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Die Lieferantin

Thriller


London, in einer nicht wirklich fernen Zukunft: Ein Drogenhändler treibt tot in der Themse, ein Schutzgelderpresser verschwindet spurlos. Ellie Johnson weiß, dass auch sie in Gefahr ist – sie leitet das heißeste Start-up Londons und zugleich das illegalste: Über ihre App bestellt man Drogen in höchster Qualität, und sie werden von Drohnen geliefert. Anonym, sicher, perfekt organisiert.

Die Sache hat nur einen Haken – die gesamte Londoner Unterwelt fühlt sich von ihrem Geschäftsmodell bedroht und will ›Die Lieferantin‹ tot sehen. Ein Kopfgeld wird auf sie ausgesetzt. Ellie beschließt zu kämpfen – ihre Gegner sind mächtig, und sie lauern an jeder Straßenecke.

Rezension
"Zoë Beck - Multitalent des Kriminalromans."
DIE ZEIT 12.12.2016
Portrait
Zoë Beck, geboren 1975. Schule und Studium in Deutschland und England. Schriftstellerin, Übersetzerin (u. a. Amanda Lee Koe und James Grady), Verlegerin (CulturBooks), Synchronregisseurin für Film und Fernsehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Zoë Beck zählt zu den wichtigsten deutschen Krimiautor*innen und wurde mit zahlreichen Preisen, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Radio-Bremen-Krimipreis und dem Deutschen Krimipreis, ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Herausgeber Thomas Wörtche
Seitenzahl 324
Erscheinungsdatum 10.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46775-6
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 20,8/12,8/3 cm
Gewicht 395 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Paperback)
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14,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Post-Brexit-Krimi - erschreckend und glaubhaft zugleich

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Zoe Becks politischer Krimi fühlt sich so gar nicht nach weit entfernter Zukunft an : London, nein, ganz Großbritannien leidet unter den Folgen des Brexit und der rechts gerichteten Regierung, die nach diesem Einschnitt an der Macht ist. Fortschreitende Überwachung,Null-Toleranz gegenüber Drogen, ausufernde, rechtsradikale Ausschreitungen sind an der Tagesordnung und mittendrin vier junge Leute unterschiedlicher Couleur : Ellie, die nach dem Drogentod ihres Bruders ein ganz besonderes Start-up gegründet hat, Leigh, ihr Jugendfreund und Gastronom, der Schwierigkeiten mit den Schutzgelderpressungen der örtlichen Gangster hat und Mo(rayo), eine hochintelligente, junge Schwarze, die nicht nur Drogen über Ellies App konsumiert sowie Declan, Sohn eines Urgesteins von Londoner Gangsterboss`, der in die Fußstapfen seines alten Herrn treten soll. Declan will Ellie`s App bzw. sie selber finden und ausschalten, Ellie will Drogenbesitz in Großbritannien legalisieren, Leigh möchte nur seine Ruhe und Mo nicht mehr länger ausgegrenzt und bedroht werden - ihrer aller Wege werden sich kreuzen – ob und für wen etwas Gutes dabei herauskommt, sollten Sie selber lesen - mir hat`s gefallen....

Christine Kiefer, Thalia-Buchhandlung Frankenthal

London nach dem Brexit: Rechtsextremismus und ein knallharter Kampf ums Drogengeschäft beherrschen den Alltag. Packender Thriller, vielschichtig und beunruhigend realistisch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
70 Bewertungen
Übersicht
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30
14
3
0

"Leben auf einer einsamen Insel: 66 Millionen Briten haben's geschafft"
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Die Lieferantin“ porträtiert das britische Leben nach dem Brexit und Zoë Beck zeichnet wahrlich mit ihrem Roman keine guten Aussichten für die Bewohner der Insel. Die Gesellschaft ist politisch in zwei Lager zerrissen, die Mittelschicht existiert so gut wie gar nicht mehr. Ausländerhass, Drogenmissbrauch und mehr Arbeitslose al... „Die Lieferantin“ porträtiert das britische Leben nach dem Brexit und Zoë Beck zeichnet wahrlich mit ihrem Roman keine guten Aussichten für die Bewohner der Insel. Die Gesellschaft ist politisch in zwei Lager zerrissen, die Mittelschicht existiert so gut wie gar nicht mehr. Ausländerhass, Drogenmissbrauch und mehr Arbeitslose als eine Konsumgesellschaft vertragen kann, prägen den Alltag. Darunter ein verschwundener Eintreiber von Schuztgelderpressung. Mir hat der nicht ganz so typische Thriller sehr gut gefallen. Zoë Beck hat ein Händchen für gute Charaktere. Auch wenn der Roman in einer möglichen Zukunft spielt, fehlen typische SiFi-Elemente. Die dystopischen sind dafür allemal da. Zoë Beck hat mit „Die Lieferantin“ einen wirklich gut gelungenen, beinahe prophetischen Thriller geschrieben.

