Warenkorb
 

Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

Roman. Deutsche Erstausgabe


Krieg wird kommen, Verrat wird lähmen, Tod wird herrschen …

Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk.

Portrait
Anna Stephens hat einen Abschluss in Literaturwissenschaft der Open University und arbeitet heute in der PR-Abteilung einer großen internationalen Kanzlei. Sie hat einen schwarzen Gürtel in Karate, und ihrer Ansicht nach ist es eine große Hilfe, zu wissen, wie es ist, einen Schlag ins Gesicht zu bekommen, wenn man Kampfszenen schreibt. Sie lebt mit ihrem Mann in Birmingham.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 15.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-6130-8
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/4,3 cm
Gewicht 584 g
Originaltitel Godblind (Godblind-Trilogy Book 1)
Übersetzer Michaela Link
Verkaufsrang 65783
Buch (Paperback)
Buch (Paperback)
16,00
16,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Buchhändler-Empfehlungen

Fetzt :o)

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Der grandiose Reihenauftakt hat mich voll überzeugt!!! Eine nicht ganz neue, aber bisher an mit vorbeigegangene, Fantasytrilogie, die das Genre nicht neu erfindet aber auch nichts vermissen lässt. Gut gegen Böse, Intrigen, Liebe und epische Gefechte -> ich hatte viel Spaß beim lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
4
1
1
0
0

