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Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst

Eine Ehe in zehn Sitzungen

Nick Hornby

(54)
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Beschreibung

Wie im richtigen Leben – Hornby über eine Paartherapie.

Tom und Louise machen eine Paartherapie, denn nach vielen Ehejahren ist die Beziehung mehr oder weniger in eine Sackgasse geraten. Was die beiden umtreibt und wo der Hase im Pfeffer liegt, erfährt der Leser nach und nach von ihnen direkt – beim Warten auf die nächste Therapiesitzung im Pub gegenüber. Tom und Louise treffen sich. Regelmäßig. Doch es ist keine Verabredung im herkömmlichen Sinne, der Pub dient ihnen nur als Treffpunkt vor ihren Sitzungen bei einer Paartherapeutin. Die beiden sind seit vielen Jahren verheiratet, nach einem nicht so erfreulichen Ereignis könnte man sagen, seit zu vielen Jahren. Im Pub besprechen sie, was alles unter den Teppich gekehrt wurde und durch die Therapie hervorgekramt wird. Und das sind Sachen, die alle Verheirateten so oder so ähnlich kennen, aber bestimmt nie so lustig präsentiert bekamen. Mit seinem unvergleichlichen Humor und dem Blick für sympathische Antihelden zeigt uns Nick Hornby ein ganz normales Ehepaar und die komischen Seiten einer Ehekrise.

»Das Buch besteht fast ausschließlich aus schlagfertigen Antworten voller Witz.« Kirkus Reviews

Nick Hornby, 1957 geboren, studierte in Cambridge und arbeitete zunächst als Lehrer. Er ist Autor zahlreicher Bestseller: »High Fidelity«, verfilmt mit John Cusack und Iben Hjejle, »About a Boy«, verfilmt mit Hugh Grant, »A Long Way Down«, verfilmt mit Pierce Brosnan, »How to Be Good«, »Slam« und »Juliet, Naked«, sowie weiterer Bücher über Literatur und Musik. Nick Hornby lebt in London.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 05.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05410-1
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20,3/12,3/2,2 cm
Gewicht 221 g
Originaltitel State of the Union
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Ingo Herzke
Verkaufsrang 12405

Buchhändler-Empfehlungen

Wilma Krönke, Thalia-Buchhandlung Aurich

Ein Ehepaar trifft sich vor der Therapiesitzung in einem Pub, um noch etwas zu trinken. Sie möchten herausfinden, warum ihre Ehe in einer Zwickmühle gelandet ist. Nick Hornby schreibt voller Wortwitz, die herrlichen Dialoge sind trotzdem sehr realistisch. Toller Humor!

Diana Goldack, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Paardialog... Hornby mal anders.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
54 Bewertungen
Übersicht
24
23
4
2
1

Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe schon einige Bücher von Nick Hornby gelesen, ich mag seinen Schreibstil, seine Art von Humor, der nicht unbedingt immer lustig ist oder lustig sein muss. "Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst" ist kein Roman oder Geschichte, die beim Lesen Spaß machen soll, sondern auch nachdenklich stimmt. Man liest über Tom und... Ich habe schon einige Bücher von Nick Hornby gelesen, ich mag seinen Schreibstil, seine Art von Humor, der nicht unbedingt immer lustig ist oder lustig sein muss. "Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst" ist kein Roman oder Geschichte, die beim Lesen Spaß machen soll, sondern auch nachdenklich stimmt. Man liest über Tom und Louise, die wöchentlich zur Paartherapie gehen, aber eigentlich reden sie vor der Therapie lieber um den heißen Brei rum. Ich finde, die beiden sind zwei ganz normale Leute in den Vierzigern, die im Alltagstrott der Ehe und Partnerschaft hängengeblieben sind, alleine nicht mehr rauskommen und daher meinen, die Therapeutin müsse und könne ihnen helfen. Louises Seitensprung trägt natürlich nicht wirklich hilfreich dazu bei, aber ich glaube, ohne diese Situation säßen die Beiden auch in 10 Jahren noch dort, wo sie jetzt sitzen und reden über dies und jenes, nur nicht über das Wesentliche. Man muss nicht mit jedem Kapitel übereinstimmen, aber ein bißchen erkennt man sich doch selbst wieder oder denkt zumindest drüber nach, ob man selbst so "endet" würde ... Flüssig und schnell zu lesen, 4 Sterne hat "Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst" auf jeden Fall verdient.

