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Totalschaden

Roman

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Mit leichter Hand, scharfem Blick und feiner Ironie erzählt Helena von Zweigbergk von den heiteren, aber auch gefährlichen Doppelbödigkeiten einer Ehe. Seit langem sind Agneta und Xavier verheiratet, die Kinder sind ausgezogen und haben eine zuweilen bedrückende Leere hinterlassen. Streitereien und Beziehungskämpfe haben die beiden längst alle ausgetragen, die Vergangenheit lassen sie Vergangenheit sein. Führen sie nicht eigentlich ein ziemlich gutes Leben, voller Bequemlichkeit und gegenseitiger Toleranz? Doch so unspektakulär die kleinen ehelichen Scharmützel anmuten, unter der Oberfläche brodelt es. Beiläufig und kompromisslos – beste Unterhaltung mit Substanz.
Portrait
Helena von Zweigbergk, geboren 1959 in Stockholm, ist Autorin, Journalistin und Filmkritikerin. In Schweden wurde sie mit einer Krimiserie bekannt, von der auch zwei Titel auf Deutsch erschienen sind. Ihren Durchbruch als Romanautorin erzielte sie 2008 mit »Ur vulkanens mun«. Helena von Zweigbergk ist eine von Schwedens meistgelesenen Autorinnen. Sie lebt in Stockholm.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 17.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-312-01163-6
Verlag Nagel & Kimche
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/3,5 cm
Gewicht 465 g
Originaltitel Totalskada
Übersetzer Hedwig M. Binder
Verkaufsrang 53130
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Christel Cader, Thalia-Buchhandlung bonn

Wo sind sie geblieben die unbeschwerten Jahre von Xavier und Agneta. Oder hat es diese Zeit nie gegeben. Nach 30 Jahren Ehe mit kleinen Feuern entwickelt sich plötzlich eine Brandkatastrophe. Mit scharfem, ironischem Blick für das wesentliche entspinnt die Autorin diesen Roman.

Wilma Krönke, Thalia-Buchhandlung Aurich

Wieviel Liebe und Zuneigung bleibt, wenn die Ehe in die Jahre kommt, die Kinder aus dem Haus sind, der Mann aus dem Arbeitsleben scheidet? Und wenn dann das Haus abbrennt, was soll man retten? Ein Roman, der zum Nachdenken anregt, klasse geschrieben.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Schonungslos realistische Szenen einer Ehe
von Daniela am 24.03.2020

Durch romantische Gedanken an einen Kollegen ist Agneta während ihrer Zigarettenpause vom Kochen so abgelenkt, dass das Haus, in dem sie gemeinsam mit Xavier wohnt, in Flammen aufgeht. Totalschaden, so die Versicherung. Zu den Schuldgefühlen, die sie sich schon selbst macht, kommt der Verlust der Erinnerungen, an ihre Kinder, an... Durch romantische Gedanken an einen Kollegen ist Agneta während ihrer Zigarettenpause vom Kochen so abgelenkt, dass das Haus, in dem sie gemeinsam mit Xavier wohnt, in Flammen aufgeht. Totalschaden, so die Versicherung. Zu den Schuldgefühlen, die sie sich schon selbst macht, kommt der Verlust der Erinnerungen, an ihre Kinder, an ihre Ehe mit Xavier. Doch der Brand deckt auch schonungslos die Krise auf, in der die Beziehung der beiden schon lange steckt. Xaviers in Argentinien ermordete Frau Ana und die Tochter Maria, die er mit in die Ehe brachte, empfindet Agneta als unerreichbare Konkurrenz. Xavier sehnt sich plötzlich nach Argentinien zurück, verhält sich rücksichtslos und gefühlskalt Agneta gegenüber. Schließlich werden neue Erkenntnisse gewonnen und am Ende bleibt die Hoffnung, dass ihre Beziehung doch noch kein Totalschaden ist. Meine Erwartungen an „Totalschaden“ waren anders, so dass ich mich erst einmal von der Gefühlskälte und der Schonungslosigkeit der Darstellung überrumpelt fühlte. Geradezu abgestoßen war ich von Szenen im ersten Teil, auf die der Hase auf dem Cover anspielt, so dass ich einige Passagen nur querlesen konnte. Das hat aber mit meinem persönlichen Empfinden und meiner Einstellung zu tun, so dass es anderen Lesern vielleicht nicht so viel ausmacht. Erst ab der Hälfte des Buchs hatte ich mich mit der Gefühlswelt von Agneta ein wenig mehr arrangiert und im letzten Drittel gefiel mir das Buch sogar gut. Das Buch ist von Agnetas innerem Monolog geprägt, der von Dialogen unterbrochen wird, aber sehr viel wird von ihr interpretiert oder angenommen, so dass man Xaviers Perspektive kaum erfährt. Hier hätte ich mir gewünscht, auch etwas aus seiner Gedankenwelt zu erfahren. Helena von Zweigbergk schreibt sehr prägnant, sie beschreibt die Beziehungskrise sehr real und scheut sich nicht vor sprachlichen Bildern und Mitteln. Für mich war Agnetas Dauermonolog oft anstrengend zu lesen. Erst als am Schluss besser innerhalb der Familie kommuniziert wird, versteht man, dass viele von Agnetas Annahmen nur Einbildung waren und dass es nicht so weit hätte kommen können, wenn die Beteiligten früher miteinander geredet hätten. Somit bildet „Totalschaden“ das wahre Leben ab, in dem mangelnde Kommunikation in vielen Lebensbereichen immer noch an der Tagesordnung ist. Das Ende empfand ich als sehr passend, es ist relativ offen, gibt aber Hoffnung. Gut beschrieben fand ich den Schockzustand nach einem Brand, bei dem die Bewohner alles verloren haben, sowie den unterschiedlichen Umgang mit dieser Situation und mit den jeweiligen Erinnerungen. „Totalschaden“ ist kein einfaches Buch, leider sehr real und ehrlich und ich denke, dass es nicht jeden ansprechen wird. Ich habe selber erfahren, dass ich momentan vielleicht nicht in der besten Stimmung für dieses Buch war. Da mein Empfinden sich am Anfang so vom Ende unterschied, vergebe ich zwiegespaltene 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.

