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Picknick im Dunkeln

Roman

Markus Orths

(39)
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Beschreibung

Treffen sich Stan Laurel und Thomas von Aquin im Dunkeln … Markus Orths neuer Roman, eine urkomische und todernste Geschichte

Eine unglaubliche, unerhörte Begegnung, die den Bogen spannt über siebenhundert Jahre Weltgeschichte: Zwei Männer treffen sich in vollkommener Finsternis. Sie wollen ans Licht, unbedingt. Sie tasten sich voran, führen irrwitzige Gespräche und teilen die Erinnerungen an zwei haarsträubend unterschiedliche Leben. Die Männer? Stan Laurel und Thomas von Aquin. Der begnadete Komiker trifft auf den großen Denker des Mittelalters. Warum hier? Warum jetzt? Warum gerade sie beide? Genau dies müssen sie herausfinden, um endlich ans Licht zu gelangen. „Picknick im Dunkeln“ ist eine aufregende philosophische Reise, eine urkomische und todernste Geschichte über die großen Fragen des Lebens.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 27.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26570-7
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 20,8/13,2/2,7 cm
Gewicht 345 g
Auflage 2
Verkaufsrang 80010

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein großartiges Buch, das noch nachhallt im Leser! Philosophische Gespräche mit viel Humor und alleine schon die Idee, Stan Laurel und Thomas von Aquin aufeinander treffen zu lassen. Absolut empfehlenswert!

Ein Buch mit Nachwirkung

Clara Elisabeth Brückner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Stan Laurel wacht auf. Um ihn herum nur Dunkelheit. Die Beklommenheit droht ihn zu erdrücken, also muss er laufen, herausfinden wo er hier ist. Viele Gedanken schießen plötzlich durch seinen Kopf über sein Leben, über seinen berühmten Filmpartner Oliver Hardy. Was passiert hier nur mit ihm? Das kann doch alles nur ein schlechter Witz sein. Nach langem Tapsen durch das Dunkle stolpert er über einen großen, schweren Körper. Es stellt sich heraus, dass er mit dem berühmten, theologischen Denker Thomas von Aquin in dieser dunklen Röhre gefangen ist. Irgenetwas muss hier wohl sehr verkehrt sein, denn schließlich trennen die beiden Männer mehr als 700 Jahre - zumindest in der normalen Zeitrechnung. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche. Gemeinsam gehen sie den Weg des Unvermeidbaren. Gemeinsam denken sie bis zum Schluss. Markus Orths schafft es in diesem Roman, das Leichte und das Schwere gekonnt zu verbinden. Der federleichte Stan Laurel mit tausenden Filmideen in seinem Kopf und ihm gegenüber Thomas von Aquin, der sich schon als Kind das Lachen verboten hat und sich in der Welt der schweren Gedanken auskennt. Schöne Erinnerungen treffen auf Todesangst und Bedrückung. Kleine Begebenheiten stehen den großen Fragen des Lebens gegenüber: Gibt es einen Gott? Gibt es Bestrafung? Wie genau funktioniert das mit Seele und Körper nach dem Tod? Und gibt es ein Ende dieser Dunkelheit? Mich hat das Buch gefesselt, da es den Leser sehr nah mit hinein nimmt in die dunkle Röhre. Manchmal musste ich das Buch zur Seite legen, weil mich eine Beklommenheit einnehmen wollte. Ich konnte mir viele spannende Fragen und Theorien aus dem Buch mitnehmen und habe vieles über die beiden Persönlichkeiten und ihre Sichtweise erfahren. Allerdings war das Buch an manchen Stellen etwas zäh und mitunter waren mir die Dialoge nicht so ganz nachvollziehbar. Für mich eine klare Empfehlung für Leser, die den philosophischen Ansatz schätzen und sich gerne mit Theorien und Sichtweisen beschäftigen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
30
7
2
0
0

Klug, witzig & philosophisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 04.08.2020

Ein bewegender Roman, welcher zum Denken anregt, einem schmunzeln lässt und zuletzt sehr berührt. Eine philosophische Reise durch das Dunkle zweier Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten und sich auf amüsante Weise ergänzen.

Eine besondere und außergewöhnliche Geschichte
von Birkatpet aus Wesseling am 03.05.2020

