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Das Lied des Achill

Ausgezeichnet mit dem Orange Prize for Fiction. Roman

Madeline Miller

(46)
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Beschreibung


Der Mythos Achill - Modern und fesselnd neu erzählt

Achill, Sohn der Meeresgöttin Thetis und des König Peleus, ist stark, anmutig und schön – niemand, dem er begegnet, kann seinem Zauber widerstehen.

Patroklos ist ein unbeholfener junger Prinz, der nach einem schockierenden Akt der Gewalt aus seinem Heimatland verbannt wurde. Ein Zufall führt die beiden schon als Kinder zusammen, und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto enger wird das Band zwischen ihnen. Nach ihrer Ausbildung in der Kriegs- und Heilkunst durch den Zentauren Chiron erfahren sie vom Raub der Helena. Alle Helden Griechenlands sind aufgerufen, gegen Troja in den Kampf zu ziehen, um die griechische Königin zurückzuerobern. Mit dem einzigen Ziel, ein ruhmreicher Krieger zu werden, nimmt Achill am Feldzug gegen die befestigte Stadt teil.

Getrieben aus Sorge um seinen Freund, weicht Patroklos ihm nicht von der Seite. Noch ahnen beide nicht, dass das Schicksal ihre Liebe herausfordern und ihnen ein schreckliches Opfer abverlangen wird.

»Ich liebe dieses Buch.« J. K. Rowling

NEW-YORK-TIMES-BESTSELLER

AUSGEZEICHNET MIT DEM ORANGE PRIZE FOR FICTION










Patroklos ist die Stimme der bedingungslosen Liebe. Sie muss keine Bekenntnisse ablegen, sie spricht klar, licht, ohne große Bewegung an der Oberfläche, aber man spürt ihre Kraft in jedem Satz.

Madeline Miller, 1978 in Boston geboren, wuchs in New York und Philadelphia auf, studierte Altphilologie und unterrichtete in Cambridge Latein und Griechisch. Für ihren Debütroman Das Lied des Achill wurde sie 2012 mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet; er wurde in 25 Sprachen übersetzt.  In Ich bin Circe – ihr zweiter Roman und ebenso wie Das Lied des Achill ein internationaler Bestseller – erzählt sie Circes Geschichte aus der Odyssee noch einmal neu – als die einer weiblichen Selbstermächtigung. Madeline Miller lebt in der Nähe von Philadelphia, Pennsylvania.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 28.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96161-082-2
Verlag Eisele Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,7/3,8 cm
Gewicht 496 g
Originaltitel The Song of Achilles
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Michael Windgassen
Verkaufsrang 9031

Buchhändler-Empfehlungen

Christina Gensler, Thalia-Buchhandlung Bochum

"Das Lied des Achill" ist fast noch besser als "Circe"! Die bekannten griechischen Sagen aus so persönlicher Perspektive zu lesen ist faszinierend und hat mir sehr viel Freude bereitet.

Eine andere Erzählung

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Hagen

Miller schafft es mit jedem Buch mich zu verblüffen. Nun erzählt sie die Geschichte des Achill aus der Perspektive des Patroklos. Modern, sprachlich erfrischend und für jeden Leser, der die Mythologie der Griechen schätzt. Man legt dieses Buch nicht aus der Hand.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
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sprachgewaltige, gleichgeschlechtliche Liebesgeschichte vor der Szenerie der griechischen Antike
von einer Kundin/einem Kunden am 07.06.2020

