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Fürsten im Fadenkreuz

Geheimoperationen im Zeitalter der Ritter 1100-1550

Yuval Noah Harari

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Beschreibung

Yuval Noah Harari ist Autor der Weltbestseller Eine kurze Geschichte der Menschheit, Homo Deus und Lektionen des 21. Jahrhunderts. Doch er ist auch ein ausgewiesener Militärhistoriker des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Mit dem vorliegendem Buch, das nun erstmals auf Deutsch erscheint, hat er wissenschaftliches Neuland betreten und die Kommandooperationen im Zeitalter der Ritter untersucht. Attentate, Entführungen, Sabotage - die dramatischsten Aktionen der Spione und Geheimagenten des Mittelalters. Eine ebenso lehrreiche wie unterhaltsame Lektüre für alle Harari-Fans, die diesen faszinierenden Autor einmal von einer anderen Seite kennenlernen wollen.

Schon im Mittelalter und in der frühen Neuzeit gab es nicht nur große Schlachten und langwierige Belagerungen von Festungen und Städten, sondern auch gezielte Attentate, Entführungen und Sabotagen, die unter geringem Materialaufwand von nur wenigen Spezialkräften durchgeführt wurden. Solche Aktionen konnten entscheidend sein für den Ausgang von Kriegen oder den Aufstieg und Fall ganzer Herrscherdynastien. Sie sollten zumeist politische Schlüsselfiguren ausschalten, etwas Mitglieder von rivalisierenden Königshäusern oder Kommandeure feindlicher Armeen. Doch sie konnten sich auch gegen die gegnerische Infrastruktur richten, etwa gegen Brücken, Mühlen und Dämme. Und manchmal schlich sich ein mutiger Trupp mit Hilfe eines Verräters in eine belagerte Festung, um der eigenen Armee das entscheidende Tor zu öffnen. In seinem kurzweiligen, aus den Quellen geschriebenen Buch entführt Harari zu den James Bonds des Mittelalters und zeigt, dass der "schmutzige Krieg" nicht erst in der Moderne erfunden wurde.

Yuval Noah Harari wurde 1976 in Haifa, Israel, geboren. Er promovierte 2002 an der Oxford University. Aktuell lehrt er Geschichte an der Hebrew University in Jerusalem mit einem Schwerpunkt auf Weltgeschichte. Seine Bücher "Eine kurze Geschichte der Menschheit", "Homo Deus" und "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert" wurden zu Weltbestsellern.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 347 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.02.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783406750380
Verlag C. H. Beck
Dateigröße 4120 KB
Übersetzer Andreas Wirthensohn

Buchhändler-Empfehlungen

Spezialkommandos im Mittelalter

Leia Strickert, Thalia-Buchhandlung Hamm

Mal ein etwas anderes Werk vom Bestseller-Autor Yuval Noah Harari. Harari als Militärhistoriker setzt sich mit den Geheimoperationen einer ganz bestimmten Zeitspanne auseinander; dem Mittelalter und der frühen Neuzeit. Auch damals haben gewiefte Köpfe Geheimoperationen und Spezialkommandos genutzt, um ihren Willen zu bekommen. Wundervolles Nischenwissen für alle Geschichtsinteressierte.

Bestechung, Verrat, Mord und Entführung

Michaela Borzymski, Thalia-Buchhandlung Bochum

Harari eröffnet mit diesem Buch ein noch wenig erforschtes Feld. Zu prüfen wäre die These, ob das Rittertum im Mittelalter Spezialkommandos Einhalt gebot und diese erst zu Zeiten der Religionskriege aufstiegen oder nicht. Sehr unterhaltsam nimmt er den Leser auf einen Streifzug zwischen Antiochia und Burgund mit. Welcher Methoden bedienten sich Geheimoperationen, welche Ziele hatten sie und hatten sie selbst ein kulturelles Prestige? Sehr kurzweilig!

