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Zu Staub

Thriller

Der neue Roman von der «Queen of Crime» (Sunday Times). Eindringlich schreibt Jane Harper über die gnadenlose australische Wildnis und über Menschen, die grausamer sein können als jede Natur.
Zwei Brüder treffen sich am Zaun, der ihre Farmen voneinander trennt. Tief im Outback sind sie einander die einzigen Nachbarn. Ihre Häuser liegen vier Stunden Autofahrt voneinander entfernt. Cam, der mittlere Bruder, der die Familienranch verwaltete, liegt tot zu ihren Füßen. Er ist allein in der Hitze gestorben. Die beiden Männer bringen ihren Bruder heim auf die Ranch. Aber in der tiefen Trauer wächst das Misstrauen. Was, wenn Cam keines natürlichen Todes gestorben ist? Was, wenn Isolation und Einsamkeit hier im Nirgendwo die Menschen verändern - zum Bösen?
Portrait

Jane Harper ist Journalistin beim Herald Sun. Sie lebt in Melbourne. Mit ihrem Erstling «Hitze» gewann sie neben zahlreichen anderen Preisen auch den wichtigsten britischen Krimipreis, den «Gold Dagger». «Hitze» schaffte es auf Platz 1 der Bestsellerliste der Times. Zuletzt wurde sie mit dem Prix Polar für den besten internationalen Thriller ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 23.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00098-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/4 cm
Gewicht 496 g
Originaltitel The Lost Man
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 27449
Buch (Paperback)
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Buchhändler-Empfehlungen

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Wie auch schon bei ihrem anderen Krimi "Hitze" habe ich auch diesen verschlungen. Die australische Sonne brennt immer noch auf meiner Haut. Klasse Krimi!!!!

Diotima Johanns, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Ich habe den Roman verschlungen! "Zu Staub" hat mich so gepackt, dass ich mir einen Wasservorrat anlegen und roten, australischen Staub von meinem Buch wischen wollte.

Kundenbewertungen

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Überleben im Outback
von einer Kundin/einem Kunden aus Hürm am 16.08.2019

