Wo der Wolf lauert

Ayelet Gundar-Goshen

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Beschreibung

Lilach Schuster hat alles: ein Haus mit Pool im Herzen des Silicon Valley, einen erfolgreichen Ehemann und das Gefühl, angekommen zu sein in einem Land, in dem man sich nicht in ständiger Gefahr wähnen muss wie in ihrer Heimat Israel. Doch dann stirbt auf einer Party ein Mitschüler ihres Sohnes Adam. Je mehr Lilach über die Umstände des Todes erfährt, desto größer wird ihr Unbehagen: Ist es möglich, dass Adam irgendwie damit in Verbindung steht?

Produktdetails

Verkaufsrang 9853
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 13.07.2021
Verlag Kein & Aber
Seitenzahl 352
Maße (L/B/H) 18,7/12/2,8 cm
Gewicht 358 g
Auflage 1. Auflage, neue Ausgabe
Originaltitel Relocation
Übersetzer Ruth Achlama
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5849-1

Buchhändler-Empfehlungen

"Er ist ein guter Junge"

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Immer wieder beteuert Lilach diese Gewißheit, auch wenn der Zweifel wächst. Was war zwischen ihm und seinem auf einer Party tot zusammengebrochenen schwarzen Mitschüler? Warum weiß Uri, der Krav Maga Lehrer, soviel mehr über ihn als sie? Überaus mitreißend und immer wieder überraschend entwirft die israelische Schriftstellerin Gundar-Goshen hier ein vielschichtiges Bild der amerikanischen Gesellschaft. Am persönlichen Konfliktfeld der Heldin zwischen israelischer Heimat und dem vordergründig friedvollen Leben im Silicon Valley zeigt sie die große Zerrissenheit vieler Immigranten, die hier wie dort keinen Frieden finden. Die vielen hässlichen Gesichter des Rassismus ‐ hier treten sie gemeinsam auf. Und dann birgt die Geschichte am Ende noch eine unerwartete Wendung... Bitte lesen! Und bitte auch lesen, falls noch nicht geschehen: "Löwen wecken"!

Wie gut kennen wir die Menschen die wir lieben wirklich?

Rebecca Schwarzkönig, Thalia-Buchhandlung Freudenstadt

Diese Frage bildet zusammen mit einem weiteren aktuellen Thema die zentrale Handlung dieser absolut besonderen Geschichte. Gespannt hängt man an den Lippen von Milena Karas und möchte nicht, dass sie aufhört zu erzählen. Ich bin absolut begeistert und kann das Hörbuch bzw. Buch nur empfehlen!

Kundenbewertungen

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Die Ängste einer Mutter
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Familie Schuster ist von Israel nach Amerika immigriert um ein sicheres Leben zu führen. Die Familie hat im Silicon Valley ein schönes Haus mit Pool. Die Ehe der Eheleute Michael und Lilach ist glücklich. Ihrem Sohn haben sie einen Namen gegeben, der auch für Amerikaner gut auszusprechen ist. Sie fühlen sich wohl im Land der un... Familie Schuster ist von Israel nach Amerika immigriert um ein sicheres Leben zu führen. Die Familie hat im Silicon Valley ein schönes Haus mit Pool. Die Ehe der Eheleute Michael und Lilach ist glücklich. Ihrem Sohn haben sie einen Namen gegeben, der auch für Amerikaner gut auszusprechen ist. Sie fühlen sich wohl im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und wollen hier nie mehr weg. Wenn Lilach sagt sie habe kein Heimweh nach Israel, dann meint sie das auch. „ Dieser Staat Israel ist verrückt. Und deshalb bin ich nicht bereit Heimweh nach Galiäa zu empfinden und auch zu keinem anderen Ort. Ich habe das Land geliebt, geliebt wie eine misshandelte Frau, die den prügelnden Ehemann liebt, die dann aber begreift, dass sie sich von ihm trennen muss, um die Kinder zu retten.“ Doch ist es in Palo Alto, diesem sichersten aller Orte in Amerika wirklich so sicher? Es gibt erste Zweifel als es ein Attentat auf eine Synagoge in ihrer Nähe gibt. Und dann, kurze Zeit darauf stirbt ein Mitschüler ihres 16jährigen Sohnes Adam auf einer Highschoolparty . Ihr Sohn gerät in Verdacht etwas mit dem Tod von Jamal Jones zu tun zu haben, weil dieser ihn angeblich schikaniert habe und Lilach weiß nicht mehr was sie glauben soll. Das Buch ist der Wahnsinn! Erzählt aus der Perspektive von Lilach ist man als Leser ganz nah dran an der Protagonistin, fühlt, leidet und zweifelt mit ihr. Dazu kommen so viele unerwartete Wendungen, die der Geschichte wieder eine völlig neue Richtung geben. Ich habe das Buch geliebt, auch wenn es sich um ein Familiendrama handelt. Immer wenn ich dachte, ich habe eine Ahnung worauf ein Handlungsstrang hinausläuft, war ich wieder auf dem Holzweg. Darüberhinaus habe ich die tolle Sprachfertigkeit der Autorin, ihren feinfühligen Sprachstil sehr genossen. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin auch Psychologin ist. Als Hörbuch ist der Roman nur zu empfehlen. Die Sprecherin Milena Karas war einfach nur großartig. Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall ein Jahreshighlight , dass man nicht verpassen sollte.

