Warenkorb
 

Der Gentleman

Roman

Weitere Formate

gebundene Ausgabe
London, Pocklington Place, um 1850: Lionel Savage, Dichter, gerade einmal 22 Jahre alt, hat beschlossen, Selbstmord zu begehen, da er des Geldes wegen geheiratet hat und danach feststellen musste, dass er seitdem keine Zeile mehr zu Papier bringen kann. Er zieht seinen Butler Simmons zurate, weil er nicht weiß, wie er den Selbstmord genau angehen soll. Der einfachste Weg scheint ihm der Tod durch Kopfschuss zu sein. Doch Simmons gibt zu bedenken, dass dabei allerlei Körperflüssigkeiten austreten würden, die jemand aufwischen müsste. Da Savage seinem treuen Butler eine solche Schweinerei nicht zumuten will, muss er eine andere Lösung für sein Problem finden. Just in dem Moment spaziert ein freundlicher Gentleman in sein Arbeitszimmer, der sich als der Teufel höchstpersönlich entpuppt. Und bevor er sich versieht, hat Savage seine Ehefrau an ihn verkauft. So glaubt er zumindest. Doch kaum ist die Ehefrau verschwunden, stellt Savage fest, dass sie die Liebe seines Lebens ist. Er muss sie wiederfinden. Nur wo zum Teufel soll die Hölle sein?

Faule Aristokraten, ein Butler, der Teufel, eine hinterlistige kleine Schwester, Duelle und Beinahe-Duelle, Arktisexpeditionen und Scotland Yard. "Der Gentleman" ist ein rasanter Abenteuerroman und eine feine kleine Tollerei.

In seinem Debütroman gelingt es Leo, die Konventionen viktorianischer Fiktion zu parodieren. Wahnsinnig witzige Dialoge und komische Komplikationen runden die Geschichte ab.«
Publishers Weekly
Rezension
" 'Der Gentleman' ist schön altmodisch und tollkühn verrückt zugleich, er parodiert viktorianische Literatur und paart das mit herrlichen Dialogen und genialen Verwicklungen. " Welt am Sonntag 20170507
Portrait
Leo, Forrest
Forrest Leo, geboren 1990 in Alaska, wo er auch aufwuchs. Er lebte ohne fließendes Wasser und fuhr mit dem Hundeschlitten zur Schule. Er machte einen Bachelor in Schauspiel an der New York University und hat als Zimmermann, als Fotograf und im Großraumbüro gearbeitet.

Reiber, Cornelius
Cornelius Reiber, geboren 1974, ist Kulturwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Germanistik an der Freien Universität Berlin.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 296
Erscheinungsdatum 11.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03673-7
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 22,1/13,4/3 cm
Gewicht 446 g
Originaltitel The Gentleman
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Cornelius Reiber
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Buchhändler-Empfehlungen

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein leichter Roman mit ausgezeichneten britischen Humor! Das Cover ist ungewöhnlich u. vielleicht auch abschreckend, aber es lohnt sich, diese außergewöhnliche Geschichte zu lesen.

Heike Dreyer, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

Das viktorianische Zeitalter auf witzigste Weise auf die Spitze getrieben. Eins der besten Bücher der letzten Monate. Bitte lesen Sie dieses Buch unbedingt! Ich liebe es!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
17
11
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 20.02.2019
Bewertet: anderes Format

Monty Python trifft Bulgakow. Eben noch den Selbstmord vor Augen raubt der Teufel die Ehefrau. Ein rasanter Abenteuerroman und einen Butler den man so schnell nicht vergisst.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 05.11.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Risenspaß, der sich der Form des viktorianischen Abenteuerromans annimmt und den Leser auf eine aberwitzige und abenteuerliche Geschichte mitnimmt, voller Esprit.

Der Teuf'l ist auch nur ein Mensch
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2017

Was macht ein Dichter der in finanziellen Nöten steckt? Ganz klar, er heiratet. Und natürlich ist die Erwählte reich. Doch leider ist sie auch der Grund für eine ausgewachsene Schreibblockade aus der es kein Entrinnen gibt, außer? NATÜRLICH! SELBSTMORD. Und so sinnt Lionel Savage über die Möglichkeiten desselbigen ohne viel ... Was macht ein Dichter der in finanziellen Nöten steckt? Ganz klar, er heiratet. Und natürlich ist die Erwählte reich. Doch leider ist sie auch der Grund für eine ausgewachsene Schreibblockade aus der es kein Entrinnen gibt, außer? NATÜRLICH! SELBSTMORD. Und so sinnt Lionel Savage über die Möglichkeiten desselbigen ohne viel Aufwand für sich und andere * nach, als plötzlich der Gentleman alias der Teufel im Rum steht. Zwischen beiden entspinnt ein Gespräch, in dem sich eine Freundschaft entwickelt und Savage sein Leid klagt. Kurze Zeit danach ist seine Frau wie vom Erdboden verschluckt und für Savage gibt es nur eine logische Erklärung, der Teufel hat sie geholt. Es gilt sie zurückzuholen. ** Also macht er sich auf die Suche*** und stolpert in ein großes Abenteuer. * soviel sollte ihm zu seinem Vorteil angerechnet werden ** er scheint wohl bemerkt zu haben, dass ihm seine Frau nicht so egal ist, wie gedacht *** natürlich nicht allein, dazu wäre er meines Erachtens nicht fähig, sondern er nimmt sich seinen Butler, seine selbstbewußte Schwester und den von einer Expedition zurückgekehrten Schwager zur Hilfe Wie man schon merkt, mutet diese Geschichte an, sehr skurril und bisweilen etwas anstrengend zu lesen zu sein. Man muß sich auf die Art zu schreiben einlassen und den britischen Humor mögen, um dieses Werk gut zu finden. Der Roman lebt von seinen Dialogen und auch wenn keine gewaltige Handlung dahintersteckt, so fühlte ich mich doch hervorreágend unterhalten. Gerade das Finale hat ordentlich mein Lachmuskulatur beansprucht. Sicher kann man sagen, dass der Lesefluß durch die Form, also vor allem die Fußnoten,in Klammer gesetzte Sätze, die kurzen ständig aufeinanderfolgenden wörtlichen Reden, gestört wird, aber für mich passt genau das zu diesem humorvoll schrägen Debüt von Forrest Leo. Für mich war dieser Roman vor allem eins, herrlich anders und so kann ich ihn allen empfehlen, die mit britischen Humor etwas anfangen können, nicht zuviel Tiefgang erwarten und es eben mal ein wenig außergewöhnlicher mögen.