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München

Roman

September 1938 – in München treffen sich Hitler, Chamberlain, Mussolini und Daladier zu einer kurzfristig einberufenen Konferenz. Der Weltfrieden hängt am seidenen Faden. Im Gefolge des britischen Premierministers Chamberlain befindet sich Hugh Legat aus dem Außenministerium, der ihm als Privatsekretär zugeordnet ist. Auf der deutschen Seite gehört Paul von Hartmann aus dem Auswärtigen Amt in Berlin zum Kreis der Anwesenden. Den Zugang zur Delegation hat er sich erschlichen. Insgeheim ist er Mitglied einer Widerstandszelle gegen Hitler. Legat und von Hartmann verbindet eine Freundschaft, seit sie in Oxford gemeinsam studiert haben. Nun kreuzen sich ihre Wege wieder. Wie weit müssen sie gehen, wenn sie den drohenden Krieg verhindern wollen?

Der neue Politthriller von Robert Harris – ein Roman über Hochverrat und Unbestechlichkeit, über Loyalität und Vertrauensbruch. Und wie immer bei Robert Harris lassen sich über die historischen Figuren und Ereignisse erhellende Bezüge zur aktuellen Weltpolitik herstellen.

Rezension
"Harris liest sich wie ein Historiker - nur dass er ein besserer Erzähler und Stilist ist, als man das aus der Branche kennt." Allgemeine Frankfurter Sonntagszeitung
Portrait
Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave« und zuletzt »München« wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von »Ghost« (»Der Ghostwriter«) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 30.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27143-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 22,1/14,1/4,3 cm
Gewicht 678 g
Originaltitel Munich
Übersetzer Wolfgang Müller
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Großes Geschichtskino!“

Tanja Wambach, Thalia-Buchhandlung Ludwigsburg

Gleich vorneweg, wer in München einen Thriller erwartet, der wird 100% enttäuscht sein... Viel mehr bekommt man mit "München" einen Spionageplott, der einen bedeutenden Moment der Geschichte bis zur letzten Seite fesselnd erzählt....

Harris schreibt abwechselnd aus der Perspektive seiner beiden fiktiven Protagonisten, so dass man sowohl auf der englischen wie auch auf der deutschen Seite Einblicke gewinnt... Besonders fasziniert haben mich die präzisen Porträts von Chamberlain und Hitler und zwischendurch bin ich so sehr in das Geschehen abgetaucht, dass ich mich mitten in München 1938 befand....

Von mir eine klare Leseempfehlung und dazu der Tipp, sich für "München" etwas Zeit zu nehmen, anstatt schnell runter zu lesen.... So erlebt man großes Geschichtskino, das noch lange nachwirkt!
Gleich vorneweg, wer in München einen Thriller erwartet, der wird 100% enttäuscht sein... Viel mehr bekommt man mit "München" einen Spionageplott, der einen bedeutenden Moment der Geschichte bis zur letzten Seite fesselnd erzählt....

Harris schreibt abwechselnd aus der Perspektive seiner beiden fiktiven Protagonisten, so dass man sowohl auf der englischen wie auch auf der deutschen Seite Einblicke gewinnt... Besonders fasziniert haben mich die präzisen Porträts von Chamberlain und Hitler und zwischendurch bin ich so sehr in das Geschehen abgetaucht, dass ich mich mitten in München 1938 befand....

Von mir eine klare Leseempfehlung und dazu der Tipp, sich für "München" etwas Zeit zu nehmen, anstatt schnell runter zu lesen.... So erlebt man großes Geschichtskino, das noch lange nachwirkt!

L. V. Schmidt, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Spannend wie ein Krimi, doch lehrreich wie ein Geschichtsbuch. Für alle, die etwas mehr als nur Unterhaltung in einem Buch suchen. Spannend wie ein Krimi, doch lehrreich wie ein Geschichtsbuch. Für alle, die etwas mehr als nur Unterhaltung in einem Buch suchen.

„Ein letztes Jahr Frieden“

Thomas Coenen, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Harris schafft es immer wieder, dem Leser historische Ereignisse so zu vermitteln, das man eine
plastische Vorstellung von ihnen bekommt. Der Widerstand versucht Mittels zweier Freunde, der eine Engländer
der andere Deutscher, die sich beim Studium in Oxford kennen lernten den drohenden Krieg zu verhindern.
Harris schafft es immer wieder, dem Leser historische Ereignisse so zu vermitteln, das man eine
plastische Vorstellung von ihnen bekommt. Der Widerstand versucht Mittels zweier Freunde, der eine Engländer
der andere Deutscher, die sich beim Studium in Oxford kennen lernten den drohenden Krieg zu verhindern.

