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Kostbare Tage

Roman

Kent Haruf

(93)
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Beschreibung

Es ist der letzte Sommer für Dad Lewis am Rand der Kleinstadt Holt - die er nie verließ, im Gegensatz zu seinem Sohn Frank, zu dem es keinerlei Kontakt mehr gibt, oder Tochter Lorraine, die nun zur Unterstützung zurückkehrt. Aber es kommen auch neue Gesichter und mit ihnen Geschichten: Die kleine Alice zieht im Nachbarhaus bei ihrer Großmutter ein, und der neue Reverend Lyle hat nicht nur mit den eigenwilligen Anwohnern, sondern auch mit der eigenen Familie zu kämpfen.

Kent Haruf, geboren 1943 in Colorado, war ein amerikanischer Schriftsteller. Alle seine sechs Romane spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. Er wurde unter anderem mit dem Whiting Foundation Writers’ Award, dem Wallace Stegner Award und dem Mountains & Plains Booksellers Award ausgezeichnet. Sein letzter Roman, ›Unsere Seelen bei Nacht‹, wurde zum Bestseller und mit Jane Fonda und Robert Redford in den Hauptrollen verfilmt. Haruf starb 2014.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 27.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07125-2
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/2,7 cm
Gewicht 333 g
Originaltitel Benediction
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Pociao, Roberto de Hollanda
Verkaufsrang 12593

Buchhändler-Empfehlungen

Carpe diem!

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ich kehre immer wieder gerne in den Ort der Haruf- Romane zurück, neugierig, was mich erwartet. In diesem Band ist das zentrale Thema das Abschiednehmen. "Dad" bekommt mitgeteilt, dass sich sein Leben in Kürze dem Ende neigt. Die Menschen in seinem Umfeld und ihr gemeinsamer Alltag, seine Vergangenheit - alles fügt sich zu einer sensiblen, sprachlich sehr schön geschriebenen Geschichte zusammen. Wie aus dem Leben gegriffen. Wer Kent Haruf noch nicht kennt, hat etwas verpasst! Mein Tipp: Starten Sie die Reihe am besten mit dem Titel "Lied der Weite".

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieser Roman berührt, aber die anderen Titel von Kent Haruf gaben mir besser gefallen. Eine traurige Stimmung geht durch den gesammten Roman der mich etwas gestört hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
93 Bewertungen
Übersicht
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Dad Lewis letzter Sommer
von einer Kundin/einem Kunden am 03.08.2020

Es geht zurück nach Colorado oder besser gesagt in die Kleinstadt Holt. Nach Kent Harufs sehr bewegenden Romanen "Lied der Weite" und "Abendrot" findet die Plainsong-Reihe nun mit "Die kostbaren Tage" ein gebührendes Ende. An sich habe ich mich lange auf eine weitere Fortsetzung der Reihe gefreut. Die Geschichte um Victoria und... Es geht zurück nach Colorado oder besser gesagt in die Kleinstadt Holt. Nach Kent Harufs sehr bewegenden Romanen "Lied der Weite" und "Abendrot" findet die Plainsong-Reihe nun mit "Die kostbaren Tage" ein gebührendes Ende. An sich habe ich mich lange auf eine weitere Fortsetzung der Reihe gefreut. Die Geschichte um Victoria und die McPheron Brüder hatte es mir dann doch sehr angetan. Nach dem Tod des einen Bruders und den neuen Herausforderungen des Lebens blieben noch einige Fragen offen und ich hatte mir nun Antworten erhofft. Leider blieb diese Erwartung unerfüllt. "Kostbare Tage" bezieht sich bis auf einen kleinen Absatz und die Tatsache, dass auch diese Geschichte in Holt spielt, so gar nicht auf die beiden vorherigen Teile. Und das hat mir dieses Buch dann irgendwie etwas madig gemacht. Das heißt zwar nicht, dass ich diesen Roman so gar nicht mochte, aber es war eben anders. Losgelöst von meiner Erwartungshaltung fand ich den Abschied und die letzten Lebenstage von Dad nämlich sehr bewegend. Kent Haruf erzählt sehr unaufgeregt und gefühlvoll von den Gedanken, Erlebnissen und dem Freundschaftgefüge seiner Protagonisten. Der plötzliche Krebsbefund und die damit einhergehende Schwäche und Endlichkeit des Lebens hat mich aber nicht nur mitgenommen, sondern auch sehr dankbar für das Jetzt gemacht. Krebs ist keine neuartige Erkrankung und beinahe jeder hat in seinem (entfernten) Bekanntenkreis sicherlich schon Berührungspunkte gehabt und eben dann auch erlebt, wie schnell es gehen kann. Und gerade das macht einen nachdenklich. "Kostbare Tage" ist ein melancholisch, bewegender und vor allem menschlicher Roman über den Abschied und irgendwie auch über das Loslassen. Damit beinhaltet jedes Buch nun etwas über ganz entscheidende Phasen des Lebens von dem Aufbruch, der Ankunft, den Herausforderungen bis hin zum Ende. Für alle, die ruhigere Romane über das Leben lieben, ist Haruf eigentlich schon eine Art must-read. Eine sehr große Leseempfehlung!

