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Roman

(5)
100 Tage überleben – ohne Geld ...Der Roman zum Selbstversuch!

Paul hat das Abi hinter sich. Doch was kommt jetzt? Paul hat kein Ziel, denn er plant nichts. Als er eine Nacht im Wald verbringt (weil der Nachbar wieder »dieses unerträgliche Lied« hört), ist eine schräge Survival-Idee geboren: Paul will 100 Tage ohne Geld überleben und das Ganze mit einem Blog begleiten. Die Aktion entfacht einen regelrechten Medienhype und Paul wird zum gefeierten Star. Aber er kann ja jederzeit den Stecker ziehen, sich ausloggen und ins wahre Leben zurückkehren. Oder?
Ein fulminanter Roman eines begnadeten Erzählers – witzig, überraschend und tiefsinnig.
Portrait
Oliver Uschmann wurde 1977 in Wesel geboren, gehörte in der Schule zu den zehn sonderlichsten Sonderlingen und absolvierte seinen Zivildienst im urologischen OP eines katholischen Hospitals. Er arbeitete bei UPS, brach eine Ausbildung zum Buchhändler nach einem Tag ab, studierte Literatur und Englisch an der Ruhr-Uni Bochum und versuchte dort nebenher, als Punksänger, Demonstrant und Herausgeber eines zornigen Minimagazins die Revolution zu verursachen. Heute lebt er mit seiner Frau Sylvia Witt samt Katzen und Teichfischen auf dem Land und erschafft mit ihr tagtäglich neue Bücher, darunter die Romane der Hartmut und ich-Reihe sowie den humorvollen Thriller "Das Gegenteil von oben". Außerdem hilft er als „Wortguru“ Nachwuchsautoren auf die Sprünge und schreibt regelmäßig für die Magazine GEE und VISIONS. Er ist gut vertraut mit Gangsta-Rap, selber aber niemals ein Gangsta gewesen.

Sylvia Witt lebt mit ihrem Mann Oliver Uschmann samt Katzen und Teichfischen auf dem Land und erschafft mit ihm tagtäglich neue Bücher, darunter die Romane der Hartmut und ich-Reihe sowie den humorvollen Thriller "Das Gegenteil von oben" und zuletzt "Log out!".

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 389
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 02.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-74523-1
Verlag Beltz
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/2,5 cm
Gewicht 380 g
Buch (Taschenbuch)
8,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

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, Thalia-Buchhandlung Korbach

Nach dem Abi will Paul 100 Tage ohne Geld leben, alles dokumentiert mit seinem Blog. Was dann an Medienaufmerksamkeit auf ihn einstürzt ist nicht vorhersehbar. Wirklich Log out??? Nach dem Abi will Paul 100 Tage ohne Geld leben, alles dokumentiert mit seinem Blog. Was dann an Medienaufmerksamkeit auf ihn einstürzt ist nicht vorhersehbar. Wirklich Log out???

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„Eine "Junge Buchprofi-Rezension" von Paša, 15 Jahre“

, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Alle sind weg? Alles muss raus?
Paul steht nach dem Abitur plötzlich alleine da, sein Vater ist auf Weltreise, der beste Freund in eine andere Stadt umgezogen und auch sonst ist nicht viel los. Hals über Kopf beschließt er sein Hab und Gut zu verkaufen und sich auf einen Survival Trip in die Wildnis zu begeben, um dort einhundert Tage zu überleben.
Schnell merkt er, dass die Aufmerksamkeit, die er dadurch bekommt, nicht nur Vorteile hat, doch eine Person lernt er kennen, der er sofort sein Vertrauen schenkt: RetroGirl18. Mail für Mail verliebt er sich mehr in sie, obwohl er sie noch nie getroffen hat.


Log Out ist ein sehr modernes Buch in dem aktuelle Themen behandelt werden und bekannte Namen wie „Bild“, „Neon“ etc. vorkommen. Man kommt sehr schnell in die Geschichte rein und lernt die Hauptperson Paul von einer ganz besonderen Seite kennen. Seine Lebensumstände werden so gut beschrieben, dass man sich in seine Lage extrem gut hinein versetzen kann. Auch der Schreib Stil hat mir sehr gut gefallen, es war leicht leserlich und hatte ein super Vokabular. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war die überspitzte Art wie die Medien in dem Buch dargestellt werden.
Da der Protagonist durch sein Vorhaben sehr schnell in die Öffentlichkeit gelangt, wird das auch sehr oft thematisiert, was meiner Meinung ein bisschen zu schnell geht und etwas unbegründet ist.

Alles in Allem war das Buch jedoch trotzdem ein schönes Buch und sehr angenehm zu lesen. Empfehlen würde ich es besonders Lesern, die sich für unser Konsumverhalten und dem Überleben in freier Wildnis interessieren.
Alle sind weg? Alles muss raus?
Paul steht nach dem Abitur plötzlich alleine da, sein Vater ist auf Weltreise, der beste Freund in eine andere Stadt umgezogen und auch sonst ist nicht viel los. Hals über Kopf beschließt er sein Hab und Gut zu verkaufen und sich auf einen Survival Trip in die Wildnis zu begeben, um dort einhundert Tage zu überleben.
Schnell merkt er, dass die Aufmerksamkeit, die er dadurch bekommt, nicht nur Vorteile hat, doch eine Person lernt er kennen, der er sofort sein Vertrauen schenkt: RetroGirl18. Mail für Mail verliebt er sich mehr in sie, obwohl er sie noch nie getroffen hat.


