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Miracle Creek

Roman

Angie Kim

(112)
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Beschreibung

Wie weit würden wir gehen, um unsere schamvollsten Geheimnisse zu bewahren? „Mit durchdringender Menschenkenntnis führt Angie Kim tief in das Innenleben ihrer Charaktere.“ (Los Angeles Times)

In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia geht ein Sauerstofftank in Flammen auf. Zwei Menschen sterben – Kitt, die eine Familie mit fünf Kindern zurücklässt, und Henry, ein achtjähriger Junge. Im Prozess wegen Brandstiftung und Mord sitzt Henrys Mutter Elizabeth auf der Anklagebank. Und die Beweise sind erdrückend. Hat sie ihren eigenen Sohn ermordet? Während ihre Freunde, Verwandten und Bekannten gegen sie aussagen, wird klar: In Miracle Creek hat jeder etwas zu verbergen.

Angie Kim wurde in Südkorea geboren und kam als Teenager nach Baltimore. Sie studierte Jura in Stanford und Harvard und arbeitete als Anwältin. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Virginia. Einer ihrer Söhne war jahrelang in Sauerstofftherapie. Miracle Creek ist ihr erster Roman.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 09.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26630-8
Verlag Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 20,8/13,2/4 cm
Gewicht 603 g
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Marieke Heimburger
Verkaufsrang 14452

Buchhändler-Empfehlungen

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Wenn ein unfassbares Ereignis die dunkelsten Geheimnisse, Begehren und falschen Entscheidungen zu Tage bringt. Bis zum Ende spannend. Psychologischer Thrill!

Am Ende bleibt die Wahrheit

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein Thriller,der John Grisham weit hinter sich zurücklässt, und den Leser mit in ein Dickicht aus Widersprüchen, Lügen und der Wahrheit nimmt.Kim schafft hier ein Werk,das lange in meinem Kopf nachgehallt hat. Die gelungene Sprache trägt immens zur Leseatmosphäre bei. Lohnt sich!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
112 Bewertungen
Übersicht
70
29
9
3
1

Wer war es?
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2020

Wer hat den Brand ausgelöst? Viele Verdächtige und das "Gericht" wird herausfinden , wie es zu diesem Unglück gekommen ist.

Eine absolute Leseempfehlung, eine besondere Geschichte, 4,5 Sterne von mir
von einer Kundin/einem Kunden aus Haselünne am 16.08.2020

Wie weit würden wir gehen, um unsere schamvollsten Geheimnisse zu bewahren? „Mit durchdringender Menschenkenntnis führt Angie Kim tief in das Innenleben ihrer Charaktere.“ (Los Angeles Times) In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia geht ein Sauerstofftank in Flammen auf. Zwei Menschen sterben – Kitt, die eine Familie mit ... Wie weit würden wir gehen, um unsere schamvollsten Geheimnisse zu bewahren? „Mit durchdringender Menschenkenntnis führt Angie Kim tief in das Innenleben ihrer Charaktere.“ (Los Angeles Times) In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia geht ein Sauerstofftank in Flammen auf. Zwei Menschen sterben – Kitt, die eine Familie mit fünf Kindern zurücklässt, und Henry, ein achtjähriger Junge. Im Prozess wegen Brandstiftung und Mord sitzt Henrys Mutter Elizabeth auf der Anklagebank. Und die Beweise sind erdrückend. Hat sie ihren eigenen Sohn ermordet? Während ihre Freunde, Verwandten und Bekannten gegen sie aussagen, wird klar: In Miracle Creek hat jeder etwas zu verbergen. Zur Autorin Angie Kim wurde in Südkorea geboren und kam als Teenager nach Baltimore. Sie studierte Jura in Stanford und Harvard und arbeitete als Anwältin. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Virginia. Einer ihrer Söhne war jahrelang in Sauerstofftherapie. Miracle Creek ist ihr erster Roman. Meine Meinung Ich bin durch die vielen positiven Meinungen im Booktube-Bereich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Durch den Klappentext war meine Neugierde geweckt. Der Einstieg in die Geschichte ist mir auch direkt leicht gefallen und es fing auch direkt sehr interessant an. Es fiel direkt auf, dass es eine besondere Art des Erzählens ist. Die Autorin erzählt die Geschichte sehr ruhig, aber dennoch spannend. Ein großer Teil des Romans betrifft die Gerichtsverhandlung und die Aufbereitung der Geschehnisse des Abends, an dem das Unglück geschah. Man lernt die betroffenen Personen kennen und es stellt sich bald heraus, dass jeder so seine Geheimnisse hat. Man merkt sehr schnell, dass es sich bei diesem Buch um eine wahre Tragödie handelt, die sich um Lügen, Schuld, Betrug und Geheimnisse dreht. Die Autorin beschäftigt sich auch mit dem Thema, ein authistisches Kind zu haben und wie es das Leben der Mutter verändern kann. Elisabeth, die Mutter des authistischen getötenen Jungen, gilt als Hauptverdächtige. Das einzige Problem, welches ich mit der Geschichte hatte, waren die Längen. Alles in allem kann ich hier eine klare Leseempfehlung aussprechen. Die Autorin hat hier eine außergewöhnliche Geschichte geschaffen, die genial erzählt wurde. Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten. Von mir bekommt Miracle Creek sehr gute 4,5 Sterne. 4,5 von 5 Sterne Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Hanser Verlag Infos zur Autorin: ©Hanser Verlag Rezension/Videorezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

