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Unter der Erde

Thriller

Was verbirgt ein ganzes Dorf? – der neue Thriller von Stephan Ludwig, dem Autor der Kult-Bestseller-Reihe »Zorn«

Volkow, ein Dorf am Rand eines riesigen Tagebaugebiets. Täglich fressen sich die Bagger näher heran, in einigen Monaten wird das Dorf verschwunden sein. Doch die Bewohner bleiben, »man kümmert sich umeinander«.

Das erfährt Elias Haack am eigenen Leib, als er an einem heißen Sommertag nach Volkow kommt. Die Neugier auf seinen Großvater Wilhelm hat ihn in das so malerische wie abgelegene Dorf gebracht.

Elias hat Wilhelm seit über dreißig Jahren nicht mehr gesehen, doch das Wiedersehen währt nur kurz. Wilhelm stirbt, und Elias strandet bei der Suche nach seiner Herkunft, die weit in die Vergangenheit reicht, in Volkow. Es führt zwar ein Weg ins Dorf, aber wie es scheint, keiner mehr heraus.

Je länger er im Haus seines Großvaters bleibt, desto merkwürdiger kommen ihm die Dorfbewohner vor. Warum harren sie aus, obwohl die Bagger von Tag zu Tag näher rücken? Was haben sie zu verbergen? Und was hat das alles mit Elias zu tun?
Portrait
Stephan Ludwig arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Rundfunkproduzent. Er hat drei Töchter, einen Sohn und keine Katze.Zum Schreiben kam er durch eine zufällige Verkettung ungeplanter Umstände. Er lebt und raucht in Halle.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 26.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-651-00078-0
Verlag Fischer Scherz
Maße (L/B/H) 21,6/13,7/3,5 cm
Gewicht 432 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 1062
Buch (Paperback)
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14,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Sabine Hasler, Thalia-Buchhandlung Korbach

Ein abgelegenes Dorf, dessen Schicksal vom Tagebau bestimmt wird, eine eingeschworene Dorfgemeinschaft und eine Geschichte, die weit in die Vergangenheit reicht, bestimmen den düsteren Charakter dieses Buches. Das Tempo steigert sich unaufhaltsam bis zum absolutem Showdown!

nicht meins...

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

"Schuster, bleib bei Deinen Leisten" - diesen Thriller hätte sich Stephan Ludwig in meinen Augen sparen können und eventuell besser einen neuen "Zorn" verfasst. Mit seinem Protagonisten Elias, einem unzufriedenen SF-Autor konnte ich mich zwar nur schwer anfreunden - die ganze Endzeit-Stimmung in dem winzigen Kaff, das den Braunkohlebaggern demnächst zum Opfer fallen soll, der bestimmende 90j.Großvater, zu dem der "Held" nach vielen Jahren das erste Mal wieder Kontakt hat und einige spezielle Aktionen klangen aber zuerst durchaus spannend bis gruselig. Allerdings wurden die schrägen Dorfbewohner und diverse Ereignisse, die dann auftreten, für mich im Verlauf der Story immer unglaubwürdiger und konstruierter. Mit ein, zwei Kunstgriffen, drei(!) zeitlichen Ebenen und Verdächtigen, die dann genauso enttarnt wurden, wie von mir ausgemalt, hat es dieser Thriller geschafft, mich letztendlich weder zu überzeugen noch ihn weiterempfehlen zu können. Schade !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
7
11
8
2
0

