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Writers & Lovers

Roman

Lily King

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Beschreibung

Nach dem gefeierten Bestseller "Euphoria" erzählt Lily King in "Writers & Lovers" treffsicher, intelligent und mit ureigenem Humor die Geschichte einer ebenso starken wie zerbrechlichen jungen Frau - und von der Zerrissenheit zwischen den Zwängen der Gesellschaft und den eigenen Träumen von einem anderen Leben.

Als ihre Mutter plötzlich stirbt und Luke sie aus heiterem Himmel verlässt, verliert Casey den Boden unter den Füßen. Ohne wirklichen Plan landet sie mit einem Schuldenberg aus dem Studium in Massachusetts, wo sie beginnt, als Kellnerin zu arbeiten. Bei ihren Versuchen, sich aus einem Netz von Abhängigkeiten zu befreien, gerät sie immer wieder in Situationen mit Männern, die ihre Macht gegen sie ausspielen. Die einzige Konstante in ihrem Leben bleibt das Schreiben: Der Roman, an dem sie seit sechs Jahren arbeitet, wird ihr Fluchtort, ihr Schutzraum. Aber ist sie mit 31 Jahren nicht zu alt, um sich an den losen Traum eines Lebens als Schriftstellerin zu klammern? Ihre Entscheidung für das richtige Leben ist auch eine Entscheidung zwischen zwei Männern.

Lily King, geboren 1963, wuchs in Massachusetts auf und lebt heute mit ihrer Familie in Maine. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Preise, u.a. den New England Book Award for Fiction und den Maine Fiction Award. Ihr Bestseller «Euphoria» (C.H.Beck 2015) wurde mit dem Kirkus Prize ausgezeichnet und von der «New York Times» unter die fünf besten literarischen Bücher des Jahres 2014 gewählt.

Sabine Roth ist seit 1991 als Übersetzerin tätig. Sie hat u.a. Jane Austen, Henry James, Agatha Christie, John Le Carré, V.S. Naipaul, Elizabeth Strout Snicket übersetzt. Diese Übersetzung wurde gefördert durch ein Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum 22.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-75698-6
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22,3/15,2/3 cm
Gewicht 529 g
Auflage 3
Übersetzer Sabine Roth
Verkaufsrang 28248

Buchhändler-Empfehlungen

Ein tolles Buch, das Mut macht, die Hürden des Lebens meistern zu können. Unterhaltung bis zur letzten Seite. Absolut empfehlenswert

"Und? Was macht der Roman?"

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Chasey schreibt seit 6 Jahren an ihrem ersten Roman. Ein Schuldenberg, eine schmerzhafte Trennung und der plötzliche Tod ihrer Mutter lasten auf ihrer Seele. Für's nackte Überleben muss sie kellnern. Und doch hält sie fest an ihrem Traum und ringt tapfer mit sich und der Welt. Mutig, manchmal (ver)zweifelnd, aber meistens mit einer guten Portion Humor geht sie ihren Weg. Mich hat das Buch maximal gut unterhalten, ich habe mit Chasey gefiebert, gelitten und gelacht und mir sehr viele kluge Sätze angestrichen. Was will man mehr von einem guten Buch?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Vom Durchhalten und Aufstehen...
von Susanne Probst aus Ulm am 20.11.2020