»Das Lied des Achill« erzählt vom Leben des Halbgottes Achill und seines engsten Vertrauten Patroklos. Die beiden ungleichen Prinzen werden nach deren gemeisam verbrachter Jugend und ihrer Ausbildung, die sie bei dem Zentauren Cheiron absolvieren, schlussendlich in den trojanischen Krieg um Helena verwickelt. Nicht der Held A... »Das Lied des Achill« erzählt vom Leben des Halbgottes Achill und seines engsten Vertrauten Patroklos. Die beiden ungleichen Prinzen werden nach deren gemeisam verbrachter Jugend und ihrer Ausbildung, die sie bei dem Zentauren Cheiron absolvieren, schlussendlich in den trojanischen Krieg um Helena verwickelt. Nicht der Held Achill, sondern Patroklos ist hier der Erzähler, wenngleich er der Passivere der beiden Figuren ist. Im Gegensatz zu dem extrovertierten, charismatischen Achill, der viel Wert auf sein Ansehen legt und sämtliche Waffen ohne Mühe führt, ist Patroklos eine ruhige, warme Persönlichkeit, die nichts für den Kampf übrig hat und sich besser auf das Heilen versteht. Seine Perspektive eröffnet einen neuen, frischen Blickwinkel auf die altbekannte Geschichte. Ob Achill und Patroklos Freunde oder Liebende waren ist umstritten. Madeline Miller macht in ihrem Roman ein Liebespaar aus ihnen. Die Beziehung der beiden ist sehr eng aber trotzdem mit Problemen belastet. Sie werden im Laufe der Geschichte immer wieder vor Herausforderungen gestellt, die in erster Linie gleichgeschlechtliche Paare betreffen, aber auch allgemeine Lebensfragen wie der Wert von Ehre, Familie und Loyalität spielen eine Rolle. Die Autorin schuf vielschichtige Charaktere, die nicht immer moralisch korrekt handeln und Fehler begehen, was sie greifbar und menschlich macht. Das gilt sowohl für die Protagonisten als auch für viele der Nebencharaktere. Beispielsweise gibt Achills göttliche Mutter Thetis dem Bild der bösen Schwiegermutter eine neue Dimension. Sie will aus ihrer Sicht das Beste für ihren Sohn, tritt aber als eine übermächtige, schauerhafte Meerhexe auf, die ihre Machtposition nutzt und das Paar immer wieder vor Probleme stellt, um ihren Willen durchzusetzen. Und auch wenn der Fokus der Geschichte auf den beiden Männern liegt, tauchen immer wieder weitere interessante Frauen auf, deren hartes Schicksal mich beim Lesen ebenso berührte wie das von Achill und Patroklos. Madeline Miller erzählt sprachgewaltig und historisch fundiert. Der Sprachstil ist zauberhaft und gut angepasst an die historische Szenerie, ohne zu dick aufzutragen. Man merkt dem Text an, dass sie aufgrund ihres Studiums der Altphilologie fundierte Kenntnisse vorweisen kann. Geschickt nutzt sie ihre künstlerische Freiheit, wo es möglich ist, ohne von historischen Vorgaben abzuweichen. Insgesamt kann ich sagen, »Das Lied des Achill« legt den Fokus mehr auf die zwischenmenschlichen Beziehungen als auf das Heldenepos. Wer Lust hat auf eine historische, mit zarten Fantasy-Aspekten versehene Liebesgeschichte, der ist mit diesem Werk gut beraten.

Packende Neuerzählung
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 30.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nachdem ich schon so viel Gutes über die Autorin Madeline Miller gehört habe und ich mich sehr für die griechische Mythologie interessiere, dachte ich mir, ich kann mit dieser Neuerzählung um Achill eigentlich nicht viel falsch machen. Zum Glück würde ich nicht enttäuscht (denn solche Neuinterpretationen lesen sich auch gerne ma... Nachdem ich schon so viel Gutes über die Autorin Madeline Miller gehört habe und ich mich sehr für die griechische Mythologie interessiere, dachte ich mir, ich kann mit dieser Neuerzählung um Achill eigentlich nicht viel falsch machen. Zum Glück würde ich nicht enttäuscht (denn solche Neuinterpretationen lesen sich auch gerne mal trocken und verstaubt). Von dieser Interpretation der Geschehnisse um Achill und seinen Gefährten Patroklos wurde ich allerdings nicht enttäuscht. Durch die Augen von Patroklos verfolgt man Achills Weg von einem sehr zurückgezogenen Jungen zum größten Griechen der Geschichte. Die Erzählung ist vollkommen auf die Liebesgeschichte zwischen Achill und dem Erzähler Patroklos fokussiert, was die Handlung an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu sehr ins Kitschige abdriften lässt. Ich lese gerne Romance, daran lag es also nicht, dass sich die Geschichte an diesen Stellen für mich zog. Allerdings gab es um diese Beziehung herum nicht viel anderes. Zu Gunsten der ausführlichen Beschreibung der Gefühle und Entwicklung der Liebesbeziehung wird sowohl das Worldbuilding vernachlässigt als auch die Beschreibung der Ereignisse rund um Troja und den Weg dorthin. Deswegen fiel es mir oft schwer, mir die Umgebung der Geschehnisse vorzustellen. Alles in allem las sich dieses Retelling des altbekannten, antiken Mythenstoffs aber gerade durch das erzählerische Geschick der Autorin sehr flüssig und leicht und ich bin trotz der kleinen Mankos sehr positiv überrascht. FAZIT Eine mitreißende Neuerzählung rund um Achill und den trojanischen Krieg.

