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Der Vorleser

Ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis, Kategorie Roman, 2000 und dem WELT-Literaturpreis 1999. Roman

Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er … und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.
Rezension
"Bernhard Schlinks Vorleser ist neben der Blechtrommel von Günter Grass wahrscheinlich der international erfolgreichste Roman eines lebenden deutschen Schriftstellers. Eine unaufdringliche Metapher für deutsche Verstrickungen, wie überhaupt Schlink esmeisterhaft versteht, das bewußtlose Schweigen der Deutschen in den fünfziger und sechziger Jahren durch seine atmosphärisch dichte Prosa zum Reden zu bringen. Das Buch ist gescheit, geschickt gebaut und sensibel für unausgesprochene Gefühle: eine im Deutschen seltene Verbindung." (Der Tagesspiegel) "Dieser Höhenflug ist einzigartig: Hanna Schmitz und Michael Berg - wer hätte gedacht, daß die beiden einmal zu den berühmten Liebespaaren der Weltliteratur zählen würden? Bernhard Schlinks Der Vorlesermarkiert für die deutsche Literatur eine Zäsur. Erstmals seit der Blechtrommel und Siegfried Lenz' Deutschstunde gibt es wieder einen Weltbestseller made in Germany, ein Buch also, aus dem Amerikaner und Japaner, Franzosen und Inder ihr Deut schlandbild beziehen." (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)
Portrait
"Bernhard Schlink wird 1944 in Bielefeld geboren und wächst in Heidelberg auf. Nach dem Abitur studiert er Jura, promoviert über die 'Abwägung' und schreibt beim späteren Verfassungsrichter Böckenförde seine Habilitation über die 'Amtshilfe'. Seine erste Professur für Verfassungs- und Verwaltungsrecht führt ihn nach Bonn. 1990 erhält er einen Ruf als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an die Humboldt-Universität Berlin, wo er noch immer tätig ist. 1987 tritt er erstmals als Schriftsteller hervor, mit dem Krimi 'Selbs Justiz', der 1991 unter dem Titel 'Der Tod kam als Freund' von Nico Hoffmann für das ZDF verfilmt wurde. Weitere Krimis schließen sich an: 'Die gordische Schleife', für die er den Krimipreis 'Glauser' erhält, und 'Selbs Betrug'. 1995 erscheint der Weltbestseller 'Der Vorleser'."
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 20.01.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22953-0
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,2/11,3/1,5 cm
Gewicht 186 g
Auflage 78. Auflage
Verkaufsrang 273
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wundervolle Lektüre“

Laura Hohmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Dieses Buch fand ich damals auf Bali in einem Cafe im Bücherregal - dort stand nur dieses eine deutsche Buch. Natürlich hatte ich bereits vom Filme gehört.
Ich brauchte nur einen halben Tag am Pool und das Buch wurde durchgelesen. Ich war fasziniert von der Schreibweise Schlinks. Es fühlte sich an, als würde mir jemand dieses Buch ... vorlesen :)

Dieses Buch fand ich damals auf Bali in einem Cafe im Bücherregal - dort stand nur dieses eine deutsche Buch. Natürlich hatte ich bereits vom Filme gehört.
Ich brauchte nur einen halben Tag am Pool und das Buch wurde durchgelesen. Ich war fasziniert von der Schreibweise Schlinks. Es fühlte sich an, als würde mir jemand dieses Buch ... vorlesen :)

Sarah Strehle, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

Eines der wichtigsten Bücher in meinem Leben. Selten habe ich die Liebe und das Leben in so vielen Facetten lesen können. Feinfühlig geschildert und emotional erzählt. Eines der wichtigsten Bücher in meinem Leben. Selten habe ich die Liebe und das Leben in so vielen Facetten lesen können. Feinfühlig geschildert und emotional erzählt.

„Distanz!“

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Als ich zur Schule ging, las der Deutsch-LK dieses Buch - viele Jahre später tat ich das auch. Das Buch rauscht ziemlich flott an einem vorbei, wenn auch nicht viel geschieht.

Das bestimmende Prinzip hierbei scheint Distanz zu sein: Distanz zwischen Erzähler und Figuren, Distanz zwischen Protagonist und seinem Vater sowie allen anderen Leuten in seinem Leben und deshalb auch Distanz zwischen Michael und Hanna. Diese Distanz zeigt sich nicht zuletzt auch im Titel, denn "Der Vorleser" ist der Erzähler selber, der aber an sich selber wenig Interesse hat, sondern umso mehr an Hanna, die es dennoch nicht in den Titel des Romans geschafft hat.

