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Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus

Biografischer Roman

Jana Revedin

(34)
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Beschreibung

28. Mai 1923. Auf Drängen ihrer Freundin war Ise nach Hannover gekommen – um ihn zu erleben: den charismatischen Rebellenarchitekten Walter Gropius. Er hatte in Weimar das Bauhaus gegründet, und an diesem Abend stellte er an der Technischen Hochschule sein bahnbrechend neues Konzept vor. Es wurde ein schicksalhafter Abend für die 26-jährige Ise, die ein selbstbestimmtes Leben als Buchhändlerin und Rezensentin in München führte. Dem Charme des viel älteren Gropius, der leidenschaftlich und vehement für seine »Idee Bauhaus« eintrat und doch eine herbe Melancholie versprühte, konnte sie auf Dauer nicht widerstehen ...
In ›Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus‹ erzählt die Architektin und Schriftstellerin Jana Revedin die Lebensgeschichte der Ise Frank, deren Name heute vergessen ist. Doch sie war weit mehr als die zweite Ehefrau von Walter Gropius und Sekretärin der berühmten Architektur- und Designschule. Als Journalistin und Autorin bestimmte sie den emanzipatorischen Kurs des Bauhauses entscheidend mit.
Ise Frank, nur scheinbar Randfigur, tritt in diesem biografischen Roman erstmals in den Mittelpunkt.

»Der perfekte Einstieg in das kommende Bauhaus-Jubiläumsjahr.«
Rosemarie Tuchelt, HR2 Kultur

»Es ist der Verdienst dieses schmalen, aber reichen Romans, Ise Frank aus dem Halbschatten in Gropius´ Rücken endlich ins Licht gerückt zu haben.«
Andreas Schäfer, DLF Kultur

»›Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus‹ eignet sich famos zur Einstimmung auf das Bauhaus-Jahr 2019.«
Nina May, RND

»Jana Revedin gelingt es mit ihrer bilderreichen, präzisen und einfühlsamen Sprache hervorragend, das Zeitkolorit der 20er-Jahre aufscheinen zu lassen.«
Joachim Dicks, NDR Kultur

»Die exemplarische Geschichte einer Frau, die bahnbrechende Entwicklungen vorantrieb, bislang aber viel zu wenig beachtet wurde.«
Renata Schmidtkunz, ORF 1

»[Jana Revedin] erzählt dramaturgisch geschickt und mit großer Leichtigkeit, dabei voller Tiefe. Ein Eindruck, der noch lange nachwirkt.«
Anja Dürrmeier, BAYERISCHER RUNDFUNK

»Literatur, die Weltgeschichte erzählt: Dieser Roman kann das.«
Jörg Braunsdorf, BERLINER KURIER

»Wunderbar, wie die [...] Autorin das literarische Fach beherrscht. Sie schenkt ihrem Publikum ein Buch, das an eine fast vergessene, bedeutende Frau erinnert.«
Harald Loch, NEUES DEUTSCHLAND

»Ein interessantes Buch über eine spannende Zeit, dicht und emotional.«
Ute Pfeiffer, DEUTSCHE WELLE Kultur

»Wer vor allem über Gropius' legendäre Ehefrau, die Schriftstellerin und Lektorin Ise Frank, mehr wissen möchte, liest ›Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus‹.«
Ralf Schlüter, ART

»Was Revedins Buch […] wunderbar gelingt, ist, einen Hauch der Zeit durch die Geschichte wehen zu lassen.«
Petra Kohse, BERLINER ZEITUNG

»Das Buch […] vermittelt das emanzipierte, moderne Lebensgefühl seiner Zeit.«
Marco Müller, WDR 3 Kultur

»Ich hatte von Ise Frank noch nie gehört und habe nach der Lektüre das Gefühl, dass ich sie wirklich gut kennengelernt habe.«
Manuela Reichart, RBB KULTURRADIO

»Ich liebe dieses Buch. Das Bauhaus springt uns aus jeder Seite entgegen und damit nicht genug: Es aus den Augen einer Frau zu erleben, ist besonders bereichernd.«
Charles Landry, Architekturpublizist (›The Art of City Making‹, ›The Creative City‹)