Ein Dorf voller Irrer
von Elchi130 am 21.03.2020

Elias ist zum Geburtstag seines 90-jährigen Großvaters, den er seit seinem 4. Lebensjahr nicht mehr gesehen hat, eingeladen. Das Dorf Volkow, in dem sein Opa wohnt, liegt tief im Osten, irgendwo im Nirgendwo am Rand eines Tagebaugebietes. Schon bei der Einfahrt zum Ort passiert etwas Ungewöhnliches. Elias verliert die Gewalt übe... Elias ist zum Geburtstag seines 90-jährigen Großvaters, den er seit seinem 4. Lebensjahr nicht mehr gesehen hat, eingeladen. Das Dorf Volkow, in dem sein Opa wohnt, liegt tief im Osten, irgendwo im Nirgendwo am Rand eines Tagebaugebietes. Schon bei der Einfahrt zum Ort passiert etwas Ungewöhnliches. Elias verliert die Gewalt über seinen PKW, weil auf dem Boden ein Krähenfuß, wie sie für Straßensperren genutzt werden, lag. Beobachtet wird dieser Unfall von zwei Gestalten, die sich über Walkie Talkies unterhalten… Schon zu Beginn von „Unter der Erde“ wirft der Autor Stephan Ludwig viele Fragen beim Leser auf und lässt diesen über mehreren Rätseln grübeln. Die Atmosphäre, die er heraufbeschwört, ist mit der in Horrorromanen vergleichbar. Die Stimmung ist düster, unheimlich und unheilverkündend. Die Personen wirken bereits auf den ersten Eindruck ungewöhnlich und schräg. Sie betonen jedoch bei jeder Gelegenheit, dass sie sich alle untereinander helfen und Elias nun dazu gehört. Das Buch spielt auf drei Ebenen. Wir begleiten Elias bei seiner Geschichte, die er in Volkow erlebt. Verschiedene Ereignisse lösen bei ihm im Laufe der Zeit Flashbacks aus, bei denen er sich an Erlebnisse erinnert, bevor er mit 4 Jahren das Dorf verlassen musste und in ein Heim gekommen ist. Etwa ab der Hälfte des Buches kommt ein Erzählstrang hinzu, der im Jahr 1946 startet und das Entstehen der Geschehnisse im Dorf und den Werdegang von Elias Großvater, Wilhelm, schildert. Die Erzählung in der Jetztzeit wird durch Unterhaltungen der Wachposten per Walkie Talkie aufgelockert. Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die Erzählung ist spannend, unheimlich, rätselhaft. Als Leserin habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was wohl hinter den Geheimnissen des Dorfes steckt, was dort genau vor sich geht und wer alles involviert ist. Doch irgendwann hatte ich den Eindruck, dass ich mich in einer riesigen Scharade befinde. Die Erzählung wurde immer unglaubwürdiger und war mir zu abstrus und abgedreht. Mich hat das Ganze an Romane von Fitzek oder Strobel erinnert, die mir auch ab einem gewissen Punkt zu realitätsfern sind. Die Erzählungen, die im Jahr 1946 starten, wirken teilweise erschreckend authentisch. Sie sind jedoch brutal sowie hart und damit schwer zu verdauen. Zum Ende hin wollte ich nur noch wissen, wie es ausgeht. Habe ich am Anfang des Buches noch gedacht, dass diese Geschichte sich zu einem Highlight entwickelt, ist davon am Schluss nichts mehr übrig geblieben. Die Idee war sehr gut, die Umsetzung leider viel zu überzogen.

Ungewöhnlich düster und unmenschlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Goch am 19.03.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Auf Einladung seines Großvaters zu dessen 90. Geburtstags macht sich Elias Haack, bekannter Science-Fiction Autor, auf eine Reise in die eigene Vergangenheit. Kurz vor dem Ziel verliert er die Kontrolle über sein Auto, landet im Graben und muss wegen seines kaputten Autos mindestens eine Nacht im Haus seines Großvaters verbringe... Auf Einladung seines Großvaters zu dessen 90. Geburtstags macht sich Elias Haack, bekannter Science-Fiction Autor, auf eine Reise in die eigene Vergangenheit. Kurz vor dem Ziel verliert er die Kontrolle über sein Auto, landet im Graben und muss wegen seines kaputten Autos mindestens eine Nacht im Haus seines Großvaters verbringen, bei einem Großvater, den er kaum kennt und der sein Leben in diesem Dorf verbracht hat. Das Dorf wirkt verlassen, fast wie ausgestorben, was nicht verwunderlich ist, da es dem Braunkohleabbau weichen muss. Eine seltsame düstere Stimmung liegt über dem Dorf, obwohl sich Hilfe von jedem einzelnen Einwohner aufdrängt. Ich kann gut brutale und blutige Thriller aushalten, aber mit diesem Buch hat mich Herr Ludwig doch ziemlich geschockt. Die „Zorn und Schröder“ Bücher, die ich alle gelesen habe, waren voller Ironie, kauziger Dialoge und auch brutaler Verbrechen. Als Leser war man angespannt, manchmal amüsiert und konnte auch schon mal mithalten mit Schröders Gedankengängen. Hier war die Stimmung ständig düster und aussichtslos. Anfänglich nur in den Rückblenden wurden unmenschliche und gefühllose Gewalttaten geschildert, die dann in der Gegenwart weitergeführt wurden. Elias wird von Anfang an manipuliert, beobachtet und überwacht. Zu welchem Zweck erschloss sich mir nicht einmal am Ende des Buches. Eine verrückte Geschichte, die reichlich konstruiert wirkt, wird über drei Zeitebenen erzählt und entwickelt sich in eine immer absurder werdende Geschichte. Man kann sich als Leser an keine der Figuren festhalten bzw. keine Figur sympathisch finden. Elias wirkt unglücklich und unsympathisch. Die gesamte Dorfbevölkerung wirkt geistig krank, emotionslos und gewalttätig. Ich hoffe, dass „Unter der Erde“ nicht der Beginn einer neuen Serie ist, denn ………….Zorn und Schröder sind einfach unterhaltsamer und spannender.