Vielschichtig und atmosphärisch erzählt Kim eine Geschichte, die Moral und Ethik in Frage stellt und menschliche Tiefpunkte aufdeckt.
von faanielibri am 15.08.2020

‚Miracle Creek‘ von Angie Kim hat mich sehr eingenommen. Fesselnd, vielschichtig und atmosphärisch erzählt die Autorin von einer Gruppe Personen, die vor allem eines verbindet: ihre Geheimnisse und der Versuch, sie nicht ans Licht kommen zu lassen. Während einer Gerichtsverhandlung werden die Ereignisse nach und nach aufgedeckt,... ‚Miracle Creek‘ von Angie Kim hat mich sehr eingenommen. Fesselnd, vielschichtig und atmosphärisch erzählt die Autorin von einer Gruppe Personen, die vor allem eines verbindet: ihre Geheimnisse und der Versuch, sie nicht ans Licht kommen zu lassen. Während einer Gerichtsverhandlung werden die Ereignisse nach und nach aufgedeckt, aus dem Leben der Charaktere erzählt und damit eine interessante Geschichte gesponnen, die Moral und Ethik in Frage stellt und menschliche Tiefpunkte aufdeckt. Der Gerichtsverhandlung liegt die Explosion eines Sauerstofftanks zugrunde, aus dem, über einen Schlauch, reiner Sauerstoff in eine Druckkammer geleitet wurde. Diese, auch in Deutschland von der Schulmedizin anerkannte Behandlungsmethode, die sogenannte HBO-Therapie, wird bei diversen Erkrankungen eingesetzt. Nach der Explosion und dem Vorwurf der Brandstiftung, ist die Schuldige schnell gefunden: Elizabeth, die an diesem Tag unter einem Vorwand nicht mit ihrem Sohn Henry in der Druckkammer saß und der unter grausamsten Umständen gestorben ist. Die Indizien gegen Elizabeth sprechen eine eindeutige Sprache: sie hat ihren Sohn ermordet. Doch was passiert, wenn nach und nach all jene Geheimnisse an die Oberfläche kommen, die ein ganz anderes Licht auf die Vorkommnisse werfen? Angie Kim hat einen komplexen Roman geschrieben, der mich anfangs vor allem aufgrund der Vielzahl der Involvierten verwirrt hat. Doch nachdem ich zugeordnet hatte, wer zu wem gehört und in welchem Verhältnis alle zueinander stehen, konnte ich vollends eintauchen. Ein personaler Erzähler folgt allen Charakteren, die in irgendeiner Art und Weise eine Rolle spielen. Dadurch erhalten wir als Leser einen tiefen Einblick einerseits in die Ereignisse, die zu dem Brand geführt haben, andererseits in das Leben der Handelnden mit ihren unterschiedlichen Problemen. Wichtige Themen des Buches sind dabei Autismus und seine Ausprägungen und der Versuch, mithilfe der HBO-Therapie das Leben der betroffenen Kinder zu verbessern, die Probleme einer aus Korea eingewanderten Familie bezüglich Integration, Sprache und Rassismus oder auch der nicht erfüllte Kinderwunsch eines Ehepartners und wie daran eine Beziehung zerbrechen kann. Diese Vielzahl der Themen und die Unterschiedlichkeit der Charaktere schaffen Abwechslung und Spannung, da Kim immer nur gerade so viel verrät wie gerade notwendig ist, um die Handlung ein Stück voranzubringen und den Knoten aus Lügen minimal mehr zu entwirren. Im Zuge des Gerichtsprozesses, der auch durch geschickte Fragestellung der Anwälte immer neue Details ans Tageslicht bringt, rollt die Autorin die Geschichte von hinten auf und zeigt dadurch, oftmals schockierend, wie wir Menschen sind. Was wir uns für eine Sekunde wünschen und in der nächsten schon wieder bereuen. Wie wir reagieren, wenn wir nicht mehr weiterwissen. Grob, verletzend, schreiend. Ich habe mich beim Lesen zwar nicht dabei ertappt, schon mal dasselbe gedacht oder getan zu haben, doch jeder von uns wird bisweilen in der Situation gewesen sein, in der er oder sie sich etwas wünscht, das böse ist, gemein oder ungerecht. Wenn auch nur für einen kurzen Augenblick, um danach mit schlechtem Gewissen zur Tagesordnung zurückzukehren. Und wenn wir uns kurz etwas Falsches denken, dann heißt das noch lange nicht, dass wir das wirklich wollen oder gar in die Tat umsetzen. Denn wir sind keine schlechten Menschen, sondern menschlich und nicht perfekt. Spannend geschrieben und aufgebaut ist ‚Miracle Creek‘ kein Krimi oder Thriller, sondern fesselt mit Geheimnissen, Lügen, Neid, Verrat und Missgunst. Und offenbart dabei viel Menschlichkeit – im positiven wie im negativen Sinne. 5 Sterne.


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