Bewertung: 3 1/2 Sterne Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich den zweiten Thriller der australischen Autorin "Ins Dunkel" gelesen. Zur selben Zeit kam auch ihr Debüt "The Dry" oder "Die Hitze" als Taschenbuch (mit neuem Titel) heraus. Beide haben mir gut gefallen (war gerade erstaunt, dass ich 3 1/2 und 4 Sterne ver... Bewertung: 3 1/2 Sterne Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich den zweiten Thriller der australischen Autorin "Ins Dunkel" gelesen. Zur selben Zeit kam auch ihr Debüt "The Dry" oder "Die Hitze" als Taschenbuch (mit neuem Titel) heraus. Beide haben mir gut gefallen (war gerade erstaunt, dass ich 3 1/2 und 4 Sterne vergeben habe...hatte ich beide Thriller doch noch in ziemlich guter und positiver Erinnerung). "Zu Staub" ist ein Stand Alone und gehört nicht zur Reihe von Ermittler Aaron Falk. Ich würde es auch nicht als Thriller, sondern eher als Familiendrama bezeichnen. Wir befinden uns im Westen von Australien, im Outback. Einsame Farmen, der nächste Nachbar ist Stunden entfernt, die Wüste und der Sand das alltägliche Bild. Man spürt beim Lesen direkt den Staub zwischen den Zähnen. Der Titel ist im wahrsten Sinne des Worters perfekt gewählt, auch wenn der englische Originaltitel "The Lost Man" ebenso passt. Wer sich in dieser Gegend verirrt oder nicht ausreichend ausgerüstet ist, hat kaum eine Überlebenschance. So ergeht es auch Cameron Bright. Er ist jedoch kein Fremder, lebt seit seiner Geburt auf der Familienranch und war perfekt ausgerüstet. Und trotzdem wird seine Leiche unweit des legendären "Stockman Grabes" gefunden. Sein Wagen steht vollbepackt mit der kompletten Ausrüstung etwa 10 km entfernt. Weder der herbeigerufene Polizeibeamte, noch der Sanitäter können eine Gewalteinwirkung erkennen. Doch warum sollte sich der allseits beliebte zweifache Familienvater, dessen Farm gut läuft, Selbstmord begehen? Die Umstände sind rätselhaft... Der Fokus der eher ruhigen Geschichte liegt bei den Figuren, bei denen es sich großteils um Familienangehörige oder Backpacker, die auf der Farm arbeiten, handelt. Polizeiliche Ermittlungen gibt es kaum. Das Drama spielt sich unter den Farmbewohnern ab. Nathan und Bub sind jeweils der ältere und der jüngere Bruder von Cam. Ilse ist Cams Frau und Sophie und Lo seine Töchter. Carl, der bereits verstorbene Vater und Liz, die Mutter der Jungen, haben die Ranch bereits an Cam und Ilse übergeben. Harry ist ein alteingessener Farmmitarbeiter, der schon zur Famlie gehört. Xander ist der Sohn von Nathan, der über die Weihnachtsferien aus Brisbane angereist ist, wo er zu Schulzeiten bei seiner Mutter Jacqui wohnt. Und dann sind noch die Backpacker Simon und Kathy aus Großbritannien. Das Leben unter Extrembedingungen steht in diesem Famliendrama im Vordergrund. Die außergewöhnliche Atmosphäre hat Jane Harper großartig eingefangen. Man spürt die Weite des Landes, den Sand und die Hitze durch jede Seite. Gemeinsam mit unserem Hauptprotagonistent Nathan, dem ältesten Sohn der Brights, erleben wir die Ereignisse der Tage nach dem Tod von Cameron. Seine eigene Farm liegt in der Nachbarschaft, wo er wegen eines Vorfalles vor zehn Jahren als Einsiedler lebt. Diese Ereignis ist der Grund, dass Nathan von den Einheimischen gemieden wird. Bis zum Begräbnis am Weihnachtstag sind alle Familienmitglieder auf der Ranch der Brights versammelt, wo die Emotionen nach und nach zu kochen beginnen. Misstrauen und Argwohn liegen in der Luft. Die Frage, ob die Einsamkeit in den Weiten des Outbacks das Böse hervorruft, wird immer wieder aufgeworfen. Es beginnt ein Katz- und-Maus-Spiel, das den Leser mitnimmt und immer wieder aufs Neue rätseln lässt, was passiert ist. Trotzdem entwickelt sich die Geschichte im Mittelteil ein bisschen schleppend, jedoch ist immer eine unterschwellige Spannung vorhanden. Durch Rückblenden in die Vergangenheit erfahren wir mehr über die Kindheit der Brüder und diese offenbart einige düstere Familiengeheimnisse. Dadurch erhält man neue Gedankenanreize, die die Autorin gekonnt einsetzt und den Leser öfters auf falsche Fährten führt. Die Auflösung war eine Überraschung, hat mir aber gut gefallen. Schreibstil: Wie schon bereits in ihren anderen Büchern schildert die Autorin wahnsinnig atmosphärisch und verleiht auch ihren Figuren Tiefe. Sie beherrscht es einfach großartig ihre Heimat stimmig und eindrücklich zu beschreiben, egal ob Dschungel oder Wüste. Fazit: Kein Thriller, sondern ein Familiendrama, welches vorallem wegen der großartigen Atmosphäre und ihren vielschichtigen Charakten punktet. Trotz einigere Längen im Mittelteil bleibt eine unterschwellige Spannung bestehen. Trotzdem finde ich "Zu Staub" bisher als das schwächste Buch der Autorin.

