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Das Evangelium der Aale

Patrik Svensson

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Beschreibung

Das Rätsel des Aals wird zum Echo der Fragen jedes Menschen: Woher komme ich? Wohin bin ich unterwegs? – „Eine literarische Sensation“ La Stampa

Nie in seiner Kindheit war Patrik Svensson seinem Vater so nah wie beim Aalfischen. Als Erwachsener stellt er fest: Der Erinnerung an seinen Vater kommt er nicht auf die Spur, ohne nach dem Fisch zu suchen, der sie miteinander verband – und über den wir bis heute erstaunlich wenig wissen. Poetisch und spannend entwirft Svensson eine Natur- und Kulturgeschichte der Aale, von Aristoteles und Sigmund Freud über Günter Grass bis zu Rachel Carson, und verbindet sie mit seiner persönlichen Geschichte. Auf verschlungenen Wegen wird das Rätsel des Aals zum Bild für das Leben selbst. Und Das Evangelium der Aale zu einer großen, umwerfenden Erzählung über ein sonderbares Tier und ein Leben auf der Suche.

Patrik Svensson, geboren 1972, ist in der Nähe der schwedischen „Aalküste“ aufgewachsen. Er studierte Sprachen und Literatur und arbeitet als Journalist für die schwedische Tageszeitung Sydsvenskan, wo er über Kultur, soziale Themen, Politik und Naturwissenschaften schreibt. Das Evangelium der Aale ist sein Debüt und wird derzeit in über 30 Sprachen übersetzt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 27.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26584-4
Verlag Carl Hanser Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/2,7 cm
Gewicht 364 g
Originaltitel Ålevangeliet
Auflage 4
Übersetzer Hanna Granz
Verkaufsrang 4653

Buchhändler-Empfehlungen

Poesie und Natur auf Schwedisch

Philipp Röstel, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

In seinem "Evangelium der Aale" erzählt Patrick Svensson eine sehr persönliche Familiengeschichte, um die herum er meisterhaft wissenschaftliche Fakten, Mythen und Naturbetrachtungen rund um den Aal einbaut. Eine ruhige Erzählweise und schöne Sprache machen dieses Buch zu einem Erlebnis. Fazit: Sachbuch, Essay und Roman, dieses Buch ist ein Meisterwerk.

Aale sind so viel spannender als gedacht!

Sophie Weigand, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Ich hätte ja, offen gestanden, nicht geglaubt, dass mich mal ein Buch über Aale fesseln würde. Ich hatte ja keine Ahnung! Patrik Svensson taucht tief in die „Aalgeschichte“ und die mit der wissenschaftlichen Forschung eng verbundene „Aalfrage“ ein, die über die Jahrhunderte ihre Gestalt immer mal wieder verändert hat. Ging es zu Aristoteles‘ Zeiten noch um die Frage, wie der Aal eigentlich zu seiner Existenz gelangt (er entsteht einfach im Schlamm, dachte man so - plopp, Aal geboren, fertig) ging es später darum, die Frage nach dem Geschlecht zu klären. Ist der Aal ein Hermaphrodit? Ist er gar geschlechtslos? Freud sezierte in Triest Aale, bevor er sich der Psychoanalyse zuwandte (Ist das nicht ein toller conversation starter?!). Svensson erzählt das alles, vor dem Hintergrund eigener Aalerfahrungen mit seinem Vater, so mitreißend und einladend, dass ich erstaunt bin, wie viele existentielle Fragen sich aus der Betrachtung des Aals ergeben können. Der Aal ist auch Gegenstand literarischer Texte, selten als positives Omen in Erscheinung tretend. Ich wusste nicht, wie viel es über den Aal zu wissen gibt und noch mehr: wie viele Rätsel sich noch immer um ihn ranken, immer wieder neu. In einem der ersten Kapitel heißt es: „Ein Aal wird, was er sein muss, wenn die Zeit dafür gekommen ist.“ Wär ja cool, wenn das bei Menschen auch so liefe. „Das Evangelium der Aale“ ist Sachbuch, Kultur- und Naturgeschichte, Essay, Anregung, - vieles in einem. Ein im besten Sinne überraschendes, spannendes Buch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
104 Bewertungen
Übersicht
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Alles andere als "aalglatt"
von H. P. Wicki aus Schindellegi am 06.07.2020

Das Buch zieht von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann, virtuos zieht uns Svensson in zahlreichen kulturgeschichtlichen Schlenkern, biographischen Anekdoten und unzähligen naturwissenschaftlichen Details in einen Sog, dass man das Buch kaum weglegen mag, kurzweiliger geistreiche Lektüre, die ich nur empfehlen kann. Und ... Das Buch zieht von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann, virtuos zieht uns Svensson in zahlreichen kulturgeschichtlichen Schlenkern, biographischen Anekdoten und unzähligen naturwissenschaftlichen Details in einen Sog, dass man das Buch kaum weglegen mag, kurzweiliger geistreiche Lektüre, die ich nur empfehlen kann. Und nicht zuletzt formuliert der wortgewaltige Schwede einen warmherzigen und eindringlichen Appell, uns diese Tiere zu erhalten.

