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Meine Beschneidung

Weil sein Penis nicht wie ein Champignon aussieht, wird der achtjährige Riad von seinen älteren Cousins ausgelacht. Der Junge wächst fortan in einem Gefühl der Verunsicherung und Angst auf, bedingt nicht zuletzt durch die mangelnde Aufklärung über Sinn und Zweck der Beschneidung. Die Belohnung in Form des heiß ersehnten Spielzeugroboters vor Augen stellt sich Riad schließlich mutig der Operation…

Aus den Augen eines Kindes blickt Riad Sattouf auf die Welt und all ihre Rätselhaftigkeit – dadurch gelingt ihm eine ebenso amüsante wie kritische Auseinandersetzung mit dem Leben im Mittleren Osten.
Portrait
Riad Sattouf, geboren 1978 in Paris, verbrachte seine Kindheit in Algerien, Libyen und Syrien. Neben der Arbeit an Albenreihen wie "Les pauvres aventures de Jérémie" oder dem in Angoulême 2010 mit dem "Prix du meilleur album" prämierten "Pascal Brutal", zeichnet Riad Sattouf allwöchentlich für die französische Zeitschrift "Charlie-Hebdo".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 100
Erscheinungsdatum Oktober 2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-941099-60-9
Verlag Reprodukt
Maße (L/B/H) 21,2/16,4/1,3 cm
Gewicht 226 g
Auflage 1
Übersetzer Martin Budde
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein kurzer autobiographischer Comic aus dem Syrien der 80er Jahre.

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Der syrisch-französische Comiczeichner und Regisseur Riad Sattouf erzählt in diesem schmalen Comicband von seiner eigenen Beschneidung im Syrien der 80er Jahre. Dabei geht es nicht nur um die Angst vor den Schmerzen, sondern auch um die Vorfreude, von seinem Vater eine große Actionfigur anlässlich des Eingriffs geschenkt zu bekommen, und um die Sticheleien der anderen Jungs, die einen Jungen mit unbeschnittenem Penis als israelischen Spion hänseln. Neben der persönlichen Handlung erfährt man auch so manches zeitgeschichtliches Detail aus der syrischen Gesellschaft. Trotz der völlig unterschiedlichen Thematik und des komplett anderen Zeichenstils erinnerte mich der Comic (der übrigens nicht in comictypischen Kästchen stattfindet, sondern in dem sich Text und Bild getrennt über die Seite verteilen) in seiner kindlichen Erzählperspektive stark an "Der kleine Nick" von Sempé.

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