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Das Mädchen, das ein Stück Welt rettete

Nach einer wahren Geschichte

Sharon Cameron

(79)
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Beschreibung

Polen, 1939: Die sechzehnjährige Stefania und Izio sind frisch verliebt und wollen heiraten. Doch dann beginnt der Zweite Weltkrieg. Izio und seine Familie müssen ins Ghetto der Stadt Przemyśl ziehen, denn sie sind Juden. Stefania ist plötzlich ganz auf sich allein gestellt – und muss sich um ihre kleine Schwester Helena kümmern, denn auch ihre eigene Mutter wurde in ein Zwangsarbeiterlager deportiert. Gleichzeitig versucht sie, Izios Familie zu helfen, wo sie kann, indem sie Lebensmittel und Medikamente ins Ghetto schmuggelt – obwohl dies bei Todesstrafe verboten ist. Als Izio und seine Eltern ermordet werden, bricht für Stefania eine Welt zusammen. Doch seinem Bruder Max gelingt im letzten Moment die Flucht vor der Deportation in die Todeslager – zu Stefania, die nun eine Entscheidung treffen muss. Sie bietet Max und zwölf weiteren Juden Zuflucht auf ihrem Dachboden.
Einfühlsam erzählt dieser Roman die wahre Geschichte eines Mädchens, das dreizehn Menschen vor den Nazis versteckte und ihnen so das Leben rettete. Eindringlich schildert er das alltägliche Leben im Versteck und die ständige Angst, verraten und entdeckt zu werden, vor allem aber erzählt er von Menschlichkeit, Mut und Hoffnung.

Sharon Cameron ist eine US-amerikanische Kinder- und Jugendbuchautorin. Ihr Debütroman Stranwyne Castle – Das trügerische Flüstern des Windes erschien 2012. Sie lebt mit ihrer Familie in Nashville, Tennessee. Die Geschichte von Stefania und Helena Podgórska beeindruckte sie so sehr, dass sie beschloss, sie in einem Roman zu erzählen..
Katharina Förs übersetzt englische, italienische und spanische Literatur ins Deutsche. Sie lebt in München.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 473
Altersempfehlung 12 - 19 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 14.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17880-4
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/14,9/4,3 cm
Gewicht 652 g
Originaltitel The Light in Hidden Places
Auflage 1
Übersetzer Katharina Förs, Naemi Schuhmacher
Verkaufsrang 13458

Buchhändler-Empfehlungen

Ein mutiges Mädchen

C. Winkler, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Im zweiten Weltkrieg versteckt die sechzehnjährige Stefania dreizehn Juden auf ihrem Dachboden. Jeden einzelnen Tag riskiert Sie ihr Leben! Das Buch ist keine leichte Kost, oft muß man kurz innehalten. Diese wahre Geschichte von Stefania und der Familie Diamant berührt sehr!

Natalie Henke, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Diese Buch handelt von einem mutigen Mädchen, die in der Zeit des zweiten Weltkrieges dreizehn Juden im Keller versteckt. Es ist nach einer wahren Begebenheit. Eigentlich ist es ein Jugendbuch ab.14. Ich finde, das es eher für Erwachsene ist. Sehr lesenswert

Kundenbewertungen

Durchschnitt
79 Bewertungen
Übersicht
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Berührend und packend erzählt
von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2020

Der Roman basiert auf der wahren Lebensgeschichte der Stefania Podgorska (genannt Fusia), einem polnischen Mädchen, welches zunächst als Angestellte bei der Familie Diamant in deren Geschäft arbeitet und später auch dort wohnt. Izio, ein Sohn der Diamants, verliebt sich in Fusia und die beiden werden ein Paar. Doch die Diaman... Der Roman basiert auf der wahren Lebensgeschichte der Stefania Podgorska (genannt Fusia), einem polnischen Mädchen, welches zunächst als Angestellte bei der Familie Diamant in deren Geschäft arbeitet und später auch dort wohnt. Izio, ein Sohn der Diamants, verliebt sich in Fusia und die beiden werden ein Paar. Doch die Diamants sind Juden und werden schon bald verfolgt. Erst darf niemand mehr in ihrem Laden kaufen, dann soll die ganze Familie in ein Ghetto ziehen. Fusia kann nicht glauben, was passiert und sie sieht das Elend hinter dem Zaun. Sie versucht Lebensmittel in das Ghetto zu schmuggeln. Doch dann sollen die Juden deportiert werden und Fusia versucht zu helfen, aber sie kann nicht alle vor dem sicheren Tod retten. Beim Versuch zu flüchten wird Izio getötet. Der Roman erstreckt sich über die Jahre 1936 bis zur Befreiung durch die Russen im Juli 1944. Packend wird hier das Unfassbare erzählt, vom Beginn der Judenverfolgung bis zum Lebensmittelschmuggel ins Ghetto, dann später das Verstecken der Juden in ihrem Haus bis zur Befreiung durch die Russen nach Ende des zweiten Weltkrieges. Fusia entwickelt sich von einem jungen Mädchen zu einer starken Frau, die unglaublichen Mut bewiesen hat und die Hoffnung nie aufgegeben hat. Sie musste sich zusätzlich alleine um ihre kleine Schwester Helena (6 Jahre alt) kümmern, denn die Mutter und ein Bruder wurden von ihrem elterlichen Bauernhof vertrieben und sind in ein Arbeitslager gekommen. Die Verantwortung für Helena und die versteckten Juden lasten schwer auf ihren Schultern. Fusia ist bewusst, dass sie nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das ihrer kleinen Schwester in große Gefahr begibt. Die Angst vor der SS und dem Entdecktwerden ist allgegenwärtig und hat mir beim Lesen die Kehle zugeschnürt. Am Anfang verstecken die beiden Schwestern die Familienmitglieder der Diamants, die überleben konnten und deren Freunde aus dem Ghetto. Doch noch mehr Menschen kommen zu ihr, da diese erfahren haben, dass sie Juden hilft. Das Risiko wird damit immer höher, sie versteckt schließlich 13 Menschen auf dem Dachboden. Diese müssen immer leise sein, hungern, denn Fusia muss viele Lebensmittel ins Haus schaffen, ohne das jemand Verdacht schöpft, wo doch eigentlich nur zwei Esser offiziell dort leben. Am Ende des Romans gibt es ein ausführliches Nachwort der Autorin mit vielen Fotos. Fazit: Ein sehr berührender und packender Roman, nach einer wahren Begebenheit erzählt, welcher die Angst, die schwer auf jedem Tag lag, verdeutlicht. Und doch gibt es am Ende ein kleines Happy End, da Fusia und Helena bis zum Schluss die 13 versteckten Juden vor dem Tod bewahren konnten.