Die kostbaren letzten Tage..
von sk aus Werdohl am 01.08.2020

Für mich persönlich ist dieser Roman das erste Buch, das ich von Kent Haruf lesen durfte. Dabei war ich erstaunt darüber, dass es auch das letzte Buch ist, dass der Autor in seinem Leben geschrieben hat. Da der Autor Haruf im Jahre 2014 nach schwerer Krankheit verstorben ist, hat er sicherlich einen Teil seiner eigenen Erfahrung... Für mich persönlich ist dieser Roman das erste Buch, das ich von Kent Haruf lesen durfte. Dabei war ich erstaunt darüber, dass es auch das letzte Buch ist, dass der Autor in seinem Leben geschrieben hat. Da der Autor Haruf im Jahre 2014 nach schwerer Krankheit verstorben ist, hat er sicherlich einen Teil seiner eigenen Erfahrungen in diesem Roman niedergeschrieben. Dieser Roman keine leichte Lektüre und doch konnte mich Kent Haruf überzeugen. Er hat kurz vor seinem eigenen Tod ein so schmerzliches wie wunderbares Buch über das Sterben und dessen Unvermeidlichkeit geschrieben. Dabei tabuisiert Haruf den Tod nicht, sondern holt ihn mitten ins Leben und fordert seine Leserinnen und Leser auf, die kleinen Augenblicke im Leben zu genießen. Insgesamt gebe ich diesem Roman fünf von fünf Sternen und spreche eine klare Leseempfehlung aus!

Kostbare Tage
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 26.07.2020

Wie immer hat Kent Haruf es geschafft, mich emotional abzuholen mit diesem Buch. Ich würde mal behaupten, dass es nicht unbedingt für junge Menschen gedacht ist, denn die melancholische Geschichte eines alten Mannes, der seine letzten Kostbaren Tage damit verbringt, sein Leben zu ordnen und sich leise zu verabschieden, hat einen... Wie immer hat Kent Haruf es geschafft, mich emotional abzuholen mit diesem Buch. Ich würde mal behaupten, dass es nicht unbedingt für junge Menschen gedacht ist, denn die melancholische Geschichte eines alten Mannes, der seine letzten Kostbaren Tage damit verbringt, sein Leben zu ordnen und sich leise zu verabschieden, hat einen langsamen und sehr bedächtigen Rhythmus. Haruf ist ein Meister der wenigen Worte. Einer der sein Land und seine Menschen kennt und ihre spröde Naturverbundenheit und ihre raubeinige Gelassenheit auch vor dem nahen Tod liebt und versteht. Holt ist eine fiktive Kleinstadt irgendwo in Colorado. Hier kennt jeder jeden und Neuankömmlinge haben es nicht immer einfach, sich einzufinden. Es ist eine Gegend, aus der die Jungen flüchten und die wenig Abwechslung zu bieten hat, außer der Natur. Aber wenn ich dort nicht hinziehen würde, so habe ich doch die Einwohner schätzen gelernt und ich mochte es sehr, wie Haruf dem Leser seine Darsteller und die Stadt näherbringt. Voller Liebe und Wärme und Klugheit.


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