„Kann die Welt vor dem Krieg bewahrt werden?“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Vor dem historischen Hintergrund der Münchener Konferenz im Spätsommer 1938 entfaltet Robert Harris ein spannendes Drama. Absolut lesenswert und eine nachhaltige Geschichtsstunde. Vor dem historischen Hintergrund der Münchener Konferenz im Spätsommer 1938 entfaltet Robert Harris ein spannendes Drama. Absolut lesenswert und eine nachhaltige Geschichtsstunde.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein gut recherchierter spannender Roman, dessen Handlung kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs spielen. Noch hoffen alle Beteiligte den Krieg verhindern zu können! Ein gut recherchierter spannender Roman, dessen Handlung kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs spielen. Noch hoffen alle Beteiligte den Krieg verhindern zu können!

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Auch wenn die Geschichte fiktiv erweitert wurde, hat sie doch einen historischen Hintergrund. Harris zeigt uns, wie Realpolitik funktioniert. Spannend und lehrreich zugleich. Auch wenn die Geschichte fiktiv erweitert wurde, hat sie doch einen historischen Hintergrund. Harris zeigt uns, wie Realpolitik funktioniert. Spannend und lehrreich zugleich.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Spannender Roman um den letzten Versuch, den 2.Weltkrieg durch Chamberlain zu verhindern. Sicher kein Thriller im eigentl. Sinn, aber ein exzellenter hist. Roman.Typisch Harris! Spannender Roman um den letzten Versuch, den 2.Weltkrieg durch Chamberlain zu verhindern. Sicher kein Thriller im eigentl. Sinn, aber ein exzellenter hist. Roman.Typisch Harris!

„Sehenden Auges in die Katastrophe...“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Es ist nicht das erste Mal, daß sich Robert Harris einem historischen Stoff widmet. Seine großartige Cicero-Trilogie verschmolz mehr als gelungen Biographie, historischen Hintergrund und dichterische Freiheit. In "Vaterland" ließ er einen deutschen Kommissar Anfang der 60er Jahre in Berlin ermitteln, in einem Berlin Albrecht Speers, denn die Nazis hatten in dieser Fiktion den Krieg gewonnen, dieser Roman war äußerst spannend, aber auch verdammt gruselig. Oder "Pompeji", der Roman von ihm, mit dem ich als Leser insofern Probleme hatte, daß die Handlung sehr spannend, und die im Buch agierenden Personen sehr lebensecht waren, aber man wusste natürlich, daß alles in der Vulkankatastrophe enden wird...

Ein wenig geht es mir mit "München" jetzt auch so: Das Jahr ist 1938, Hitlers Überfall auf die Tschechei zur "Heimholung" der Sudetendeutschen steht unmittelbar bevor, und die restliche Welt schaut zu. Oder versucht in eiligst einberufenen Konferenzen unter der Leitung des schwachen englischen Premiers Chamberlain einen Zweiten Weltkrieg zu verhindern. All diese Dinge, Absprachen, Statements werden zu nichts führen. Und da insbesondere Großbritannien militärisch in keinster Weise in der Lage ist, sich Deutschland entgegen zu stellen, läßt man die Wehrmacht gewähren. Auch die beiden ehemaligen Freunde, Hugh Legat und Paul von Hartmann, können trotz aller Anstrengungen auf diplomatischen und geheimdienstlichen Wegen den vermeintlichen Siegeszug der Nazis nicht stoppen...

Für den Leser ist dieses Buch auf der einen Seite eine wirklich perfekte, höchst spannende, Geschichtsstunde, auf der anderen leider auch sehr ernüchternd! Und sei allen anempfohlen, die die späten 30er Jahre des letzten Jahrhunderts verstehen wollen...

"Schon 1938 mussten wir losschlagen... September 1938, das war der günstigste Augenblick..."
(A. H., im Februar 1945)
Es ist nicht das erste Mal, daß sich Robert Harris einem historischen Stoff widmet. Seine großartige Cicero-Trilogie verschmolz mehr als gelungen Biographie, historischen Hintergrund und dichterische Freiheit. In "Vaterland" ließ er einen deutschen Kommissar Anfang der 60er Jahre in Berlin ermitteln, in einem Berlin Albrecht Speers, denn die Nazis hatten in dieser Fiktion den Krieg gewonnen, dieser Roman war äußerst spannend, aber auch verdammt gruselig. Oder "Pompeji", der Roman von ihm, mit dem ich als Leser insofern Probleme hatte, daß die Handlung sehr spannend, und die im Buch agierenden Personen sehr lebensecht waren, aber man wusste natürlich, daß alles in der Vulkankatastrophe enden wird...

Ein wenig geht es mir mit "München" jetzt auch so: Das Jahr ist 1938, Hitlers Überfall auf die Tschechei zur "Heimholung" der Sudetendeutschen steht unmittelbar bevor, und die restliche Welt schaut zu. Oder versucht in eiligst einberufenen Konferenzen unter der Leitung des schwachen englischen Premiers Chamberlain einen Zweiten Weltkrieg zu verhindern. All diese Dinge, Absprachen, Statements werden zu nichts führen. Und da insbesondere Großbritannien militärisch in keinster Weise in der Lage ist, sich Deutschland entgegen zu stellen, läßt man die Wehrmacht gewähren. Auch die beiden ehemaligen Freunde, Hugh Legat und Paul von Hartmann, können trotz aller Anstrengungen auf diplomatischen und geheimdienstlichen Wegen den vermeintlichen Siegeszug der Nazis nicht stoppen...

