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Drei Tage und ein Leben

Roman

Der neue Bestseller des Goncourt-Preisträgers Pierre Lemaitre

»Innerhalb weniger Minuten hat sein Leben die Richtung geändert. Er ist ein Mörder. Doch die beiden Bilder passen nicht zusammen, man kann nicht zwölf Jahre alt und ein Mörder sein.«

Ende Dezember 1999 verschwindet im französischen Ort Beauval ein sechsjähriger Junge. Eine großangelegte Suchaktion wird gestartet, Nachbarn und Freunde durchkämmen den angrenzenden Wald nach Spuren des vermissten Rémi. Doch am dritten Tag fegt ein Jahrhundertsturm über das kleine Dorf hinweg und zwingt die Einwohner von Beauval zurück in ihre Häuser. Während dieser drei Tage bangt der zwölfjährige Antoine darum, entdeckt zu werden. Denn nur er weiß, was an jenem Tag wirklich geschah. Und nur er könnte davon erzählen. Mit großer Sensibilität spürt Pierre Lemaitre dem grausamen Schicksal seines jungen Protagonisten nach und stellt die Frage, wie es sich mit einer lebenslangen Schuld leben lässt.

»Mit seinem ausgeprägten Gespür für Tempo und Gefühl rollt Pierre Lemaitre den Schicksalsfaden einer Tragödie ab.«
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Rezension
»Einfühlsam schildert der Autor die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, geschickt entwickelt er eine spannungsgeladene Dramaturgie, bei der nichts dem Zufall überlassen wird, bis sich alles in einer äußerst überraschenden Volte auflöst. Ein toller, erstklassig komponierter Psychothriller.«
Sibylle Peine, Dresdner Zeitung, 19.02.2018

»Ein erstklassig komponierter Psychothriller.«
Sybille Peine, Ruhr Nachrichten, 17.01.2018

»Am Ende dieses meisterhaften Romans entgleitet dem Protagonisten sein Leben ein weiteres mal. Der Autor versteht es, seine Leser bis zuletzt schaudern zu lassen.«
Literatur-Spiegel, 09.2017

»Ein faszinierendes Panorama eines Lebens, das von kindlicher Schuld lebenslang gequält und geängstigt wird. Fast unmöglich, sich dem Sog der Gefühls- und Gedankenwelt als Leser zu entziehen, Spannung, sprachliche Eleganz und psychologische Entfaltung in einem.«
Anton Philipp Knittel, Heilbronner Stimme, 12.2017

»Lemaitre spürt feinnervig der Dynamik von Schuld und Sühne im Dorf und im Leben des Helden nach. Dostojewski in der französischen Provinz.«
Birgit Eckes, Kölnische Rundschau, 12.2017

»Ein Buch zum Verschlingen.«
Westfälische Nachrichten, 12.09.2017

»Eine klug konstruierte Geschichte, die sich wegliest wie nichts.«
Caroline Wornath, hessenschau, 10.2017

»Schuld und Verdrängung, Angst, Scham und Lügen sind die zentralen Themen dieses Buches, dessen Autor mit großer Meisterschaft und bewundernswertem Gespür für Nuancen beklemmende Szenen und verstörende Entwicklungen schafft.«
Erik Lim, südwestpresse, 10.2017

»Wie Lemaitre die Schuld eines Kindes beschreibt, die Nöte angesichts von Befragungen, die Ängste, den Schmerz, das ist die große psychologische Literatur.«
Westfälischer Anzeiger, 11.10.2017

»Lemaitre nimmt uns mit in die Tiefe einer Täter-Psyche, analysiert dessen Ängste und zeigt die verzweifelten inneren Kämpfe auf.«
Caroline Wornath, hessenschau, 10.2017

»Das unbegreifliche Verbrechen macht die Risse in der Gesellschaft sichtbar, aber noch wichtiger ist das Psychogramm des minderjährigen Täters. Schuld und Sühne in der Provinz.«
Nürnberger Presse, 10.2017