»Rasende Reporterin und Genie der Vermarktung: Jana Revedin hat mit Ise Frank eine Hauptfigur des Bauhauses endlich ins verdiente Licht gerückt - und eine berückende literarische Figur geschaffen.«
Andreas Schäfer, DLF Kultur

»Wie über so viele Frauen berühmter Männer gibt es auch zu Ise Gropius weit mehr zu berichten, als es die Geschichtsschreibung lange wahrhaben wollte.«
Michael Kohler, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Jana Revedin gelingt es mit ihrer bilderreichen, präzisen und einfühlsamen Sprache hervorragend, das Zeitkolorit der 20er-Jahre aufscheinen zu lassen.«
Joachim Dicks, NDR Kultur

»Jana Revedin hat Fakten und Fiktion zu einem biografischen Roman über eine ungewöhnliche Frau erdichtet, der elegant in die Zeit und Denkweise der damaligen Akteure einführt.«
P. M. History

»Eine spannende Lebensgeschichte, romanhaft erzählt.«
Eva Reik, KÖLNER STADT-ANZEIGER

»Diesen Roman empfehle ich allen Lesern, die sich für Kunst, Architektur und Geschichte des 20. Jahrhunderts im Allgemeinen […] interessieren – vor allen Dingen aber ist dieses Buch die Biographie einer interessanten und starken Frau.«
Katja Fischer, SACHSEN FERNSEHEN

»Eine Geschichte über eine starke Frau, erzählt von einer ebensolchen.«
Simone Graff, Stuttgarter Buchwochen

»Jana Revedin kann – und das ist eine große Stärke dieses Buchs - in ihrem neuen Werk zwei Leidenschaften verbinden, jene für die Architektur und jene für das Schreiben.«
Dr. Heimo Strempfl, Robert Musil Literaturmuseum Klagenfurt

»Mit ihrem geradlinigen und grandiosen Sprachstil begeistert [Jana Revedin] nicht nur architektur- und kunstbegeisterte LeserInnen. Sie macht den Zeitgeist und Stolz dieser faszinierenden Epoche […] deutlich spürbar.«
Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 29.04.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6536-9
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 19/12,7/2,5 cm
Gewicht 341 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 18004

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

An der "Bauhaus"-Idee interessieren mich vor allen Dingen die Protagonisten, die bekannten und weniger bekannten. Der Roman stellt die zweite Ehefrau von Gropius in den Mittelpunkt: Ise Frank trug als Journalistin und Vermittlerin dazu bei, dass diese Idee sich entfalten konnte.

Bauhaus ist kein Stil, sondern eine Haltung!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die Romanbiografie gewährt nicht nur einen interessanten Einblick hinter die Kulisse der berühmten Kunst-, Architektur- und Designschule, sondern skizziert ein imponierendes Portrait der relativ unbekannten Ise Frank, der starken Frau an Walter Gropius Seite. Eine unkonventionelle Frau, die in harten Zeiten für ihre Ziele kämpft. Die vielen großartigen Frauen des Bauhaus werden in der Literatur bislang wenig beachtet, obwohl sie mit ihrer Tatkraft und ihren Ideen das Bauhaus maßgebend prägten. Umso erfreulicher ist es, dass Jana Revedin Ise's Persönlichkeit in den Fokus rückt. Mit ihrem geradlingen und grandiosen Sprachstil begeistert sie nicht nur architektur- und kunstbegeisterte LeserInnen. Sie macht den Zeitgeist und Stolz dieser fasziniernden Epoche, die nur 14 Jahre andauerte, deutlich spürbar. Das Bauhaus in Weimar und Dessau ist seit 1996 Unseso-Weltkulturerbe. Unlängst rückte es in den Fokus der Öffentlichkeit wegen eines umstrittenen verweigerten Auftritts einer Punk-Band.

