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Panic Hotel

Letzte Zuflucht

Stephan Knösel

(10)
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Beschreibung

Ein weltweiter Konflikt hat sich hochgeschaukelt und ist in einem Atomkrieg eskaliert. Die Reichen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die wie Luxushotels mit Bediensteten funktionieren. Dort hoffen sie auf ein Überleben, das außerhalb unmöglich ist. Auch für Janja und Wesley ist so ein Bunker die letzte Rettung. Aber sie werden wie moderne Sklaven behandelt und eine Liebesbeziehung zwischen ihnen ist strengstens untersagt. Als Menschen verschwinden und Janjas Freundin Bea ermordet aufgefunden wird, lehnen sich die beiden gegen das System auf.

Stephan Knösel,1970 geboren, lebt mit Frau und zwei Kindern in München. Er arbeitet als freiberuflicher Drehbuchautor und wurde bereits mit mehreren Preisen und Stipendien der Filmbranche ausgezeichnet. Für seinen Roman »Echte Cowboys« erhielt er das Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium 2011, die Auszeichnung Buch des Monats, Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Volkach, Februar 2011 sowie den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur 2010.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 19.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-75829-3
Verlag Julius Beltz GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 21,3/14,2/3 cm
Gewicht 550 g
Verkaufsrang 25771

Buchhändler-Empfehlungen

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Spannend - die Idee ist nicht neu, aber gut umgesetzt. Der Gedanke, wie schnell ein demokratisches System bei Menschen, die genau ein solches gewohnt sind, kippen kann und sich radikalere Gesellschaftsformen durchzusetzen beginnen, ist realistisch und erschreckend.

Erschreckend Real

Heike Mechler, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Man schreibt das Jahr 2032 nach einem Atomkrieg. Das Leben in einem Atombunker ist die einzige Chance zu überleben. Doch selbst in der größten Not der Menschheit geht es nur um Macht, Unterdrückung und Egoismus. Die Liebe zweier Bediensteter bringt das Leben im Bunker fast außer Kontrolle. Panic Hotel ist eigentlich Science-Fiction, aber fühlt sich sehr realistisch an.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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keine leichte Kost, emotional und auch erschreckend…
von Booksandcatsde am 27.09.2020

Meine Meinung: Das Buch hat mich schon vor längerer Zeit erreicht. Aber manchmal ist es so, dass man für Bücher mit speziellen Geschichten auch die richtige Zeit benötigt. Ein Buch über die Endzeit bzw. die Zeit nach einem Atomkrieg ist keine leichte Kost, auch wenn ich schon wusste, dass eine Liebesbeziehung einen großen Rah... Meine Meinung: Das Buch hat mich schon vor längerer Zeit erreicht. Aber manchmal ist es so, dass man für Bücher mit speziellen Geschichten auch die richtige Zeit benötigt. Ein Buch über die Endzeit bzw. die Zeit nach einem Atomkrieg ist keine leichte Kost, auch wenn ich schon wusste, dass eine Liebesbeziehung einen großen Rahmen einnehmen und damit das traurige und emotionale Setting ein wenig auflockern würde. Das Buch selbst beginnt sehr mitreißend und spannend und machte es mir leicht, mich in die Geschichte zu vertiefen. Schon der Beginn verursachte bei mir eine Gänsehaut und auch einen fahlen Geschmack, denn genau so wird/könnte es sein, wenn es tatsächlich um das Überleben geht. Geld regiert die Welt: Entweder du hast Geld oder aber die richtigen Kontakte. Dann hast du die Möglichkeit, zu überleben bzw. du bekommst wenigsten eine Chance dazu. Die erste Zeit im Bunker ist dagegen recht unspektakulär, denn alles muss sich erstmal entwickeln. Jeder muss sich zurecht finden und die Hierarchie muss sich bilden und auch zeigen. Spannend wird es dann wieder, wenn Janjas Freundin vermisst und dann auch ermordet aufgefunden wird. Damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Durch den Perspektivenwechsel während der Geschichte zwischen Janja und Wesley erfährt man vieles aus beiden Perspektiven, was dem Leser die beiden Protagonisten auch beim Lesen näher bringt. Ich hätte mir insgesamt mehr Spannung und auch Action gewünscht. Der Autor legt mehr Wert auf die Liebesgeschichte und auch darauf, zu zeigen, was aus den Menschen in einer solch schwierigen und prekären Situation werden kann bzw. wie sich Menschen entwickeln können. Das Ende ist passend, auch wenn ich mir dieses ein wenig anders gewünscht hätte.

