Warenkorb

20% Rabatt sichern | Ihr Gutschein-Code: COUNTDOWN20XMAS

The Big Eden

Rolf Eden ist Deutschlands letzter Playboy. Als Diskothekenkönig hat er die ersten Misswahlen ins Leben gerufen und machte im prüden Westdeutschland DJ's und den Striptease populär. Er hat mit den Rolling Stones gefeiert, mit Ella Fitzgerald getanzt und mit sieben Frauen sieben Kinder gezeugt. Der ewige Playboy mit blondem, langem Haar, dessen Freundin jünger ist als sein Enkel - nicht nur wegen seines boulevardesken Lebensstils stellt Eden eine beispiellose Provokation dar, sondern auch weil er sehr überzeugend behauptet: "Ich habe im Leben immer nur Glück gehabt. Ich hatte nur, nur, nur Glück, nie ein Tief, nie richtigen Ärger, immer nur rauf, rauf, rauf, bis heute". THE BIG EDEN erzählt in einem filmischen Feuerwerk auf Cinemascope das Leben eines hedonistischen Lebenskünstlers, der sich vor 60 Jahren nach der Flucht aus Nazideutschland und Einsätzen als Elitesoldat im israelischen Unabhängigkeitskrieg 1948 als Popfigur völlig neu erfand.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 11.05.2012
Regisseur Peter Dörfler
Sprache Deutsch (Untertitel: Englisch)
EAN 0886919377699
Genre Dokumentation
Studio Universum Film
Spieldauer 90 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Deutsch: DD 5.1
Verpackung DVD Softbox Standard
Film (DVD)
Film (DVD)
10,19
bisher 14,99
Sie sparen : 32  %
10,19
bisher 14,99

Sie sparen : 32 %

inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar
Sofort lieferbar
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Buchhändler-Empfehlungen

Letzter Playboy Deutschlands? Peinlichster Berliner? Entertainer und Medienmagnet? Lustgreis?

Michael Klein-Reesink, Thalia-Buchhandlung Berlin, Hallen am Borsigturm

Letzter Playboy Deutschlands? Peinlichster Berliner? Entertainer und Medienmagnet? Lustgreis? Kamerasüchtig als Rolf Eden auf jeder Party einerseits, todesmutig als Shimon Eden 1948 im israelischen Bürgerkrieg in einer Eliteeinheit mit Isaak Rabin andererseits. Sieben Kinder zwischen 61 und 14 von sieben Frauen. Ein Enkel ist jünger als seine aktuelle Begleiterin. Zugleich kann er Akkordeon, Klavier und Klarinette spielen, spricht fließend Französisch und Hebräisch. Was ist der Showman und was ist der „wahre“ Eden? Wenn man seine Rolle ein Leben lang spielt, scheint es, als wächst die Maske an. Ein 80jähriger, der immer nur Spaß, Spaß, Spaß haben will und zugibt, alles Negative zu verdrängen. Ein Schauspieler, der sich in seiner Rolle „Rolf Eden“ wie ein Adeliger jeden Abend seinen Clubs eine Visite abstattet. Ein Aufmerksamkeitssüchtiger, der jeden Tag alle Zeitungen kauft. Der zu seinen Schönheits-OPs steht, im Film mit seinem eigenen Schönheitschirurgen bespricht und auch offen sagt: „Wenn man Geld hat, hat man Frauen. Die sind doch stolz, mit jemandem zusammen zu sein, der es geschafft hat. Ich kauf ihr dann vielleicht einen neuen Busen. Das hat sich herumgesprochen.“ Ob er das alles echt meint? Wenn man die äußerst unterhaltsamen anderthalb Stunden gesehen hat, glaubt man es beinah… Ein Berliner Original!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
0
1
1
0
0

Gefangener seines Playboy-Images
von Peter Waldbauer (Autor) aus Heidelberg am 28.08.2017

