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Die Kinder von Nebra

Historischer Roman

Ulf Schiewe

(33)
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Beschreibung

Das Mysterium der Himmelsscheibe, eine Hochkultur im Herzen Europas und der immerwährende Kampf zwischen Gut und Böse - ein großer historischer Roman mit unvergesslichen Figuren

Nebra vor 4000 Jahren: Lange haben sich die Menschen der Willkür des mächtigen Fürsten Orkon gebeugt, der das Volk quält und ausbeutet, sich nimmt, wonach immer es ihn gelüstet. Jetzt endlich regt sich Widerstand. Die junge Priesterin Rana will Orkons dunkle Herrschaft brechen und die Menschen befreien. Das Werk ihres Vaters soll ihr dabei helfen: eine bronzene Scheibe, die den Sternenhimmel zeigt und eine geheime Botschaft der Götter enthält. Sie steht für die Göttin des Lichts, die dem Hass Liebe entgegensetzt. Doch Ranas Weg ist gefährlich, viel steht auf dem Spiel. Auch das Leben derjenigen, die ihr am liebsten sind ...

Auf einem Hügel bei Nebra stießen Sondengänger Ende der 1990er-Jahre auf eine bronzene Scheibe. Sie zeigt Mond und Sterne, gilt heute als die erste konkrete Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte. Ein Sensationsfund, den die Finder zunächst an Hehler verscherbelten. Erst 2002 kam die Himmelsscheibe in die kundigen Hände von Archäologen. Seither wird sie erforscht - und hat das Bild unserer Vorfahren geändert. Ulf Schiewe lässt ihre unbekannte Kultur auferstehen und spinnt um sie einen großen, epischen Roman.


Ulf Schiewe wurde im Weserbergland geboren und wuchs in Münster auf. Er arbeitete als Software-Entwickler und Marketingmanager in führenden Positionen bei internationalen Unternehmen und lebte über zwanzig Jahre im Ausland, unter anderem in der französischen Schweiz, in Paris, Brasilien, Belgien und Schweden. Schon als Kind war Ulf Schiewe ein begeisterter Leser, zum Schreiben fand er mit Ende 50.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 624
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 27.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7857-2675-4
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 22,1/14,8/4,3 cm
Gewicht 724 g
Auflage 1. Auflage 2020
Illustrator Markus Weber
Verkaufsrang 26087

Buchhändler-Empfehlungen

Ulf Schiewe - Die Kinder von Nebra

Marion Wittkop, Thalia-Buchhandlung Hildesheim

Mitteldeutschland zur Bronzezeit: Utrik, der Schmied, arbeitet heimlich an einer Bronzescheibe, auf der er sein Wissen verewigen will, das er auf seinen Reisen erworben hat. Seine Tochter Rana jedoch möchte das Kunstwerk nutzen, um endlich die despotische Herrschaft des Fürsten Orkon zu beenden und den Einfluß des bösartigen Gottes der Unterwelt zu beenden. Die fiktive Geschichte der „Himmelscheibe von Nebra“ ist spannend und mitreißend erzählt. Auch gelingt es dem Autor sehr gut, das Leben der Menschen in dieser Zeit darzustellen.

Spannender Roman für Hobbyarchäologen

Denise Körner , Thalia-Buchhandlung Kamen

Die Himmelscheibe von Nebra fasziniert Interessierte seit Jahrhunderten. Dieser Roman baut sich um das alte Artefakt auf. Die junge Priesterin Rana führt den Widerstand gegen den grausamen Herrscher Orkon an. Das Volk will sich seiner Willkür nicht länger beugen und begehrt auf. Die Himmelsscheibe soll ihr dabei helfen. Sie enthält eine Botschaft der Götter. Eine Botschaft der Liebe und der Hoffnung. Sie soll die Menschen in eine friedliche Zukunft führen. Rana begibt sich in ein Ränkespiel aus Macht und Intrigen. Ist die starke junge Frau dieser Aufgabe gewachsen? Stehen die Götter ihr bei? Eine mitreißende Zeitreise, ein fulminanter Blick in die Geschichte. Sehr gut recherchiert und unterhaltsam geschrieben.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Leben in der Bronzezeit
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2020