Das Ende des Friedens
von Svanvithe am 30.09.2018

„Es ist fast tausend Jahre her, seit der Schleier herabgelassen wurde… Jetzt wird er schwächer. Die Roten Götter werden mächtiger, und das Licht nimmt ab. Blut wallt auf.“ In der Welt von Gilgoras herrscht seit fast tausend Jahren ein brüchiger Waffenstillstand zwischen dem Volk des fruchtbaren Rilpors und den Mirak in den un... „Es ist fast tausend Jahre her, seit der Schleier herabgelassen wurde… Jetzt wird er schwächer. Die Roten Götter werden mächtiger, und das Licht nimmt ab. Blut wallt auf.“ In der Welt von Gilgoras herrscht seit fast tausend Jahren ein brüchiger Waffenstillstand zwischen dem Volk des fruchtbaren Rilpors und den Mirak in den unwirtlichen Bergregionen. Es sind hingegen nicht nur die Menschen, die sich gegenüberstehen, sondern auch unterschiedliche Götter: Während die Rilporer Anhänger der Götter des Lichts sind, huldigen die Mirak den Roten Göttern. Und Letztere sind es, die nach jahrelanger Verbannung nach Rilpor drängen, auf einem Weg aus Blut und Chaos. Denn nur wenn Blut fließt, können sie wieder zurück in ein physischen Dasein kehren und Wesen aus Fleisch werden. Unter Führung von Lanta, die von ihrem Volk wegen ihrer Nähe zu den Göttern Gesegnete nennen, begeben sich die Mirak sich auf den Weg, ihre Verbannung zu beenden. Die Aussichten sind denkbar günstig. Zwar hat die Sklavin Rillirin in ihrer Verzweiflung den König der Mirak getötet und ist danach geflohen. Doch Corvus, der neue König, beweist, wozu er er nach seiner Machtergreifung fähig ist. Außerdem ist das Reich Rilpor geschwächt. Denn König Ratoth, einst angesehener Herrscher, vergräbt sich nach dem gewaltsamen Tod seiner Ehefrau in seiner Trauer und verfällt vor den Augen seiner Söhne Janis und Rivil zunehmend dem Wahnsinn. Doch damit nicht genug. Während die Mirak sich sammeln und immer stärker werden und zudem Verräter in den eigenen Reihen agieren, sind die Rilporer völlig ahnungslos in Bezug auf die drohende Gefahr. Lediglich der Seher Dom erhält von den Göttern in Visionen einen nebulösen Blick in die Zukunft. Der Calestar ist es auch, der die Bedeutung von Rillirin, die Aufnahme bei den Beschützern der Grenze von Rilpor, den Wächtern und Wölfen gefunden hat und von einigen misstrauisch beäugt wird, erkennt. Allerdings kämpft Dom mit eigenen Dämonen... Anna Stephens „Wächter und Wölfe. Das Ende des Friedens“ ist blutrünstig, brutal, düster und beginnt mit einer Opferung, einer versuchten Vergewaltigung und einem Mord. Eine zartbesaitete Seele mit schwachen Nerven mag sich dem möglicherweise nicht aussetzen. Auch danach macht es die Autorin dem Leser zunächst nicht leicht, dem Geschehen zu folgen. Zwar ist dank der im Innenteil des Buches befindlichen Karten eine ausgezeichnete Orientierung möglich, und zudem beschränken sich die Handlungsorte auf Rilpor und das Gilgoras-Gebirge, wodurch die Welt ausschnitthaft klein und (noch) ohne Bezug zu den umgebenden Ländern und Völkern dargestellt wird. Zudem sind die einzelnen Kapitel