» ist eine Anklage an die Fleischindustrie und die vermeintlich moralische Überlegenheit, mit welcher sich der Mensch ... Was wäre, denn wir keine Tiere mehr essen könnten, aber dennoch Fleisch zum Überleben bräuchten? Na, dann produzieren wir halt Menschenfleisch, die Haut ist auch wiederverwertbar, kein Problem. «Wie die Schweine» ist eine Anklage an die Fleischindustrie und die vermeintlich moralische Überlegenheit, mit welcher sich der Mensch erlaubt andere Tiere zu schlachten. Im Buch wird die Produktion von Menschenfleisch wie die Schweinezucht dargestellt. Angeekelt sind die Lesenden nur deshalb, weil es sich um Menschen handelt und nicht um andere Tiere. So regt das Buch zum Nachdenken über den eigenen Fleischkonsum und die eigene moralische Einstellung zur Tierzucht und -haltung an.


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