Die finale Enthüllung, dass der Roman den Text darstellt, mit dem der Erzähler seine Erinnerungen an Hanna schriftlich fixiert hat, ist eine überflüssige Selbstreferenz, die dem Text an sich nicht dient. Dennoch wirft "Der Vorleser" einige interessante Fragen auf, ohne hingegen interessante Antworten auch nur zu erwägen.

Und das ist natürlich okay in einer Literatur, die sich nicht sonderlich positionieren möchte, sondern den Leser einlädt, selber Schlussfolgerungen zu ziehen. Nur würde weniger Distanz mehr dazu einladen, sich darauf einzulassen, so bleibt es mehr Kopf- als Herzangelegenheit.
Als ich zur Schule ging, las der Deutsch-LK dieses Buch - viele Jahre später tat ich das auch. Das Buch rauscht ziemlich flott an einem vorbei, wenn auch nicht viel geschieht.

Das bestimmende Prinzip hierbei scheint Distanz zu sein: Distanz zwischen Erzähler und Figuren, Distanz zwischen Protagonist und seinem Vater sowie allen anderen Leuten in seinem Leben und deshalb auch Distanz zwischen Michael und Hanna. Diese Distanz zeigt sich nicht zuletzt auch im Titel, denn "Der Vorleser" ist der Erzähler selber, der aber an sich selber wenig Interesse hat, sondern umso mehr an Hanna, die es dennoch nicht in den Titel des Romans geschafft hat.

Die finale Enthüllung, dass der Roman den Text darstellt, mit dem der Erzähler seine Erinnerungen an Hanna schriftlich fixiert hat, ist eine überflüssige Selbstreferenz, die dem Text an sich nicht dient. Dennoch wirft "Der Vorleser" einige interessante Fragen auf, ohne hingegen interessante Antworten auch nur zu erwägen.

Und das ist natürlich okay in einer Literatur, die sich nicht sonderlich positionieren möchte, sondern den Leser einlädt, selber Schlussfolgerungen zu ziehen. Nur würde weniger Distanz mehr dazu einladen, sich darauf einzulassen, so bleibt es mehr Kopf- als Herzangelegenheit.

„Die Magie des Vorlesens“

Julia Sesulka, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Nur durch Zufall treffen sich die Wege des jungen Michael und der etwas älteren Hanna. Aus zuerst mütterlicher Zuneigung für den Jungen entwickelt sich zwischen dem ungewöhnlichen Paar bald eine weitaus tiefgründigere Beziehung. Der Höhepunkt jedes ihrer Treffen: Michael liest Hanna vor.
Als sie eines Tages einfach so verschwindet, glaubt Michael nicht daran, sie je wieder zu sehen.
Bis zu dem Tag, Michael ist schon ein erwachsener Mann, an dem er Hanna wieder sieht: Als eine der Angeklagten in einem Prozess um Verrat und Mord.
Nur durch Zufall treffen sich die Wege des jungen Michael und der etwas älteren Hanna. Aus zuerst mütterlicher Zuneigung für den Jungen entwickelt sich zwischen dem ungewöhnlichen Paar bald eine weitaus tiefgründigere Beziehung. Der Höhepunkt jedes ihrer Treffen: Michael liest Hanna vor.
Als sie eines Tages einfach so verschwindet, glaubt Michael nicht daran, sie je wieder zu sehen.
Bis zu dem Tag, Michael ist schon ein erwachsener Mann, an dem er Hanna wieder sieht: Als eine der Angeklagten in einem Prozess um Verrat und Mord.

„Der Vorleser“

Laura-Marie Hanßen, Thalia-Buchhandlung Bremen

1956 lernt der damals 15-jährige Michael Berg die sehr viel ältere Hanna Schmitz kennen und lieben. Während ihrer Sommeraffäre hält Hanna Michael immer wieder dazu an, ihr vorzulesen. Was ihm anfangs seltsam erscheint, wird bald zum liebgewonnenen Ritual bis Hanna eines Tages einfach verschwunden ist.
Als er sich Jahre später während des Jurastudiums mit den Nazi-Prozessen beschäftigt, sieht er Hanna wieder.
Ein Roman über Nationalsozialismus, Schuld und Analphabetismus, der einen Kloß im Hals zurücklässt.
1956 lernt der damals 15-jährige Michael Berg die sehr viel ältere Hanna Schmitz kennen und lieben. Während ihrer Sommeraffäre hält Hanna Michael immer wieder dazu an, ihr vorzulesen. Was ihm anfangs seltsam erscheint, wird bald zum liebgewonnenen Ritual bis Hanna eines Tages einfach verschwunden ist.
Als er sich Jahre später während des Jurastudiums mit den Nazi-Prozessen beschäftigt, sieht er Hanna wieder.
Ein Roman über Nationalsozialismus, Schuld und Analphabetismus, der einen Kloß im Hals zurücklässt.