in der Regel kurz und überschaubar. Doch wechseln von Anfang ständig die Protagonisten und folglich auch die Perspektiven. Und so scheint der Überblick verloren zu gehen. Ist allerdings diese erste Hürde überwunden, bleibt eine pure Begeisterung, in das spannungsvolle und wendungsreiche Geschehen einzutauchen. Denn Anna Stephens offeriert in ihrem durchaus ambitioniert zu nennenden Debüt eine komplexe und funktionierende, wenngleich noch nicht in Gänze und epischer Breite ausgearbeitete Welt, die hauptsächlich von (Macht)Kämpfen geprägt ist. Kein neues Szenarium, und doch bringt die Autorin mit ihrem Konstrukt der miteinander rivalisierenden Götter, die sich in die Belange der sterblichen Menschen einmischen und diese zu lenken versuchen, einen interessanten Aspekt in ihr fantasievolles Handlungsgeflecht. Im Verlauf der Ereignisse gelingt es, den vertraut werdenden Figuren zu folgen und ihre Wesen zu ergründen. Hier liegt die Stärke der Autorin. Ihre Protagonisten präsentieren sich als faszinierende bunte Mischung, die sich in keine Schablonen passen lassen. Es dauert eine Weile, bis die Fronten, wer auf welcher Seite steht, geklärt sind. Nachdem diese Frage nicht mehr im Raum steht, treten beide Gruppen mit ausgereiften Charakteren beidseitigen Geschlechts auf und erweisen sich einander in der Wahl der Mittel als durchaus ebenbürtig. Dabei wachsen einem einige schnell ans Herz. Zum Beispiel Rillirin, die ehemalige Sklavin, zunächst zurückhaltend und fragil, jedoch mit einem starken Entwicklungspotential. Crys Tailorson, der unbestreitbar ein talentierter Soldat, aber ebenso ein Filou mit losem Mundwerk ist, gern dem Glücksspiel frönt und immer wieder degradiert wird. Calestar Dom, der als Seher unerwünschte Botschaften von den Roten Göttern erhält, und unfreiwillig mit ihnen in Verbindung tritt. Andere wie die Gesegnete Lanta wiederum – zwar de facto als Böse angelegt – sind aber in ihrer Handlungsweise so ihrem Glauben verhaftet, dass diese aus deren Sicht nachvollziehbar erscheint. Aber natürlich würde die die Geschichte nicht funktionieren, wenn sie nur grauslich und unappetitlich (wobei zugegebenermaßen schon ein paar diesbezügliche Szenen vorhanden sind, die im Gedächtnis bleiben) wäre und die handelnden Personen tumb und entsetzlich wären. Vielmehr stecken neben Verrat, Misstrauen, Verschwörung, Intrigen und politische Machenschaften, Verzweiflung und Tod auch Loyalität und ehrenvolles Verhalten, Vertrauen, Zuversicht, Freundschaft, Liebe und Zuneigung darin. Anna Stephens gönnt einigen ihrer Helden durchaus auch wenige, aber trotzdem schöne Momente, unerwartet, überraschend und zum Teil abseits der gängigen Muster. Dies ist „Das Ende des Friedens“. Es ist intensiv und grausam zugleich. Und Anna Stephens beschert dem Leser einen fiesen Cliffhanger, so dass die Wartezeit bis zum zweiten Band der als Trilogie angelegen Reihe äußerst lang erscheint. Doch „Das Erwachen der Roten Götter“ kann nicht aufgehalten werden. Im Februar 2019 ist es soweit. 4,5 Sterne

