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Nicht mein Ding

Andrea lebt in New York, ist 39, Single und kinderlos. Und sie ist es leid, sich für ihr Leben rechtfertigen zu müssen. Familie, Ehe, Kinder - einfach nicht ihr Ding. Während ihre beste Freundin Indigo gerade Mutter geworden ist, zieht Andrea alleine durch die Clubs, lässt sich auf eine Reihe von schrägen Dates ein und brüskiert mit ihrer unverblümten Art ein ums andere Mal ihr Umfeld.
Andreas Rückzugsort ist ihr kleines Apartment. Von dort aus kann sie das Empire State Building sehen, das sie jeden Abend zeichnet. Stück für Stück offenbart sich ihre andere Seite: ihr geplatzter Traum von einem Leben als Künstlerin, ihr Aufwachsen mit einer überforderten Mutter, ihre Unsicherheit im Job, ihre gescheiterten Beziehungsversuche. Vor allem scheut Andrea die Begegnung mit ihrem Bruder und dessen todkranker Tochter, um die sich alle Gespräche der Familie drehen - bis sie sich eines Tages aus ihrer selbstgewählten Einsamkeit in die Wälder von New Hampshire aufmacht.
Treffsicher und mit funkelndem Witz porträtiert Jami Attenberg eine Heldin, die keine sein will: unbequem und charmant, kompromisslos und verletzlich zugleich.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.02.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783731761808
Verlag Schöffling & Co.
Dateigröße 518 KB
Übersetzer Barbara Christ
Verkaufsrang 6174
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Buchhändler-Empfehlungen

Katrin Höffler, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Ein moderner Frauenroman über die kleinen Entscheidungen, die dein Leben entwerfen. Lässt sich toll lesen, teils zuckersüß, dann wieder in rotzigem Ton und irgendwie eine Hymne an New York.

"...irgendwie sind schlimme Kindheitserinnerungen mein Ding."

Claudia Heine , Thalia-Buchhandlung Celle

Die Protagonistin Andrea ist sehr unzufrieden mit ihrem eigenen Dasein und weiß nicht wie sie mit sich selbst leben soll. Sie weiß nicht für wen oder was sie leben soll. Dafür weiß sie was "nicht ihr Ding" ist. Und das weiß sie ganz genau.. Kinder, Ehe, Partnerschaft, Job... Sie verdrängt und putzt herunter was ihr was ... ach, einfach alles. Sie ist eine nölende Frau, die immer nur das Schlechte sieht und sich nicht wirklich mit sich selbst befasst. Das erste Kapitel ist in Du - Form geschrieben und dadurch ziemlich anstrengend. Aber es macht wunderbar klar, wie sehr Andrea über den Dingen zu stehen glaubt und wie wenig sie an sich heran lässt. Im Laufe des Buches erfährt man dann auch warum das so ist. Warum sie so sehr nach Bestätigung sucht, die sie vermeintlich nie bekommt! Andrea reduziert sich immer nur auf ihr Versagen und das macht dieses Buch sehr deprimierend. Ich kam damit nicht allzu gut klar. Allerdings benutzt die Autorin, Jami Attenberg, gelungene Phrasen, die ich sehr mochte. Zum Beispiel: "Doch an den meisten Tagen kann ich die Wahrheit durch den Schmerz hindurch gar nicht sehen." oder: "Aber bis dahin werde ich eine andere Version meiner selbst sein, oder schlimmer, vielleicht noch dieselbe."

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
4
9
2
2
0

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2020
Bewertet: anderes Format

Irgendwie ein bisschen schräg das Buch. Die Protagonisten ist seltsam drauf. Trotzdem das Buch hat mir gefallen, flüssig geschrieben.

