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Und ich war da

Roman

Martin Beyer

(4)
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Beschreibung

DU HÄTTEST EINE FLAMME SEIN SOLLEN, AUGUST, UND BIST DOCH NUR EINE FUNZEL GEWORDEN.«

August Unterseher hat überlebt. Anders als so viele andere, die er kannte und liebte: Konrad, sein Bruder, ein glühender Nazi, gefallen bei Charkow. Paul, sein bester Freund, Suizid im italienischen Exil. Isa, seine erste Liebe, Schwarzhändlerin und Kommunistin, verschollen.
Erst spät in seinem Leben vermag er, sein Schweigen zu brechen und zu erzählen. Vom Bruder und vom Vater, von Paul und Isa. Von sich, vom Krieg und den Jahren danach. Und er versucht zu begreifen, warum er mit seiner Zeit gegangen ist, statt sich ihr entgegenzustellen.

»Wissen Sie, wonach ich mich bei Autoren sehne? Relevanz und Eleganz, immer! Und Martin Beyer besitzt in seinem Schreiben, in seiner Person beides. Das ist sooo selten. Es macht glücklich.« Nora Gomringer

Martin Beyer, geboren 1976, ist promovierter Germanist und lebt und arbeitet in Bamberg als freier Autor und Dozent für Kreatives Schreiben. 2009 erschien sein Debütroman Alle Wasser laufen ins Meer. Im selben Jahr erhielt er den Walter-Kempowski-Literaturpreis, 2011 den Kultur-Förderpreis der Stadt Bamberg.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 30.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-20039-7
Verlag Ullstein Buchverlage
Maße (L/B/H) 20,4/13,7/2,7 cm
Gewicht 348 g
Auflage 1. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Ein bittes Schicksal unter Tausenden.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Rostock

Eigentlich aufgrund der Thematik eine Pflichtlektüre, leider wirkt der Roman an manchen Stellen zu sehr anhand einer Liste abgearbeitet, fast "zu durchdacht". Sehr schade, da das Erlebte, das Schicksal von August Unterseher exemplarisch für so viele andere dieser Zeit steht. Trotzallem sticht Martin Beyer's Schreibstil aus der Masse heraus und so sind die fast 200 Seiten trotzdem weiterzuempfehlen.

Kundenbewertungen

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War ich da?
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2020

"Und ich war da" ist der berührende Bericht eines Soldaten im zweiten Weltkrieg, der Jahrzehnte später versucht, Worte für das Unsagbare zu finden, Worte für Geschehnisse, die er erlebt hat, ohne sie zu verstehen, und darüber den Willen verloren hat, weiterzuleben, aber zu wenig Antrieb hat, sich selbst das Leben zu nehmen. Er b... "Und ich war da" ist der berührende Bericht eines Soldaten im zweiten Weltkrieg, der Jahrzehnte später versucht, Worte für das Unsagbare zu finden, Worte für Geschehnisse, die er erlebt hat, ohne sie zu verstehen, und darüber den Willen verloren hat, weiterzuleben, aber zu wenig Antrieb hat, sich selbst das Leben zu nehmen. Er bleibt gefangen in einer schmerzhaften Zwischenwelt, die manchmal die Grenze zum Aushaltbaren überschreitet. Ein wertvolles, wichtiges Buch.

Und ich war da
von einer Kundin/einem Kunden am 04.12.2019

August Unterseher, bei Kriegsausbruch Anfang Zwanzig, hadert mit seinem Schicksal. Ohne zu wollen, aber auch ohne die Kraft, sich anders zu entscheiden, durchlebt er eine schwierige Herkunft, das Verschwinden von Freunden, die Kriegsgräuel im Osten und die Heimkehr als Kriegsversehrter. Der zweite Roman von Martin Beyer, Dozent... August Unterseher, bei Kriegsausbruch Anfang Zwanzig, hadert mit seinem Schicksal. Ohne zu wollen, aber auch ohne die Kraft, sich anders zu entscheiden, durchlebt er eine schwierige Herkunft, das Verschwinden von Freunden, die Kriegsgräuel im Osten und die Heimkehr als Kriegsversehrter. Der zweite Roman von Martin Beyer, Dozent für Kreatives Schreiben und Bachmannpreis-Teilnehmer 2019. Manchmal etwas musterhaft. Die Episode als Henkersgehilfe bei der Hinrichtung von C. Probst und der Geschwister Scholl unpassend. Habe das Buch aber trotzdem als Auseinandersetzung mit einer Zeit, in der es keine Kompromisse gibt, mit großem Interesse gelesen.


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