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Girl running, Boy falling

Ein ergreifender Coming-of-Age-Roman über die erste Liebe und den ersten Verlust.

Kate Gordon

(7)
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Beschreibung


Ein ergreifender Coming-of-Age-Roman über die erste Liebe und den ersten Verlust. 



Was tun, wenn der beste Freund Selbstmord begeht? Ein Buch, das tröstet und Mut macht! Ein schwieriges Thema, sensibel beschrieben.

Therese liebt die kleine Stadt auf der Insel am Ende der Welt. Sie liebt Tante Kath, von der sie Tiger genannt wird, ihre Freunde, die sie Resey rufen, und vor allem ihren besten Freund Wally, für den sie nur Champ ist, und der sie endlich, endlich geküsst hat. Doch dann geschieht das Undenkbare. Der strahlende Wally, die nächste große Football-Hoffnung der Schule, nimmt sich das Leben und Thereses Welt fällt in sich zusammen. Sie versucht alles, um nicht selbst zu fallen. Zum Glück gibt es Tante Kath und ihre Freunde, die Therese auffangen und ihr helfen weiterzuleben.

»Ein packendes Buch: nachdenklich, authentisch und feinfühlig geschrieben.« (Nick Earls)

Trigger-Warnung: suizidales Verhalten

Kate Gordon wurde 1982 in Tasmanien, Australien, geboren. Bevor sie anfing zu schreiben, hat sie als Bibliothekarin und Buchhändlerin gearbeitet. Ihre Kinder- und Jugendbücher sind bereits vielfach ausgezeichnet worden. Kate Gordon lebt mit ihrer Familie in Hobart.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 14 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 02.07.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-58416-8
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 21,8/15,8/2,7 cm
Gewicht 405 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Sylke Hachmeister
Verkaufsrang 29518

Buchhändler-Empfehlungen

Antonia König, Thalia-Buchhandlung Peine

Ein sehr emotionales Buch. Bei diesem Buch haben mir die Worte gefehlt. Kate Gordon berichtet emotional über die erste große Liebe und deren Verlust. Eine Freundschaft, die man nie vergessen wird.

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Therese hat einen extrem schweren Verlust zu verkraften und kann sich zunächst niemandem öffnen. Doch nach und nach versteht sie, dass man schlimme Erlebnisse nicht alleine bewältigen muss... Dieses Buch hat es in sich und ist keine leichte Kost, aber jede Zeile wert! Wertvoll!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe
von Der Duft von Büchern und Kaffee am 29.07.2020