Was hat sie bloß so ruiniert?
von Webervogel am 17.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Total mein Ding ist das Cover dieses Buches. Es zeigt das Gesicht einer gezeichneten Frauenfigur, in ihrer Sonnenbrille spiegelt sich das Empire State Building. Durch den ungewöhnlichen Bildausschnitt, den flächigen Zeichenstil und die kräftigen Farben ist das Cover ein absoluter Eyecatcher und noch dazu sehr ungewöhnlich. Un... Total mein Ding ist das Cover dieses Buches. Es zeigt das Gesicht einer gezeichneten Frauenfigur, in ihrer Sonnenbrille spiegelt sich das Empire State Building. Durch den ungewöhnlichen Bildausschnitt, den flächigen Zeichenstil und die kräftigen Farben ist das Cover ein absoluter Eyecatcher und noch dazu sehr ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist auch der gesamte Roman von Jami Attenberg, der den Titel „Nicht mein Ding“ trägt. Es geht um all das, was nicht das Ding der 39-jährigen Ich-Erzählerin ist. Hauptfigur Andrea macht sich nichts aus einem konventionellen Leben. Karriere ist nicht ihr Ding, Beziehung ist nicht ihr Ding und Kinder sind schon mal gar nicht ihr Ding. Doch ihr Umfeld denkt zunehmend anders über diese Themen, die Freundinnen heiraten und/oder setzen Kinder in die Welt, während Andrea auf der Stelle tritt. Pläne oder gar Träume scheint sie schon lange nicht mehr zu haben. Mit Anfang 20 wollte sie noch Künstlerin werden, nun malt sie nur noch täglich den Blick aus ihrem winzigen Apartment, von dessen Zimmer aus sie in der Ferne das Empire State Building sieht – bis ein Neubau ihr auch diese Aussicht nimmt. Ich konnte Andrea lange nicht einordnen. Sie ist eine Art Anti-Heldin, die viele fragwürdige Entscheidungen trifft und einem durch ihren gelegentlich aufblitzenden schwarzen Humor trotzdem ans Herz wächst. Jami Attenberg hat eine sehr ambivalente Figur geschaffen: sensibel und rücksichtslos, verletzlich und verletzend, zurückgenommen und egozentrisch. Wenn es mal gut läuft, scheint Andrea sich selbst zu sabotieren, um bloß kein kleines Stückchen mehr mit sich ins Reine zu kommen. Eine bequeme Figur ist sie nicht und „Nicht mein Ding“ dadurch auch keine bequeme Lektüre, obwohl sich der Roman bestens lesen lässt. Nach und nach, durch Rückblenden und Erinnerungen, lassen sich Andreas Macken und Dämonen besser einordnen. Die kapitelweisen Zeitsprünge werden dabei nicht groß gekennzeichnet, die Orientierung in der Geschichte klappt aber dennoch erstaunlich gut. Und so füllen sich die Leerstellen von Andreas Lebensgeschichte langsam und es wird etwas klarer, wie sie so werden konnte: keine großen Höhen oder Tiefen zulassend, sich selbst betäubend und ziellos vor sich hin dümpelnd. Doch was passiert, wenn es plötzlich Menschen gibt, die Andreas Unterstützung brauchen? Jami Attenbergs Roman ist keine Feelgood-Lektüre, aber er lädt zum Nachdenken ein: Über die unsichtbaren Päckchen, die jeder mit sich herumträgt und darüber, wie unterschiedlich Menschen doch sind und reagieren. Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten.

Ein Single-Leben
von Xirxe aus Hannover am 06.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die fast 40jährige Andrea lebt als Single in New York und erlebt, wie um sie herum Familien gegründet und Kinder geboren werden – etwas, mit dem sie überhaupt nichts anfangen kann und will. Doch mit ihrem Singleleben ist sie ebenso wenig zufrieden wie mit ihrem Job, ohne jedoch konkret zu wissen, was sie tatsächlich möchte. Eine... Die fast 40jährige Andrea lebt als Single in New York und erlebt, wie um sie herum Familien gegründet und Kinder geboren werden – etwas, mit dem sie überhaupt nichts anfangen kann und will. Doch mit ihrem Singleleben ist sie ebenso wenig zufrieden wie mit ihrem Job, ohne jedoch konkret zu wissen, was sie tatsächlich möchte. Eine Entscheidung für oder gegen etwas zu treffen vermeidet sie und so vergehen die Tage ohne Sinn und Ziel und mit einem zunehmenden Gefühl der Verlassenheit. Eigentlich ist es ein trostloses Buch, denn das Leben von Andrea zeigt tatsächlich wenig Erbauliches und sie selbst bietet zudem nur wenig Anreiz, sie sympathisch zu finden. Dennoch lohnt es sich zu lesen, denn die Art und Weise, wie die Autorin uns an Andreas Gedanken und ihrem Leben teilhaben lässt, wirkt derart authentisch und realitätsnah, dass zumindest ich Vieles mit ihr fühlen, wenn auch nicht wirklich Alles nachvollziehen konnte. Haben nicht viele Menschen Zeiten, in denen sie sich unfähig fühlen, Entscheidungen zu treffen und/oder Verantwortung zu übernehmen oder das Leid anderer zu ertragen? Doch darüber redet man nicht, denn es ist ein Zeichen von Schwäche und wer gibt die schon gern zu? Bei Andrea tauchen diese ‚Mängel‘ in geballter Form auf, aber was für sie spricht, dass sie sie klar benennt, zumindest sich selbst gegenüber. Somit mag Jede und Jeder sich in etwas wiederfinden, wenn auch vermutlich nicht in dieser Extremform wie bei Andrea. Trotz des eher trostlosen Themas gibt es ein versöhnliches Ende, das jedoch sehr unterschiedliche Lesarten zulässt. Und so mag sich Jede und Jeder seine eigenen Gedanken dazu machen, wie es mit Andrea weitergeht.