Warenkorb
 

Die Korrekturen

Roman. Ausgezeichnet mit dem National Book Award 2001 und James Tait Black Memorial Prize 2002

«Ein Wunder. Und kein geringes.» (Die Welt)

Nach fast fünfzig Ehejahren hat Enid Lambert nur ein Ziel: ihre Familie zu einem letzten Weihnachtsfest um sich zu scharen. Alles könnte so schön sein, gemütlich, harmonisch. Doch Parkinson hat ihren Mann Alfred immer fester im Griff, und die drei erwachsenen Kinder durchleben eigene tragikomischen Malaisen. Gary steckt in einer Ehekrise. Chip versucht sich als Autor. Und Denise ist zwar eine Meisterköchin, hat aber in der Liebe kein Glück.

Jonathan Franzen ist ein großartiger Roman gelungen: Familien- und Gesellschaftsgeschichte in einem.

Rezension
Große Literatur.
Portrait
Bettina Abarbanell, geboren in Hamburg, lebt als Übersetzerin in Potsdam. Sie übersetzt u.a. Jonathan Franzen, Denis Johnson,  Rachel Kushner, Elizabeth Taylor und F. Scott Fitzgerald. 2014 wurde sie mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis ausgezeichnet.  

Jonathan Franzen, 1959 geboren, erhielt für seinen Weltbestseller «Die Korrekturen» 2001 den National Book Award. Er veröffentlichte außerdem die Romane «Die 27ste Stadt», «Schweres Beben», «Freiheit» und «Unschuld», das autobiographische Buch „Die Unruhezone“, die Essaysammlungen «Anleitung zum Alleinsein» und «Weiter weg» sowie „Das Kraus-Projekt“. Er ist Mitglied der amerikanischen Academy of Arts and Letters, der Berliner Akademie der Künste und des französischen Ordre des Arts et des Lettres. 2013 wurde ihm für sein Gesamtwerk der WELT-Literaturpreis verliehen, 2015 erhielt er für seinen Einsatz zum Schutz der Wildvögel den EuroNatur-Preis. Er lebt in Santa Cruz, Kalifornien.

… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 780
Erscheinungsdatum 01.10.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23523-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/4,5 cm
Gewicht 480 g
Originaltitel The Corrections
Auflage 21. Auflage
Übersetzer Bettina Abarbanell
Verkaufsrang 24.599
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,99
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar, Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Franzens Klassiker ist ein Jahrhundertroman, der an Komik, Liebe und Dramatik schwer zu übertreffen ist! Lesenswert! Franzens Klassiker ist ein Jahrhundertroman, der an Komik, Liebe und Dramatik schwer zu übertreffen ist! Lesenswert!

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sehr beeindruckend. Sehr beeindruckend.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Entlarvender Roman über die gesellschaftlichen Irrwege der 90er. An fünf Schicksalen literarisch dingfest gemacht. Ein großer Roman! Entlarvender Roman über die gesellschaftlichen Irrwege der 90er. An fünf Schicksalen literarisch dingfest gemacht. Ein großer Roman!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Die Sensation in 2001/2002 war dieses Familien"Saga" über die Familie Lambert mit all ihren Schwächen. Das Buch ist absolut lesenswert und perfekt für ein Wochenende auf dem Sofa. Die Sensation in 2001/2002 war dieses Familien"Saga" über die Familie Lambert mit all ihren Schwächen. Das Buch ist absolut lesenswert und perfekt für ein Wochenende auf dem Sofa.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Der einzige Autor den ich für anbetungswürdig halte. Für dieses Werk und für " Freiheit " Der einzige Autor den ich für anbetungswürdig halte. Für dieses Werk und für " Freiheit "

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Mit diesem Buch hatte die ewige Suche nach DEM großen amerikanischen Roman ein würdiges Ende gefunden. Mit diesem Buch hatte die ewige Suche nach DEM großen amerikanischen Roman ein würdiges Ende gefunden.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Literarisches Familienepos. Nachhaltig und einfach großartig. Literarisches Familienepos. Nachhaltig und einfach großartig.