Ein bildgewaltiger Reihenauftakt!
von Trinas Bücherwelt am 02.07.2018

Mir gefallen ja vor allem bildgewaltige Fantasy Welten und detailreiche Erzählungen über Schlachten und neuen Völkern. Helden und ihre Widersacher die den Guten immer das Leben schwer machen. Ein hin und her zwischen Gut und Böse ist genau das was ich mir unter einer guten Geschichte im Genre Fantasy vorstelle. Dementsprechend w... Mir gefallen ja vor allem bildgewaltige Fantasy Welten und detailreiche Erzählungen über Schlachten und neuen Völkern. Helden und ihre Widersacher die den Guten immer das Leben schwer machen. Ein hin und her zwischen Gut und Böse ist genau das was ich mir unter einer guten Geschichte im Genre Fantasy vorstelle. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen an dieses Buch hoch angesetzt. Nichtsdestotrotz konnte mich diese bildgewaltige Geschichte fesseln und mitfiebern lassen. Die Autorin hat bereits zum Beginn einen wirklich leichten Schreibstil, der sich gut und flüssig lesen lässt. Denn die Geschichte beginnt mittendrin und entwickelt sich nach und nach mit den Figuren zusammen die alle sehr liebevoll und realistisch gestaltet worden sind. Die Geschichte besticht außerdem durch abwechslungsreiche und interessante Dialoge die genauso spannend und bildgewaltig sind wie der Rest der Geschichte. Dabei ist die Geschichte schnell zusammengefasst; Rillirin ist eine Sklaven der Mirak die den roten und blutigen Göttern huldigen und dafür aus ihrem Fruchtbaren Land hinauf auf die kahlen Berge verbannt worden sind. Dafür das sie selbst aus dem Tal kommt und den falschen Göttern huldigt ist sie in den Augen der anderen nichts Wert. Sie will diesem Wahnsinn entkommen zu ihrem Heimatort fliehen und wartet nur darauf dass der ihr so verhasste König einen Fehler macht. Während Rillirin um ihr Leben rennt, ist auf der anderen Seite des Berges bereits jemand auf der Suche nach ihr. Denn sie ist die Botin, die Dom dem Seher gesandt wird. Noch weiß er seine Aufgabe nicht in das Geschehen einzubinden aber seine Götter werden ihm den richtigen Pfad weisen um die Dunkelheit hinter dem Schleier einzusperren. Und hinterher wird er es sein, der über Sieg und Niederlage entscheidet. Währenddessen spinnen die Verräter im Schloss des Königs ihre Netze. Verrat wird der Beginn des Krieges sein und nur eine Handvoll Helden wagen es, sich dem Bösen entgegen zu stellen. Unter ihnen der Soldat Crys der seit Jahren im Dienst für die Krone steht. Er wird auch der Gauner genannt, so sind Diebstahl und Kartenspiel seine Spezialität bis der Prinz ihn für seine Leibwache einteilt – und das dunkle Spiel beginnt. Mit Rillirin steigt der Leser mitten ins Geschehen ein, die Mirak planen mit ihren roten Göttern Krieg über das Land zu bringen. Doch Rillirin interessiert dies nicht sie musste seit ihrer Kindheit viel Leid erfahren und hat sich in sich zurückgezogen. Bereits zu beginn konnte ich sie als Figur sehr gut verstehen und habe mit ihr gelitten. Sie ist sehr sympathisch und nie auf sich selbst bedacht auch später im Fortlauf der Geschichte merkt man das sie das Herz am richtigen Fleck trägt. Dom stand ich seit dem Beginn der Geschichte eher skeptisch gegenüber. Er war mir nicht sonderlich geheuer was mich während der nächsten Seiten immer wieder bestätigte. Er stieß die Menschen um sich herum, seine Freunde und Familie, ständig vor den Kopf. So tat er nichts um den Wölfen zu helfen, etwas was ich nicht verstehen konnte – man konnte einfach nicht einschätzen auf wessen Seite er stand. Bei Crys hingegen hatte ich einen sympathischen Helden, der sich seiner Aufgabe und seiner wichtigen Rolle erst später bewusst wird. Er gefiel mir von allen Figuren wirklich am besten, seine Sicht der Ereignisse habe ich wirklich gern gelesen. Das Buch baut sich in mehrere Kapitel auf, in der durch die Überschrift deutlich gemacht wird aus welcher Sicht die Geschichte erzählt wird. So erfährt man von Corvus dem König der Mirak als auch über Crys und Rillirin verschiedene Sichtwinkel aller Ereignisse. Dabei springt man meist von Ort zu Ort um alle Handlungen verstehen zu können. Mein Ansicht nach gibt es der Geschichte eine gute Tiefe und baut die Spannung nach und nach auf. Fazit Die Autorin konnte vor allem mit einem guten Schreibstil und einer bildgewaltigen Geschichte bei mir punkten. Die Spannung war von der ersten bis zur letzten Seite zu spüren und riss nicht ab. Ich bin wirklich sehr froh dieses Buch gelesen zu haben und freue mich bereits auf den zweiten Teil der im Februar 2019 herauskommen wird.

