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»Ich musste sie kaputt machen«

Anatomie eines Jahrhundert-Mörders

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Der Name Joachim Georg Kroll steht für eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Kriminalgeschichte. In mehr als zwei Jahrzehnten tötete der Serienmörder mehrere Frauen und Mädchen, bevor er von der Polizei gefasst wurde. Mit analytischer Schärfe untersucht der bekannte Kriminalist Stephan Harbort den Fall des "Jahrhundertmörders". Dabei entsteht das beeindruckende Psychogramm eines Mannes, der zeit seines Lebens von seinen Trieben gesteuert wurde.

Portrait
Harbort,
Stephan Harbort, geboren 1964 in Düsseldorf, ist Kriminalhauptkommissar und Deutschlands bekanntester Serienmord-Experte. Er entwickelte international angewandte Fahndungsmethoden zur Überführung von Serienmördern und ist als Fachberater für TV-Beiträge tätig.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 11.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37479-6
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,9/2,5 cm
Gewicht 278 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 81168
Buch (Taschenbuch)
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21 Jahre, 14 Morde - Deutschlands wohl bekanntester Serientäter- ein Psychogramm
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 21.07.2019

Vernehmungsprotokolle, forensische Gutachten, Obduktionsberichte, Tatortbefunde sowie die 781 Seiten starke Urteilsschrift des Landgerichts Duisburg (Aktenzeichen 14 Js 549/76) dienten dem Autor zur Recherche für diese authentische Rekonstruktion und Dokumentation einer düsteren Zeit in Deutschland. Joachim Georg Kroll, dieser ... Vernehmungsprotokolle, forensische Gutachten, Obduktionsberichte, Tatortbefunde sowie die 781 Seiten starke Urteilsschrift des Landgerichts Duisburg (Aktenzeichen 14 Js 549/76) dienten dem Autor zur Recherche für diese authentische Rekonstruktion und Dokumentation einer düsteren Zeit in Deutschland. Joachim Georg Kroll, dieser Name steht für Vergewaltigung und Mord über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren (1955 bis 1976 – 14 Morde) . Zunächst waren Frauen, später junge Mädchen und Kinder seine Opfer. Wer war dieser unscheinbare Mann, der nach der vierten Klasse wegen seines Alters die Schule verlassen musste? Der seit seiner Kindheit keine Beachtung bekam, als sechstes von acht Kindern in einer Familie aufwuchs, in der das Geld immer knapp war, die Schläge seines Vaters für seine 5 Brüder einstecken musste, der immer nur der Versager war? Wie konnte sich dieser Mann, der über eine geringe Bildung verfügte, aber nicht dumm war sich über 20 Jahre der Justiz für seine Taten entziehen? All diese Fragen und noch mehr werden von Deutschlands bekanntesten Profiler Stephan Harbort in seinem Buch „Ich musste sie kaputtmachen“ erörtert. Nicht zum ersten Mal hat Stephan Harbort in einem, wie ich finde fesselndem Buch, eine Analyse über die Psyche eines Serientäters erstellt. „Ich musste sie kaputtmachen“ gehört definitiv in jedes Bücherregal eines Forensik Interessierten.

Ein Muss für Harbort Fans
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamwarde am 19.07.2019

Mein 3. Buch von Stephan Harbort und für mich das Beste. Die ersten Seiten haben mich schon so gefesselt, dass ich gar nicht aufhören wollte. Es liest sich wie ein Stephen King, ist aber die Realität. Umso erschreckender. Ich kann es nur jedem empfehlen. Ideal dafür geeignet, es sich an einem verregneten Tag mit einem Glas W... Mein 3. Buch von Stephan Harbort und für mich das Beste. Die ersten Seiten haben mich schon so gefesselt, dass ich gar nicht aufhören wollte. Es liest sich wie ein Stephen King, ist aber die Realität. Umso erschreckender. Ich kann es nur jedem empfehlen. Ideal dafür geeignet, es sich an einem verregneten Tag mit einem Glas Wein auf der Couch gemütlich zu machen. Die detaillierte Art lässt einen direkt mit Eintauchen in das Geschehen. Auch wenn es einen immer wieder fasziniert, begreifen wird man vieles nie. Für Harbort Fans ein MUSS.

Absolut lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Auetal am 07.07.2019

Das Buch behandelt den Fall von Joachim Kroll, der in einer Zeitspanne von 21 Jahren mindestens 8 Menschen ermordete und unter anderem als „der Kannibale vom Rhein“ Schlagzeilen machte. Der Autor Stephan Harbort, Deutschlands bekanntester Serienmordexperte, beleuchtet den Fall Kroll aus verschiedenen Blickwinkeln; so komm... Das Buch behandelt den Fall von Joachim Kroll, der in einer Zeitspanne von 21 Jahren mindestens 8 Menschen ermordete und unter anderem als „der Kannibale vom Rhein“ Schlagzeilen machte. Der Autor Stephan Harbort, Deutschlands bekanntester Serienmordexperte, beleuchtet den Fall Kroll aus verschiedenen Blickwinkeln; so kommen Sichtweisen der Angehörigen der Opfer und der damaligen Ermittler zum tragen – vor allem aber die des Täters selbst. Man erhält einen tiefen Einblick in die Gedankengänge Krolls, dessen aufgezeigter Lebensweg wie ein verheerender Teufelskreis aus Scheitern und Enttäuschung wirkt. Der Sprachstil ist klar, nüchtern, verständlich – und bildet dadurch einen Kontrast zu dem Chaos und Grauen, das der „nette Nachbar“ in die Welt brachte. Auch die damaligen Ermittlungsarbeiten und -methoden werden beleuchtet und liefern zumindest einen Anhaltspunkt zu der Frage, wie der intellektuell minderbegabte Kroll es schaffen konnte, seinen düsteren Trieben 21 Jahre lang ungestraft nachzugehen. Persönliches Fazit: Mir als True Crime Fan hat das Buch sehr gut gefallen. Es fiel mir u.a. durch den Schreibstil sehr leicht, mich in Krolls Denken „einzufühlen“. Allerdings hat gerade das dazu beigetragen, dass der Fall ein mulmiges Gefühl hinterlässt --- wie soll man mit einer derart tragischen Figur umgehen? Darf man überhaupt Mitleid mit jemandem wie Kroll empfinden? Und wo hätte man ansetzen können (oder müssen) um die schleichende Metamorphose in ein brutales „Monster“ zu durchbrechen? Auch das Nachwort behandelt diese Problematik und wirft weitere Fragen zum Umgang mit Triebtätern auf, welche zum Hinterfragen und Nachdenken anregen. Für alle, die sich für wahre Kriminalfälle und die psychologische Dynamik dahinter interessieren absolut empfehlenswert.