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Margos Töchter

Roman

Cora Stephan

(83)
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Beschreibung

Jeder Mensch hat eine Mutter. Jana Seliger hatte zwei.

Cora Stephan erzählt die Geschichte zweier außergewöhnlicher Frauen und eines geteilten Landes über vier Jahrzehnte. Ein großer Roman über die Suche nach dem Glück in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und die Frage, was man opfern muss, um es zu finden. Leonore Seliger wächst in den 1960er-Jahren in der norddeutschen Provinz auf. Sie ist eine Außenseiterin, unangepasst, rebellisch. Trost findet sie bei Clara, einer Brieffreundin aus der DDR, die sie in einem Pioniercamp der DDR getroffen hat. In einem verrauchten Jugendclub in Osnabrück lernt Leonore die Musik der Beatles kennen, nach dem Abitur in England die freie Liebe. Während sie im Deutschen Herbst in Frankfurt studiert und durch eine verhängnisvolle Affäre ins Visier der Polizei gerät, bereitet sich Clara in Ostberlin auf eine große Aufgabe vor. Im Auftrag des Ministeriums für Staatssicherheit soll sie in den Westen gehen, um dort für die Genossen die Augen aufzuhalten. Kurz bevor sie die DDR verlässt, bekommt sie eine Tochter und ist gezwungen, eine nahezu unmögliche Entscheidung zu treffen. Das Schicksal führt Leonore und Clara wieder zusammen. Die beiden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet ein Geheimnis. Jahrzehnte später kommt eine junge Frau diesem Geheimnis auf die Spur und begibt sich auf eine aufwühlende Reise in die Vergangenheit.

Cora Stephan ist seit vielen Jahren freie Autorin und schreibt Essays, Kritiken, Kolumnen – und Bücher. Ihr Roman »Ab heute heiße ich Margo« erschien 2016 bei Kiepenheuer & Witsch. Neben zahlreichen Sachbüchern hat sie unter dem Pseudonym Anne Chaplet preisgekrönte Kriminalromane veröffentlicht, u.a. »In tiefen Schluchten« (2017) und »Brennende Cevennen« (2018).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 07.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05227-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21,1/13,2/3,8 cm
Gewicht 490 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 47157

Buchhändler-Empfehlungen

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Cora Stephan erzählt die in "Ab heute heiße ich Margo" begonnene Familiengeschichte in diesem Roman fort. Ihr gelingt auch im 2.Teil eine interessanteund spannende Verknüpfung von privaten Schicksalen und deutscher Geschichte. Den 1.Teil zu kennen, erweist sich als hilfreich.

Zum Wegschmökern

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Mit ‚Margos Töchter‘ wird die wunderbar erzählte Familiengeschichte ‚Ab heute heiße ich Margo‘ ebenso wunderbar fortgesetzt. Inspiriert von Begebenheiten ihrer eigenen Familie verwebt Cora Stephan Einzelschicksale und Geschichte überzeugend über vier Jahrzehnte beginnend ab den 1960'ern authentisch miteinander. Die Protagonistin Jana Seliger möchte mehr über ihre Familie erfahren und beantragt zu diesem Zweck Einsicht in Stasie-Akten. Im Rahmen ihrer Recherche führt sie dort Schmerzliches zu Tage. Sie lernt die rebellische, norddeutsche Leonore kennen und erfährt viel aus dem Leben der linientreuen Clara aus der DDR, die eine folgenschwere Entscheidung treffen musste. Für alle, die Carmen Korn und Katharina Fuchs mögen.

Kundenbewertungen

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Spannende Schicksale
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 06.08.2020