Inhalt: Reseys Alltag ist mehr durchgetaktet denn je. Sie arbeitet bei Woolworth, spielt die Hauptrolle in einem Musical und die erste Klarinette im Schulorchester. Sie liest gerne Gedichte, backt mit großer Kunstfertigkeit und hilft in der Mensa aus. Sie ist jemand, die alle Rollen in sich vereint. Sie ist der Footballfan, d... Inhalt: Reseys Alltag ist mehr durchgetaktet denn je. Sie arbeitet bei Woolworth, spielt die Hauptrolle in einem Musical und die erste Klarinette im Schulorchester. Sie liest gerne Gedichte, backt mit großer Kunstfertigkeit und hilft in der Mensa aus. Sie ist jemand, die alle Rollen in sich vereint. Sie ist der Footballfan, die beste Freundin und die Nichte. Doch hinter all diesen Facetten verbirgt sich eine Jugendliche, die sich nach der Aufmerksamkeit der Mutter sehnt, die sie verlassen hat. Wenn Resey auf der Arbeit ist, dann versteht sie sich gut mit ihren Kollegen. Sie hat Freunde, die zu ihr stehen und eine Tante, die vielleicht ein wenig verrückt ist, aber alles tun würde, um Resey glücklich zu machen. Und dann gibt es da noch diesen Jungen, Wally, den Footballstar an der Schule. Der Junge, der ihr damals das Versprechen abgenommen hat, dass sie sich fortan um ihn kümmern würde. Mit Wally ist die Welt ein wenig anders. Er ist der ewig begehrte und niemals erreichbare Footballstar, hinter dessen Fassade nur sie blicken kann. Ihr gegenüber zeigt er sich als Feingeist mit Gespür für die schönen Künste. So teilt er mit Resey seine Vorliebe für Gedichte. Und Resey verliebt sich nach und nach immer mehr in ihn. Resey hat sich noch nie getraut aus ihrer Komfortzone auszubrechen. Spaß zu haben, etwas Verrücktes zu machen. Dann gibt es diesen einen Kuss im Schuppen und Resey glaubt, dass Wally sie auch liebt. Doch die Tage darauf meldet er sich nicht bei ihr und dann passiert das Schlimmste, was Resey sich jemals hätte vorstellen können: Tante Kath holt sie von der Schule ab und ihr Blick ist voller Mitleid und Trauer. Und dann spricht sie das aus, was Resey den Boden von einer Sekunde zur anderen unter den Füßen wegreißen wird: Wally hat sich das Leben genommen. Meinung: Kate Gordon hat ein wunderbares Gespür für skurrile Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen. Resey hat eine Menge Freunde, die ihr zur Seite stehen und so ungewöhnlich wie erfrischend daherkommen. Es gibt hier zum Beispiel Melody, ihre beste Freundin, die als bekennende Feministin versucht andere zu missionieren und die leidenschaftlich gerne ihre Mitmenschen therapiert. Es gibt Rhino, Reseys Arbeitskollegen, der ihr ständig mit Tigerwitzen in den Ohren liegt. Und Roz, die sich zu Hause den strengen Regeln ihrer Eltern unterordnen muss und nur bei ihren Freunden ein Stück weit „loslassen“ und sich entspannen kann. Es gibt diese Bücher, zu denen „Girl running, Boy falling“ gehört, deren Brillanz eine Leseerfahrung ist, die durch eine Inhaltsangabe nicht transparent werden kann. Kate Gordon gelingt es in „Girl running, Boy falling“ den Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitzunehmen. Denn die Geschichte legt, sofern es überhaupt möglich ist, ab dem großen Wendepunkt erst richtig los. Ab diesem Moment greift die Autorin das Thema Trauerbewältigung auf. Sie vermittelt dem Leser mit ihrer Geschichte, die Botschaft, dass Menschen unterschiedlich auf ein einschneidendes Ereignis reagieren können und dass das auch gut so ist. Man muss nicht diesen einen Weg gehen, der sich für viele bewährt hat, um wieder in den Alltag zurückzufinden und auf eine Weise wieder glücklich zu werden. Zugleich greift Kate Gordon in ihrem Buch das Thema Freundschaft auf. Resey begegnet in ihrem Leben unglaublich vielen tollen Menschen und jeder ist auf seine eigene Art einzigartig und besonders. Neben Trauerbewältigung behandelt Girl running, Boy falling außerdem das Thema Depressionen. Besonders gefreut habe ich mich über die Auflistung an Hotlines und Hilfeseiten am Ende des Buches, an die sich Jugendliche mit ähnlichen Problemen wenden können. Fazit: „Girl running, Boy falling“ ist so vieles: Traurig, lustig, ein Umgang-mit-Trauer- und Depression Buch, vor allem aber ist es unglaublich berührend. Die Story geht ans Herz und scheint aus dem "wahren Leben" zu kommen. All die Figuren, die Resey durch ihr Leben begleiten, sind liebevoll gestaltet und kommen mit ihren Schrulligkeiten unglaublich originell daher. Kate Gordons Geschichte gleicht einer Achterbahnfahrt der Gefühle: Zwischen lachen, weinen und staunen. Mich hat „Girl running, Boy falling“ auf so vielen Ebenen berührt. Diese Geschichte ist so facettenreich wie ihre Figuren. Es ist auch erstaunlich, wie viel an Erkenntniswert in dem schmalen Buch enthalten ist Dieses Buch sollte in jedem Buchregal stehen. Eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Buchzitate: Du bist immer noch ein Kind, Tiger. Du hast es nur vergessen. Du siehst deprimiert aus. Aber keine Sorge. Wenn ich groß bin, werde ich Psychologin. Ich krieg dich schon wieder hin. Melody isst, wie sie lebt – sie pflückt alles auseinander und untersucht die Einzelteile, dann zieht sie eine Schicht nach der anderen ab und schaut, was sich darunter verbirgt.