„Ein Roman über Liebe, Verrat und Schuld“

Antje Stammer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Der 15jährige Schüler Michael Berg verliebt sich in die 20 Jahre ältere Hanna Schmitz und beide verbindet einige Monate eine leidenschaftliche Affäre, bis Hanna plötzlich
und ohne Erklärung die Stadt verlässt.
Erst Jahre später - Michael ist inzwischen Student der Rechtswissenschaften - sieht er sie wieder, auf einer Anklagebank im Gericht. Verhandelt wird dort der mehrfache Mord an jüdischen Frauen und Kindern und Hanna ist eine der Angeklagten - eine ehemalige KZ-Aufseherin.
Fortan begleitet der Leser Michael Berg in seinem verzweifelten Ringen nach Verständnis: nach Verständnis für Hanna und ihre furchtbare Vergangenheit, nach Verständnis und Rechtfertigung seiner Liebe zu ihr.
Der Roman bietet nicht nur eine große und ungewöhnliche Liebesgeschichte, sondern auch ein präzises Sittengemälde der BRD in den sechziger und siebziger Jahre, der (Studenten)revolten und Versuche, die nationalsozialistische Vergangenheit aufzuarbeiten und Fragen nach Kollektiv- und Individualschuld zu beantworten.
Der Roman bsticht durch seine knappe, lakonische Sprache - es ist nie ein Wort zuviel - und entfaltet eine Sogwirkung, der sich der Leser nicht entziehen kann.
Schon jetzt ist Schlinks "Vorleser" zu einem Klassiker der jüngeren deutschsprachigen Literatur geworden.
Der 15jährige Schüler Michael Berg verliebt sich in die 20 Jahre ältere Hanna Schmitz und beide verbindet einige Monate eine leidenschaftliche Affäre, bis Hanna plötzlich
und ohne Erklärung die Stadt verlässt.
Erst Jahre später - Michael ist inzwischen Student der Rechtswissenschaften - sieht er sie wieder, auf einer Anklagebank im Gericht. Verhandelt wird dort der mehrfache Mord an jüdischen Frauen und Kindern und Hanna ist eine der Angeklagten - eine ehemalige KZ-Aufseherin.
Fortan begleitet der Leser Michael Berg in seinem verzweifelten Ringen nach Verständnis: nach Verständnis für Hanna und ihre furchtbare Vergangenheit, nach Verständnis und Rechtfertigung seiner Liebe zu ihr.
Der Roman bietet nicht nur eine große und ungewöhnliche Liebesgeschichte, sondern auch ein präzises Sittengemälde der BRD in den sechziger und siebziger Jahre, der (Studenten)revolten und Versuche, die nationalsozialistische Vergangenheit aufzuarbeiten und Fragen nach Kollektiv- und Individualschuld zu beantworten.
Der Roman bsticht durch seine knappe, lakonische Sprache - es ist nie ein Wort zuviel - und entfaltet eine Sogwirkung, der sich der Leser nicht entziehen kann.
Schon jetzt ist Schlinks "Vorleser" zu einem Klassiker der jüngeren deutschsprachigen Literatur geworden.

„Lesen !“

Martina Steinbeck, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Ein viel besprochenes Buch, man glaubt, es schon gelesen zu haben, bevor man die erste Seite aufschlägt ?! Verpassen Sie dieses Buch nicht, es ist ungewöhnlich, sorgfältig geschrieben, in einer einfühlsamen Sprache. Ein viel besprochenes Buch, man glaubt, es schon gelesen zu haben, bevor man die erste Seite aufschlägt ?! Verpassen Sie dieses Buch nicht, es ist ungewöhnlich, sorgfältig geschrieben, in einer einfühlsamen Sprache.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
60 Bewertungen
Übersicht
30
15
10
1
4

"(...) Konzentration auf Gegenwart und Zukunft, die blind ist für das Erbe der Vergangenheit, von dem wir geprägt sind (…)." (172)
von Miri am 22.09.2018