Die Liebesgeschichte war nicht meins, aber Setting und Idee des Buches sind gut
von Skyline Of Books am 27.09.2020

Klappentext „Ein weltweiter Konflikt hat sich hochgeschaukelt und ist in einem Atomkrieg eskaliert. Die Reichen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die wie Luxushotels mit Bediensteten funktionieren. Dort hoffen sie auf ein Überleben, das außerhalb unmöglich ist. Auch für Janja und Wesley ist so ein Bunker die letzte R... Klappentext „Ein weltweiter Konflikt hat sich hochgeschaukelt und ist in einem Atomkrieg eskaliert. Die Reichen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die wie Luxushotels mit Bediensteten funktionieren. Dort hoffen sie auf ein Überleben, das außerhalb unmöglich ist. Auch für Janja und Wesley ist so ein Bunker die letzte Rettung. Aber sie werden wie moderne Sklaven behandelt und eine Liebesbeziehung zwischen ihnen ist strengstens untersagt. Als Menschen verschwinden und Janjas Freundin Bea ermordet aufgefunden wird, lehnen sich die beiden gegen das System auf.“ Gestaltung Mit dem knalligen Gelb, das von dunkleren Schatten durchzogen ist, fällt das Cover sofort auf. Auch der schwarze Vogel darauf ist auffällig. Dabei erinnert diese Aufmachung und vor allem die Darstellung des Vogels mit einem Punkt als Bauch an das Symbol für Giftfässer oder Atommüll. Dies passt hervorragend zur Geschichte. Auch die Details wie der kleine Zweig im Schnabel des Vogels sind passend durchdacht, was mir gut gefällt. Meine Meinung Da ich total auf Geschichten mit dystopischen Elementen stehe, war ich sehr gespannt auf „Panic Hotel“. In dem Buch geht es darum, dass nach einem Atomkrieg die Welt nicht mehr bewohnbar ist. Die Menschen leben in Bunkern, die für die Reichen wie Luxushotels sind und für die unteren Schichten wie nie enden wollende Arbeit. Janja und Wesley leben in eben dieser Welt. Als Menschen verschwinden und ermordet werden, regt sich in beiden der Widerstand… Besonders beeindruckend fand ich den Anfang des Buches, denn die Geschichte startet mittendrin. Mitten in einer gewissen Hektik und Panik, denn es gab einen Atomangriff und die Menschen wollen in den Bunker, das sogenannte „Hotel“ fliehen. Allerdings ist dieses nur für die Elite und deren Angestellte gedacht, sodass direkt zu Beginn eine aufgeregte Stimmung herrscht, die den Leser sofort abholt und mit sich nimmt. Nicht ganz so gut gefallen hat mir die Liebesbeziehung zwischen den beiden Protagonisten, da mir diese etwas zu rapide von statten ging. So wurde schon nach kurzer Zeit von der großen Liebe geredet. Aber auch so gefiel mir die Beziehung zwischen Janja und Wesley nicht so wirklich, weil die Gefühle zwischen ihnen für mich leider nicht spürbar waren und sie eher so gewollt wirkten. Auch das Ende des Buches war für meinen Geschmack etwas zu offen angesichts dessen, dass es sich hier meinem Wissen nach um einen Einzelband handelt. Dafür gefiel mir die Idee und das Setting von „Panic Hotel“ echt gut, da ich die Zukunftsvision, die übrigens in sehr greifbarer Nähe zu unserer Zeit spielt, ziemlich realistisch fand. Daher konnte ich mir eine solche Entwicklung der Welt sehr gut vorstellen. Auch der Aufbau solcher Bunker und der Zugang bestimmter Bevölkerungsgruppen zu diesem war in meinen Augen sehr authentisch und gleichzeitig auch unheimlich, wodurch die Buchidee meine volle Aufmerksamkeit hatte. Fazit Die Liebesbeziehung in „Panic Hotel“ war leider nicht so wirklich nach meinem Geschmack, aber die Buchidee mit dem realistischen Zukunftsszenario und dem Bunker fand ich authentisch und spannend. Der Anfang des Buches ist auch stark, da der Leser hier direkt mitgerissen wird und sich dem Sog der Geschichte nicht entziehen kann. Das Ende empfand ich als etwas zu offen, aber ich denke auch, dass dies Geschmackssache ist und manchen Lesern gut gefallen könnte. Knappe 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