Authentisch, feinfühlig, unglaublich berührend!
von CorniHolmes am 16.07.2020

Bücher, die die schweren Themen Suizid, Verlust und Trauerbewältigung behandeln, sind definitiv keine leichte Kost und zweifellos nicht jedermanns Sache. Ich halte solche Bücher aber für sehr wichtig und finde, dass man unbedingt zu ihnen greifen sollte, wenn man meint, dass man mit der Thematik umgehen kann. Ich habe nun sc... Bücher, die die schweren Themen Suizid, Verlust und Trauerbewältigung behandeln, sind definitiv keine leichte Kost und zweifellos nicht jedermanns Sache. Ich halte solche Bücher aber für sehr wichtig und finde, dass man unbedingt zu ihnen greifen sollte, wenn man meint, dass man mit der Thematik umgehen kann. Ich habe nun schon so einige Jugendromane gelesen, die sich damit befassen und war von den meisten hellauf begeistert. Auch „Girl running, Boy falling“ hat mir ein tolles Leseerlebnis beschert. Ehe ich euch berichte, warum mir das Buch so gut gefallen hat, möchte ich noch schnell eine Sache loswerden. Nun, nachdem ich „Girl running, Boy falling“ gelesen habe, muss ich sagen, dass ich den Klappentext nicht ganz so gut gelungen finde. In meinen Augen verrät er etwas zu viel von der Handlung. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wen man ihn etwas vager gehalten und dafür eine deutlich erkennbare Trigger-Warnung bezüglich suizidales Verhaltens hinten auf dem Einband abgedruckt hätte. Eine Trigger-Warnung auf der Rückseite hätte ich eh sehr sinnvoll und gut gefunden. Schade, dass man diese nur im Internet finden kann, auf dem Buch selbst jedoch nicht. So viel dazu. Kommen wir nun zu meiner Meinung über die Geschichte. Die Gratwanderung zwischen Ernst und Humor ist eine sehr schmale und nicht jedem gelingt sie. Kate Gordon aber ist sie in meinen Augen hervorragend geglückt. Die Handlung in „Girl running, Boy falling“ geht stellenweise richtig unter die Haut und berührt einen zutiefst. Sie regt extrem zum Nachdenken an und lässt einen einfach nicht mehr los. Zugleich hat sie aber auch so etwas herrlich Leichtes und bringt einen öfters zum Schmunzeln. Vor allem zu Beginn des Buches wird die Geschichte sehr locker und humorvoll erzählt, was mir unheimlich gut gefallen hat. Ab der Hälfte des Buches wird die Stimmung jedoch deutlich bedrückender und ernster, wird durch gelegentliche lustige Momente aber immer wieder aufgelockert, sodass sie nie zu schwermütig oder beklemmend wird. Zumindest ich habe es so empfunden. Mir hat es wahnsinnig gut gefallen, wie die Autorin eine immens schwere Thematik behandelt. Allerdings hätte ich mir am Ende noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Ich denke, mit ein bisschen mehr Inhalt hätte man dem Trauerprozess unserer Hauptfigur Therese noch etwas authentischer und tiefgründiger darstellen können. Dies wäre aber auch nur ein kleiner Kritikpunkt meinerseits. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Art und Weise wie das Buch erzählt wird. Die eigentliche Geschichte erfahren wir aus der Sicht von Therese in der Ich-Perspektive. Am Ende ihrer Kapitel folgt vor dem Tod ihres besten Freundes stets einer von Wallys kurzen Briefen, die er an seinen verstorbenen Dad schreibt und in denen deutlich wird, wie schlecht es ihm geht. Die Briefe haben mich ganz besonders beeindruckt und bewegt. Sie sind so poetisch und wunderschön geschrieben und bescheren einem immerzu Gänsehaut. Die Passagen, die aus dem Blickwinkel von Therese erzählt werden, haben sich für mich aber auch einfach nur bezaubernd lesen lassen. Kate Gordon hat einen wundervollen Schreibstil und da sie die Gefühls- und Gedankenwelt von Therese sehr anschaulich und glaubwürdig beschreibt, ist es mir jederzeit spielend leicht gelungen, mich in unsere Hauptprotagonistin hineinzuversetzen. Therese war mir auf Anhieb sympathisch. Ich mochte ihre liebenswerte Art vom ersten Moment an richtig gerne. Mit der Ausarbeitung der Nebencharaktere konnte mich die Autorin ebenfalls vollends überzeugen. Der herzensgute Wally, die witzige und super liebe Auntie Kath, Thereses großartige Freunde – ich habe sie allesamt unsagbar liebgewonnen. Wer sich ganz besonders in mein Herz geschlichen ist, ist der Junge Rhino, der zusammen mit Therese bei Woolworth arbeitet. Rhino ist ein total süßer und lustiger Kerl. Über ihn musste ich öfters breit schmunzeln. Vor allem seine (grottenschlechten) Tiger-Witze haben mich bestens unterhalten, hihi. Natürlich nehmen die amüsanten Szenen aber nicht zu viel Raum ein. Wie sollten sie auch, schließlich befasst sich das Buch mit vielen schmerzlichen Themen. „Girl running, Boy falling“ erzählt eine herzzerreißende und sehr feinfühlige Geschichte über Selbstmord, Trauerbewältigung und Hoffnung. Über Freundschaft, die erste große Liebe und den ersten schweren Verlust. Auf eine authentische und verdammt ehrliche Weise verdeutlicht Kate Gordon, dass es für Zurückgebliebene meist überhaupt nicht einfach ist zu begreifen, warum ein sehr nahe stehender Mensch, von dem man immer gedacht hat, ihn sehr gut zu kennen und der doch immer so fröhlich gewirkt hat, sich plötzlich das Leben nimmt. Die Schuldgefühle, die einen auf einmal überfallen, sind oft kaum zu ertragen. Hätte man es nicht merken müssen, dass es demjenigen so schlecht geht? Hätte man es nicht verhindern können, dass derjenige sich umbringt? Aber dann sind da auch noch andere Gedanken. Wütende Gedanken. So fragt Therese sich eine Zeit lang: Wie konnte Wally sie verlassen? Wenn er sie wirklich geliebt hätte, wäre er doch nicht gegangen. Oder? Mich hat das Buch stellenweise echt mitgenommen und aufgewühlt. Ich habe mitgelitten und mitgefühlt und obwohl die Handlung wahrlich nicht ohne ist und man das Buch manchmal am liebsten kurz beiseite legen möchte, um das Gelesene zu verdauen, konnte ich einfach nicht anders, als die Geschichte in einem Rutsch durchzulesen. Fazit: Ein packendes und herzergreifendes Buch voller Gänsehautmomente! In meinen Augen ist Kate Gordon mit „Girl running, Boy falling“ ein großartiger Jugendroman gelungen, mit welchem sie mir sehr intensive und emotionale Lesestunden beschert hat. Mir hat es unglaublich gut gefallen, auf welche Weise Kate Gordon die schwierigen, aber ungemein wichtigen Themen Suizid, Verlust und Trauerbewältigung behandelt. „Girl running, Boy falling“ ist realistisch, aufwühlend und zutiefst berührend. Die Geschichte schenkt Mut und Hoffnung und ist ernst und humorvoll zugleich. Ich habe eine unvergessliche Zeit mit dem Buch verbracht und kann es jedem nur wärmstens ans Herz legen. Von mir gibt es sehr, sehr gute 4 von 5 Sternen!


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