„Writers and Lovers“ ist ein Roman über eine junge Frau, die ihre Mutter verloren hat, in einem Gartenschuppen wohnt, auf einem Schuldenberg sitzt, seit sechs Jahren an ihrem ersten Roman schreibt und von ihrem Freund verlassen wurde. Das klingt deprimierend und vielleicht sogar abgedroschen und reizt erstmal nicht sonderlich... „Writers and Lovers“ ist ein Roman über eine junge Frau, die ihre Mutter verloren hat, in einem Gartenschuppen wohnt, auf einem Schuldenberg sitzt, seit sechs Jahren an ihrem ersten Roman schreibt und von ihrem Freund verlassen wurde. Das klingt deprimierend und vielleicht sogar abgedroschen und reizt erstmal nicht sonderlich zum Lesen. Aber dank Elke Heidenreich, die das Buch empfohlen hat, habe ich dazu gegriffen und ich bin sehr froh darüber, weil es mir höchst vergnügliche Lesestunden bereitete. Der Roman mit dem fröhlich-bunten Cover spielt 1997 in Massachusetts und erzählt vom ersten Satz an spritzig, lebendig und sarkastisch vom Leben der 31-jährigen Ich-Erzählerin Casey, die sich nach dem morgendlichen Erwachen erstmal strikt und konsequent sämtliche Gedanken verbieten muss: Gedanken an Geld, ihre Schulden, Sex, Luke, ihren Exfreund, und ihre verstorbene Mutter. Anschließend führt sie den Hund ihres selbstverliebten Vermieters Adam Gassi, um Mietnachlass zu erhalten und wenn das erledigt ist, versucht sie, meist erfolglos, an ihrem Roman weiterzuschreiben, bevor sie sich mit ihrem Bonanzarad vom Sperrmüll Richtung „Iris“ aufmacht, dem Restaurant, in dem sie jobbt, um ihr finanzielles Desaster in den Griff zu bekommen. Auf dieser Radfahrt durchs sommerliche Boston empfindet die seit einiger Zeit melancholisch-deprimierte Casey ein paar Glücksmomente. Sie würde gerne ihrer Mutter davon erzählen, aber das geht nicht, denn sie ist kürzlich völlig unerwartet mit erst 58 Jahren verstorben. Casey nimmt beim Erzählen kein Blatt vor den Mund und bringt uns ihre Geschichte leichtfüßig, dynamisch und unsentimental näher. Über allem schwebt ganz subtil eine Wolke aus Bedrückung, Ernsthaftigkeit und Schwermut, was angesichts Caseys Sorgen gut nachvollziehbar ist. Sie trauert um ihre Mutter, sie vermisst Luke, den sie als Stipendiatin in einer Art Schreibwerkstatt kennen- und lieben gelernt hat, sie weiß nicht, wie sie ihr Konto ausgleichen soll und sie befürchtet, ihren Traum vom Schreiben aufgeben zu müssen. Nach einigem Hin und Her lebt Casey wieder in ihrer Heimat Boston, wo sie mutterseelenallein einen kleinen und müffelnden Gartenschuppen bewohnt und sich im Restaurant „Iris“ abrackert, um ihre Finanzen in Ordnung zu bringen. Nach dem Ende mit Luke tauchen zwei neue Männer auf, zwischen denen sich Casey entscheiden sollte: der um 14 Jahre ältere Witwer und Schriftsteller Oskar und der gleichaltrige Lehrer Silas, der auch Schriftsteller werden möchte. Beide Männer lernt sie an ein und demselben Abend kennen, als Oskar, ein ehemaliger Dozent an der Boston University, sein Buch präsentiert. Die Entscheidung zwischen diesen beiden Männern fällt Casey nicht leicht. Jeder reizt sie auf seine Weise. Ob da wohl die Weisheit einer Kollegin weiterhilft, die der Überzeugung ist: „Wenn du genug Zeit auf der Rennbahn verbringst, dann erkennst du dein Pferd. Du erkennst es einfach.“ (S. 188) Caseys Leben klingt nicht gerade prickelnd. Es klingt und ist sogar ziemlich trostlos. Die Geschichte zu lesen, ist aber überhaupt nicht trostlos oder deprimierend. Schon die Einblicke, die man in die Welt der Küche und Kellner bekommt sind äußerst interessant und amüsant. Es macht viel Spaß, Casey in ihrem Alltag zu begleiten und auch ihre Freunde kennenzulernen. Wortgewandt und mit viel Witz erzählt uns Lily King diese Geschichte, die wohl von ihrem eigenen Erleben inspiriert ist. Sie beschreibt Personen, Szenen und Handlungsorte derart bildhaft und plastisch, dass sie vor dem geistigen Auge zum Leben erwachen. Ich empfand den Roman, der zu keinem Zeitpunkt kitschig oder schnulzig, aber durchgehend unterhaltsam und zeitweise höchst interessant und auch informativ ist, als Ermunterung dazu, die Hoffnung nicht aufzugeben, seine Träume nicht zu begraben und die Angst vor deren Verwirklichung und der damit einhergehenden Verunsicherung vor Veränderung zu überwinden. Manch‘ interessante und lebenskluge Gedanken und schöne Formulierungen ließen mich innehalten: „Gespräche in fremden Sprachen prägen sich mir nicht auf die gleiche Art ein wie Gespräche auf Englisch. Sie bleiben nicht haften. Sie sind wie der Stift mit der unsichtbaren Tinte, den meine Mutter mir zu Weihnachten schickte als ich 15 war und sie fort, eine Ironie die ihr entging, aber nicht mir.“ (S. 20) „Mit jemandem die Liebe zu einem Buch zu teilen, stiftet eine ganz eigene, beglückende Art der Verbundenheit.“ (S. 57) „Wie so viele Eltern wollte mein Vater mir die Möglichkeit verschaffen, die er selbst nicht gehabt hatte, damit ich das erreichen konnte, was er selbst nie erreicht hatte.“ (S. 119) „Wie viel Kraft es gekostet hat, etwas in sich zu vergraben, merkt man erst, wenn man es wieder ans Licht holen will.“ (S. 168) Ich staunte mehrmals fasziniert, wie scheinbar mühelos es der Autorin gelang, mich emotional auf Fährten zu locken, um mich kurz danach wieder mit unvorhergesehenen, aber völlig plausiblen und stimmigen Wendungen zu verblüffen. Der Roman zieht den Leser mitten ins Leben hinein. Ins Leben der sympathischen, liebenswerten und etwas chaotischen Casey, die ihren Platz sucht und immer wieder aufsteht, wenn sie hingefallen ist. Lily King gelang es auf wunderbare Weise, mir ihre Protagonistin so nahe zu bringen, dass ich zeitweise nicht nur das Gefühl hatte, sie zu beobachten oder zu begleiten, sondern in sie hineinzuschlüpfen. Ich spürte Caseys Angst aufgrund eines Krankheitsverdachts, ihre Zukunftsängste, ihre Versagensängste und ihre Hektik beim Bedienen der unzähligen Gäste, die ihre Wünsche nicht schnell genug erfüllt sahen. Ich spürte ihre Aufregung vor einem Rendezvous, das Kribbeln in ihrem Bauch bei einem Kuss und die Leichtigkeit und Gelassenheit im Umgang mit den beiden kleinen Söhnen von Oskar. Caseys Sorgen, Nöte, Wünsche und Träume nachzuvollziehen war ein Leichtes. Ich empfehle diesen äußerst kurzweiligen und unterhaltsamen Roman, der durchaus auch höhere literarische Ansprüche befriedigt und keineswegs nur für die Hängematte geeignet ist, sehr gerne weiter. Aufgrund meiner Begeisterung und Neugierde möchte ich bald ihren hochgelobten Roman „Euphoria“ in Angriff nehmen, der schon in meinem Regal steht und „Lies mich!“ ruft.

großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 14.10.2020

Caseys Leben ist eine einzige große Baustelle. Der Tod ihrer Mutter und die Trennung von ihrem Freund wirft Casey aus der Bahn. Mit ihrem Job als Serviererin schafft sie es gerade, ihre immensen Schulden nicht noch weiter anzuhäufen. Noch hat Casey ihren Traum,Schriftstellerin zu werden, nicht aufgegeben. Schreiben ist für Casey... Caseys Leben ist eine einzige große Baustelle. Der Tod ihrer Mutter und die Trennung von ihrem Freund wirft Casey aus der Bahn. Mit ihrem Job als Serviererin schafft sie es gerade, ihre immensen Schulden nicht noch weiter anzuhäufen. Noch hat Casey ihren Traum,Schriftstellerin zu werden, nicht aufgegeben. Schreiben ist für Casey tägliche Rettung aus Trauer und Verzweiflung. „Ich staune nur immer wieder, dass du glaubst, du hättest was zu sagen“ meint ihr Vermieter Adam ganz nebenbei. Er möchte sie los werden.

Langeweile bis zur letzten Seite
von einer Kundin/einem Kunden aus Winsen am 23.09.2020

Selten habe ich mich so durch ein Buch gequält, die Geschichte zieht und zieht sich. Auf der letzten Seite war ich einfach nur froh das es vorbei war.


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