Ein mysteriöses Dorf am Rand des Tagebaus
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 18.03.2020

Nach über dreißig Jahren Funkstille ist Elias von seinem Großvater zu seinem 90. Geburtstag eingeladen worden. Mit gemischten Gefühlen macht er sich auf den Weg ins Dorf Volkow in der Lausitz, wo sein Großvater in einem halb verlassenen Dorf am Rand des Tagebaus lebt. Kurz vor dem Ziel baut er einen Unfall, sodass sich sein Aufe... Nach über dreißig Jahren Funkstille ist Elias von seinem Großvater zu seinem 90. Geburtstag eingeladen worden. Mit gemischten Gefühlen macht er sich auf den Weg ins Dorf Volkow in der Lausitz, wo sein Großvater in einem halb verlassenen Dorf am Rand des Tagebaus lebt. Kurz vor dem Ziel baut er einen Unfall, sodass sich sein Aufenthalt unfreiwillig verlängert, bis sein Wagen repariert ist. Sein Großvater verspricht ihm ein ausführliches Gespräch am nächsten Tag, um seine Fragen zu beantworten, unter anderem die, warum Elias im Heim aufwachsen musste, wenn es doch ihn gab. Aber am nächsten Morgen ist sein Großvater tot, und die anderen Dorfbewohner verhalten sich höchst merkwürdig... Den Protagonisten Elias lernt der Leser kurz vor dessen Ankunft in Volkow kennen. Das Dorf liegt gefühlt am Ende der Welt, denn der Tagebau hat die Gegend eingenommen und so wird auch Volkow bald Geschichte sein. Ich stamme selbst aus einer Gegend, in welcher der Tagebau eine große Rolle spielt, sodass ich neugierig war, wie das kontroverse Thema in diesem Thriller verarbeitet wird. Leider spielte der Tagebau an sich keine größere Rolle und wird vor allem genutzt, um Atmosphäre zu schaffen. Elias ist ein Schriftsteller im Horrorgenre, der nach neun erfolgreichen Büchern in der Krise steckt, denn alle Themen erscheinen ihm ausgelutscht. Den Besuch bei seinem Großvater möchte er möglichst kurz halten. Doch daraus wird nach seiner Autopanne und einer Gehirnerschütterung nichts. So groß scheint sein Wunsch, nach Hause zu kommen, aber auch nicht zu sein, denn er entscheidet sich bewusst dagegen, sich ein Taxi zu rufen. In Volkow wohnen nur noch wenige Menschen, da die meisten aufgrund der nötigen Umsiedlung bereits weggezogen sind. Elias lernt diese auf der Feier seines Großvaters und am Tag danach kennen und wird aus ihnen nicht richtig schlau. Was machen Menschen wie ein Autoverkäufer und ein Arzt noch im Dorf, wenn es quasi keine Kunden mehr gibt? Als Leser erfährt man in kurzen Zwischensequenzen, dass Elias die ganze Zeit beobachtet wird und diskutiert wird, ob man ihn erschießen soll, man weiß jedoch nicht, wer dahinter steckt. Dadurch weiß man früher als Elias selbst, dass er in großer Gefahr schwebt. Ich wusste als Leser lange nicht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Das Buch nimmt einen langen Anlauf, bevor die Bedrohung konkret wird und man sich in einer für meinen Geschmack ziemlich abstrusen Geschichte wiederfindet. Nichts ist, wie es scheint, und zwar so auffällig, dass ich davon nur wenig überrascht wurde. Die Motivation der Handelnden wurde mir wenig verständlich gemacht, dass es sich um irre Kriminelle handelt musste als Erklärung weitestgehend reichen. Auch Elias’ Verdrängungs- und Erinnerungsmechanismen fand ich wenig realistisch. Pluspunkte gibt es für die Selbstironie des Autors, zu dem der Protagonist einige auffällige Ähnlichkeiten hat. Elias steht zwar auf den Bestsellerlisten, würde sich aber gern neu erfinden, doch seine Leser erwarten das Bekannte. Schließlich ist es die junge Jessi, die ihm erklärt, dass das Kriterium für ein gutes Buch einzig ist, dass man weiterlesen will, wenn man einmal angefangen hat. Legt man ausschließlich diesen Maßstab an muss ich sagen: Wie diese verrückte Geschichte endet wollte ich tatsächlich dringend wissen. In „Unter der Erde“ findet sich ein Schriftsteller in einem halb verlassenen Dorf wieder, dessen Bewohner etwas zu verbergen haben. Es ist ein Einzelband, weshalb er sich auch für alle Thriller-Leser eignet, die wie ich noch nichts vom Autor gelesen haben. Für meinen Geschmack war die Handlung zu abstrus, dennoch wollte ich wissen wie es ausgeht, sodass ich knappe drei Sterne vergebe.