Paartherapie im Pub
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 27.05.2020

Der Untertitel ist etwas irreführend, denn der Leser wohnt in keinem der 10 Kapitel einer Sitzung bei der Eheberaterin bei. Stattdessen beobachtet er Tom und Louise, wie sich sich vor jedem Termin im Pub auf der anderen Straßenseite treffen und einen Schlagabtausch liefern. Tatsächlich besteht das Buch fast komplett aus Dialogen... Der Untertitel ist etwas irreführend, denn der Leser wohnt in keinem der 10 Kapitel einer Sitzung bei der Eheberaterin bei. Stattdessen beobachtet er Tom und Louise, wie sich sich vor jedem Termin im Pub auf der anderen Straßenseite treffen und einen Schlagabtausch liefern. Tatsächlich besteht das Buch fast komplett aus Dialogen und wirkt damit wie ein Drehbuch oder Theaterstück. Als solches würde es wohl auch gut funktionieren, und die Körpersprache der beiden Akteure wäre auf jeden Fall eine hilfreiche Ergänzung. In der vorliegenden Form hat mir jedenfalls was gefehlt, um auch nach dem 5. Kapitel immer noch großes Interesse an der Geschichte zu haben. Es plätschert so eher vor sich hin. Dabei haben sich die beiden wirklich viel zu sagen! Ich glaube, in der Realität würde kein Paar in einer ähnlichen Situation so viel miteinander reden, oder höchstens auf Small Talk ausweichen. Tom und Louise liefern sich teilweise aber einen richtigen Schlagabtausch. Nur so wirklich spannend ist es dennoch nicht gewesen.

Kein typischer Nick Hornby
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 25.05.2020

Nicht immer wo Nick Hornby draufsteht, ist auch einer drin. Zumindest konnte ich ihn nicht finden. Es ist ein eher untypischer Nick Hornby. Ist er deshalb schlechter? Keine Ahnung. Das Problem ist, dass es Autoren gibt, bei denen hast Du eine gewisse Erwartungshaltung, wenn Du ein neues Buch liest. Aber dann bekommst Du etwas ga... Nicht immer wo Nick Hornby draufsteht, ist auch einer drin. Zumindest konnte ich ihn nicht finden. Es ist ein eher untypischer Nick Hornby. Ist er deshalb schlechter? Keine Ahnung. Das Problem ist, dass es Autoren gibt, bei denen hast Du eine gewisse Erwartungshaltung, wenn Du ein neues Buch liest. Aber dann bekommst Du etwas ganz anderes. ‍ Zum einen fehlte mir daher das, was ich erwartet hatte und zum anderen fand ich keinen richtigen Zugang zur Geschichte. Auch fehlte mir der Witz und die Spritzigkeit in den Dialogen. Es war meist einfach ein oberflächliches Geplänkel. Probleme werden weder angesprochen noch aufgearbeitet. Sie werden höchstens angerissen. Und dann? Nichts mehr. ‍ Den Schreibstil fand ich gewöhnungsbedürftig,  aber nicht schlecht. Die Geschichte wird nur in Form von Dialogen erzählt. Dadurch bleibt viel Spielraum für eigene Vorstellungen und Interpretationen, lässt Dich aber auch teilweise im luftleeren Raum zurück, ohne Plan wie Du diesen füllen kannst. Ein Pub. Ein Pint. Ein Weißwein. Tom. Louise. Eigentlich könnte das der Beginn einer tollen Liebesgeschichte sein. Ist es aber nicht. Vielmehr das Ende. Oder vielleicht doch nicht?


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