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Wie Big Data in unser Leben eindringt und warum wir um unsere Freiheit kämpfen müssen

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gebundene Ausgabe
Die schöne neue Welt des allseits optimierten Homo oeconomicus zieht am Horizont herauf. Es drohen Überwachung und Kontrolle, eine Welt ohne Geheimnisse und Privatheit. Und damit verbunden die schrankenlose Herrschaft von Internetgiganten und Technologiekonzernen. Der freie Mensch – ein Auslaufmodell? Yvonne Hofstetter, eine intime Kennerin von Big Data, schärft das Bewusstsein für die Behauptung unserer Menschenwürde inmitten einer alles verschlingenden Welt der Algorithmen, über die der Mensch die Kontrolle zu verlieren droht, und weist Lösungswege für den verantwortungsvollen Umgang mit einer Risikotechnologie auf.

Portrait
Hofstetter, Yvonne
Yvonne Hofstetter, geboren 1966 in Frankfurt am Main, ist nach einem Jurastudium seit 1999 international in Softwareunternehmen tätig. Seit 2009 ist sie Geschäftsführerin von Teramark Technologies GmbH, einem Unternehmen, das sich auf die intelligente Auswertung großer Datenmengen mit Optimierern und maschinellen Lernverfahren spezialisiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 08.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10032-4
Verlag Penguin TB Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/3 cm
Gewicht 320 g
Verkaufsrang 35351
Buch (Taschenbuch)
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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von einer Kundin/einem Kunden aus Koblenz am 13.06.2017
Bewertet: anderes Format

Interessantes Sachbuch zum Thema Digitalisierung und den Ersatz des Menschen durch Maschinen.

Der Begriff "Big Data" ist zu negativ besetzt
von einer Kundin/einem Kunden aus Horgen am 17.03.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zum Inhalt des Buches möchte ich nicht Stellung nehmen, das haben frühere Rezessionen bereits gemacht. Ich befasse mich seit längerer Zeit relativ intensiv mit diesem Thema, es gibt unter diesem Begriff aber nicht nur negative Aspekte. (Beispiel Staumelder im Verkehrsfluss) Natürlich gibt es viele Unbesonnene , die ihre Priva... Zum Inhalt des Buches möchte ich nicht Stellung nehmen, das haben frühere Rezessionen bereits gemacht. Ich befasse mich seit längerer Zeit relativ intensiv mit diesem Thema, es gibt unter diesem Begriff aber nicht nur negative Aspekte. (Beispiel Staumelder im Verkehrsfluss) Natürlich gibt es viele Unbesonnene , die ihre Privatsphäre offenherzig zur Schau tragen. (Beispiel Facebook) Irgendwann werden viele davon ihre Naivität bereuen, aber kann dieses Verhalten durch ein solches Buch geändert werden? Leider befassen sich doch gerade diese Leute nicht oder zu wenig mit diesem Thema. Ich selber erwartete von der Autorin als Sachverständige und Teilnehmende in diesem Business, dass sie Big Data von allen Seiten beleuchtet und so ein (soweit möglich) neutrales Buch zu diesem Thema schreiben würde. Das Resultat ist eine sehr umfangreiche, teilweise etwas langatmige und aus meiner Sicht oft zwiespältige Aufarbeitung. Die Geschichte von Big Data nimmt einen sehr dominanten Platz ein. Das Buch kommt eher einem Kompendium gleich als einem leicht verständlichen Buch für "Otto Normalverbraucher". Was mir fehlt sind Ansätze für die Gegenwart und die nahe Zukunft, wie die negativen Auswirkungen von Big Data angegangen und verhindert werden könnten. Denn wo soll der (kleine) Staat eingreifen, wenn es um globale Unternehmungen wie Google geht? Die Politik kommt immer zu spät, die Politiker sind fachlich nie in der Lage, das Problem zu beherrschen. Falscher Ansatz. Fazit: Die Vorschusslorbeeren sind aus meiner Sicht nicht ganz gerechtfertigt. Lösungsansätze zum Thema werden, wenn vorhanden, oft zu realitätsfern vorgestellt.

"Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen" (Buchuntertitel)
von kvel am 16.10.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Autorin schildert die "Geschichte" von BigData von Beginn an: dass BigData ursprünglich aus dem militärischen Bereich kommt und von dort den hoheitlichen Bereich verlassen hat, um dann in den privatwirtschaftlichen Bereich zu wechseln und den Bankensektor inklusive dem von intelligenten Algorithmen gesteuerten Börsenhandel z... Die Autorin schildert die "Geschichte" von BigData von Beginn an: dass BigData ursprünglich aus dem militärischen Bereich kommt und von dort den hoheitlichen Bereich verlassen hat, um dann in den privatwirtschaftlichen Bereich zu wechseln und den Bankensektor inklusive dem von intelligenten Algorithmen gesteuerten Börsenhandel zu "erobern". Ich finde es erstaunlich und für mich als Leser sehr erfreulich, mit welchem Erfahrungsschatz, enormen fachlichem Wissen und auch von was für Beispielen aus der Realität die Autorin zu berichten weiß; Beispielen, die an mir "Normalsterblichen" vorübergegangen sind, weil sie nicht über die Main-Stream-Nachrichten verbreitet wurden. Natürlich warnt sie, zu recht, für die Zukunft, dass Computer mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Algorithmen kaufmännische und administrative Berufe der gebildeten Mittelschicht übernehmen und somit zerstören würden; und dass somit eine Verschiebung von Geldflüssen weg von der Arbeit der Menschen hin zum Kapital stattfinden werde. Auch erläutert sie anschaulich wie durch Überwachung das Solidarprinzip unserer Gesellschaft ausgehebelt werde: Wenn beispielsweise Versicherungen das Angebot unterbreiten würden, dass der Kunde für seine KFZ-Versicherung weniger bezahlen müsste, wenn er sich, sein Auto und seine Fahrweise überwachen liese (und bestimmt wären viele Personen dazu bereit - nach dem Motto: Wenn ich nichts zu verbergen habe, dann kann ich meine Daten ja auch hergeben), dass dieser vermeintliche Vorteil durch den günstigeren Versicherungstarif nur kurzfristig gedacht sei; denn dies würde daraus hinaus laufen, dass sich die Versicherer nur noch die "guten Kunden" aussuchen würden, um ihren eigenen Profit zu maximieren; aber die Zahl der Nicht-Versicherten würde steigen, entweder weil sie durch das Raster fallen würden oder die Überwachung ablehnen und ihre persönlichen Daten nicht preis geben wollen, was dann die Kosten zu Lasten der Allgemeinheit abwälzen würde. Als nachdenkenswert erachte ich auf jeden Fall ihren Ansatz, dass persönliche Daten eine gerechte Gegenleistung erhalten sollten - so wie menschliche Arbeit ja auch bezahlt werde - und nicht, dass dieser "Rohstoff der Zukunft" von der Privatwirtschaft durch erschlichene Einverständnisse einverleibt werde - denn statt Kontrolle herrsche derzeit Täuschung und Versprechen von Privatheit würden zwar gemacht, aber nicht eingehalten. Die Autorin hat sogar eine Vorlage für das "Grundrecht" ausgearbeitet, in der sie beschreibt, wie private Daten und der Mensch als Persönlichkeit geschützt und als wertvoll erachtet werden sollten. Ich finde, es wäre wichtig, wenn Politiker und andere Entscheidungsträger dieses Sachbuch lesen würden. Denn es sollte die Aufgabe des Staates sein, jetzt die Grundlagen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen festzulegen, so dass dieser aktuelle, rechtlich nicht geklärte, Zustand, des "Absaugens" privater Daten von Unternehmen incl. deren Gewinnmaximierungsbestreben zu regeln. Ein sprachlich und inhaltlich anspruchsvolles Buch. Ich denke, dass es von Vorteil ist, wenn der Leser eine gewisse Affinität zur Mathematik bzw. zu Algorithmen und zu Software-Architekturen mitbringt. Fazit: Ein sehr wichtiges Sachbuch, das mir als Leser so einige, bisher ungestellte, Fragen beantwortet hat und mir Einblick in die Welt hinter dem Bildschirm ermöglicht hat.