Wie lebten die Menschen hierzulande während der Bronzezeit? Funde, insbesondere solch sensationelle wie die Himmelsscheibe von Nebra beschäftigen nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Autoren. Ulf Schiewe entwirft aus den Erkenntnissen eine faszinierende Welt, nimmt mich mit in längst vergangene Zeiten. Rana wächst als T... Wie lebten die Menschen hierzulande während der Bronzezeit? Funde, insbesondere solch sensationelle wie die Himmelsscheibe von Nebra beschäftigen nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Autoren. Ulf Schiewe entwirft aus den Erkenntnissen eine faszinierende Welt, nimmt mich mit in längst vergangene Zeiten. Rana wächst als Tochter einer Priesterin und eines Schmieds heran, gilt als eigenwillig und klug, sie hinterfragt Dinge. Ihre Familie gehört zum Klan der Nebroni, die mit einigen anderen Klans befriedet unter dem Fürsten Orkon leben. Während in ihrer Familie neben der Lebensspenderin Destarte auch andere alte Götter verehrt werden, gilt unter Orkons Herrschaft die Anbetung des Totengottes Hador als wichtigster Kult. Mit Hilfe dieses Kultes sichert sich der Fürst seine Macht, zusätzlich gestützt auf Söldnertruppen, die überall in den Gebieten der Klans stationiert sind. Während die Alten den so errungenen Frieden schätzen und in Kauf nehmen, dass Hador Opfer gebracht werden, begehren die Jungen auf. Der Autor entwirft hier das Bild einer Gesellschaft, wie es sie zu allen Zeiten gab, zwischen Tradition und Veränderung, Gut und Böse, Fürsten und einfachen Leuten, dem Wirken der Götter und dem irdischen Handeln. Rana ist durch ihre Kraft, aber auch durch ihre Zweifel eine faszinierende Persönlichkeit, der ich gern durch ihre Zeit folge.

Kampf um die Freiheit
von Lerchie am 13.06.2020

Nebra vor 4.0000 Jahren. Der mächtige Fürst Orkon hat lange mit Willkür geherrscht. Seine Untertanen haben sich quälen und ausbeuten lassen, denn er war recht freigiebig mit Todesstrafen. Er machte einfach was er wollte. Doch nun regt sich Widerstand. Rana, gerade zur Priesterin geweiht, will seine Herrschaft brechen, den Mensc... Nebra vor 4.0000 Jahren. Der mächtige Fürst Orkon hat lange mit Willkür geherrscht. Seine Untertanen haben sich quälen und ausbeuten lassen, denn er war recht freigiebig mit Todesstrafen. Er machte einfach was er wollte. Doch nun regt sich Widerstand. Rana, gerade zur Priesterin geweiht, will seine Herrschaft brechen, den Menschen die Freiheit geben. Ranas Vater ist Schmied und er hat ein Meisterwerk geschaffen. Eine bronzene Scheibe, auf welcher der Sternenhimmel abgebildet ist und die eine geheime Botschaft der Götter enthält. Sie setzt dem Hass die Liebe entgegen, denn sie steht für die Göttin des Lichts. Doch es ist gefährlich sich mit Orkon und seinem Sohn Arrak anzulegen. Ihrer aller Leben ist steht auf dem Spiel. Auch das derer, die Rana am liebsten sind…. Meine Meinung Ich habe schon ein paar Bücher von Ulf Schiewe gelesen die mir alle sehr gut gefallen haben. So auch dieses, das mich nicht enttäuscht hat. Es beginnt damit, dass Rana Schlimmes widerfährt, gerade können zwei Fremde sie noch retten. Dach Buch ließ sich auch sehr gut und flüssig lesen, keine Unklarheiten im Text. In der Geschichte war ich wieder recht schnell drinnen, konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Rana, die in einem Konflikt steckte: Sollte sie dem Wunsch ihrer Mutter entsprechen und sich zur Priesterin weihen lassen, oder war sie dafür ungeeignet? Ein Überfall auf das Heiligtum zeigte ihr den richtigen Weg. Und Rana beschloss, das Land von Orkon und Konsorten zu befreien… Durch den Überfall auf Rana am Anfang des Buches war es auch gleich spannend. Und der Autor hat es verstanden, die Spannung bis zur letzten Seite zu halten. Gefreut hat mich auch, dass mal eine Frau die Hauptprotagonistin im Buch war, auch wenn die Männer durchaus nicht zu kurz kamen. Es ist alles wunderbar beschrieben: Die Arbeitsweise der Menschen damals, wie die Himmelsscheibe entstand, die Herrschsucht Orkons und seines noch schlimmeren Sohnes Arrak. Auch den Titel des Buches fand ich sehr gut, er passt zum Inhalt. Ich möchte noch erwähnen, dass es ein sehr schönes Cover hat, was mich normalerweise gar nicht so interessiert, da ich beim Kauf nicht zwangsweise auf das Cover sehe. Aber dieses hat prima gepasst, denn es geht auch um das, was auf dem Cover abgebildet ist. Das Buch hat mich regelrecht gefesselt, in seinen Bann gezogen und sehr gut unterhalten. Ich habe es genossen, es zu lesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und natürlich die volle Bewertungszahl.