Toller, spannender Einstieg (4,5 Sterne)
von World of books and dreams am 21.04.2018

Rillirin lebt als Sklavin am Hofe der Miraks, doch als sie eines Tages ein schweres Verbrechen begeht, soll sie durch die Hohepriesterin geopfert werden. Aber ihr gelingt die Flucht, bei der sie auf den Seher Dom trifft. Doms Gabe des Sehens ist allerdings kein Segen für ihn, denn nicht nur, dass die Vorhersagen oft ungenau sind... Rillirin lebt als Sklavin am Hofe der Miraks, doch als sie eines Tages ein schweres Verbrechen begeht, soll sie durch die Hohepriesterin geopfert werden. Aber ihr gelingt die Flucht, bei der sie auf den Seher Dom trifft. Doms Gabe des Sehens ist allerdings kein Segen für ihn, denn nicht nur, dass die Vorhersagen oft ungenau sind, nein, sie schwächen auch seinen Körper. Als Rillirin ihn und sein Volk vor den Barbaren und einer möglichen Invasion durch diese warnt, wird sie von niemanden ernst genommen, niemanden außer Dom, denn diesen ereilt eine Vision, die klarer ist als jede Vision zuvor. Doch wird es Dom gelingen, sein Volk wirklich davon zu überzeugen, dass Rillirin Recht hat mir ihrer Behauptung? Meine Meinung Dieses Cover ist wunderschön und passt perfekt zu dieser Fantasygeschichte, es sprach mich auf jeden Fall auf den ersten Blick an, da es ein wenig düster und geheimnisvoll wirkt. Auch der Schreibstil der Autorin Anna Stephens hat mir sehr gut gefallen, denn die Autorin beschreibt und erzählt mit sehr vielen Bildern, was ich gerade bei High Fantasy sehr gerne mag, um mir die fremden Welten vorstellen zu können. Es lässt sich flüssig lesen und bleibt sprachlich gut verständlich, auch wenn es durchaus dem Genre angepasst ist. Zum Setting und den Figuren passt die Sprache auf jeden Fall sehr gut und ab einem bestimmten Punkt war ich eh nur noch gefesselt von dem Ganzen. Auch die Geschichte ist, überwiegend, sehr spannend, allerdings fiel mir der Einstieg nicht so leicht, denn es prasselten einige Personen auf mich ein, die ich einfach nicht gleich zuordnen konnte. Dadurch dass die Blickwinkel immer hin und her sprangen, musste ich doch immer wieder zurückblättern, um mir ins Gedächtnis zu rufen, wer der gerade Handelnde nun ist. Ein Glossar hätte diesem Werk absolut gut getan, denn dann wäre der Überblick gleich gegeben gewesen, denn letzten Endes waren es eigentlich gar nicht so viele unterschiedliche Gruppierungen und auch die Personen wurden immer klarer, so kam es mir am Anfang zu verwirrend vor. Aber ansonsten hat es mir sehr gut gefallen und brachte spannende Lesestunden, aber Achtung, es geht durchaus auch mal härter und blutig zur Sache. Es gibt Kämpfe, Intrigen, Folterungen – also alles in allem eher nichts für schwache Nerven. Auch mit überraschenden Wendungen in allen Bereichen konnte die Autorin bei mir absolut Punkten. Die Spannungskurve der Geschichte ist in einem recht wechselnden Tempo gehalten, wobei mir dieses hier sehr gut gefiel. Ich konnte die Entwicklung des Krieges miterleben und auch beobachten, wie es nach und nach dazu kam, konnte beim Kämpfen mitfiebern, habe mit meinen liebsten Charakteren gehofft und gebangt und war wirklich ab ca. 75 Seiten völlig versunken in der Welt, die Anna Stephens erschaffen hat. Das Worldbuilding ist der Autorin sehr gut gelungen. Die Mischung aus unterschiedlichen Völkern, Göttern, Intrigen, Krieg und Verrat brachten eine ganze Menge Abwechslung. Durch die bildhafte Sprache konnte ich Personen, aber auch die Landschaften vor mir sehen. Es ist ein recht typisch gehaltenes Setting einer High Fantasy Story und auch die Karte im Buch ließ die Umgebung zusätzlich lebendig werden. Ein Erzähler schildert die Erlebnisse, teilweise sehr anschaulich, gerade eine bestimmte Szene taucht gerade wieder vor meinem inneren Auge auf, bei dem ich den Schmerz fast miterlebt habe. Doch genau solche Szenen machten diese fremde Welt auch lebendig. Die Charaktere haben mir hier richtig gut gefallen, denn auch wenn es so einige davon gibt, lernt man sie doch gut kennen. Anna Stephens ist es sehr gut gelungen, ihre Charaktere facettenreich und glaubhaft zu zeichnen. Man kann zu Beginn noch lange nicht jeden einschätzen, ab und an gab es Überraschungen, aber auch die Entwicklungen der Einzelnen waren vorstellbar und glaubhaft. Was hier anders ist, als in vielen anderen Fantasyromanen, ist, dass es hier nicht den oder die Protagonisten/Protagonistin gibt, sondern viele Personen wichtig für die Handlung sind. Ja, Rillirin und auch Dom nehmen wichtige Rollen ein, aber neben ihnen erscheinen auch noch weitere interessante Charaktere, wie so manch einer der Wölfe, Tara, eine Soldatin oder Crys, ebenfalls Soldat. All diese Charaktere machen im Laufe der Geschichten auch auf Grund von harten Erfahrungen gelungene Entwicklungen durch und viele davon sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Aber auch die Antagonisten sind wirklich gekonnt gezeichnet und ja, man entwickelt im Laufe der Geschichte hier absolut Antipathien. Mein Fazit Bei dem etwas unübersichtlichen Einstieg, den wahrscheinlich manch einer als langatmig empfinden würde, möchte ich betonen, dass es sich hier absolut lohnt, am Ball zu bleiben. Vielleicht könnte man hier doch ein Glossar einbauen, um einfach die Übersicht zu geben. Denn Anna Stephens ist hier eine vielschichtige Story mit facettenreichen Charakteren gelungen. Man hat hier einen Rundumschlag von allem, was eine gute Fantasygeschichte ausmacht. Ein wenig fremde Welt, Intrigen, Mord, Krieg, Götter, von all dem findet man hier etwas und nach ca. 75 – 80 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wer Fantasygeschichten mag, sollte hier reinlesen, von mir gibt es eine Leseempfehlung und ein lautes Aufstöhnen, denn ich muss noch so lange auf die Fortsetzung warten.