Habe etwas Anderes erwartet…
von einer Kundin/einem Kunden aus Nittendorf am 26.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Das Evangelium der Aale“ ist der Debütroman des schwedischen Autors Patrik Svensson. Zum Klappentext: Das Rätsel des Aals wird zum Echo der Fragen jedes Menschen: Woher komme ich? Wohin bin ich unterwegs? Nie in seiner Kindheit war Patrik Svensson seinem Vater so nah wie beim Aalfischen. Als Erwachsener stellt er fest: Der E... „Das Evangelium der Aale“ ist der Debütroman des schwedischen Autors Patrik Svensson. Zum Klappentext: Das Rätsel des Aals wird zum Echo der Fragen jedes Menschen: Woher komme ich? Wohin bin ich unterwegs? Nie in seiner Kindheit war Patrik Svensson seinem Vater so nah wie beim Aalfischen. Als Erwachsener stellt er fest: Der Erinnerung an seinen Vater kommt er nicht auf die Spur, ohne nach dem Fisch zu suchen, der sie miteinander verband – und über den wir bis heute erstaunlich wenig wissen. Poetisch und spannend entwirft Svensson eine Natur- und Kulturgeschichte der Aale, von Aristoteles und Sigmund Freud über Günter Grass bis zu Rachel Carson, und verbindet sie mit seiner persönlichen Geschichte. Auf verschlungenen Wegen wird das Rätsel des Aals zum Bild für das Leben selbst. Und Das Evangelium der Aale zu einer großen, umwerfenden Erzählung über ein sonderbares Tier und ein Leben auf der Suche. Obwohl ich nicht unbedingt ein Fischfan bin, fand ich das Cover in seiner Farbgebung und mit den sich umeinander windenden Aalen doch faszinierend und nach dem Klappentext habe ich eine Vater-Sohn –Geschichte ähnlich wie „In der Mitte entspringt ein Fluss“ erwartet, bei der das Fliegenfischen ja auch nur der Aufhänger zu der eigentlichen Geschichte ist. Vorliegend blieb aber der Aal im Vordergrund der Geschichte und das hat mich letztendlich doch nicht so fasziniert, dass ich darüber unbedingt ein ganzes Buch lesen wollte. Der Autor wechselt Kapitel mit sachlichen Informationen über den Aal ab mit Rückblenden des jugendlichen Protagonisten auf die Aalangelausflüge in seiner Kindheit mit seinem Vater. Hier wird das Verhältnis von Vater und Sohn näher beschrieben, beginnend bei den abendlichen Angelausflügen des damals 7jährigen Protagonisten. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn darf als sehr zurückhaltend bezeichnet werden. Ich vermute, dass das Buch autobiographische Züge hat. In den Kapiteln dazwischen wird der Aal von allen Seiten beleuchtet: von Aristoteles und Sigmund Freud über Günter Grass bis zu Rachel Carson –vielleicht auch nur für mich etwas zu philosophisch angehauchte Abhandlungen zum Thema „ Aal“ –insoweit nicht wirklich mein Buch…

Verwirrende Mischung
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2020

Dieses Buch ist so wandelbar wie das von ihm besungene Tier. In einer Mischung aus Sachtexten und Autobiografie des Erzählers liefert es dem Leser Wissenswertes mit teils philosophischen Ansichten rund um den Aal. Dabei hat mich vor allem beeindruckt, wie viele Berühmtheiten sich schon mit dem Mysterium Aal auseinander geset... Dieses Buch ist so wandelbar wie das von ihm besungene Tier. In einer Mischung aus Sachtexten und Autobiografie des Erzählers liefert es dem Leser Wissenswertes mit teils philosophischen Ansichten rund um den Aal. Dabei hat mich vor allem beeindruckt, wie viele Berühmtheiten sich schon mit dem Mysterium Aal auseinander gesetzt haben. Zunächst muss aber betont werden, dass ein Grundinteresse an Biologie, speziell der des Meeres und der Süßgewässer, vorhanden sein muss, um zumindest im Grundsatz vorhanden sein muss, um sich von diesem Buch unterhalten zu lassen. Mir hat die Mischung aus allgemeinen und doch recht persönlichen Erfahrungen gefallen hat und mich doch erstaunlich oft überraschen konnte. Allerdings fordert einem der sehr ruhige Erzählton ohne große Höhen und Tiefen sehr viel Aufmerksamkeit beim Lesen ab. Die einzelnen Kapitel lesen sich oft wie kleine Kurzgeschichten, die bis auf die Hauptfigur nicht viel gemeinsam haben. Letztlich lässt sich kaum die Spezies des Buches festmachen: ist es Sachbuch? Ist es Roman? Diese Wandelbarkeit spiegelt das Naturell des Tieres exakt wieder und lässt den Leser genauso ratlos zurück wie die vielen Forscher, die sich bisher mit der Natur des Aales auseinander zu setzen versucht haben.


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