Log Out ist ein sehr modernes Buch in dem aktuelle Themen behandelt werden und bekannte Namen wie „Bild“, „Neon“ etc. vorkommen. Man kommt sehr schnell in die Geschichte rein und lernt die Hauptperson Paul von einer ganz besonderen Seite kennen. Seine Lebensumstände werden so gut beschrieben, dass man sich in seine Lage extrem gut hinein versetzen kann. Auch der Schreib Stil hat mir sehr gut gefallen, es war leicht leserlich und hatte ein super Vokabular. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war die überspitzte Art wie die Medien in dem Buch dargestellt werden.
Da der Protagonist durch sein Vorhaben sehr schnell in die Öffentlichkeit gelangt, wird das auch sehr oft thematisiert, was meiner Meinung ein bisschen zu schnell geht und etwas unbegründet ist.

Alles in Allem war das Buch jedoch trotzdem ein schönes Buch und sehr angenehm zu lesen. Empfehlen würde ich es besonders Lesern, die sich für unser Konsumverhalten und dem Überleben in freier Wildnis interessieren.

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„Die Macht des "Gefällt mir"...“

, Thalia-Buchhandlung Ulm

„Der Roman zum Selbstversuch“ steht auf der Rückseite des Buches. Tatsächlich hat das Autorenehepaar Uschmann und Witt zum Teil selber auf sich genommen, was Paul im Buch macht, nämlich das Versteigern von Dingen auf eBay mit Geschichten und – logischerweise – den Survivaltrip im Wald. Das verleiht dem Buch natürlich eine Menge Authentizität. Auch die Darstellung der Medienwelt ist gelungen, besonders die Art, wie Pauls Worte im Mund verdreht und reißerisch falsch interpretiert werden und wie er zu einer Figur gemacht wird, die er nie war und nicht ist.

Was macht das Buch so lesenswert? Zum einen sind die Themen Facebook/Blog/Internet und Herrschaft der Medien topaktuell. Außerdem wird mit Paul ein nicht ganz einfacher Charakter geliefert, der vieles ist, nur nicht der Rebell, für den er gehalten wird. Das Ganze ist verpackt in eine spannende Story (Wird Paul sein Experiment wirklich durchziehen? Was wird mit ihm und RetroGirl18? Gibt er dem verlockenden Ruf des Berühmtseins nach oder bleibt er sich treu?) mit unverbrauchten Ideen, garniert mit einem jungen, unkomplizierten Sprachstil und einer herrlich trockenen Ausdrucksweise, die alldem die richtige Würze verleiht.

Mein Gesamtfazit: Mit diesem Buch ist dem Autorenduo ein großes Ding gelungen! Es hat mich gepackt, bis zum Schluss nicht mehr losgelassen und noch eine gute Zeit lang verfolgt.
„Der Roman zum Selbstversuch“ steht auf der Rückseite des Buches. Tatsächlich hat das Autorenehepaar Uschmann und Witt zum Teil selber auf sich genommen, was Paul im Buch macht, nämlich das Versteigern von Dingen auf eBay mit Geschichten und – logischerweise – den Survivaltrip im Wald. Das verleiht dem Buch natürlich eine Menge Authentizität. Auch die Darstellung der Medienwelt ist gelungen, besonders die Art, wie Pauls Worte im Mund verdreht und reißerisch falsch interpretiert werden und wie er zu einer Figur gemacht wird, die er nie war und nicht ist.

Was macht das Buch so lesenswert? Zum einen sind die Themen Facebook/Blog/Internet und Herrschaft der Medien topaktuell. Außerdem wird mit Paul ein nicht ganz einfacher Charakter geliefert, der vieles ist, nur nicht der Rebell, für den er gehalten wird. Das Ganze ist verpackt in eine spannende Story (Wird Paul sein Experiment wirklich durchziehen? Was wird mit ihm und RetroGirl18? Gibt er dem verlockenden Ruf des Berühmtseins nach oder bleibt er sich treu?) mit unverbrauchten Ideen, garniert mit einem jungen, unkomplizierten Sprachstil und einer herrlich trockenen Ausdrucksweise, die alldem die richtige Würze verleiht.