Kundenbewertungen

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Geheimmissionen im Mittelalter
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wenn man an Spezialoperationen denkt, fallen den meisten Menschen sicher Einheiten wie die britische SAS oder die deutsche GSG 9 ein. Die Einheiten sind für Sonderaufträge zuständig, für die normale Polizei- oder Bundesheereinheiten aufgrund zu gro§er Herausforderungen nicht geeignet sind. Geiselbefreiungen oder auch die Rettung... Wenn man an Spezialoperationen denkt, fallen den meisten Menschen sicher Einheiten wie die britische SAS oder die deutsche GSG 9 ein. Die Einheiten sind für Sonderaufträge zuständig, für die normale Polizei- oder Bundesheereinheiten aufgrund zu gro§er Herausforderungen nicht geeignet sind. Geiselbefreiungen oder auch die Rettung von Menschen aus vom Wasser eingeschlossenen Gebäuden gehören unter anderem zu ihrem Tagesgeschäft. Der Großteil von uns ist sich allerdings nicht bewusst, dass es diese Arten von Spezialeinheiten auch schon vor fast 1000 Jahren auf der Erde gab. Auch vor Über 500 Jahren sind diese speziellen Aufgaben nicht immer automatisch einer größeren Gruppe an militärischen Verbänden zugeteilt worden, sondern auch gerne mal kleineren VerbŠnden. Der durch seine Weltbestseller "Die kurze Geschichte der Menschheit" oder auch den wirklich lesenswerten Titel "Homo Deus" einer breiten Öffentlichkeit bekannten Autor Yuval Harrari blickt aber nicht nur in gegenwärtige Probleme, sondern ist auch ein sehr guter Historiker, welcher sich durch ganze Berge an mittelalterlichen Schriftquellen gearbeitet hat. Auch im Zeitalter der Ritter gab es eine ganze Reihe an Spezialeinheiten, die für eine bestimmte Aufgabe ausgewählt und aufgestellt wurden. Deren Aufgaben waren kaum unterschiedlich zu deren moderner Spezialeinheiten unserer Zeit. Das Sprengen von Brücken etwa oder die Unterbindung von Nachschublinien, sind nicht etwa erst seit dem 20. und 21. Jahrhundert im Zeitalter der Digitalisierung ein wichtiger Faktor Harari legt in seinem Buch eine ganze Reihe an Fällen vor, in welchem durch den gezielten Einsatz einer kleinen und spezialisierten Gruppe von Soldaten ein wesentlich größeres (Schandens-) Potenzial am Gegner verursacht werden konnte als durch den Einsatz einer ganzen Armee. Im ersten Kapitel werden exemplarisch die vom Jahr 476 bis zum Jahr 1538 dauernden Konflikte kurz vorgestellt. Das Erste, was ich dabei gelernt habe, ist die Tatsache, dass die meisten Fürsten, Kaiser und Gouverneure einer größeren Armee nur einen begrenzten Zeitrahmen hatten, um militärische Unternehmungen vorzunehmen. Der Großteil der Armeen löste sich einfach nach der erfolgreichen Operation wieder in ihre Einzelbestandteile auf. Bei Spezialkommandos ist das etwas anders. Diese mussten eine ganze Weile an Energie in ihre Ausbildung stecken und genossen daher aufgrund ihrer Erfahrung ein breites Ansehen. Die Erstürmung einer Burg oder das Vergiften eines Getreidelagers waren Aufgaben, die zur damaligen Zeit ein gewisses Fingerspitzengefühl erforderten und daher nicht von jedermann durchführt werden konnten. Die gezielte Ermordung eines gegnerischen Herrschers war ebenso eine Herausforderung. Zum Einen musste die feindliche Wehranlage Überwunden werden und danach auch noch die Leibgarde des Fürsten oder Kaiser eliminiert werden. Durch die gezielte Ausschaltung eines militärischen Anführers war oft ein ganzes Heer führungslos. Ohne Führung drohte das Auseinanderbrechen einer militärischen Hierarchie und damit das schnelle aber wenig blutige Ende des Gegners. Viele große Schlachten und militärische Konflikte der Weltgeschichte, wie etwa die Kreuzzüge oder der Untergang des byzantinischen Reiches, wurden durch den Einsatz von Spezialkräften möglich, wenn nicht zumindest beschleunigt.