Kundenbewertungen

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Ise, die starke Frau im Hintergrund
von Dreamworx aus Berlin am 01.05.2020

1923. Die 26-jähre Ilse Frank lebt in München und arbeitet in einer Verlagsbuchhandlung. Während eines Kurztrips im Mai nach Hannover mit ihrer Freundin Lise lernt sie den wesentlich älteren Architekten Walter Gropius kennenlernen, der als Gründer des „Bauhauses“ in die Geschichte eingehen wird. Im August trifft sie ihn bei den ... 1923. Die 26-jähre Ilse Frank lebt in München und arbeitet in einer Verlagsbuchhandlung. Während eines Kurztrips im Mai nach Hannover mit ihrer Freundin Lise lernt sie den wesentlich älteren Architekten Walter Gropius kennenlernen, der als Gründer des „Bauhauses“ in die Geschichte eingehen wird. Im August trifft sie ihn bei den Eröffnungstagen der Bauhaus-Ausstellung in Weimar wieder und ist von Gropius immer mehr fasziniert, aber die Anziehung beruht auf Gegenseitigkeit, die beiden heiraten im Oktober. Ilse ist von der Bauhaus-Idee dermaßen begeistert und sich um den Spitznamen „Frau Bauhaus“ verdient macht, dass sie schon bald zur gleichberechtigten Partnerin von Walter Gropius avanciert. Jana Revedin hat mit „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“ einen unterhaltsamen und informativen biografischen Roman vorgelegt, den sie mit gut recherchierten historischen Fakten angereichert hat. Sie lässt die inzwischen in Vergessenheit geratene zweite Ehefrau von Walter Gropius, Ilse „Ise“ Frank, wieder lebendig werden, um ihr nachträglich den gebührenden Respekt und die nötige Anerkennung zu zollen und um dem Leser deutlich zu machen, welchen Einfluss Ise in der Bauhaus-Geschichte gehabt hat. Die Autorin kommt als Architektin vom Fach und hat akribische Hintergrundrecherche betrieben, um daraus einen durchaus unterhaltsamen Roman zu stricken, der zum einen zwar fiktiv ist, sich zum anderen aber sehr nah an belegbare Fakten hält. Sie lässt Ise neben Gropius als starke engagierte moderne Frau agieren, was zur damaligen Zeit doch recht ungewöhnlich war und so gar nicht dem Frauenbild entsprach. Obwohl es ein Roman und keine Biografie ist, bedient sich die Autorin einem eher einem sachlichen prägnanten Erzählstil, der eher nüchtern daher kommt und zwar die Fakten preisgibt, jedoch nicht unbedingt Nähe zum Leser schafft, da es an Gefühl und Emotionalität mangelt und auch das gewisse Etwas fehlt. Gerade die Zeit des Nationalsozialismus, unter dem das Bauhaus-Projekt einige Blessuren davon trug, kommt hier leider etwas zu kurz, zumal Ilse als Jüdin auch dieser braunen Gefahr ausgesetzt war. Ilse besaß neben Selbstvertrauen auch Kreativität und Durchsetzungsvermögen, was ihr Respekt und Ansehen in Künstler- und Architektenkreisen einbrachte. Aber sie auch eine erfolgreiche Strippenzieherin, die Gott und die Welt kennt und ihren Einfluss zu nutzen weiß, um das Bauhaus immer bekannter werden zu lassen und öffentliche Anerkennung zu bekommen. Walter Gropius ist wesentlich älter als Ilse, besitzt Charisma und Überzeugungskraft, war aber auch leicht depressiv, was den Umgang mit ihm für Ilse nicht gerade leicht machte. Viele bekannte Künstler finden in diesem Buch ebenfalls Erwähnung und zeigen auf, wie weitreichend der Einfluss des „Bauhauses“ in der Architektur war und bis heute ist. „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“ ist ein interessanter biografischer Abriss über das Bauhaus und seine Gründer, wobei Ilse Gropius als Charakter hier im Vordergrund steht. Verdiente Leseempfehlung für alle, die sich für historische Persönlichkeiten und für das Bauhaus interessieren.