Leonore Seliger starb bei einem Autounfall. War es Selbstmord? Ihre Tochter will Jahre später der Sache auf den Grund gehen. Dafür taucht sie tief in die Vergangenheit ihrer Mutter ein. Nach „Ab heute heiße ich Margo“ schließt die Autorin Cora Stephan mit „Margos Töchter“ die Fortsetzung der Geschichte an. Eckpunkte der deuts... Leonore Seliger starb bei einem Autounfall. War es Selbstmord? Ihre Tochter will Jahre später der Sache auf den Grund gehen. Dafür taucht sie tief in die Vergangenheit ihrer Mutter ein. Nach „Ab heute heiße ich Margo“ schließt die Autorin Cora Stephan mit „Margos Töchter“ die Fortsetzung der Geschichte an. Eckpunkte der deutsch-deutschen Geschichte spielen in die Erzählung hinein, spiegeln sich in den Schicksalen, die hier aufgerollt werden. So erscheint die Geschichte äußerst authentisch, die Protagonisten wirken sehr lebendig. Es ist dabei von Vorteil, zunächst die Geschichte von Margo zu lesen, denn dann passen noch mehr Puzzleteile der Geschichte zueinander. Aber „Margos Töchter“ kann auch gut ohne diese Kenntnisse gelesen werden, das Buch ist in sich abgeschlossen. Fasziniert bin ich in diese Geschichte eingetaucht und habe das Buch in kürzester Zeit inhaliert. Sehr gerne vergebe ich 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch weiter.

Margos Töchter
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 03.08.2020

Das Buch hat mich sofort durch sein tolles Cover und den Titel interessiert. Lassen sie doch beide auf einen tollen Roman hoffen. Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Es ist die Fortsetzung des Buches „ Ab heute heiße ich Margo“. Ich habe jedoch den Vorgängerband nicht gelesen, das tut nichts zum Verständnis ... Das Buch hat mich sofort durch sein tolles Cover und den Titel interessiert. Lassen sie doch beide auf einen tollen Roman hoffen. Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Es ist die Fortsetzung des Buches „ Ab heute heiße ich Margo“. Ich habe jedoch den Vorgängerband nicht gelesen, das tut nichts zum Verständnis des Buches, da dieser Band in sich abgeschlossen ist. Die Schreibweise ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind vortrefflich gewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen. Zur Handlung, diese spielt im geteilten Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Es wird das Schicksal und das Leben zweier sehr unterschiedlichen Frauen erzählt. Diese beiden verbindet ein großes Geheimnis, das am Ende gelüftet wird. Die Hauptpersonen hier bei sind Clara, Leonore und auch die Enkelin Jana. Ich habe von dem Buch eine zweitgeteilte Meinung, zum einen fand ich es nicht ganz gut, aber auch nicht ganz schlecht. Es sind interessante Themen behandelt worden, die mich immer wieder fasziniert haben, auf der anderen Seite wiederum gibt es Bereiche, wo das Lesen sich als ziemlich zäh und langweilig gestaltet hat. Das Buch ist gut, hat mich aber trotzdem nicht vollkommen gepackt.

Toll geschrieben und sehr fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2020

Gerade habe ich "Margos Töchter" beendet und ich glaube, das Buch wird noch lange in mir nachschwingen. Es hat Eindruck hinterlassen und ich möchte unbedingt mehr von dieser Autorin lesen. Das Leseerlebnis wäre bestimmt noch intensiver, hätte ich vorher "Ab heute heiße ich Margo" gelesen. Es ist nicht unbedingt notwendig, um die... Gerade habe ich "Margos Töchter" beendet und ich glaube, das Buch wird noch lange in mir nachschwingen. Es hat Eindruck hinterlassen und ich möchte unbedingt mehr von dieser Autorin lesen. Das Leseerlebnis wäre bestimmt noch intensiver, hätte ich vorher "Ab heute heiße ich Margo" gelesen. Es ist nicht unbedingt notwendig, um die Fortsetzung verstehen und genießen zu können, aber bestimmt liest man die Geschichte mit einem anderen Blick. "Margos Töchter" erzählt über das Heranwachsen und Erwachsensein im geteilten Deutschland, über Verstrickungen in Politik und Familie, über Ängste, Zweifel und Geheimnisse. Es ist so spannend geschrieben, dass ich förmlich an dem Buch geklebt und es in nur drei Tagen gelesen habe. Lediglich die Szenen, in denen mir die Geschichte ein wenig zu politisch wurde, konnten mich nicht ganz begeistern. Aber ich verstehe, dass sie notwendig waren. Cora Stephan erzählt eindringlich, intelligent und mitreißend. Sie nimmt uns mit auf eine Zeitreise in die jüngere Vergangenheit Deutschlands und die persönlichen Schicksale, die teils auf Anhieb erkennbar, teils sehr verstrickt miteinander verbunden sind.

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