Sehr berührende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 19.10.2020

Den Roman "Das Mädchen, das ein Stück Welt rettete" von Sharon Cameron erzählt die wahre Geschichte von Stefania Podgorska, die bei Kriegsbeginn in Polen 1939 16 Jahre alt ist, Christin, und seit vier Jahren bei einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Lohn und Brot steht. In Izio, einen der Söhne der Familie, hat sie sich ... Den Roman "Das Mädchen, das ein Stück Welt rettete" von Sharon Cameron erzählt die wahre Geschichte von Stefania Podgorska, die bei Kriegsbeginn in Polen 1939 16 Jahre alt ist, Christin, und seit vier Jahren bei einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Lohn und Brot steht. In Izio, einen der Söhne der Familie, hat sie sich verliebt und die beiden möchten heiraten. Doch als die Bomben fallen, die Familie ins Ghetto ziehen muss, bleibt Stefania auch Fusia genannt alleine in der Wohnung zurück und versorgt mit Tausch und Verkauf von wertvollen Sachen die Familie heimlich mit Lebensmitteln. Die Lage spitzt sich zu und irgendwann hängt das Leben von dreizehn Menschen alleine von Stefania ab. Ich bin vom Roman absolut begeistert und fühle mich Stefania ganz nah. Der Schreibstil der Aurtorin gefällt mir sehr gut und sie schafft es die Atmosphäre so widerzugeben, dass ich sie mit allen Sinnen wahrnehme. Ich kann mir das Leben sehr gut vorstellen und bin voller Bewunderung für dieses absolut taffe Mädchen. Die Autorin hat sehr viel Recherchearbeit betrieben mit der Unterstützung von Stefanias Sohn sowie ihrer Schwester und anderen Menschen, die die Erinnerung an das mutige Handeln von Stefania nicht in Vergessenheit gerät. Ich frage mich, wie die Menschen, die überlebt haben, überhaupt wieder glücklich werden konnten. Ein Roman, der mich noch lange gedanklich beschäftigen wird. Fünf Sterne!

Nur so kann man die Welt retten ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ostrhauderfehn am 18.10.2020

Sharon Camerons Roman, der sich auf wahre Begebenheiten stützt, ist kein Buch für einfach so zwischendurch. Immer wieder musste ich innehalten, weil das Gelesene so unvorstellbar auf mich wirkte. Mit nur sechzehn Jahren hat Stefania Podgórska so Unglaubliches geleistet, dass es schwer fällt dies mit einer Jugend in der heutigen ... Sharon Camerons Roman, der sich auf wahre Begebenheiten stützt, ist kein Buch für einfach so zwischendurch. Immer wieder musste ich innehalten, weil das Gelesene so unvorstellbar auf mich wirkte. Mit nur sechzehn Jahren hat Stefania Podgórska so Unglaubliches geleistet, dass es schwer fällt dies mit einer Jugend in der heutigen Zeit in Einklang zu bringen. Für Stefania war es eine geraubte Jugend, in der sie eine Menge Verantwortung tragen musste. Weit vom Elternhaus entfernt in eine fremde Familie zu kommen und dann noch die komplett Verantwortung zu übernehmen, als diese Familie von den Deutschen ins Ghetto gesperrt wird. Dadurch, dass sie von außen versucht, die Familie Diamant mit Essen zu versorgen, begibt sie sich in Lebensgefahr. Und doch stellt sie ihre eigenen Bedürfnisse zurück und tut alles, um den Menschen, die ihr so viel bedeuten zu helfen. Die Lektüre ist wirklich sehr schwere Kost und trotzdem habe ich Stefania gerne begleitet. Wir sollten uns immer wieder bewusst machen, wie gut es uns eigentlich geht - auch in Zeiten von Corona. Diese selbstlose Art der Protagonistin ist in unserem Alltag nicht selbstverständlich und deswegen schätze ich "Das Mädchen, das ein Stück Welt rettete" wirklich sehr. Toll sind auch das sehr intensive Nachwort der Autorin und die Fotos von Stefania und ihrer Familie. Dies alles bringt mich dem Geschehenen noch ein Stückchen näher. Ich kann nur fünf Sterne vergeben und eine Empfehlung aussprechen. (goat 2020)


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