Mein Gesamtfazit: Mit diesem Buch ist dem Autorenduo ein großes Ding gelungen! Es hat mich gepackt, bis zum Schluss nicht mehr losgelassen und noch eine gute Zeit lang verfolgt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Gebloggt, geliked und ausgeloggt...
von Tanja Kleinsteinberg am 19.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit "Log Out" legt Oliver Uschmann - dieses Mal in Zusammenarbeit mit seiner Frau Sylvia Witt - sein nunmehr drittes Jugendbuch vor. Nach den Romanen "Das Gegenteil von oben" und "Nicht weit vom Stamm", die sowohl bei mir (als Anfang 30igerin), als auch bei der Zielgruppe der 14-20-Jährigen eingeschlagen... Mit "Log Out" legt Oliver Uschmann - dieses Mal in Zusammenarbeit mit seiner Frau Sylvia Witt - sein nunmehr drittes Jugendbuch vor. Nach den Romanen "Das Gegenteil von oben" und "Nicht weit vom Stamm", die sowohl bei mir (als Anfang 30igerin), als auch bei der Zielgruppe der 14-20-Jährigen eingeschlagen sind wie eine Bombe, lag die Messlatte schon extrem hoch. Die Ideen gehen Oliver Uschmann offensichtlich so schnell nicht aus und nach wie vor ist seine Sprache sehr bildlich, gespickt von kleinen Feinheiten, Anspielungen und Metaphern. Auch wenn ich dieses Mal damit nicht ganz konform ging - so fiel z.B. im Buch zwei,drei Mal der Name "Charlie Harper" und während ich mir den Kopf darüber zerbrach, warum der Sänger der alten engländischen Punkband UK Subs in diesem Zusammenhang Erwähnung findet, klärte mich eine gute Freundin auf, dass es sich um eine Anspielung auf den Charlie aus der Erfolgsserie "Two and a half man" handelt - und die habe ich noch nie gesehen. Folglich habe ich die Anspielungen nicht verstanden. Das Thema, welches der neue Roman behandelt, ist zwar aktuell, aber so neu nun auch wieder nicht. Der Protagonist bricht mit seinem alten Leben, zieht hinaus in die Welt und versucht 100 Tage ohne Geld zu überleben. Dabei filmt er sich und schreibt seine Eindrücke in einem Blog nieder. Uschmann und seine Frau sind kluge Beobachter, die die Medienwelt bis ins Detail durchschauen und beschreiben authentisch, interessant und mit einigen Wendungen das Zusammenspiel zwischen Individuum, Medienwelt und Öffentlichkeit. Zu schnell wird dem Leser jedoch auch klar, dass nichts so ist, wie es scheint und so ist manche Auflösung am Ende doch sehr vorhersehbar. Das mag daran liegen, dass ich mit der Thematik selbst sehr vertraut bin. Für den jugendlichen Leser, der zunächst unbekümmert und ohne viel Vorwissen einsteigt, stelle ich mir das Buch sehr interessant und an der einen oder anderen Stelle sogar lehrreich vor. Mich hat "Log Out" gut durch die Silvesternacht begleitet und letztlich war es doch so spannend, dass ich es erst um 4 Uhr morgens zur Seite legen konnte. Gut gemacht!

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von Iris Donnert aus Wien am 04.12.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Paul Planbaum plant nicht. Das ist sein einziges Motto. Nach dem Abitur möchte er den Weg des geringsten Widerstandes gehen und bei seinem Vater, einem renommierten Landschaftsgärtner, eine Lehre anfangen. Doch der würde seinen Sohn lieber studieren sehen, verweigert ihm eine Stelle und verreist zudem mit seiner Freundin. Nicht nur... Paul Planbaum plant nicht. Das ist sein einziges Motto. Nach dem Abitur möchte er den Weg des geringsten Widerstandes gehen und bei seinem Vater, einem renommierten Landschaftsgärtner, eine Lehre anfangen. Doch der würde seinen Sohn lieber studieren sehen, verweigert ihm eine Stelle und verreist zudem mit seiner Freundin. Nicht nur sein Vater lässt Paul in seiner Planlosigkeit im Stich, auch sein bester Freund Benjamin zieht zum Germanistikstudium nach Bamberg. Obwohl die beiden zuvor durch dick und dünn gegangen sind, lässt er plötzlich nichts mehr von sich hören. Paul fühlt sich einsam und verkriecht sich zum Zelten in einen nahe gelegenen Wald. Als Paul zwei Fremden hilft, aus dem Baum-Irrgarten herauszufinden, bringen sie ihn auf die Idee einen Survival-Blog zu machen. Paul sieht darin eine Möglichkeit die Aufmerksamkeit von Benjamin zu ergattern und startet das Projekt. Er verkauft seine Habseligkeiten auf Ebay und lernt dabei Retrogirl18 kennen, die ihn in seinem Vorhaben vollends unterstützt. Der erste Blogeintrag erregt mehr Aufsehen, als erwartet. Paul wird zum Medienstar. Doch mit vermehrtem Zuspruch wird auch gleichzeitig Kritik lauter. Jeder versucht Paul Worte in den Mund zu legen, die er niemals aussprechen würde. Aus Spaß wird Anstrengung. So war das aber nicht geplant... Log Out! War mir persönlich stellenweise zu pathetisch. Vor allem die erste Hälfte des Buches hat bei mir stellenweise Augenrollen erzeugt. Es werden viele Klischees bedient und irgendwie will einem der Protagonist nicht so richtig sympathisch werden. Ein humorvoller Jugendroman mit interessanter Thematik, aus der man, meiner Meinung nach, aber wesentlich mehr herausholen hätte können. Deshalb nur 3 Sterne.