SEK sind keine Erfindung der Neuzeit
von Gertie G. aus Wien am 06.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch von Yuval Noah Harari unterscheidet sich deutlich von seinen anderen Bestsellern wie „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ oder „Homo deus“. Der Militärhistoriker hat sich in diesem Werk, das bereits 2007 unter dem Titel „Special Operations in the Age of Chivalry, 1100-1550“ erschienen und erst jetzt ins Deutsch... Dieses Buch von Yuval Noah Harari unterscheidet sich deutlich von seinen anderen Bestsellern wie „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ oder „Homo deus“. Der Militärhistoriker hat sich in diesem Werk, das bereits 2007 unter dem Titel „Special Operations in the Age of Chivalry, 1100-1550“ erschienen und erst jetzt ins Deutsche übersetzt worden ist, einem interessanten Thema gewidmet: Militärische Spezialeinheiten im Mittelalter. Wobei er das Mittelalter nicht wie üblich mit 1492 (Entdeckung Amerikas) enden lässt, sondern bis 1550 erstreckt. Das Buch ist in die folgenden Kapitel unterteilt: Spezialkommandos, Strategie und Politik im Zeitalter der Ritter - ein analytischer Überblick Das Tor zum Nahen Osten: Antiochia, 1098 Die Rettung König Balduins: Kharpurt, 1123 Die Ermordung König Konrads: Tyros, 1191 Für einen Sack Goldmünzen: Calais, 1350 Fürsten im Fadenkreuz: Aufstieg und Fall des Hauses Valois-Burgund, 1407-1483 Die Mühle von Auriol: Auriol, 1536 Mit der Darstellung seiner Betrachtungen wendet er sich, wie er schreibt, an die interessierten Laien. Daher liest sich dieses Sachbuch stellenweise eher wie ein Augenzeugenbericht denn als wissenschaftliche Expertise, was ja nicht unbedingt ein Nachteil sein. Vor allem für Einsteiger in diese Materie ist dieses Buch gut geeignet. Der detailverliebte Schreibstil lässt das Mittelalter wieder farbenprächtig auferstehen. Allerdings werden blutige Schlachten nicht ausgespart. Zwischendurch geht Harari der Frage der Ritterlichkeit („Chivalry“) oder dem, was wir dafür halten, nach. Dabei fällt auf, dass mit der im Minnelied besungenen Tugend nicht ganz so weit her war. Ohne Spitzeldienste, Vorauskommandos und Verrat, der mittels klingender Münze einhergeht, ist auch im Mittelalter kein Blumenstrauß bzw. eine Schlacht zu gewinnen. Der Autor zeigt die schmutzige Seite des Krieges: Belagerung und Aushungern von Burgen oder Städten sind das Mittel der Wahl. Fazit: Ein populärwissenschaftlicher Einblick in Kriege des Mittelalters abseits der romantischen Balladen. Für Einsteiger in die Materie sehr gut geeignet, daher 5 Sterne.

Zwischen akademischer Studie und unterhaltsamer Populärwissenschaft
von Gerhard S. aus Erlangen am 19.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Yuval Noah Harari schreibt über "Spezialkommandos" als integraler und äußerst wichtiger Bestandteil des militärischen und politischen Werkzeugkastens - damals wie heute. Anschaulich und lebendig schildert er für die "nichtprofessionelle Leserschaft" eine Reihe von Geheimdienstoperationen im Nahen Osten wie in Frankreich in der Z... Yuval Noah Harari schreibt über "Spezialkommandos" als integraler und äußerst wichtiger Bestandteil des militärischen und politischen Werkzeugkastens - damals wie heute. Anschaulich und lebendig schildert er für die "nichtprofessionelle Leserschaft" eine Reihe von Geheimdienstoperationen im Nahen Osten wie in Frankreich in der Zeit zwischen 1098 und 1536. Dankenswerterweise um auf vielfältigen Quellen basierende Ausgewogenheit bemüht. Längen scheinbar wohl unvermeidlich.


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