Deadwood

Roman

Pete Dexter

(18)
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Beschreibung

Dakota-Territorium, 1876. Der legendäre Revolverheld Wild Bill Hickok und sein Freund Charlie Utter erreichen mit einem Treck, der aus Cheyenne kommt, die Goldgräberstadt Deadwood. Obgleich von Alter und Krankheit gezeichnet, ist Wild Bill immer noch in der Lage, jeden Mann in einem fairen Duell zur Strecke zu bringen. Er aber möchte nichts weiter, als seine Tage in Ruhe im Saloon verbringen. Nur ist Deadwood kein Ort, an dem man Ruhe findet. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Und so trachtet bald schon mehr als ein Mann nach Wild Bills Leben. Denn er ist einer der wenigen, die in dieser Stadt noch Recht von Unrecht unterscheiden können. In 'Deadwood' stützt sich Pete Dexter auf historische Quellen und schildert den Wilden Westen so, wie er tatsächlich war: schmutzig, korrupt, voller Gier und roher Gewalt. Doch seine Haltung ist die eines lakonisch erzählenden Chronisten. Und so wird aus einem Tatsachenroman über die Anfänge Amerikas fast beiläufig eine menschliche Komödie voller Melancholie und schwarzem Humor.

Pete Dexter, 1943 in Michigan geboren, arbeitete über fünfzehn Jahre als Zeitungsreporter in Philadelphia. Nachdem er im Zuge einer kontroversen Berichterstattung angegriffen und krankenhausreif geschlagen wurde, gab er seinen Beruf auf. Heute lebt er als freier Schriftsteller im Bundesstaat Washington. Pete Dexter gilt als einer der profiliertesten Drehbuchautoren Amerikas und veröffentlichte bislang sieben Romane, darunter 'God’s Pocket' und 'Paris Trout', für den er 1988 mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 441
Erscheinungsdatum 29.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-935890-82-3
Verlag Liebeskind
Maße (L/B/H) 21,6/14,6/4,1 cm
Gewicht 652 g
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Jürgen Bürger, Kathrin Bielfeldt

Buchhändler-Empfehlungen

Männerbuch ?!

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Nun auch als Taschenbuch zu haben: Lakonisch,schwarzhumorig,realitätsnah,dieser Western hat es in sich. Eine Story ,die die gesamte (Karl-May-)Wildwestromantik ad absurdum führt und den Leser trotzdem nicht total frustriert zurücklässt,denn er hat durchaus bei aller drastischen Realität,die ihm hier serviert wurde,doch auch seinen Spaß gehabt.Charley Utter,die Hauptperson,wächst dem Leser wirklich ans Herz und wenn berühmte Revolverhelden a la Wild Bill Hickock ins Gras beißen müssen,weil sie von Syphilis geplagt und ziemlich besoffen ihre eigenen Regeln unterlaufen,so war das dem Westernliebhaber natürlich von vornherein ziemlich klar...Übrigens würde ich mir nie erlauben,interessierte Leserinnen von dieser Lektüre abhalten zu wollen,ich habe nur die Erfahrung gemacht,das die Herren der Schöpfung eher auf diesen Titel "anspringen".... Mir hat er gut gefallen, wenn ich Zeit habe, leihe ich mir mal von einer Kollegin(!) die DVD-Staffel von "Deadwood" aus !

Deadwood

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Wer hat eigentlich festgelegt, dass ein Western nicht auch gute Literatur sein kann? Dass Western immer schlecht geschriebene Bastei-Lübbe-Groschenhefte sein müssen, die vor Starker-Mann-mit-Colt-Klischees nur so strotzen? Eben, niemand! Nun gibt es Pete Dexters berühmten Westernroman also auch im Taschenbuchformat bei Fischer. Dexter erzählt die Geschichte der Einwohner der Goldgräberstadt Deadwood im Zeitraum zwischen 1876 und 1879, unter diesen einige bekannte Persönlichkeiten des Wilden Westens wie Wild Bill Hickok und Calamity Jane, aber auch amerikanische und asiatische Huren, ihre Freier und Zuhälter, junge Glücksritter auf Goldjagd, Zirkusakrobatinnen, Theaterbesitzer und der obligatorische Dorfdepp. Ähnlich wie in Clint Eastwoods „Erbarmungslos“ wird auch hier der Mythos des harten, rauhen Westernhelden demontiert. Wild Bill Hickok ist eben kein sich ständig duellierender, überall gefürchteter Revolverheld, sondern ein ganz normaler Mensch, dem sein Ruhm auf die Nerven geht und der aufgrund von Prostataproblemen Schwierigkeiten beim Pinkeln hat. Wenn Sie gute Western mögen oder die aus dem Buch hervorgegangene Serie mit Ian McShane mochten, kommen Sie an „Deadwood“ keinesfalls vorbei. Tauchen Sie ein in dreckige Realität des Wilden Westens, aber passen Sie auf, dass Sie sich im Saloon niemals mit dem Rücken zur Tür setzen…