Von einem Moment an ist nichts mehr wie es war
von einer Kundin/einem Kunden aus Buseck am 12.03.2020

Das Cover des Buches ist wirklich schön und bereits nach wenigen Seiten weiß man, was es mit dem Hasen auf sich hat. Inhalt: Mit leichter Hand, scharfem Blick und feiner Ironie erzählt Helena von Zweigbergk von den heiteren, aber auch gefährlichen Doppelbödigkeiten einer Ehe. Seit langem sind Agneta und Xavier verheiratet,... Das Cover des Buches ist wirklich schön und bereits nach wenigen Seiten weiß man, was es mit dem Hasen auf sich hat. Inhalt: Mit leichter Hand, scharfem Blick und feiner Ironie erzählt Helena von Zweigbergk von den heiteren, aber auch gefährlichen Doppelbödigkeiten einer Ehe. Seit langem sind Agneta und Xavier verheiratet, die Kinder sind ausgezogen und haben eine zuweilen bedrückende Leere hinterlassen. Streitereien und Beziehungskämpfe haben die beiden längst alle ausgetragen, die Vergangenheit lassen sie Vergangenheit sein. Führen sie nicht eigentlich ein ziemlich gutes Leben, voller Bequemlichkeit und gegenseitiger Toleranz? Doch so unspektakulär die kleinen ehelichen Scharmützel anmuten, unter der Oberfläche brodelt es. Beiläufig und kompromisslos – beste Unterhaltung mit Substanz. Meine Meinung: Der Autorin ist hier ein wirklich tolles Buch gelungen. Mit sehr einfühlsamen, interessanten und flüssigem Schreibstil erzählt sie die Geschichte Agnetas und Xaviers, die durch einen Hausbrand alles verlieren. Besonders gefallen hat mir hierbei, das man auch sehr viel aus der Vergangenheit der Beiden erfährt. Auch aus Xaviers Vorherigem Leben erfährt man sehr viel. Da die Geschichte aus der Sicht Agnetas erzählt wird, erfährt man auch sehr viel aus ihrer Gefühlswelt, gerade nach dem Hausbrand. Agneta hat mir hier zwischendurch wirklich leid getan. Nicht nur das sie für Xavier nur die Nummer zwei war, auch ihre Töchter und ihre Stieftochter haben sie zeitweise sehr respektlos behandelt. Sehr detailliert und realistisch beschreibt sie aber auch die Geschehnisse nach dem Brand. Von den Versicherungsproblemen bis hin zu Streitigkeiten der Ehepartner untereinander. Ebenso die verschiedenen Umgehensweisen mit der Katastrophe werden sehr gut und nachvollziehbar dargestellt. Denn es zeigt, wie unterschiedlich Menschen in solchen Situationen reagieren. Mich konnte das Buch trotz des offenen Endes überzeugen. Aber genau hier liegt die Hoffnung, das Agneta und Xavier doch noch die Kurve kriegen und einen Neuanfang starten können. Mein Fazit: Ganz klare Leseempfehlung, volle 5 Sterne.

Problemehe
von einer Kundin/einem Kunden aus Gelsenkirchen am 07.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In dem Buch 'Totalschaden' von Helena von Zweigbergk geht es um die Ehe von Xavier und Agneta, die auf Probe gestellt wurde. Ob beide dafür kämpfen können, dass ihr Ehe bestehen bleibt?! Agneta und Xavier leben einander vorbei, weil sie nicht offen über ihre Probleme reden und gemeinsam nach Lösungen suchen. Irgendwie scheine... In dem Buch 'Totalschaden' von Helena von Zweigbergk geht es um die Ehe von Xavier und Agneta, die auf Probe gestellt wurde. Ob beide dafür kämpfen können, dass ihr Ehe bestehen bleibt?! Agneta und Xavier leben einander vorbei, weil sie nicht offen über ihre Probleme reden und gemeinsam nach Lösungen suchen. Irgendwie scheinen beide Charaktere unterschiedlich, aber auch gleich zu sein. Die Handlung an sich ist für mich weder spannend gewesen noch habe ich mich immer wieder gefragt, wie es weitergehen wird. Meiner Meinung nach ist es ein Buch, was man 'einfach so' lesen könnte. Vielleicht gefiel mir das Buch auch nicht wirklich, weil ich nicht unter meiner Ehe leide, wer weiß... Von mir bekommt das Buch 2 von 5 Sternen.