»Ein packendes Buch [...]. Bis zuletzt hält sich die Spannung.«
Alois Knoller, Augsburger Allgemeine, 10.2017
Portrait
Pierre Lemaitre, geboren 1951 in Paris, ist Autor mehrerer preisgekrönter Romane und Kriminalromane. Sein letztes Buch, »Wir sehen uns dort oben«, wurde mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet. Nun liegt sein neuer, hochgelobter Roman »Drei Tage und ein Leben« in deutscher Übersetzung vor.
Der Autor lebt in Paris.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.09.2017
Sprache Deutsch, Französisch
EAN 9783608108767
Verlag Klett Cotta
Originaltitel Trois jours et une vie
Dateigröße 2590 KB
Übersetzer Tobias Scheffel
Verkaufsrang 9384
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Buchhändler-Empfehlungen

Intensiver Lesestoff

Luka Ewald, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Der zwölfjährige Antoine hat dem Tod ins Auge geblickt — und jetzt muss er sein ganzes Leben lang diese Schuld tragen. Lemaitre beschreibt die Angst und Verzweiflung Antoines unglaublich lebhaft und nachvollziehbar. Der Leser verfolgt Antoine auf Schritt und Tritt, muss das grausame Geheimnis mit ihm teilen. Auf kaum mehr als 200 Seiten wird Antoines Innenleben beschrieben, auf eine Art und Weise, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Unmöglich aus der Hand zu legen!

Larissa Stoff, Thalia-Buchhandlung Düren

In einem einzigen Augenblick ändert sich Antoine`s Leben für immer. Wie lebt es sich mit einer so großen Schuld? Unglaublich intensiv und eindringlich!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 20.05.2019
Bewertet: anderes Format

Fassungslosigkeit Musste den Anfang 2x Lesen, konnte es nicht glauben, was ich da las. Warum wurde der kleine getötet, was ging im Teenager vor, was ist mit Ihm passiert, STARK.

Die Verantwortung und die Schuld, der er sich nie wird entziehen können...
von LaberLili am 26.09.2017

"Drei Tage und ein Leben" war mein erstes Buch Lemaitres und wird definitiv bereits nicht mein letztes gewesen sein, obschon ich die in diesem Roman erzählte Geschichte mitunter doch auch ein wenig ermüdend fand, denn hauptsächlich drehte sich die Handlung doch so im Kreis wie Antoines Gedanken um seine Schuld kreisten und die g... "Drei Tage und ein Leben" war mein erstes Buch Lemaitres und wird definitiv bereits nicht mein letztes gewesen sein, obschon ich die in diesem Roman erzählte Geschichte mitunter doch auch ein wenig ermüdend fand, denn hauptsächlich drehte sich die Handlung doch so im Kreis wie Antoines Gedanken um seine Schuld kreisten und die gesamte Erzählung teils unerträglich wirken ließen. Während Antoine mit seiner Tat hadert, Angst vor dem "Gefasstwerden" hat, fragt man sich als Leser beständig, wie Antoine "besser" hätte agieren können und wie (und ob überhaupt) das alles doch eventuell anders hätte ausgehen können. Die Tötung des kleinen Rémi wirkt zunächst eher wie ein Unfall, allenfalls Totschlag im Affekt; ich rechnete halb damit, dass Antoine doch noch zusammenbrechen und um Hilfe ersuchen würde; unfassbarerweise versteckt er die Leiche und wirkt dabei weniger traumatisiert als klar überlegend und taktisch handelnd. Noch weniger zu fassen blieb es letztlich für mich, dass Antoine letztlich, klar: "Drei Tage und ein Leben", sein Leben rund um dieses Geheimnis aufgebaut hat. Bis zuletzt rechnete ich mit einem psychischen Zusammenbruch Antoines, mit einem herausbrechenden Geständnis, denn wie lange kann man eine solche Schuld ganz alleine mit sich tragen? "Drei Tage und ein Leben" zeigt letztlich sehr eindrücklich, inwiefern man letztlich noch ein normales Leben führen kann, inwiefern man glücklich werden kann, inwiefern diese Tat die Zukunft (nicht) beeinflusst ... zur Tragödie trägt da sicherlich bei, dass Antoine mit 12 Jahren zum Täter wurde, ein eher unauffälliger Junge, so ziemlich der Prototyp des "netten Nachbarssohn", der während eines kurzen Moments die Kontrolle verloren hat und der nie durch wilde Prügeleien aufgefallen wäre, dem aber hier schon ein Schlag ausreicht, um ein Leben auszulöschen. Somit könnte Antoine quasi jedes Kind sein. Ebenso könnte Beauval jeder Ort sein: Nach Rémis Verschwinden entspinnen sich bald die ersten Gerüchte, Verdächtigungen werden sowohl offen als auch hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen; jeder meint irgendetwas zu wissen und ist sich da auch ganz sicher, was die gesamte Geschichte für den Leser, der ja weiß, was tatsächlich mit Rémi geschehen ist, nur noch grausiger werden lässt, da die Gemeinde teils kurz vor Lynchjustiz zu stehen scheint. Ich habe "Drei Tage und ein Leben" sehr gerne gelesen, wobei man das "sehr gerne" durchaus unter Vorbehalt sehen sollte, denn letztlich war dieser Roman doch eine sehr bedrückende Lektüre, zumal die Geschichte auch beständig Hoffnungslosigkeit durchschimmern lässt; da ist es schon eher ein Depri-Buch und ganz definitiv ist dies keine Gute-Laune-Lektüre. Der traurig-tragische Inhalt hallt nach und wer sich aufmacht, dieses Buch zu lesen, dem sollte bewusst sein, dass er sich damit auch auf sehr viel Traurigkeit und Einsamkeit einlässt.

