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Die Wächter

Roman

John Grisham

(29)
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Beschreibung

In Seabrook, Florida wird der junge Anwalt Keith Russo erschossen. Der Mörder hinterlässt keine Spuren. Es gibt keine Zeugen, keine Verdächtigen, kein Motiv. Trotzdem wird Quincy Miller verhaftet, ein junger Afroamerikaner, der früher zu den Klienten des Anwalts zählte. Miller wird zum Tode verurteilt und sitzt 22 Jahre im Gefängnis. Dann schreibt er einen Brief an die Guardian Ministries, einen Zusammenschluss von Anwälten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren. Cullen Post übernimmt seinen Fall. Er ahnt nicht, dass er sich damit in Lebensgefahr begibt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783641243968
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Guardians
Dateigröße 2466 KB
Übersetzer Imke Walsh-Araya, Bea Reiter, Kristiana Dorn-Ruhl
Verkaufsrang 309

Portrait

John Grisham

Am 8.Februar 1955 in Jonesboro, Arkansas geboren, wuchs John Grisham zusammen mit seinen vier Geschwistern in einfachen Verhältnissen auf. Der Autor studierte Rechtswissenschaften an der Universität von Mississippi. Nachdem sein Jurastudium erfolgreich abgeschlossen war, praktizierte er lange Zeit als Anwalt für Strafverteidigung und Körperverletzung. Als Kandidat der Demokratischen Partei wurde John Grisham 1983 in das Parlament des Staates Mississippi gewählt.

Seinen Durchbruch hatte Grisham 1988 mit "Die Jury". Basis für die Geschichte ist einer seiner Fälle. Schnell kam John Grisham mit seinen weiteren Romanen auf die Plätze der Bestsellerlisten und hält sich kontinuierlich dort. 1991 legte er seine politischen Ämter sowie seinen Beruf als Anwalt nieder. Neben Justizthrillern schreibt John Grisham auch Sachbücher und Jugendromane. Seine Bücher wurden in 38 Sprachen übersetzt.

Artikelbild Die Wächter von John Grisham

Buchhändler-Empfehlungen

Lara Dittrich, Thalia-Buchhandlung Berlin

Cullen Post war Anwalt, bis er es nicht mehr aushielt Straftäter zu decken. Inzwischen arbeitet er für Guardian Ministries, eine kleine, durch Spendengelder finanzierte Organisation, die zu Unrecht verurteilte Todeskandidaten rettet. Ein Thriller so beklemmend wie realistisch!

Justiz-, Staats- und menschliches Versagen im Süden der USA

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

"Die Wächter" erreicht endlich wieder die Qualität alter Grisham-Klassiker wie "Die Jury". Wie zu erwarten kommt die von Rassismus, Willkür und Ungerechtigkeit geprägte Justiz nicht gut weg... Im Gegensatz zu einigen Werken seines jüngeren Schaffens konnte mich Grisham mit "Die Wächter" auch erzählerisch endlich wieder komplett fesseln und begeistern!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
21
7
1
0
0

Ein Roman mit Potential
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Lippspringe am 19.09.2020
Bewertet: gebundene Ausgabe

