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Die Nachhut

Roman

Josef, Otto, Konrad und Fritz hat man blutjung und noch ohne Feindberührung kurz vor Kriegsende 1945 zur Waffen-SS eingezogen. Ihr Auftrag: den ultrageheimen Stützpunkt im Brandenburgischen warm halten, falls der Führer einen Rückzugsraum benötigt.

Als sechzig Jahre später der letzte Büchsenöffner abbricht, kommt es in dem vergessenen unterirdischen Bunker nahe dem heutigen Autobahndreieck Wittstock zur Meuterei: Nach weit mehr als einem halben Leben tief unter der Erde, trotz unzähliger Durchhalteparolen und gegenseitiger Beförderungen ist die eiserne Disziplin der mittlerweile steinalten Männer endgültig aufgebraucht, und sie beschließen den Ausstieg. Ans Tageslicht treten vier Don Quichotes der deutschen Vergangenheit, die ein heilloses Chaos anrichten.
Portrait
Hans Waal, geboren 1968, lebt mit seiner Familie in Leipzig und arbeitet unter seinem richtigen Namen als Reporter beim Stern.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 373
Erscheinungsdatum 19.11.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2558-4
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 19,2/11,6/3 cm
Gewicht 310 g
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 86.568
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Was passiert, wenn man nicht weiß, dass der Krieg zuende ist.“

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

60 Jahre waren sie im Bunker gefangen, dann geht der letzte Dosenöffner kaputt und die vier Soldaten müsssen an die Oberfläche.Sie brauchen jetzt unbedingt den nächsten SS- Stützpunkt um weitere Befehle zu erhalten.
Aber die Welt hat sich ein ganz klein wenig geändert, und so erleben die Vier das Abenteuer ihres Lebens. Ein Windrad mutiert für sie zur Flugabwehr, und den Neonazi´s in Brandenburg muss man erst mal das Marschieren
beibringen.Ein aberwitziges Buch für alle Leute mit Humor.
60 Jahre waren sie im Bunker gefangen, dann geht der letzte Dosenöffner kaputt und die vier Soldaten müsssen an die Oberfläche.Sie brauchen jetzt unbedingt den nächsten SS- Stützpunkt um weitere Befehle zu erhalten.
Aber die Welt hat sich ein ganz klein wenig geändert, und so erleben die Vier das Abenteuer ihres Lebens. Ein Windrad mutiert für sie zur Flugabwehr, und den Neonazi´s in Brandenburg muss man erst mal das Marschieren
beibringen.Ein aberwitziges Buch für alle Leute mit Humor.

„wir leben mit unserer Geschichte - manchmal lebt die Geschichte auch mit uns“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Die Nachhut - was wäre wenn - was wäre, wenn es wirklich so wäre. Ein abgebrochener Dosenöffner veranlasst die 4 im Bunker nahe Wittstock übriggebliebenen Soldaten nach 60 Jahren ihre Deckung aufzugeben. Das Kriegsende und alle Veränderungen sind an ihnen vorbeigegangen, was zu teils komischen, teils tragischen Verwicklungen führt.
Hans Waal wagt es - einen nachdenklichen, zum Gedankenaustausch anregenden Umgang mit unserer Geschichte und den Entwicklungen in Deutschland seit Kriegsende.
Mal zum Schmunzeln, mal bedrückend - ein Buch, dass es verdient hat gelesen und ins Gespräch gebracht zu werden.
Die Nachhut - was wäre wenn - was wäre, wenn es wirklich so wäre. Ein abgebrochener Dosenöffner veranlasst die 4 im Bunker nahe Wittstock übriggebliebenen Soldaten nach 60 Jahren ihre Deckung aufzugeben. Das Kriegsende und alle Veränderungen sind an ihnen vorbeigegangen, was zu teils komischen, teils tragischen Verwicklungen führt.
Hans Waal wagt es - einen nachdenklichen, zum Gedankenaustausch anregenden Umgang mit unserer Geschichte und den Entwicklungen in Deutschland seit Kriegsende.
Mal zum Schmunzeln, mal bedrückend - ein Buch, dass es verdient hat gelesen und ins Gespräch gebracht zu werden.

„60 Jahre, 4 Männer, 1 Bunker “

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Irre! Eine verrückte witzige Geschichte! 4 vergreiste, im Bunker vergessene deutsche Soldaten verlieren ihre einzig wichtige Waffe unter Tage- ihren Dosenöffner- und haben jetzt ein wahres Abenteuer vor sich: Raus aus dem Bunker, den Kampf gegen den Feind aufnehmen. Ich hoffe, man hat nach Kriegsende alle Bunker in Deutschland geöffnet! Ein absoluter Geheimtipp für Leute mit Humor. Irre! Eine verrückte witzige Geschichte! 4 vergreiste, im Bunker vergessene deutsche Soldaten verlieren ihre einzig wichtige Waffe unter Tage- ihren Dosenöffner- und haben jetzt ein wahres Abenteuer vor sich: Raus aus dem Bunker, den Kampf gegen den Feind aufnehmen. Ich hoffe, man hat nach Kriegsende alle Bunker in Deutschland geöffnet! Ein absoluter Geheimtipp für Leute mit Humor.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
7
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0
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Nach 50 Jahren im Bunker kommen diese 4 Gestalten aus längst vergangener Zeit wieder ans Tageslicht. Zum Teil auch wirklich witzig!

Vergangenheitsbewältigung
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 12.05.2010

Wer hat noch nicht darüber nachgedacht, wer oder was sich so alles im Laufe der Zeit unter der Oberfläche versteckt hat und irgendwann herauf kommt. Hier und da tauchen zwar ein paar belanglose Randgeschichten ohne Bedeutung auf (z.B. diese Liebesaffäre von Evelyn), dennoch ist der Roman mit Niveau erzählt... Wer hat noch nicht darüber nachgedacht, wer oder was sich so alles im Laufe der Zeit unter der Oberfläche versteckt hat und irgendwann herauf kommt. Hier und da tauchen zwar ein paar belanglose Randgeschichten ohne Bedeutung auf (z.B. diese Liebesaffäre von Evelyn), dennoch ist der Roman mit Niveau erzählt und eine köstliche Satire, unterhaltsam und originell.

Denk ich an Deutschland in der Nacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Ahrensfelde am 15.03.2010

Eine Jagd durch Deutschland, vier alte SS-Offiziere, von der Geschichte überrollt auf der Überholspur. Die vier verkörpern weniger nazistische Ideologie, sondern eher deutsche Tradion gegen neue deutsche Befindlichkeit. Eine äußerst gelungene Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, bei der man sich bei diesem Autor bestens aufgehoben fühlt. Die aberwitzige Handlung... Eine Jagd durch Deutschland, vier alte SS-Offiziere, von der Geschichte überrollt auf der Überholspur. Die vier verkörpern weniger nazistische Ideologie, sondern eher deutsche Tradion gegen neue deutsche Befindlichkeit. Eine äußerst gelungene Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, bei der man sich bei diesem Autor bestens aufgehoben fühlt. Die aberwitzige Handlung macht das Nachdenken über Deutschland zu einem unschlagbaren Vergnügen. Keine Dogmen, keine Stigmen, die Perspektive dreier Generationen bietet eine vielschichtige Betrachtungsweise, ein sehr sinnvolles Lesevergnügen. Bitte mehr davon !