Ich habe es versäumt den Vorleser in der Schule zu lesen und nachdem ich hier ein paar Kommentare (die negativen) gelesen habe, bin ich froh darüber, dass ich das Buch erst einige Jahre später in die Hand bekommen habe, da ich es nicht als ein verbotenes moralisch fragliches Beziehungsdrama... Ich habe es versäumt den Vorleser in der Schule zu lesen und nachdem ich hier ein paar Kommentare (die negativen) gelesen habe, bin ich froh darüber, dass ich das Buch erst einige Jahre später in die Hand bekommen habe, da ich es nicht als ein verbotenes moralisch fragliches Beziehungsdrama zwischen 15-jährigem Michael und 36-jähriger Hanna gelesen habe, sondern als eine offene Auseinandersetzung mit Geschichte resp. Vergangenheit (in diesem Fall nationalsozialistische Verbrechen im KZ), die auch die folgenden Generationen prägt (dies ist uns oft nicht bewusst). Das Buch hat drei wichtige Themen aufgegriffen: "verbotene Liebe", Verarbeitung des Nationalsozialismus vor allem die Schuld- und Verständnisfrage der 60er Jahre und Analphabetismus. Als Hanna plötzlich aus Michaels Leben verschwindet und dann Jahre später wieder als Angeklagte in einem Prozess auftaucht, versucht dieser sie zu verstehen. Was hat Hanna dazu getrieben, der SS beizutreten und Frauen zum Tode zu schicken? War ihr es bewusst oder nicht? Hat sie nur Befehle ausgeführt oder hat sie es aus tieferen egoistischeren Gründen gemacht (ihre Unmündigkeit = Analphabetismus) zu verschleiern? Das Buch ist voll inneren Konflikte und offenen Fragen, die zum Denken anregen. Die Vergangenheit formt uns und Geschichte liegt nicht nur in Vergangenheit: „Geschichte treiben heißt Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen und beide Ufer beobachten und an beiden tätig werden" (172). Ich war begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen, vor allem allen denen, die ihre Augen nicht verschlossen halten wollen.

Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 15.04.2018

Dieses Buch ist sehr gut und anschaulich zu lesen. Wenn man den Film zuerst gesehen hat, ist es trotzdem noch sehr lesenswert.

Mega!
von einer Kundin/einem Kunden aus Ahlen am 05.01.2018

Ein so, so toller Roman! Der Titel passt PERFEKT zur Geschichte. Bernhard Schlinkers Schreibstil ist sehr angenehm und war flüssig zu lesen! Ich hatte das Buch in weniger als 2 Tagen durch und war traurig darüber, dass die Geschichte zu ende gegangen ist. Auch, wenn ich der Meinung bin, dass der... Ein so, so toller Roman! Der Titel passt PERFEKT zur Geschichte. Bernhard Schlinkers Schreibstil ist sehr angenehm und war flüssig zu lesen! Ich hatte das Buch in weniger als 2 Tagen durch und war traurig darüber, dass die Geschichte zu ende gegangen ist. Auch, wenn ich der Meinung bin, dass der Altersunterschied zwischen Hanna und Michael etwas fragwürdig und merkwürdig ist, sollte man trotzdem jeden leben lassen, wie er/sie es für richtig hält. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass Hanna früher bei der SS gewesen ist, was mich demnach auch sehr überrascht hat, als ich bei der Stelle ankam! Zudem fand ich die ganze Situation mit ihrem Verschwinden und das plötzliche Widersehen im Gerichtssaal echt gut gemacht. > Dazu gehört ja auch, dass Michael ohne zu wissen, dass er Hanna wiedersehen würde, sich dazu entschieden hat, Rechtswissenschaften zu studieren-> Zufall?! Als Michael, Hanna dann im Gerichtssaal wiedersah und dabei nichts gespürt hat, konnte ich gut nachvollziehen, da sie ihn ohne irgendwas zu sagen, verlassen hat. Klar müsste er verletzt und sauer gewesen sein... Hanna hat zwar mir zwar ein bisschen leid getan, jedoch hat sie in der Vergangenheit ein Verbrechen begangen auch, wenn sie nicht das Oberhaupt der ,,Bande" war, wie sie es später behauptete, da sie fürchtete, dass sie ihr Geheimnis aufflog. Sie hat sich dafür geschämt, dass sie nicht die Fähigkeit besitzt, zu lesen und zu schreiben und dafür hat sie am Ende lebenslange Haft zugeschrieben bekommen... Erstaunlich zu sehen, wie umfangreich Hanna, Michaels Leben geprägt hat, was man an den zahlreichen gescheiterten Beziehungen sehen konnte und auch an der gescheiterten Ehe mit Gertrud. Das Ende war sooooo krass. Mit ihrem Selbstmord hätte ich niemals gerechnet und war echt schockiert darüber. Traurig, dass sie aufgegeben und nicht weiter gekämpft hat... Wieder hat sie ihn im Stich gelassen, leider. Ich weiß immernoch nicht, ob ich Hanna mögen soll, oder nicht-> bin unschlüssig! Auf jeden Fall ein 5 Sterne Buch!!