eher ein Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Maienfeld am 31.10.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mit Mini-Drohnen die Auslieferungen von Drogen auszuführen, eine Versandart der Zukunft? Für die Lieferantin und ihre Crew jedoch ein sehr lukratives Geschäft. Doch die Konkurrenz bleibt nicht untätig und setzt alles daran, Ellie zu schaden. Ein wichtiger Geldeintreiber des einen Familien-Clans verschwindet eines Tages. Der Bo... Mit Mini-Drohnen die Auslieferungen von Drogen auszuführen, eine Versandart der Zukunft? Für die Lieferantin und ihre Crew jedoch ein sehr lukratives Geschäft. Doch die Konkurrenz bleibt nicht untätig und setzt alles daran, Ellie zu schaden. Ein wichtiger Geldeintreiber des einen Familien-Clans verschwindet eines Tages. Der Boss will natürlich wissen, warum sein loyaler Mitarbeiter verschwunden ist und wo er jetzt ist. Zum gleichen Zeitpunkt wird ein Drogenhändler tot in Themse aufgefunden. Ellie hat natürlich ihre Gründe, warum sie dieses Geschäft aufgebaut hat, nämlich Rache. Nachdem ich die LP gelesen habe, erwartete ich hier einen spannenden und nervenverbrauchenden Thriller zu lesen. Leider haben sich meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Für mich ist dies eher ein Krimi, der hauptsächlich in der Unterwelt des Drogenhandels spielt. Zoe Beck hat einen angenehmen und teilweise fast zu temporeichen Schreibstil. Die Kapitel sind kurz. Ab und zu fehlte mir manchmal der richtige Zusammenhang. Fazit: Ein Krimi dem die Spannung etwas fehlte, sonst ok.

Dem Brexit folgt ein Drexit
von TochterAlice aus Köln am 08.10.2017

Wenn auch erst nach etlichen Jahren, denn Zoe Becks neuester Thriller spielt in der Zukunft. Die Bewohner der Britischen Insel rüsten sich - in wahrstem Sinne des Wortes - zu einer fundamentalen Abstimmung über Drogen. Wie ist das möglich - Drogen und ihre Händler haben mehr oder weniger Besitz von der ganzen Insel ... Wenn auch erst nach etlichen Jahren, denn Zoe Becks neuester Thriller spielt in der Zukunft. Die Bewohner der Britischen Insel rüsten sich - in wahrstem Sinne des Wortes - zu einer fundamentalen Abstimmung über Drogen. Wie ist das möglich - Drogen und ihre Händler haben mehr oder weniger Besitz von der ganzen Insel ergriffen und lenken ihre ganzen Geschicke. Allen voran Ellie, deren überaus florierendes Unternehmen über Drohnen läuft. Mit dessen Hilfe will sie Rache üben am Tod ihres Bruders. Doch sie ist lange nicht die einzige Akteurin in diesem Spiel des Verderbens, das allerdings aus meiner Sicht eigentlich kein Thriller ist. Wenn man so will, will Zoe Beck höher hinaus, sie zieht die ganze British Society durch den Kakao - durch ihre ureigene, kein bisschen süße und warme Brühe. Es ist also ein Gesellschaftsroman, der hier entstanden ist und wenn man ihn als solches liest, läuft es dabei kalt über den Rücken, so realistisch ist es. Ja, so könnte es wirklich aussehen in ein paar Jahren und der Blick ist wenig einladend! Ein wenig zu zerfasert und zu reich an Akteuren war mir dieser ansonsten sehr treffende Blick auf die künftige Welt, dessen Lektüre ich nichtsdestotrotz weiter empfehle.