Vorkenntnisse erforderlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschweiler am 13.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ise Frank ist Rezensentin und Buchhändlerin. Sie liebt ihre Freiheit über alles und will sie nicht für die Liebe aufgeben. Als sie auf Walter Gropius, ein Mitgestalter der Bauhaus-Idee, trifft, stellt das ihr Leben auf den Kopf... Puh, ich weiß gar nicht so richtig, wie ich dieses Buch bewerten soll. Anfangs gefiel mir de... Ise Frank ist Rezensentin und Buchhändlerin. Sie liebt ihre Freiheit über alles und will sie nicht für die Liebe aufgeben. Als sie auf Walter Gropius, ein Mitgestalter der Bauhaus-Idee, trifft, stellt das ihr Leben auf den Kopf... Puh, ich weiß gar nicht so richtig, wie ich dieses Buch bewerten soll. Anfangs gefiel mir der Schreibstil sehr gut. Teilweise ist er ein wenig philosophisch angehaucht, so fragt sich Ise, was es nur mit den Zeitsprüngen auf sich hat. Wie kommt es, dass einem manchmal alles so weit her vorkommt, aber gerade erst passiert ist und anderes, was so lange her ist, sich anfühlt, als ob es gestern wäre. Ich mag solche Einschübe, aber teilweise fand ich sie auch ein wenig deplaziert. Vor allem weil andere - für mich romanrelevante Dinge - unerklärt bleiben. Das Buch steigt so direkt mit einer Vorlesung von Walter Gropius als Gastdozent an der TH Hannover ein. Total passend, um Bauhaus zu erklären, aber die Erklärungen sind so oberflächlich, dass ich mir - obwohl ich ein paar Kenntnisse habe - nochmal den Wikipedia-Artikel durchlesen musste, um zu verstehen, was die Autorin da eigentlich beschrieben hat. Ein paar Seiten später kommt "Siddhartha" von Hermann Hesse auf den Buchmarkt und die Autorin beschreibt, dass es sowohl sehr positiv, als auch überaus kritisch aufgenommen wird. Aber warum denn? Was ist das überhaupt für ein Buch? Okay, es gehört zur Weltliteratur. Die Autorin nimmt wohl an, dass dem Leser das Buch geläufig ist, genauso wie der Bauhausstil - aber jeden, der nichts damit anfangen kann, verliert die Autorin schon nach wenigen Seiten. Von der Presse wird Revedins Roman hochgelobt, bzw. vom Feuilleton, die werden keine Verständnisprobleme haben, weswegen es ein Lesegenuss sein kann. Ich habe mir etwas anderes erhofft und wurde deswegen ein wenig enttäuscht. Also für Leserinnen mit Vorkenntnissen mag das Buch eine schöne Unterhaltung sein, ich fand es eher anstrengend.

Durchwachsenes Lesevergnügen mit Hochs und Tiefs
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In dem Buch geht es um die junge Ise, die sich in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in den älteren Architekten Walter Gropius verliebt. Sie lernt Gropius kennen, als er an der Hochschule einen Vortrag hält. Bald fühlen sich Ise, die als Buchhändlerin arbeitet, und Gropius wie magisch voneinander angezogen... ... In dem Buch geht es um die junge Ise, die sich in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in den älteren Architekten Walter Gropius verliebt. Sie lernt Gropius kennen, als er an der Hochschule einen Vortrag hält. Bald fühlen sich Ise, die als Buchhändlerin arbeitet, und Gropius wie magisch voneinander angezogen... Da ich gerne Romane über historische Persönlichkeiten lese, hat mich das Buch sehr interessiert. Als erstes fiel mir die Sprache auf. Sie ist gehoben, was ich als positiv bewerte, allerdings an vielen Stellen sehr gestelzt. Das passt aber zu der Zeit, in der das Buch spielt. Jedoch ist mir die Ausdrucksweise an manchen Stellen doch etwas übertrieben. Zitat: "Das traurige Regengrün seiner Augen war Preußisch-Blau geworden." (EBook bei 25%) Auch die vielen, vielen Ausrufezeichen, die wohl emphatisch wirken sollen, sind zu viel des Gutes. Dadurch ist das Ganze anstrengend zu lesen und zu den Personen kann man keine wirkliche Nähe entwickeln. Auch wenn das Buch grundsätzlich interessant ist, ist es an manchen Stellen etwas langatmig. Insgesamt ein etwas durchwachsenes Lesevergnügen mit Hochs und Tiefs.


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