Ein Fehltritt und seine Folgen
von einer Kundin/einem Kunden aus Buseck am 19.09.2017

Das Cover des Buches zeigt einen Jungen der zusammengesunken da sitzt. Ich nehme der Junge soll Antoine darstellen. Es würde auf jeden Fall zum Inhalt passen. Inhalt: Der zwölfjährige Antoine führt eigentlich ein ganz normales Leben. Doch eine Playstation und ein Mord verändern sein ganzes Leben. Nachdem er von seiner äußers... Das Cover des Buches zeigt einen Jungen der zusammengesunken da sitzt. Ich nehme der Junge soll Antoine darstellen. Es würde auf jeden Fall zum Inhalt passen. Inhalt: Der zwölfjährige Antoine führt eigentlich ein ganz normales Leben. Doch eine Playstation und ein Mord verändern sein ganzes Leben. Nachdem er von seiner äußerst strengen Mutter das Verbot erhalten hat, sich mit seinen Freunden zum Playstation spielen zu treffen, verbringt er immer mehr Zeit alleine in seinem Baumhaus. Sein einziger verbliebener Freund ist Osysseus, der Hund der Nachbarn. Doch dann wird dieser von seinem Herrchen erschossen und Antoine muß das ganze mit ansehen. Aus blanker Wut und Trauer schlägt er dem sechsjährigen Remi einen Stock vor den Kopf. Antoine verlässt Beauval. 12 Jahre später, Antoines Leben hat sich insgesamt sehr positiv entwickelt, kehrt er nach Beauval zurück. Dort suchen ihn Schuldgefühle und Alpträume erneut heim. Und dann passiert eine weitere Katastrophe. Meine Meinung: Dem Autor ist es gelungen mit seinem etwas außergewöhnlichen Schreibstil, das man als Leser tief in die Gefühle von Antoine sehen konnte. Alles was Antoine erlebt, fühlt man als Leser ganz deutlich mit. Auch die Wandlung von Antoine wird sehr deutlich dargestellt. Gelungen ist dem Autor auch die Darstellung, das ein falscher Schritt, ein ganzes Leben verändern kann. Schockiert war ich allerdings von dem Hass, den Antoine entwickelt hat. Aber leider ist es ja wirklich so, das bereits 12 jährige solche Taten ausüben. Doch diese Kaltschnäuzigkeit die Leiche dann auch noch verschwinden zu lassen, ist echt heavy. Insgesamt ein sehr gelungenes Werk, das ich gerne weiterempfehle. Mein Fazit: Grausam und mitreisend. Meine absolute Leseempfehlung.