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Wie der Wilde Westen wirklich war
von einer Kundin/einem Kunden aus Zwickau am 29.07.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Anhand einiger real existierender Personen der damaligen Zeit wird das Leben in Deadwood um 1876 beschrieben, das eigentlich wenig mit den gängigen Klischees zu tun hat, die in Westernfilmen und -berichten gern gezeigt werden. Es gibt zwar auch die eine oder andere Schießerei, aber im Grunde dreht sich das Leben eigentlich nur u... Anhand einiger real existierender Personen der damaligen Zeit wird das Leben in Deadwood um 1876 beschrieben, das eigentlich wenig mit den gängigen Klischees zu tun hat, die in Westernfilmen und -berichten gern gezeigt werden. Es gibt zwar auch die eine oder andere Schießerei, aber im Grunde dreht sich das Leben eigentlich nur um Alkohol und Sex. Demzufolge sind einige Textpassagen auch gewöhnungsbedürftig, sprich knapp an ekelerregend. Trotzdem ist das Buch recht spannend und durchaus lesenswert.

Dünne Kost
von Alexia am 16.01.2013
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Deadwood – dort kommen der legendäre Revolverheld Wild Bill Hickok, sein Freund Charlie und der Junge Malcolm an. Und dort ist dann noch ein Zuhälter mit seinen Huren anzutreffen, Chinesen, irgendeine Jane und keine Ahnung wer alles noch… Und dort entscheidet sich das Schicksal des legendären Wild Bill Hickok. Ein nicht gerade r... Deadwood – dort kommen der legendäre Revolverheld Wild Bill Hickok, sein Freund Charlie und der Junge Malcolm an. Und dort ist dann noch ein Zuhälter mit seinen Huren anzutreffen, Chinesen, irgendeine Jane und keine Ahnung wer alles noch… Und dort entscheidet sich das Schicksal des legendären Wild Bill Hickok. Ein nicht gerade rosiges Schicksal. Aber sei’s drum. Und ansonsten??? „Deadwood“ ist dünne Kost, die einem ab und an ein Schmunzeln entlocken kann und das war es dann gewesen. Der Vorleser Markus Hoffmann ist allerdings besonders hervorzuheben. Er hat genau die richtige Tonlage getroffen, diesen angeblich so sensationellen Western vorzulesen. Der einzige Grund, die Geschichte bis zum Ende zu "ertragen".

Peng-peng!
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 25.02.2012

Wir schreiben das Jahr 1876. Deadwood in den Black Hills. Keine Elektrizität, zweihundertfünfzig Dollar für den Kopf eines Indianers, die Haare wäscht man sich mit rohen Eiern. Der beste Revolverschütze und berühmteste Mann des wilden Westens Wild Bill Hickok (links auf dem Coverfoto, rechts übrigens Buffalo Bill) und sein ... Wir schreiben das Jahr 1876. Deadwood in den Black Hills. Keine Elektrizität, zweihundertfünfzig Dollar für den Kopf eines Indianers, die Haare wäscht man sich mit rohen Eiern. Der beste Revolverschütze und berühmteste Mann des wilden Westens Wild Bill Hickok (links auf dem Coverfoto, rechts übrigens Buffalo Bill) und sein Kumpan Charley Utter siedeln in Deadwood an. Doch in einer Stadt aus Saloons, Opiumhöhlen und Bordellen, mit Goldgräbern, Hurentreibern und Kopfgeldjägern, die johlen, saufen und ballern, werden die beiden argwöhnisch beobachtet - durch Visier und Korn der Revolver. Wild Bill wird 48 Jahre alt. Während die Sklavin China Doll - die Crème de la crème von Deadwoods Freudenmädchen - an eine Langnase verkauft wird, erreicht Agnes Lake den Ort. Die Witwe Wild Bills, eine Trapezartistin, die mit bloßen Händen ein Wagenrad wechselt und die Axt schwingt wie ein Mann. Sie will den Meuchelmord an ihrem Mann rächen. "´Jeder will ein Revolverheld sein´, sagte er. ´Peng-peng!´" Auch ich. Als Kind war ich, mit Plastikfederkopfschmuck und Züntplättchen knallend, glühender Verehrer Winnetous und Old Shatterhand. Was DEADWOOD allerdings so besonders macht ist, dass es sich um eine Dokumentation einer bestimmten Zeit, eines bestimmten Ortes handelt. Denn: "Die Schauplätze und Ereignisse dieses Romans ... das Wetter, das Leben ... sind real. ... alle Personen dieses Romans ... hielten sich in Deadwood auf." Tatsachenroman, Western, Komödie. Pete Dexter erzählt Geschichten von gebrochenen Herzen und gescheiterten Existenzen, voll roher Gewalt und unglaublichem Witz. Sensationell! Also schnell den Rachen mit Whiskey aus der Flasche gespült, einen speckigen Hut aufgesetzt und auf zum nächsten Elektropferdchen mit Münzeinwurf im Einkaufszentrum. Yiiiha!


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