Frank Wehrmann, Thalia-Buchhandlung Peine

Der vermutlich beste US-Familienroman des 21. Jahrhunderts bislang. "Die Buddenbrooks" auf amerikanisch, von einem Thomas Mann-Fan verfasst. Der vermutlich beste US-Familienroman des 21. Jahrhunderts bislang. "Die Buddenbrooks" auf amerikanisch, von einem Thomas Mann-Fan verfasst.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
20
4
0
0
0

die Geschichte einer in der Mittelschicht angesiedelten Familie
von Detlef Knut am 03.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der amerikanische Gegenwartsautor erzählt in diesem umfangreichen Roman die Geschichte einer in der Mittelschicht angesiedelten Familie. Enid und Alfred sind beide im Ruhestand, leben in ihrem mittlerweile sehr großen Haus und Mutter Enid wünscht sich nichts sehnlicher als noch ein einziges Mal die gesamte Familie, eine Tochter und zwei Söhne,... Der amerikanische Gegenwartsautor erzählt in diesem umfangreichen Roman die Geschichte einer in der Mittelschicht angesiedelten Familie. Enid und Alfred sind beide im Ruhestand, leben in ihrem mittlerweile sehr großen Haus und Mutter Enid wünscht sich nichts sehnlicher als noch ein einziges Mal die gesamte Familie, eine Tochter und zwei Söhne, zu Weihnachten bei sich zu Hause bewirten zu können. Ihre Geschichte wird in abwechslungsreichen Episoden erzählt, die jede für sich genommen eine eigenständige Novelle sein könnte. Mit den Episoden wechselt der Fokus der Erzählung auf die Person, die in dieser Episode die Hauptrolle spielt. So wird der Leser im ersten Abschnitt mit dem Sohn Chip und seinen Versuchen, erfolgreicher Autor zu werden und sein Leben in den Griff zu bekommen, bekannt gemacht. Der Sohn Gary wird mit seiner Familie in der zweiten Episode vorgestellt. Er ist ein erfolgreicher Investmentbanker und bemüht sich redlich um seine Familie, was ihm schwerlich zu gelingen scheint. Besonders seine Frau hält gar nichts davon, das nächste Weihnachten bei den Schwiegereltern zu verbringen. In einem weiteren Abschnitt werden schließlich Enid und der an Demenz erkrankte Alfred vorgestellt. Frantzen bedient sich dabei diverser Rückblenden, in denen er die Lebenswege der beiden aufzeigt und eine Zeit beschreibt, in der ihre Kinder noch Kinder waren. Eine Urlaubsbekanntschaft auf einem Kreuzfahrtschiff wird als Mittel benutzt, um das kleinbürgerliche Denken von Enid, die intellektuell nicht an die Bekannte heranreicht, mit all seinen Facetten zum Vorschein zu bringen. Eine vierte Episode gibt den Blick frei auf das Leben der Tochter Denise, die sich als Starköchin einen Namen gemacht hat und ebenso Mühe hat, ihr privates Leben in den Griff zu bekommen. In der fünften und letzten Episode steht Weihnachten schließlich unmittelbar bevor, alle Stränge werden zusammengeführt und zum Höhepunkt gebracht. Bei der unter der Lupe betrachteten Familie handelt es sich keineswegs um eine typisch amerikanische Familie. Viele ihrer Züge, Befindlichkeiten und Eigenheiten sind schlichtweg menschlich und können ebenso in einer deutschen oder anderen, zumindest westeuropäischen, Familie wiedererkannt werden. Die prägnante Erzählweise von Frantzen, der dem Leser jedes Detail durch Handlung - lange bevor das Wort Demenz oder Altzheimer fällt, ist dem Leser klar, woran Alfred leidet - und nicht nur durch bloße Beschreibung miterleben lässt, erzeugt einen Klangteppich von Atmosphäre, die es unmöglich macht, dieses Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere sind mit solch einer Fülle an Eigenschaften, Emotionen, Gedanken und Handlungen ausgestattet, dass es nicht schwer fällt, sie als eigenes Familienmitglied zu akzeptieren. Ein Grund dafür, dass die einzelnen Episoden zwar so lang sind, sie aber nie zu lang wirken und der Wechsel zum nächsten Abschnitt durchaus von Wehmut begleitet wird, weil dieser dann den Fokus auf ein anderes Familienmitglied legt. Einen Wehrmutstropfen hatte für mich allerdings eine Geschichte, die von Chip und dessen leicht unmoralischer Arbeit in Litauen erzählt. Dient sie doch lediglich dazu, aufzuzeigen, dass Gary seinen Bruder verabscheut, weil er in seinen Augen reiche Amerikaner ausnimmt. Sie ist meines Erachtens zu lang gestreckt und jede andere Handlung außerhalb von Litauen hätte denselben Zweck erfüllt.

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Die große Familiengeschichte der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Opulent und dabei doch sehr klar erzählt. Mein absoluter Lieblings-Franzen!

von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Die Themen berühren, die Figuren sind nachvollziehbar. Seine Bücher sind kluge Familiengeschichten und beleuchten die Beziehungen zwischen den Menschen ganz genau. Stark!