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Stefan Heym - Lenz oder die Freiheit/Collin - Grosse Geschichten 34 [6 DVDs]

Grosse Geschichten Teil 34

"Lenz oder die Freiheit" (4 DVDs) Die erste deutsche Revolution brach 1848 nicht in Berlin aus, sondern im badischen Ländle. Wenig bekannt sind die Gründe, warum die Badische Revolution und ihr zum Greifen naher Traum von Einheit, Freiheit und Demokratie am Ende doch nicht in Erfüllung gingen. Der verzweifelte Kampf des badischen Volkshelden und Freiheitsdichters Andreas Lenz zeigt deutlich die Schwierigkeiten, tiefgreifende Veränderungen in einer Gesellschaft durchzusetzen. Disc 1: Aufbruch Disc 2: Auf Messers Schneide Disc 3: Klare Fronten Disc 4: Die eigene Haut Laufzeit: 417 Minuten Produktionsjahr: 1984 Regie: Dieter Berner Darsteller: Annette Uhlen, Peter Simonischek, Brigitte Karner, Helmut Berger, Dominic Raacke, Christoph Waltz, Dominique Horwitz; "Collin" (2 DVDs) In den 1970er Jahren begegnen sich zwei alte herzkranke Männer und ehemalige Weggefährten auf einer Krankenstation in Ostberlin zufällig wieder und auf einer Krankenstation in Ostberlin zufällig wieder und wetten, dass sie die eigene Krankheit überwinden und den anderen überleben werden. Hans Collin Schriftsteller und Staatspreisträger, will überleben, um seine Memoiren zu schreiben und eine alte Schuld zu tilgen. Wilhelm Urack ein Stasifunktionär, will das Erscheinen dieser Memoiren verhindern, weil darin etwas über ihn offenbart würde, was er lieber im Dunkel weiß. Laufzeit: 181 Minuten Produktionsjahr: 1981 Regie: Peter Schulze-Rohr Darsteller: Curd Jürgens, Hans Christian Blech, Armin Mueller-Stahl, Thekla Carola Wied;
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Beschreibung

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 6
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 26.11.2010
Regisseur Stefan (Buch) Heym
Sprache Deutsch
EAN 4031778060596
Genre Drama
Studio Studio Hamburg Enterprises
Originaltitel Stefan Heym Box - Lenz oder die Freiheit / Collin
Spieldauer 598 Minuten
Bildformat 4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat Deutsch: DD 2.0 Mono
Verkaufsrang 20529
Verpackung Schuber (DVD Digipack)
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„Ist es zu früh oder ist es zu spät?“ fragt Curd Jürgens als Collin ganz am Ende des Films. Berlin (Ost) 1976. Nach einem „Quasi-Infarkt“ begegnet der Schriftsteller in einem Krankenhaus für „verdiente“ Genossen seinem alten „Kameraden“ Urack, der nach dem gemeinsamen Kampf in Spanien seit den frühen Jahren der DDR in einer der höchsten Positionen der Staatssicherheit alle Fäden der Macht in den Händen hält. Sogar den eigenen Enkel läßt er rund um die Uhr überwachen, seitdem der 1968 gegen die Panzer in Prag protestierte. Und auch Havelka taucht in der Klinik auf. Der Altkommunist, in Spanien Collins Kommandeur, hatte den jungen Schriftsteller von der Front weggeschickt, damit er einst Zeugnis darüber ablegen könnte, wie das alles gewesen ist. Doch als Urack ihn in den fünfziger Jahren in einem Schauprozeß als Konterrevolutionär verurteilen und für Jahre in den Kerker des Landes werfen ließ, für das er sein Leben lang gekämpft hatte, saß Collin im Gerichtssaal und schwieg. „Und das ist jetzt deine Krankheit“, sagt Havelka zu ihm. Aber Collin – der seit Jahren nicht mehr schreiben kann, weil er die wirklichen Konflikte nicht länger vertuschen will, aber gleichzeitig die Konsequenzen fürchtet: das Ausgestoßen-Sein aus der großen Familie – möchte sich noch einmal aufrappeln. Und so animiert ihn ein Freund zum Schreiben seiner Erinnerungen – und die junge Ärztin Christine Roth ermutigt und bestärkt ihn, den großen Streit zu wagen. Als Urack davon Wind bekommt, beginnt ein Kampf der beiden Männer – die sich sehr gut kennen, die sich belauern und doch verstehen, die beide mit ihrer Schuld ringen – um Leben und Tod ... und es wächst eine stille Wette zwischen ihnen, wer wen überdauern wird. „Collin“ erzählt von Liebe und Verlust, von Angst und Mut, von großen Erwartungen und bitteren Enttäuschungen – von der Gefangenschaft in den Teufelskreisen der eigenen Erfahrungen. Es überrascht mich, wie differenziert und vielschichtig, wie wahrhaftig und gerecht nach allen Seiten das vor dreißig Jahren in einer Sternstunde des westdeutschen Fernsehens gezeigt werden konnte. Das Drehbuch schrieb Klaus Poche nach dem Roman seines Freundes Stefan Heym. Die Schauspieler – Curd Jürgens, Hans Christian Blech, Thekla Carola Wied, Hannes Messemer, Armin Mueller-Stahl – tauchen wunderbar tief in ihre Rollen ein. Ich habe das Gefühl, sie spielen nicht nur, sie sind schon selber diese mir nahen Menschen, so daß ich ihnen noch heute dafür fest die Hand drücken möchte. Ich glaube, sie haben gemeinsam den besten Film erschaffen, den ich je über die DDR gesehen habe. Postskriptum: Gestern wäre Stefan Heym 100 Jahre alt geworden. Es macht mich traurig, daß das deutsche Fernsehen weder den „Collin“ noch eine andere Verfilmung seiner Bücher zeigt (und auch sonst kaum an ihn erinnert). Das ist eine Fortsetzung der Ausgrenzung, die er schon durch die ostdeutschen Fürsten, später vom westdeutschen Feuilleton und schließlich als Alterspräsident des Bundestages erlebte. Aber falls er sich heute im Himmel der Gerechten mit Robert Havemann (dem anderen großen Dissidenten der DDR) auf ein Glas Cognac trifft, können die beiden darüber wohl schon herzhaft lachen.

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