Was man seinem eigenen Sohn zutraut …
von Petra aus Grasbrunn am 05.08.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Liliach Schuster lebt mit ihrem Mann und Sohn Adam im Silicon Valley. Sie fühlt sich dort angekommen und sicher, nicht so wie in ihrer Heimat Israel. Bis es einen Anschlag auf eine Synagoge in ihrem Ort gibt und kurze Zeit später ein Mitschüler Adams auf einer Party tot umfällt. Die neu aufkommende Furcht vor Antisemitismus, der... Liliach Schuster lebt mit ihrem Mann und Sohn Adam im Silicon Valley. Sie fühlt sich dort angekommen und sicher, nicht so wie in ihrer Heimat Israel. Bis es einen Anschlag auf eine Synagoge in ihrem Ort gibt und kurze Zeit später ein Mitschüler Adams auf einer Party tot umfällt. Die neu aufkommende Furcht vor Antisemitismus, der Verdacht, dass Adam etwas mit dem Tod des Jungen zu tun hat und der mysteriöse Uri bringen Liliachs Welt zum Wanken. Der Roman ist unheimlich bewegend und mitreißend. Auch wenn sich die Geschichte langsam entwickelt, ist das Buch von der ersten Seite an fesselnd. Ich konnte mich sehr gut mit Liliach identifizieren, die Handlung der Charaktere ist schlüssig. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und hier ist mir besonders positiv die Sprecherin aufgefallen, die es schafft, die Spannung durch ihre Stimme nochmal anzuheizen. Für mich ist dieses Buch ein Highlight des Jahres, da es einen als Mutter nachdenken lässt, wie man wohl in solch einer Situation reagieren würde. Würde man tatsächlich dem eigenen Sohn ein Verbrechen zutrauen und wenn ja, was tut man dann?

So hart ist unsere Gegenwart
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2021

Ayelet Gundar-Goshen hat mich bereits mit “Löwen wecken” und mit “Die Lügnerin” überzeugen können. Und diesmal hat sie mich einmal mehr nicht enttäuscht. Das Buch dreht sich um eine israelische Familie, die aus der alten Heimat nach Kalifornien ausgewandert sind, um ihr Kind fernab vom Nahost-Konflikt in Sicherheit aufziehen zu ... Ayelet Gundar-Goshen hat mich bereits mit “Löwen wecken” und mit “Die Lügnerin” überzeugen können. Und diesmal hat sie mich einmal mehr nicht enttäuscht. Das Buch dreht sich um eine israelische Familie, die aus der alten Heimat nach Kalifornien ausgewandert sind, um ihr Kind fernab vom Nahost-Konflikt in Sicherheit aufziehen zu können. Sie bringen es zu einigem Wohlstand und sind gut in die kleine Gemeinschaft von Palo Alto integriert. Alles ändert sich, als während eines hohen jüdischen Feiertags ein Anschlag auf ihre Synagoge verübt wird. Als kurz darauf ein Mitschüler ihres Sohnes bei einer Party tot zusammenbricht, verdichtet sich die Situation auf bedrohliche Weise und Lilach, der Mutter, wird schmerzlich bewusst, dass sie Ihren Sohn nicht so gut kennt, wie sie zuvor angenommen hatte… Das Buch schlägt einen direkten, unverblümten Ton an und bringt uns den Alltag von Juden in unserer westlichen Gesellschaft sehr nachvollziehbar nahe. Lilach als Ich-Erzählerin fand ich sehr überzeugend. Ein literarisch hochstehendes Buch, das aber zu keiner Zeit belehrend oder übermässig intelektuell daherkommt. Die Autorin legt vielmehr Wert darauf, dem/der Leser/in zu vermitteln, was sie zu sagen hat. Was der/die Leser/in mit diesem neuen Wissen anstellt, bleibt jedem/jeder selbst überlassen. Keine leichte Kost, aber sehr lohnend.


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