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Die Bücherdiebin

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2009

Markus Zusak

(179)
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Beschreibung

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"Die Bücherdiebin" ist ein modernern Klassiker und Weltbestseller und wurde 2014 erfolgreich verfilmt.

Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf - für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an - in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

Eine unvergessliche Geschichte vom dunkelsten und doch brillantesten aller Erzähler: dem Tod. Tragisch und witzige, zugleich wütend und zutiefst lebensbejahend - ein Meisterwerk.

Die Bombenangriffe des zweiten Weltkrieges und den Holocaust kennt Markus Zusak, der 1975 in Sydney geboren wurde, nicht aus eigener Erfahrung. Aber seine Eltern und Großeltern haben ihm erzählt, zum Beispiel von einer Brotrinde, die ein Mann einem sterbenden Juden reichte, oder vom Geräusch, das eine Bombe auf dem Weg zu ihrem Vernichtungsziel macht. Er hat diese Geschichten gesammelt und daraus einen Roman geschaffen, in dessen Mittelpunkt das Mädchen Liesel Meminger steht. Aber nicht sie selbst erzählt, sondern der Tod als Person, der fasziniert ist von dieser besonderen jungen Frau. Es gibt unzählige Vorstellungen vom Tod. Oft handeln sie von der Angst der Menschen vor dem Moment, in dem sie ihm gegenüberstehen. In diesem Buch jedoch treffen wir auf einen Tod, der die Menschen liebt. Er nimmt ihnen nicht das Leben, sondern er ist lediglich zur Stelle, um behutsam ihre Seelen in Empfang zu nehmen. Dieser Tod verspürt kein Mitleid mit den Sterbenden, aber die übrig Gebliebenen rühren ihn zutiefst. Liesel ist so eine Zurückbleibende, die die Trauer kaum ertragen kann. Aber sie findet einen entscheidenden Trost: die Bücher, die ihr in allen möglichen und unmöglichen Situationen buchstäblich in die Hände fallen. Obwohl sie zunächst gar nicht selber lesen kann, weckt jedes Buch einen Hunger, der nur durch geschriebene Wörter und Buchstaben gestillt werden kann. So wird sie zur Leserin und zur Bücherdiebin, weil das die einzige Möglichkeit für sie ist, an die begehrten Schätze zu kommen. Und so überlebt sie den Tod ihres kleinen Bruders, die Trennung von den Eltern, die Zeiten, in denen sie vom Hunger todkrank danieder liegt, und die Stunden in einem Keller, wo eine dicht gedrängte Menschenmenge sich von ihrer Stimme wegtragen lässt - von allen Bomben und Sirenen, wo sie mit ihrem Vorlesen ihre eigene Seele und die der anderen rettet. Der Tod erzählt diese Geschichten mit einer Liebe zum Detail, manchmal erläuternd, mal prägnant und oft fröhlich. Gerade diese Unbekümmertheit aber ist es, die den erwachsenen Lesern oft den Atem anhalten lässt. Jüngere Leser werden den schwarzen Humor des Autors sicher nicht ganz erfassen, aber sie werden mit ihrem oft untrüglichen Gespür für Wahrhaftigkeit den eigentlichen Gehalt dieses Romans begreifen. Sie werden mit Liesel Fußball spielen und sich auf dem Schulhof prügeln, das Lesen mühsam erlernen, die Angst vor den Bomben spüren, mit ihr Bücher stehlen gehen und ihre letzte Brotrinde auf der Straße liegen lassen, damit sie von jüdischen Kindern gefunden werden kann. Sie werden mit Liesel entdecken, dass der Hunger manchmal kleiner wird, wenn man sein Brot mit anderen teilt, und dass sogar Schläge manchmal weniger schmerzlich sind als das Gefühl, einen anderen Menschen im Stich gelassen zu haben. "Hunger?", fragte Rudi. Liesel erwiderte: "Bärenhunger! Auf ein Buch!" Zum Beispiel auf dieses! (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem Libri-Fachkatalog Harry & Pooh 2008/2009)

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Altersempfehlung 12 - 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 04.12.2008
Sprache Deutsch
EAN 9783894804275
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Book Thief
Dateigröße 6475 KB
Übersetzer Alexandra Ernst
Verkaufsrang 26388

Buchhändler-Empfehlungen

Zeitlos lesenswert!

Judith-Lea Mönch, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Wenn ich einen sechsten Stern vergeben könnte, so würde er für mich an Zusaks "Die Bücherdiebin" gehen. In diesem Meisterwerk der Weltliteratur begleiten wir das junge Mädchen Liesel Meminger auf ihrem Lebensweg im nationalsozialistischen Deutschland. Das Besondere an Zusaks Roman ist, dass die Geschehnisse aus der Perspektive des Todes erzählt werden. An mehreren Stationen ihres Lebens kommt Liesel in Berührung mit dem Tod und mit jeder weiteren Begegnung gewinnt dieser sie ein Stückchen mehr lieb. Diese außergewöhnliche Erzählperspektive macht Liesels Geschichte zu einem überaus einzigartigen Leseerlebnis und hebt Zusaks literarisches Talent unbestritten hervor. Obwohl der Tod allwissend und zeitlos ist, kommt der Roman fast gänzlich ohne harte Fakten aus und überzeugt auf diese Weise sehr viel mehr durch seine ergreifende Emotionalität, die liebevolle Charaktergestaltung und eine dennoch nicht geschönte Realitätsbeschreibung. Für mich gehört dieser Roman ohne Zweifel zum Kanon der Bücher, die jeder mindestens 1x im Leben gelesen haben muss.