Spannende Zeitreise in die frühe Bronzezeit
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 22.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nebra vor 4000 Jahren: es herrscht Frieden zwischen den einzelnen Klans der Ruotinger, der jedoch hauptsächlich durch die tyrannische Herrschaft von Fürst Orkon aufrechterhalten wird. Der Unmut unter den Menschen wird jedoch immer größer, vor allem seit Orkons Sohn Arrak durch seine Unbeherrschtheit und Grausamkeit immer mehr de... Nebra vor 4000 Jahren: es herrscht Frieden zwischen den einzelnen Klans der Ruotinger, der jedoch hauptsächlich durch die tyrannische Herrschaft von Fürst Orkon aufrechterhalten wird. Der Unmut unter den Menschen wird jedoch immer größer, vor allem seit Orkons Sohn Arrak durch seine Unbeherrschtheit und Grausamkeit immer mehr den Frieden gefährdet. Die junge Priesterin Rana begehrt gegen die Tyrannen auf und will mit Hilfe der Himmelsscheibe, die ihr Vater Utrik angefertigt hat, der Herrschaft des Totengottes Hador entgegentreten und sie durch die Liebe und das Licht ihrer eigenen Göttin Destarte ersetzen. Die Himmelsscheibe von Nebra: sehr gut kann ich mich noch daran erinnern, als damals kurz nach der Jahrtausendwende der Sensationsfund aufgetaucht ist. Die Entwicklungen bzw. Ergebnisse der neuesten Forschungen zu der Scheibe habe ich allerdings etwas aus den Augen verloren, umso mehr war ich gespannt auf diesen neuen historischen Roman des Autors, wie er die Zeit, über die ich so gut wie nichts weiß, auferstehen lässt. Der Autor entführt die Leser in die frühe Bronzezeit, in eine Zeit, in der noch der Glaube an viele Götter lebendig war. Und in der man in der Lage war, so ein Kunstwerk wie die Himmelsscheibe anzufertigen. Was die Scheibe konkret darstellt, darüber gibt es mehrere Theorien, im Roman wird die Theorie aufgegriffen, dass Utrik, der Bronzeschmid und Ranas Vater, darin Wissen verewigt hat, dass er von seinen fernen Reisen aus dem Nahen Osten mitgebracht hat. Die junge Rana soll in die Fußstapfen ihrer Mutter Herdis treten und deren Nachfolge als Priesterin der Göttin Destarte antreten. Rana ist jedoch verunsichert, ob dies der richtige Weg für sie ist, da sie sich nicht zutraut, eine adäquate Nachfolgerin ihrer hoch geschätzten Mutter zu sein. Nach einer Begegnung mit Arrak ist ihr Weg jedoch so gut wie festgelegt und zunehmender Unmut über die Willkür und Tyrannei von Orkon und seinem Sohn sowie die Ablehnung der Verehrung von Hador sorgen dafür, dass sich in ihr immer mehr Widerstand regt. Viele Menschen sind bereit, ihr zu folgen, aber es gibt auch einige, die ihr nahe stehen, die vor einem erneuten Krieg zurückschrecken. Rana ist sich jedoch der Bedeutung und Symbolik der Himmelsscheibe bewusst und möchte diese für sich und den Widerstand nutzen, jedoch sind ihre Eltern strikt dagegen. Gleichzeitig spitzt sich die Situation durch Arraks Verhalten jedoch immer weiter zu. Rana ist jung und mutig – und wie viele junge und mutige Menschen möchte sie etwas verändern. Was mir aber auch sehr gut gefallen hat, war ihre Offenheit und Neugier den Alben gegenüber, den Steinzeitmenschen, die sich in gut versteckten Enklaven zurückgezogen haben. Ulf Schiewe lässt die damalige Zeit mit seinem spannenden Roman aufleben und zeichnet damit eine Möglichkeit, wie die Menschen damals gelebt und welche Bedeutung die Himmelsscheibe für sie gehabt haben könnte.


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