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Deutsches Haus

Roman


Von der Erfinderin der TV-Serien Weissensee und Ku'damm 56 / 59


»Dieser Roman kommt genau zur richtigen Zeit.« Iris Berben 

Frankfurt 1963. Eva, gelernte Dolmetscherin und jüngste Tochter der Wirtsleute Bruhns, steht kurz vor ihrer Verlobung. Unvorhergesehen wird sie gebeten, bei einem Prozess die Zeugenaussagen zu übersetzen. Ihre Eltern sind, wie ihr zukünftiger Verlobter, dagegen: Es ist der erste Auschwitz-Prozess, der in der Stadt gerade vorbereitet wird. Eva, die noch nie etwas von diesem Ort gehört hat, folgt ihrem Gefühl und widersetzt sich ihrer Familie. Sie nimmt die Herausforderung an, ohne zu ahnen, dass dieser Jahrhundertprozess nicht nur das Land, sondern auch ihr eigenes Leben unwiderruflich verändern wird.

 

Portrait
Annette Hess stammt aus Hannover und studierte zunächst Malerei und Innenarchitektur, später Szenisches Schreiben. Sie arbeitete als freie Journalistin, Regieassistentin sowie Drehbuchlektorin. Seit 1998 ist sie ausschließlich als Drehbuchautorin tätig. Bekannt wurde sie durch ihre Fernsehserien Weissensee, Ku’damm 56 und Ku’damm 59. Annette Hess lebt in Niedersachsen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Grimme-Preis, den Frankfurter Preis der Autoren sowie den Deutschen Fernsehpreis. Deutsches Haus ist ihr erster Roman. 
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 30.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-06117-7
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,2/2,5 cm
Gewicht 263 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 11506
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Rebecca Schwarzkönig, Thalia-Buchhandlung Freudenstadt

Eine Geschichte gegen das Vergessen und Verdrängen! Eine junge Frau arbeitet, gegen den Willen ihrer Familie und ihres Verlobten, als Dolmetscherin beim ersten Auschwitz-Prozess. Dieser wird nicht nur ihr Leben verändern.

Nadine Sommer, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Geschichte muss erzäflt werden, um nicht vergessen zu werden! Während alle um sie rum schweigen und verdrängen, tritt die junge Eva eine Stelle beim ersten Auswitz-Prozess an, die ihr Leben verändern wird. Gut erzählt und recherchiert.

Kundenbewertungen

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Deutsche Geschichte in einen wunderbaren Roman verpackt.
von Gisela Simak aus Landshut am 22.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Meine Meinung Mittlerweile habe ich schon eine Menge Bücher über den Holocaust gelesen. Dieses konnte mich sehr begeistern. Eva kommt sympathisch rüber. Ein Lob an den Verlag für das Cover. Es trifft Eva wirklich sehr gut. Eine biedere, strebsame Frau. Genauso habe ich mir Eva vorgestellt. Eva soll in einem Prozess Zeugenauss... Meine Meinung Mittlerweile habe ich schon eine Menge Bücher über den Holocaust gelesen. Dieses konnte mich sehr begeistern. Eva kommt sympathisch rüber. Ein Lob an den Verlag für das Cover. Es trifft Eva wirklich sehr gut. Eine biedere, strebsame Frau. Genauso habe ich mir Eva vorgestellt. Eva soll in einem Prozess Zeugenaussagen übersetzten. Den ersten Auschwitz- Prozess in Frankfurt. Sie kann überhaupt nicht verstehen, dass ihre Eltern total dagegen sind. Auch ihr Verlobter spricht sich dagegen aus. Eva gelangt schon bald an ihre psychischen Grenzen. Dieser Prozess beinhaltet weit mehr, als Eva für möglich gehalten hätte. Ihr beschauliches Leben bekommt Risse. Evas Verlobten konnte ich keine Sympathie abgewinnen. Irgendwie fehlte mir da die Liebe zu Eva. Im Lauf der Geschichte hat man einen besseren Durchblick. Man beginnt ihren Verlobten zu verstehen. Evas Eltern fand ich so richtig nett. Der Papa führt sein Wirtshaus „Deutsches Haus“ weiter, trotz Probleme mit dem Rücken. Lässt für’s erste den Mittagstisch ausfallen. Die Mutti kümmert sich um die Kinder. Sie hat Angst, dass Eva mit ihrem Verlobten nicht glücklich wird. Eine harmonische Familie, wie aus dem Bilderbuch. Mit ganz normalen, alltäglichen Problemen. Eva Bruhns ist sehr behütet aufgewachsen. Was in Auschwitz passiert ist, erfuhr sie erst im Gerichtssaal. Zunächst hatte ich das Gefühl, sie lässt das Ganze nicht an sich heran. Als Eva jedoch eine Verbundenheit mit ihrem eigen Leben spürt, ist nichts mehr so, wie es war. Fazit Ein Stück deutsche Geschichte wurde von der Autorin in einen wunderbaren Roman verpackt. Die Protagonisten wirken authentisch. Die Thematik wird niemals an Aktualität verlieren. Der Holocaust hat viele Mitschuldige geschaffen. Eva Bruhns hat sich von einer naiven jungen Frau zu einer richtigen Kämpferin gemausert. Die Wahrheit hat sie reifer gemacht. Die Wahrheit hat sie stellenweise verzweifeln lassen. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt, im Frankfurt 1963. Der Schreibstil liest sich wie Butter. Eine absolute Empfehlung von mir. Danke Annette Hess.

von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2019
Bewertet: anderes Format

Annette Hess hat mit ihrem Roman ein spannendes Thema aufgegriffen,den Auschwitz-Prozess in Frankfurt.Mit viel Lokalkolorit bringt uns die Autorin an einen Wendepunkt der BRD.

Genial
von einer Kundin/einem Kunden aus Calden am 03.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Sehr fesselnd geschrieben. Es hat die Unsicherheiten der deutschen mit ihrer "Schuld" sehr gut wiedergeben