Arthur Stanley Jefferson, bekannt als Stan Laurel, der dünne Teil von ‘Dick und Doof’, befindet sich einem ihm unbekannten Tunnel und ist dort von absoluter Finsternis umgeben. Gespenstisch und makellos ist dieser mysteriöse, fremde Ort, denn weder sind Steinchen, noch Flusen zu ertasten und Wände, Boden und Decke bilden eine ab... Arthur Stanley Jefferson, bekannt als Stan Laurel, der dünne Teil von ‘Dick und Doof’, befindet sich einem ihm unbekannten Tunnel und ist dort von absoluter Finsternis umgeben. Gespenstisch und makellos ist dieser mysteriöse, fremde Ort, denn weder sind Steinchen, noch Flusen zu ertasten und Wände, Boden und Decke bilden eine absolut glatte Oberfläche. Kein Licht, keine Geräusche bis er plötzlich leise Atemgeräusche wahrnimmt und denen folgt. Stan trifft dort in der Schwärze auf Thomas von Aquin. Siebenhundert Jahre trennen sie in der weltlichen Geschichte und noch viel mehr Unterschiede gibt es...Anarchist trifft auf Dominikanermönch, Mittelalter auf das mittlere 20. Jahrhundert, Kirche auf Showbühne, tiefer Glaube auf Zweifel und Misstrauen, Ernsthaftigkeit auf Albernheit… Die beiden beginnen, teils Arm in Arm, ihren gemeinsamen Weg, einen Spaziergang offenbar in der Station zwischen Paradies und Hölle. War es das jetzt? Beginnt so die Ewigkeit? Hat die Ewigkeit überhaupt einen Anfang? Für ihr Miteinander stehen ihnen zunächst nur Tast- und Hörsinn zur Verfügung, denn sie riechen, schmecken und sehen nichts. Der gemeinsame Gang durch die Finsternis ist sehr unterhaltsam, interessant durch die vielen philosophischen Aspekte und Unterhaltungen der beiden. Die jeweiligen Biografien, die sie sich gegenseitig erzählen, und somit auch den Leser*innen, sind nebenbei toller Geschichtsunterricht und bringt einem diese beiden Persönlichkeiten sehr nah, denn die Erzählungen bestehen hauptsächlich aus den wichtigsten Stationen der beiden in ihrem Leben. Nach und nach kristallisiert sich dadurch heraus, warum sich gerade Stan und Thomas treffen. Der Autor, studierte übrigens u.a. Philosophie, verwebt hier Geschichte und Fakten mit Fiktion und Philosophie, Weisheit und Tiefsinn mit Komik und Humor. Dies alles in den Gesprächen der Protagonisten über Gott, Glaube, Nichtglaube, Sein und Nichtsein, Sinn und Unsinn, Leben und Tod. Picknick im Dunkeln ist ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges, interessantes, außergewöhnliches und tiefsinniges Buch. Spannend und zugleich entschleunigend, leicht zu lesen. Stellenweise sehr komisch und lustig, nämlich dann, wenn Stan in seiner Plauderlaune vom Film erzählt, von Impfungen, Amerika oder dass die Erde sich um die eigene Achse dreht und Thomas wie vor den Kopf geschlagen wirkt und sich von Stanley grob die 700 Jahre fehlende Weltgeschichte erklären lässt. Ebenso stimmt es traurig und nachdenklich, denn oft trügt der Schein und im Inneren eines Menschen sieht es ganz anders aus, als der äußere Eindruck wirkt. Das Ende hat mir sehr gefallen und es schließt sich ein großartiger Kreis. Ein besonders außergewöhnliches Buch, welches ich noch lange in Erinnerung haben werde. Klare Leseempfehlung!

Eine wirklich interessante Mischung
von einer Kundin/einem Kunden aus Hohenberg am 04.03.2020

Inhalt: Eine unglaubliche, unerhörte Begegnung, die den Bogen spannt über siebenhundert Jahre Weltgeschichte: Zwei Männer treffen sich in vollkommener Finsternis. Sie wollen ans Licht, unbedingt. Sie tasten sich voran, führen irrwitzige Gespräche und teilen die Erinnerungen an zwei haarsträubend unterschiedliche Leben. Die Männ... Inhalt: Eine unglaubliche, unerhörte Begegnung, die den Bogen spannt über siebenhundert Jahre Weltgeschichte: Zwei Männer treffen sich in vollkommener Finsternis. Sie wollen ans Licht, unbedingt. Sie tasten sich voran, führen irrwitzige Gespräche und teilen die Erinnerungen an zwei haarsträubend unterschiedliche Leben. Die Männer? Stan Laurel und Thomas von Aquin. Der begnadete Komiker trifft auf den großen Denker des Mittelalters. Warum hier? Warum jetzt? Warum gerade sie beide? Genau dies müssen sie herausfinden, um endlich ans Licht zu gelangen. „Picknick im Dunkeln“ ist eine aufregende philosophische Reise, eine urkomische und todernste Geschichte über die großen Fragen des Lebens. Meine Meinung: Das Cover hat mir sofort gut gefallen und mein Interesse geweckt. Auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Sprache und Schreibstil sind sehr angenehm und flüssig zu lesen. Man kann sich problemlos in alle Situationen und Orte reinversetzen. Gute Erkenntnisse und viele Erfahrungen vermitteln dem Leser eine realistische Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt. Nur für das Ende muss ich einen Stern abziehen, es werden einfach zu viele Informationen auf wenigen Seiten abgearbeitet. Ein rundes, ausführliches Ende wäre schöner gewesen. Trotzdem ein sehr schönes Buch und eine absolute Leseempfehlung.


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