Die wahre Achillesverse des Achill
von Duchess of marvellous books am 23.05.2020

„Das Lied des Achill“ von Madeline Miller aus dem Eisele Verlag hat mich so in den Bann gezogen, dass es jetzt schon zu meinen Jahreshighlights gehört. Miller zaubert aus einer der bekanntesten Kriegsgeschichten eine emotionale, bedeutende, moderne sowie epische Liebesgeschichte von der Szenerie der griechischen Antike. Klap... „Das Lied des Achill“ von Madeline Miller aus dem Eisele Verlag hat mich so in den Bann gezogen, dass es jetzt schon zu meinen Jahreshighlights gehört. Miller zaubert aus einer der bekanntesten Kriegsgeschichten eine emotionale, bedeutende, moderne sowie epische Liebesgeschichte von der Szenerie der griechischen Antike. Klappentext: Achill, Sohn der Meeresgöttin Thetis und des König Peleus, ist stark, anmutig und schön ― niemand, dem er begegnet, kann seinem Zauber widerstehen. Patroklos ist ein unbeholfener junger Prinz, der nach einem schockierenden Akt der Gewalt aus seinem Heimatland verbannt wurde. Ein Zufall führt die beiden schon als Kinder zusammen, und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto enger wird das Band zwischen ihnen. Nach ihrer Ausbildung in der Kriegs- und Heilkunst durch den Zentauren Chiron erfahren sie vom Raub der Helena. Alle Helden Griechenlands sind aufgerufen, gegen die Spartaner in den Kampf zu ziehen, um die griechische Königin zurückzuerobern. Mit dem einzigen Ziel, ein ruhmreicher Krieger zu werden, zieht Achill in den Kampf um Troja. Getrieben aus Sorge um seinen Freund, weicht Patroklos ihm nicht von der Seite. Noch ahnen beide nicht, dass das Schicksal ihre Liebe herausfordern und ihnen ein schreckliches Opfer abverlangen wird. Meinung: In diesem sprachgewaltigen und historisch fundierten Meisterwerk wird die Geschichte von dem antiken Helden Achill auf verblüffend neuartige Weise interpretiert. Miller weicht dabei nicht von dem antiken Stoff ab, aber die Geschichte wird von einer anderen Perspektive geschildert und zwar aus der von Patrokolos. So erhält man einen ganz anderen, neuen, frischen Blick auf den mythologischen Stoff, gerade wenn es um die Belagerung von Troja geht. Die Autorin nutzt dazu Schwach- oder Leerstellen der Ilias für Neuinterpretation. Wunderbar und clever. Die Geschichte selbst ist mitreißend, eindringlich, unterhaltsam, episch, lebendig und spannend, selbst wenn man das Ende eigentlich kennt. Die Protagonisten sind tiefgründig und vielschichtig gezeichnet und es ist eine ungeheure Dynamik sämtlicher Figuren zu spüren. Besonders gut ist die Darstellung der einfühlsamen Seite des grausamen Achills gelungen, seine charakterliche Entwicklung sowie die Liebesbeziehung. Aus einer innigen Freundschaft der beiden Protagonisten wird eine alles verändernde, unendlich, bewegende und authentische Liebe. Sie gibt den beiden Kraft, lässt sie wachsen und zu den Helden werden, die wir kennen. Dabei ist die geschilderte Liebesgeschichte nicht kitschig, nicht anrüchig, einfach sehr authentisch und tief bewegend. Die Erzählung besticht durch einen mitreißenden, lyrischen eleganten und berauschenden Schreibstil. Fast schon eine homerische Erzählweise, was es zu einem ganz besonderen Kleinod macht. Millers Sprache ist zauberhaft und lässt damit quasi die Götter und Helden wieder auferstehen. Die großartige Übersetzung von Michael Windgassen macht dies erst möglich. Fazit: Es ist ein mitreißender, einfühlsamer Roman über Liebe und Ehre, Verrat, Krieg und Frieden, Freundschaft, Schicksal und Götter. Eine wahre Abenteuerfahrt erwartet einen sowie eine mitreißende, tragisch, schöne Liebesgeschichte über einen Helden, den wir so nicht kannten. Unbedingt lesen.


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