Nachdem Grishams letzte Romane oft inhaltlich sehr dünn und nur wenig spannend waren, obwohl er lange Zeit einer meiner Lieblingsautoren gewesen ist, versuchte ich es aufgrund der positiven Rezensionen mit "The Guardians", Grisham eine neue Chance zu geben. Enttäuscht hat mich das Buch zwar nicht, von einem Toptitel ist es aber ... Nachdem Grishams letzte Romane oft inhaltlich sehr dünn und nur wenig spannend waren, obwohl er lange Zeit einer meiner Lieblingsautoren gewesen ist, versuchte ich es aufgrund der positiven Rezensionen mit "The Guardians", Grisham eine neue Chance zu geben. Enttäuscht hat mich das Buch zwar nicht, von einem Toptitel ist es aber leider auch ein ganzes Stück entfernt. Dabei klingt der Inhalt grundsätzlich sehr spannend und vielversprechend: In Seabrook wird vor 22 Jahren der Anwalt Keith Russo erschossen. Es gibt keine Zeugen, keine Verdächtigen, kein Motiv, so dass rein auf Indizien-Basis der Afroamerikaner Quincy Miller verhaftet und zum Tode verurteilt wird. Dann schreibt er einen Brief an die Guardian Ministries, einen Zusammenschluss von Anwälten, die sich darum bemühen, die Fälle von unschuldig Verurteilten neu aufzurollen. Und Millers Fall bringt Dinge ans Licht, die den Glauben an das Rechtssystem verblassen lassen... Allein die Aktualität der Thematik spricht schon für sich. Die Tatsache, dass ein junger Afroamerikaner verurteilt wird, obwohl er allenfalls lose mit der Tat in Verbindung gebracht werden kann, zeigt nur zu deutlich, welche rassistischen und diskriminierenden Tendenzen in unserer Gesellschaft existieren. An verschiedenen Stellen im Roman wird dies - auch an weiteren Fällen, die am Rande thematisiert werden - deutlich. Dementsprechend ist die Aussage des Romans nicht nur aktuell, sondern auch äußerst gelungen und liefert genug Stoff zum Nachdenken. Auch Grishams Schreibstil ist durchaus gelungen. Er erzählt anschaulich und nachvollziehbar, so dass der Roman angenehm zu lesen ist. Doch damit hören die positiven Aspekte leider weitgehend auf, denn die Handlung selbst ist zu dünn konstruiert, als dass sie einen gesamten Roman tragen würde. Dementsprechend sind die am Rande thematisierten Fälle keineswegs nur ergänzendes Beiwerk, sondern leider notwendig, um überhaupt einen anständigen Roman zu kreieren. Da diese Nebenhandlungen aber eher verwirren als helfen, zudem auch nur äußerst begrenzt zur Charakterentwicklung beitragen, blieb ich als Leser etwas verwirrt zurück. Mir wäre eine deutlich stringentere Handlungsführung mit klarem Fokus lieber gewesen, gerade da die Haupthandlung selbst durchaus Potential bietet, intensiviert und ausgeweitet zu werden. Schwach ist auch die Tatsache, dass die Figuren insgesamt recht blass bleiben. Anwalt Post, der den Fall übernimmt, tritt als äußerst positive Figur auf, der sich letztlich nur für andere einsetzen will und deswegen auf fast alles in seinem Leben verzichtet. Zwar gibt es Hinweise, wie es zu diesem Entschluss gekommen ist, doch die Ausführungen bleiben viel zu knapp und liefern allenfalls Ansätze, um eine tiefergehende Figurencharakteristik zu ermöglichen. Letztlich fehlt aber auch die wirkliche Spannung, da die Ermittlung keineswegs wirklich komplex ist und weder Action noch eine wendungsreiche Erzählung geboten werden. Die Story ist ohne Zweifel interessant, aber das, was Grisham daraus macht, bleibt eben doch nur an der Oberfläche. Somit ist es letztlich ein Roman, der auf einer guten Idee basiert, durchaus Stoff zum Nachdenken bietet und sich gut lesen lässt, der aber eben auch vieles ungesagt lässt und die vielen Möglichkeiten, die sich bieten, allenfalls in Ansätzen nutzt. Schade, denn hier wäre mehr Potential drin gewesen.

Fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 10.08.2020

Einer meiner ersten Chriham's und ich war auch am Anfang etwas verwirrt durch die vielen Namen (merken), aber dann wenn man richtig drin ist, lässt einen der 'Fall' nicht mehr los. Es beruht teilweise auf Tatsachen und man glaubt es kaum, wie leicht man unschuldig Jahrzehte im Gefängnis sitzen kann ohne dass es wirklich einen ... Einer meiner ersten Chriham's und ich war auch am Anfang etwas verwirrt durch die vielen Namen (merken), aber dann wenn man richtig drin ist, lässt einen der 'Fall' nicht mehr los. Es beruht teilweise auf Tatsachen und man glaubt es kaum, wie leicht man unschuldig Jahrzehte im Gefängnis sitzen kann ohne dass es wirklich einen interessiert, bis auf dieser Organisation (auch die gibt es) die für Gerechtigkeit kämpft. Fantastisch geschrieben, spannend, nachvollzierbar und realistisch gehalten im Inhalt. Ich kann es auch nur empfehlen

Die Wächter - John Grisham
von einer Kundin/einem Kunden aus Frauenfeld am 28.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bis jetzt habe ich alle Bücher von John Grisham geliebt, besonders aber die älteren. Anfangs befasst sich das Buch mit mehreren Fällen und es sind sehr viele Personen involviert (konnte mir nie alle Namen merken). Doch ca. ab der Hälfte des Buches dreht sich alles um den Hauptfall und es wird immer spannender. Ich konnte das Buc... Bis jetzt habe ich alle Bücher von John Grisham geliebt, besonders aber die älteren. Anfangs befasst sich das Buch mit mehreren Fällen und es sind sehr viele Personen involviert (konnte mir nie alle Namen merken). Doch ca. ab der Hälfte des Buches dreht sich alles um den Hauptfall und es wird immer spannender. Ich konnte das Buch kaum mehr aus den Händen legen und finde auch den Schluss wirklich gelungen (was in Büchern ja nicht all zu oft der Fall ist). Kann es entsprechend sehr empfehlen!


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