Outback
von Michas wundervolle Welt der Buecher am 31.07.2019

Meinung Der Schreibstil war angenehm zu Lesen und die Beschreibung des Outbacks ist der Autorin richtig gut gelungen , beim Lesen hatte man durch die Hitze draußen direkt das Gefühl mitten in Australien zu stecken :-). Nach und Nach werden die Negativen Geheimnisse der Familien Mitglieder aufgedeckt und mehr als einmal ist... Meinung Der Schreibstil war angenehm zu Lesen und die Beschreibung des Outbacks ist der Autorin richtig gut gelungen , beim Lesen hatte man durch die Hitze draußen direkt das Gefühl mitten in Australien zu stecken :-). Nach und Nach werden die Negativen Geheimnisse der Familien Mitglieder aufgedeckt und mehr als einmal ist man überrascht , da man den Charakter doch ganz anders eingeschätzt hatte. Was mir aber total gefehlt hat in dem Buch ist der angegebene Thriller , für mich war das ein Buch rund um Familienclans und ihr Geheimnisse. Trotzdem hatte mich das Buch rundum gut Unterhalten obwohl ich ein anderes Genre erwartet hatte.

wieder einmal einen Wow-Effekt
von Detlef Knut am 29.07.2019

Dieser Thriller hat wieder einmal einen Wow-Effekt bei mir hervorgerufen. Ganz ohne Ermittlungen bzw. ohne eine Ermittlerfigur wird der plötzliche Tod eines Menschen aufgedeckt, so dass es einem ab und zu Gänsehaut beschert . Der Roman führt den Leser in die abgelegenste Ecke in Australien, ins Outback. An der Grundstücksgren... Dieser Thriller hat wieder einmal einen Wow-Effekt bei mir hervorgerufen. Ganz ohne Ermittlungen bzw. ohne eine Ermittlerfigur wird der plötzliche Tod eines Menschen aufgedeckt, so dass es einem ab und zu Gänsehaut beschert . Der Roman führt den Leser in die abgelegenste Ecke in Australien, ins Outback. An der Grundstücksgrenze zweier Rinderfarmen treffen sich zwei Brüder. Der dritte Bruder, vom Alter her der mittlere, liegt tot zu ihren Füßen. Er ist in der sengenden Hitze zu Tode gekommen und die beiden bringen ihn zurück auf seine Ranch. Nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Doch die Vorfreude wird nun nicht nur von Trauer überschattet, sondern auch von Misstrauen. Was ist, wenn der Tote nicht eines natürlichen Todes gestorben ist? Wenn ihm jemand geholfen hat, den Tod zu finden? Hatte er Feinde? Hatte er Streit? Viele Fragen müssen beantwortet werden und so manches Geheimnis wird aufgedeckt. Harper erzählt die große Geschichte einer Familie. Dabei geht sie der Frage nach, was mit Menschen passiert, die allesamt in einer großen Abgeschiedenheit und Einsamkeit leben. Hervorgerufen wird diese Einsamkeit in diesem Landstrich Australiens durch die immensen Entfernungen zwischen den Orten. So sind z.b. die Wohnsitze der Brüder auf ihren Ranchen vier Autostunden voneinander entfernt. Jemanden vom Flughafen abholen bedeutet, eine Hin- und eine Rückfahrt von jeweils 900 km zu absolvieren. Nicht nur einmal werden die Figuren im Roman mit der Frage konfrontiert, ob hier in der Einsamkeit das Böse entsteht. Denn das Misstrauen greift in der Familie um sich und hat vielleicht seine Berechtigung. Protagonist ist der älteste Bruder Nathan. Aus seiner Sicht wird die Geschichte erzählt, aber nicht von ihm selbst. Doch neben der aktuellen Handlung werden uns als Leser seine Gedanken, Rückblicke und Empfindungen mitgeteilt. Und da kommt ein weiterer Stil der Autorin zum Tragen. Rückblenden entstehen aus den Gedanken von Nathan heraus und werden nicht im Schriftbild kenntlich gemacht. In vielen Romanen werden andere Schriften oder Absatzlücken für Rückblenden genutzt. Bei Jane Harper wird nahtlos zwischen Gegenwart und Rückblende gewechselt. Doch als Leser gewöhnt man sich sehr schnell daran und weiß, in welcher Zeit man sich befindet . Ein grandioser Roman, der den Leser ins australische Outback treibt und ihn neugierig darauf macht, welche Geheimnisse in der Familie existieren und wie und warum der mittlere Bruder zu Tode gekommen ist. © Detlef Knut, Düsseldorf 2019