SciFi, Dystopie - oder Gesellschaftskritik? Sehr gut aufgebaute Geschichte
von Sandra W. am 13.09.2020

Panic Hotel ist mal wieder eine etwas andere Dystopie und bei Weitem kein Kinderbuch. Seit längerem habe ich keine dystopische Story mehr gelesen, die sich komplett im Inneren abspielt - in diesem Fall in einem Bunker. Stephan Knosel hat mit dieser Zukunftsvision die Ungerechtigkeit zwischen Reich und Arm als Thema aufgenomme... Panic Hotel ist mal wieder eine etwas andere Dystopie und bei Weitem kein Kinderbuch. Seit längerem habe ich keine dystopische Story mehr gelesen, die sich komplett im Inneren abspielt - in diesem Fall in einem Bunker. Stephan Knosel hat mit dieser Zukunftsvision die Ungerechtigkeit zwischen Reich und Arm als Thema aufgenommen und krass verdeutlicht: Ein Platz im Bunker können sich nur die Superreichen schaffen. Anstatt so viele Menschen wie möglich zu retten, wird ein abartiger Luxus geboten und unglaublich viel Platz verschwendet. Die paar "Normalos" die mitdürfen, sind nicht mehr als bessere Sklaven. Ein Rechtsstaat existiert nicht mehr. Leider ist das Szenario, dass der Autor entwirft, für mich eine der realistischsten Szenarien - wir als Menschen werden nicht von der Natur ausgelöscht oder vom Klimawandel, sondern das schaffen wir schon vorher - durch einen weltweiten Atomkrieg.Wie genau dieser ausgelöst wird und was er bewirkt, wird nur am Anfang und am Ende relativ kurz beschrieben - das reicht aber schon, um das Ausmaß der Katastrophe recht anschaulich zu machen. Die Story selbst spielt sich aber im Inneren des Bunkers ab. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll - eigentlich ist es fast ein Kriminalroman, da sich die Handlung um die Aufklärung eines Vermissten- und eines Todesfalls rankt. Aber das ist nur der Rahmen, um den sich das Eigentliche rankt: Nämlich die Menschen, die im Bunker überleben, was das Leben im Bunker mit ihnen macht und wie verletztlich und zerbrechlich letzten Endes diese Zuflucht doch ist - sowohl durch die Charakter der Personen, die darin das sagen haben, als auch durch äußere Einflüsse, gegen die auch eine so teure Bunkeranlage nur begrenzt schützen kann. Stephan Knosel hat hier einen von der ersten bis zur letzten Seite äußert packenden Roman geschrieben, mit einer nicht zu komplexen, aber auch nicht gerade oberflächlichen Handlung, die sich zu jeder Zeit super gut verfolgen lässt, aber trotzdem nicht zu vorhersehbar ist. Sein Erzählstil macht es einfach, das Buch in kürzester Zeit durchzulesen, und trotzdem nichts zu verpassen. Jana und Wesley, aus deren Sicht wir die Geschichte erleben, sind beide angenehme Charaktere, zu denen man recht schnell Sympathien aufbauen kann, die gut charakterisiert sind, auch wenn nicht die komplette Psyche und Vergangenheit aufgearbeitet wird. Wie gesagt, schafft der Autor die Gratwanderung zwischen einer seichten Story und einer anstrengend komplexen Story hervorragend, so dass eine spannende Geschichte genau zwischendrin herauskommt, die auch gleichzeitig für mich, zumindest in der Rahmenhandlung, ein relativ authentisches Szenario aufzeigt. Natürlich spielen sich die Ereignisse zeitlich und räumlich sehr geballt ab, aber gut, wenn es in einen überschaubaren Roman passen soll, muss man das natürlich auch ein im Sinne der Geschichte ein wenig raffen. Fazit: Super Unterhaltung, angenehme Protagonisten, ausreichend authentisch, um halbwegs realistisch zu wirken, flüssig zu lesen, Spannung durchgehend vorhanden - da hab ich nichts zu meckern. Von mir gibt es 5/5 Sterne.


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