Juliane Schroeder, Thalia-Buchhandlung Düren

Ein sehr bewegendes Buch.das mich zu tränen gerührt hat. Zusak kann wundervoll mit Worten umgehen. Ein absolutes Lese-Muss.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
179 Bewertungen
Übersicht
155
21
3
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 01.02.2020
Bewertet: anderes Format

Wenn der Tod die Geschichte eines jungen Mädchens in der Zeit von Hitler erzählt: Und zwar nicht wie vom Tod erwartet düster sondern tragisch, lustig und sprachlich sehr überraschend. Ein Buch bei dem man lacht, weint und das einem noch lange in Erinnerung bleibt. SEHR lesenswert

Die Bücherdiebin hat mein Herz gestohlen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Einer der ersten Romane die ich als Jugendliche gelesen habe. Seitdem hat mich "Die Bücherdiebin" nicht mehr losgelassen. Der Tod als Erzähler ist einzigartig und die Geschichte so schön, dass ich ich nicht anders kann, als diesen Roman von Zeit zu Zeit aus dem Regal zu holen und abermals zu lesen. Markus Zusak weiß, den Leser z... Einer der ersten Romane die ich als Jugendliche gelesen habe. Seitdem hat mich "Die Bücherdiebin" nicht mehr losgelassen. Der Tod als Erzähler ist einzigartig und die Geschichte so schön, dass ich ich nicht anders kann, als diesen Roman von Zeit zu Zeit aus dem Regal zu holen und abermals zu lesen. Markus Zusak weiß, den Leser zu verzaubern.

Eine sehr berührende Geschichte
von margaret k. am 24.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In dem Buch geht es um Liesel, die während des zweiten Weltkrieges zu einer Pflegefamilie kommt. Das einzige, das sie an ihre echte Familie erinnert, ist ein Buch, welches sie geklaut hat. Doch sie kann es noch nicht lesen, da es ihr schwer fällt. Doch nach und nach wächst ihre Liebe zu Büchern und damit auch die Beziehungen zu ... In dem Buch geht es um Liesel, die während des zweiten Weltkrieges zu einer Pflegefamilie kommt. Das einzige, das sie an ihre echte Familie erinnert, ist ein Buch, welches sie geklaut hat. Doch sie kann es noch nicht lesen, da es ihr schwer fällt. Doch nach und nach wächst ihre Liebe zu Büchern und damit auch die Beziehungen zu ihren Eltern, zu ihrem besten Freund Rudi und noch vielen anderen Menschen. Die Geschichte wird aus der Sicht des Todes erzählt, was erst einmal sehr ungewöhnlich klingt aber sehr poetisch und schön wirkt. Allgemein habe ich mich in diesen Schreibstil verliebt. Es gibt selten Autoren, die Dinge so locker erzählen und dabei die einfachsten Sachen lebendig werden lassen. Dadurch fühlt man manche Momente richtig mit beim lesen, weil sie so außergewöhnlich schön beschrieben werden. Und auch die Personen konnten mich richtig überzeugen. Man lernt sie langsam kennen und dabei erfährt man immer mehr über sie. Nicht nur über ihr Leben, sondern auch wie sie denken, was ihnen wichtig ist und wie sie fühlen. Jeder wird auf seine Art unf Weise beschrieben, sodass man wirklich das Gefühl bekommt den Menschen dahinter kennenzulernen. Ich habe so gut wie jeden Charakter nach ein paar Seiten ins Herz geschlossen. Sie wirken so lebendig und liebevoll durchdacht. Und besonders die wachsenden Beziehungen untereinander waren so herzerwärmend und berührend. Dadurch konnte ich sowohl die lustigen, als auch die traurigen Momente hautnah mitfühlen, als ob ich mit dabei wäre. Allgemein kann man sich die Handlung wie einen Film vorstellen beim Lesen, auch wenn manchmal etwas dazwischengeschoben oder vorweggenommen wird, aber genau das sorgt für Spannung. Die fast 600 Seiten sind nur so an mir vorbeigerast, weil ich garnicht genug davon bekommen konnte und ich hätte das Buch sogar noch länger lesen können. Bei all dem lernt man viel über den Alltag im zweiten Weltkrieg kennen. Wie alles immer schlimmer wurde und wie die Leute versucht haben das beste aus allem zu machen, mit der ständign Angst vor dem Krieg und den Nazis im Nacken. Es wird alles sehr autentisch und realistisch geschildert, sodass man ein wirklich gutes Bild von allem bekommt. Letztendlich kann ich dieses Buch jedem nur ans Herz legen. Es ist wirklich berührend und wundervoll geschrieben. Und dabei genauso kreativ wie herzerwärmend und traurig. Für mich gehört es zu einem der besten Geschichten über den zweiten Weltkrieg.


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