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Hamster im hinteren Stromgebiet

Roman

Alle Toten fliegen hoch Band 5

Joachim Meyerhoff

(56)
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Beschreibung

Was passiert, wenn man durch einen gesundheitlichen Einbruch auf einen Schlag aus dem prallen Leben gerissen wird? Kann das Erzählen von Geschichten zur Rettung beitragen? Und kann Komik heilen? Nachdem der Erzähler Joachim Meyerhoff aus so unterschiedlichen Lebenswelten berichtet hat wie einem Schüleraustausch in Laramie, Amerika, dem Aufwachsen auf einem Psychiatriegelände, der Schauspielschule und den liebesverwirrten Jahren in der Provinz, gerät der inzwischen Fünfzigjährige in ein Drama unerwarteter Art. Er wird als Notfall auf eine Intensivstation eingeliefert. Er, der sich immer durch körperliche Verausgabung zum Glühen brachte, die »blonde Bombe«, für die Selbstdetonationen ein Lebenselixier waren, liegt jählings an Apparaturen angeschlossen in einem Krankenhausbett in der Wiener Peripherie. Doch so existenziell die Situation auch sein mag, sie ist zugleich auch voller absurder Begebenheiten und Begegnungen. Der Krankenhausaufenthalt wird zu einer Zeit voller Geschichten und zu einer Zeit mit den Menschen, die dem Erzähler am nächsten stehen. Er begegnet außerdem so bedauernswerten wie gewöhnungsbedürftigen Mitpatienten, einer beeindruckenden Neurologin und sogar wilden Hamstern. Als er das Krankenhaus wieder verlassen kann, ist nichts mehr, wie es einmal war. Joachim Meyerhoff zieht alle literarischen Register und erzählt mit unvergleichlicher Tragikomik gegen die Unwägbarkeiten der Existenz an.

»Meyerhoff hat mit seinem tanzenden Ton aus Selbstbeobachtung und tragischer Situationskomik ein ganz eigenes Genre geschaffen.«

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, war vierzehn Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch« trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt. 2018 erhielt er für sein Prosawerk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor. Seit 2019 ist Joachim Meyerhoff Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 10.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-00024-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21/13,4/3 cm
Gewicht 440 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 577

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Buchhändler-Empfehlungen

Bianca Werner, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Teil 5 der Reihe und hoffentlich nicht der letzte. Ein Schlaganfall zwingt ihn ins Krankenhaus. Er lenkt sich von seinen Ängsten ab, indem er sich in seiner Gedankenwelt verliert. Frauen, Kinder, Urlaube, ein Querschnitt durch sein Leben als Familienvater. Herrlich wie immer!

vergnüglich und tiefsinnig

Sieglinde Stanek, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Joachim Meyerhoff schafft es sogar einem Schlaganfall (Tragik-)Komisches abzugewinnen! Während seines Krankenhausaufenthaltes versucht er sich von seinen bedrohlichen Symptomen abzulenken und reflektiert zum einen sein Leben, seine gescheiterte Ehe, die Beziehung zu seinen drei Kindern, durchlebt die Reisen mit seinem Bruder nochmals in der Fantasie, erinnert sich an Kindheitserlebnisse. Zum andern lässt er uns an seinen teils bizarren Beobachtungen im Krankenhaus teilhaben. Wie immer, sein ganz besonderer Blick auf die Dinge: vergnüglich und tiefsinnig!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Tragik und Komik passen gut zusammen
von Lialuna am 10.01.2021

Mit "Hamster im hinteren Stromgebiet" ist der fünfte Teil aus Joachim Meyerhoffs Lebenserinnerungen erschienen. Dieses Mal beginnt der Roman dramatisch auf einer Intensivstation. Der Autor wird mit einem Schlaganfall eingeliefert. 9 Tage lang begleiten wir Leser seine Suche nach sich selbst im Krankenhaus. Während Meyerhoff "sic... Mit "Hamster im hinteren Stromgebiet" ist der fünfte Teil aus Joachim Meyerhoffs Lebenserinnerungen erschienen. Dieses Mal beginnt der Roman dramatisch auf einer Intensivstation. Der Autor wird mit einem Schlaganfall eingeliefert. 9 Tage lang begleiten wir Leser seine Suche nach sich selbst im Krankenhaus. Während Meyerhoff "sich ein Stück Unberechenbarkeit zurückerobert" blickt er auch auf den Zwei-Klassen-Betrieb im Krankenhaus und eine Kolonie Hamster in der Parkanlage. Ich habe nicht viel zu diesem Buch zu sagen, außer "Danke". Danke für 300 Seiten Tragik, Komik und Spannung. Für mich steht das Buch seinen Vorgängern in nichts nach. Ich fand es einfach wunderbar mehr über den erwachsenen Meyerhoff und seinen konstruktivem Umgang mit dem Leben zu erfahren. Leseempfehlung!

Meyerhoff wie er leibt und lebt
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 03.01.2021

Leider schon zuende gelesen! Genauso gut wie die vorherigen... Das Leben geht weiter auch für Meyerhoff, mit positiver Grundeinstellung nimmt er sein Schicksal in die Hand.

Das Buch lässt mich peinlich berührt zurück.
von einer Kundin/einem Kunden am 21.12.2020

Nach dem Buch von Marc de Sarno, "Wilde Rosen im September" er war nach einer FSME 3 Monate im KH und hat sich nach einer Ganzkörperlähmung ins Leben zurückgekämpft, und einem Schlaganfall im persönlichen Umfeld, war ich wirklich gespannt, wie Meyerhoff die Geschichte aufarbeitet. Ich habe das Buch als eher peinlich, denn spann... Nach dem Buch von Marc de Sarno, "Wilde Rosen im September" er war nach einer FSME 3 Monate im KH und hat sich nach einer Ganzkörperlähmung ins Leben zurückgekämpft, und einem Schlaganfall im persönlichen Umfeld, war ich wirklich gespannt, wie Meyerhoff die Geschichte aufarbeitet. Ich habe das Buch als eher peinlich, denn spannend oder interessant gefunden. Während er seine Familie als die schönste und beste, und sich selbst als der bemitleidenswerteste beschreibt, kommen alle anderen als ziemlich selbstgefällig, dumm und eigen vor. Zum Fremdschämen. Wie Marc de Sarno im Schlusswort schreibt: Dort, wo über Leben und Überleben entschieden wird, geben sie all ihre Kraft und Energie, um für uns zu sorgen. Sie haben mehr verdient, als Meyerhoff, den ich bis dahin gerne gelesen habe.


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