Rolf Eden, der sieben Kinder von sieben Frauen hat, folgt dem Playboy-Image solange er denken kann. Immer gebräunt, immer Anzug mit Einstecktuch und Seidenhemd, immer mit Rolls Royce und immer schon reich. Der gebürtige Berliner kehrt nach dem Zweiten Weltkrieg aus Israel zurück, jobbte ohne Schulabschluss in Paris und Berlin... Rolf Eden, der sieben Kinder von sieben Frauen hat, folgt dem Playboy-Image solange er denken kann. Immer gebräunt, immer Anzug mit Einstecktuch und Seidenhemd, immer mit Rolls Royce und immer schon reich. Der gebürtige Berliner kehrt nach dem Zweiten Weltkrieg aus Israel zurück, jobbte ohne Schulabschluss in Paris und Berlin als Kellner, Sänger und Jazz-Pianist. 1957 eröffnete er in der Nähe des Berliner Kurfürstendamm sein erstes Lokal, den "Eden-Saloon" (später "Old Eden" genannt), der zur Nightlife-Attraktion wurde in West-Berlin. Die Idee des Striptease brachte Eden aus Paris mit. Neu kam hinzu, dass er in seinen Bars Filme zeigte. Im sperrstundenfreien Berlin folgten das "New-Eden" (1961), der "Eden-Playboy-Club" (1966), das "Kabarett Schlüsselloch" (später "Blue Tattoo") und 1967 das "Big Eden". Für kurze Zeit auch noch das "Eden Theater". 1978, auf dem Höhepunkt des Discofiebers kopierte Eden das New Yorker "Studio 54" und eröffnete die Megadisco "Discomania", welche zwei Jahre später wieder geschlossen wurde. „Was soll`n wir reden - gehen wir ins Eden.“, warb Sascha Hehn in einem Fernsehwerbespot für das Big Eden auf dem Ku`damm. „Berlins Discothek Nummer 1“ nannte sie sich in den Achtzigern ganz unbescheiden. Es existiert noch heute, auch wenn Eden die mittlerweile zur Touristenabsteige heruntergekommene Disco 2002 verkaufte und sich geschäftlich ganz seinen 26 Mietshäusern widmet. Die meisten seiner Nachtlokale benannte Eden nach sich. Schon damals sah er sich als Werbeträger von Etablishements, deren Betriebsart nicht immer eindeutig zu bestimmen war. Der Begriff „Tanzbar“ mag für vieles stehen: für klassische Discotheken, in denen getanzt wird (Big Eden), genauso wie für Striplokale (New Eden), wo Eden manchmal im Überschwang der Gefühle zu seinen Tanz-Girls auf die Bühne stürzte. Oder er ließ eine Striptease-Tänzerin von einem Pferd mit dem Maul ausziehen. Nachtlokal, Discothek, Tanzbar, Bar, Cabaret. Die Grenzen waren fließend und in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts galt Eden als Nachtclub-König von Berlin. Zu den Gästen seiner Clubs zählten internationale Stars wie die Rolling Stones, Paul McCartney, Shirley MacLaine, Telly Savalas („Kojak“) oder Leonard Bernstein. Später Arnold Schwarzenegger und Brigitte Nielsen. Dabei scheint Eden seine Nachtclubs mehr für sich privat gebraucht zu haben, denn zum Geldverdienen. Sie schienen ihm die leichteste Art, Frauen kennenzulernen, zumindest jene Sorte Frau, die Eden bevorzugt. Oft landete die Gewinnerin seiner Mißwahlen (Miss Berlin, Miss Germany, Miss Filmfestspiele, Miss Busen) erst in seinem Bett und dann in seinem Harem. Zwei Jahre nachdem Eden seine erste Bar eröffnet hatte, begann er eine Karriere als Schauspieler. Er wirkte in etwa dreißig Filmen mit, darunter so künstlerisch-wertvolle wie "Schamlos", "Drei Lederhosen in St. Tropez", "Ich, ein Groupie" (mit Ingrid Steeger), "St. Pauli Nachrichten", "Josephine, das liebestolle Kätzchen" oder "Der Mann mit dem goldenen Pinsel". Den Oscar gewann Eden nicht, doch dafür galt er bald als Spezialist fürs „Abschleppen“. Gerne gibt er zum Besten, dass er jenen Begriff überhaupt erst erfunden habe. Irgendwann in den siebziger Jahren erwarb Eden seine Junggesellenbude in Berlin-Grunewald, einen 280 Quadratmeter großen Bungalow, dessen Schlaf- (oder sollen wir besser sagen „Arbeitszimmer“?) ganz im Zeichen von Edens Hobby und Beruf steht: Im Eingangsbereich ein zentraler Schalter für Licht und Musik, die Einrichtung im Sexfilm-Stil der Siebziger, schwarz-goldene Hausbar überdimensionales Bett als Spielwiese, Spannteppiche und Sofas, die Wände aus getrübtem Spiegelglas und natürlich eine verspiegelte Decke. Dort will Eden viele seiner dreitausend Frauen verführt haben. Wieviele genau kann wohl nur Eden sagen, denn der führt über seine Affären Buch. Trotz dieser Buchführung kommt es in der Familie Eden manchmal zu Verwirrungen. Rolf, der meist fünf bis sieben Freundinnen gleichzeitig hat, teilte sich zweitweise eine Berliner Maklerin mit seinem Sohn Alexander. Damit Eden mit seinen ganzen Nummern nicht durcheinander gerät, nennt er seine Freundinnen nicht mit Namen, sondern verpasst allen das gleiche Kosewort „Cherie“. 2007 wurde Rolf Eden noch einmal rückfällig als Schauspieler und übernahm in der US-Fernsehproduktion des Women Channels eine Rolle als Frauenarzt. Praktischerweise stellte er für die Produktion sein Privathaus zur Verfügung inklusive Schlafzimmer und dem geschichtsträchtigen Bett. Wie lässt sich das Image von Rolf Eden, dem „Sexprotz“ (Die Süddeutsche) auf den Punkt bringen? Vielleicht mit einem jüdischen Witz, der, leicht abgewandelt, auf Eden zutreffen mag: Ein 80-jähriger Berliner sucht die Praxis eines Urologen auf und klagt über Potenzprobleme. „Aber in ihrem Alter ist das doch völlig normal.“, beruhigt ihn der Arzt. „Ja schon“, antwortet der 80-jährige, „aber mein Freund, Rolf Eden, ist genauso alt als ich und sagt, er habe noch drei Mal Sex pro Woche“. „Nun“, meint der Arzt lakonisch, „dann sagen Sie es doch auch!“