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Die Überflüssigkeit der Dinge

Roman

Janna Steenfatt

(21)
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Beschreibung

»Ein berührender Coming-of-Age-Roman über Liebe, Sex und Schuld.« Olga Grjasnowa

Ina hat sich eingerichtet in einer Welt, in der niemand etwas von ihr erwartet. Mit ihrem Mitbewohner Falk streift sie durch die Nächte auf St. Pauli und begnügt sich mit genug Schlaf, etwas Sex und Gin Tonic. Als ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt, wird Ina eingeholt von einer Kindheit im Theater und den Gedanken an einen Vater, den sie nie kennengelernt hat. Ausgerechnet jetzt kehrt er zurück nach Hamburg und inszeniert Shakespeares Sommernachtstraum. Und Ina, die endlich so etwas wie einen Plan hat, nimmt einen Aushilfsjob in der Kantine des Theaters an. Doch bevor sie sich überlegen kann, ob sie sich dem Vater offenbart, trifft sie auf die Schauspielerin Paula. Ina, die ihr Herz bisher weder an Dinge noch an Menschen gehängt hat, lernt die Liebe kennen – und den Verrat an ihr.

»Schlafwandler wissen: wenn sie die Augen öffnen, stürzen sie ab. Von einem solchen Augenöffnen erzählt Steenfatt mit schwindelerregender Sicherheit und einem spröden Witz.« Antje Rávik Strubel

»Janna Steenfatt fängt ein Lebensgefühl ein. Zwischen Jugend und Erwachsenenwelt – voller Traurigkeit, aber mit Humor. Das Buch liest sich durchweg bittersüß und mit vielen cleveren Beobachtungen.«

Janna Steenfatt, geboren 1982 in Hamburg, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und arbeitet als freie Autorin und Moderatorin für verschiedene Filmfestivals. Sie war Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses, Teilnehmerin des 19. Open Mike und erhielt zahlreiche Aufenthaltsstipendien. Die Überflüssigkeit der Dinge ist ihr erster Roman.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 04.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00831-9
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/2,5 cm
Gewicht 359 g
Auflage 1
Verkaufsrang 72200

Buchhändler-Empfehlungen

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Fein beobachtet, wunderbar erzählt mit einer Mischung aus anrührender Traurigigkeit und klugem Witz, allein der Titel ist schon großartig - schönes Buch! Der geplante Medienrummel für dieses Debüt wäre wohlverdient gewesen, ist aber vor lauter Corona leider ausgefallen, schade!

Eine echte Entdeckung !!!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Wer es fertigbringt die Dinge des Lebens derart einfühlsam zu schildern, der hat es wirklich verdient gelesen zu werden! Toller Erzählstil! Voller Herzenswärme und trauriger Zärtlichkeit!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
8
8
3
2
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Aschaffenburg am 28.04.2020
Bewertet: anderes Format

Die Geschichte von Ina ist dramatisch und berührend, aber trotzdem irgendwie angenehm nüchtern geschrieben...sehr empfehlenswert!

Die Hoffnung auf ein tiefgründiges Buch wurde enttäuscht
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigshafen am 08.03.2020

Dem Klappentext nach und dem Anfang vom Buch nach, habe ich eine tiefgründige Ausführung einiger sehr wichtigen Themen erwartet. Wie gesagt, anfangs war ich noch sehr angetan und interessiert, dann wurde es aber zu melancholisch, zu düster, zu depressiv. Die Protagonistin kommt da einfach nicht heraus, ich verstehe dass ihre D... Dem Klappentext nach und dem Anfang vom Buch nach, habe ich eine tiefgründige Ausführung einiger sehr wichtigen Themen erwartet. Wie gesagt, anfangs war ich noch sehr angetan und interessiert, dann wurde es aber zu melancholisch, zu düster, zu depressiv. Die Protagonistin kommt da einfach nicht heraus, ich verstehe dass ihre Denkweise, ihr Leben und Motivationen ( bzw. nicht Motivationen) erklärt werden müssen, aber irgendwann ist auch mal gut, ich glaube nicht dass der Sinn des Buches sein sollte den Leser selbst in depressionen zu stürzen. Die Beziehung zum Mitbewohner, hätte gut weggelassen werden können, da langweilig und ugnötig. Auch sind viele Begebenheiten aus dem Leben mit der Mutter,die Alkocholistin ist, meiner Meinung nach unrealistisch. Ich weiß daß, das Leben mit einem Alcocholisten von Brutalität und Gefühlskälte durchzogen ist, und auf alle Familienmitglieder abfärbt und deren Leben beeinflusst, es ist aber vollkommen unrealistisch dass man einen Alkocholiker absichtlich betrunken macht um etwas von ihm in Erfahrung zu bringen. Leider kann ich hier keine Leseempfehlung abgeben

Das erste Highlight des Jahres
von einer Kundin/einem Kunden am 17.02.2020

Ach, man möchte Ina, der Ich-Erzählerin des wunderbaren Debüts von Janna Steenfatt gern einen Gin-Tonic reichen und sagen: Kopf hoch, Schultern straffen - wird schon wieder. Mit trockenem, ja manchmal bissigen Humor und einem großen sprachlichen Gespür für Inas Situation schafft es die Autorin, dass man das Buch nicht aus der Ha... Ach, man möchte Ina, der Ich-Erzählerin des wunderbaren Debüts von Janna Steenfatt gern einen Gin-Tonic reichen und sagen: Kopf hoch, Schultern straffen - wird schon wieder. Mit trockenem, ja manchmal bissigen Humor und einem großen sprachlichen Gespür für Inas Situation schafft es die Autorin, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann, auch wenn einem Inas Lethargie und Antriebslosigkeit manchmal gehörig auf die Nerven gehen. Ina steckt in einer wirklich bescheidenen Lebensphase: die Mutter kürzlich verstorben, der Vater, der nichts von ihr weiß, inszeniert in der Stadt Shakespeares "Sommernachtstraum" und zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch in Paula, die im Stück den Puck spielt, aber kein wirkliches Interesse an Ina hat. Dass man bei der ganzen Tragik nicht selbst depressiv wird, liegt am schriftstellerischen Können von Janna Steenfatt, welches wirklich bemerkenswert ist.


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