Für den Leser ist dieses Buch auf der einen Seite eine wirklich perfekte, höchst spannende, Geschichtsstunde, auf der anderen leider auch sehr ernüchternd! Und sei allen anempfohlen, die die späten 30er Jahre des letzten Jahrhunderts verstehen wollen...

"Schon 1938 mussten wir losschlagen... September 1938, das war der günstigste Augenblick..."
(A. H., im Februar 1945)

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Tatsache und Fiktion mischen sich in diesem packenden Politthriller. Man hofft und bangt mit der Delegation um Chamberlain, die alles versucht um den drohenden Krieg zu verhindern. Tatsache und Fiktion mischen sich in diesem packenden Politthriller. Man hofft und bangt mit der Delegation um Chamberlain, die alles versucht um den drohenden Krieg zu verhindern.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Auch der dritte Roman von Harris zum Dritten Reich überzeugt durch historische Präzision und authentische Spannung. Diesmal dreht er sich um das Münchener Abkommen. Auch der dritte Roman von Harris zum Dritten Reich überzeugt durch historische Präzision und authentische Spannung. Diesmal dreht er sich um das Münchener Abkommen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Erneut gelang dem Autor ein gut recherchierter Roman. Er gemahnt dieses Mal aber eher an ein Sachbuch als an einen Thriller. Der Gegenstand fesselt mehr als die Personen.
Erneut gelang dem Autor ein gut recherchierter Roman. Er gemahnt dieses Mal aber eher an ein Sachbuch als an einen Thriller. Der Gegenstand fesselt mehr als die Personen.

„München“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Der historische Politthriller befasst sich mit den Geschehnissen des Münchner Abkommens 1938. Kenntnisreich vermischt Robert Harris die Fakten mit einer fiktiven Geschichte. So werden die Verhandlungen um die Unterzeichnung des Vertrages spannend, ja sogar oft beklemmend geschildert. Der historische Politthriller befasst sich mit den Geschehnissen des Münchner Abkommens 1938. Kenntnisreich vermischt Robert Harris die Fakten mit einer fiktiven Geschichte. So werden die Verhandlungen um die Unterzeichnung des Vertrages spannend, ja sogar oft beklemmend geschildert.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Harris kann erzählen, und Harris recherchiert sehr gründlich und fein - und dabei kommt auch diesmal ein toller historischer Roman heraus. Unbedingt lesen, es lässt nicht los! Harris kann erzählen, und Harris recherchiert sehr gründlich und fein - und dabei kommt auch diesmal ein toller historischer Roman heraus. Unbedingt lesen, es lässt nicht los!

„Politthriller mit historischem Hintergrund“

David Frey, Thalia-Buchhandlung Worms

Da ich schon mehrere Thriller von Robert Harris gelesen habe, freute ich mich über die Möglichkeit ein neues Werks des Autors zu geniessen. Harris Roman beschreibt die Ereignisse kurz vor dem Einmarsch der Deutschen ins Sudetenland zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Dem Autor gelingt es sofort, dass einem die Geschichte gefangen nimmt. Doch mit zunehmender Lesedauer fragt man sich als Leser, wann endlich etwas passiert. Der Roman ist gut lesbar und das Thema auch interessant, aber irgndwie fehlt es an Spannung. Unterm Strich bleibt ein routiniert geschriebener Thriller, dem ein wenig der "Drive" fehlt, um wirklich zu überzeugen. Schade, da war mehr drin ... Da ich schon mehrere Thriller von Robert Harris gelesen habe, freute ich mich über die Möglichkeit ein neues Werks des Autors zu geniessen. Harris Roman beschreibt die Ereignisse kurz vor dem Einmarsch der Deutschen ins Sudetenland zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Dem Autor gelingt es sofort, dass einem die Geschichte gefangen nimmt. Doch mit zunehmender Lesedauer fragt man sich als Leser, wann endlich etwas passiert. Der Roman ist gut lesbar und das Thema auch interessant, aber irgndwie fehlt es an Spannung. Unterm Strich bleibt ein routiniert geschriebener Thriller, dem ein wenig der "Drive" fehlt, um wirklich zu überzeugen. Schade, da war mehr drin ...

Martin Russer, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Harris zeigt anhand dieses spannenden Politthrillers um die Münchener Friedenskonferenz 1938, wie Politik scheitern kann. Exzellent recherchiert, wie man es von Harris erwartet. Harris zeigt anhand dieses spannenden Politthrillers um die Münchener Friedenskonferenz 1938, wie Politik scheitern kann. Exzellent recherchiert, wie man es von Harris erwartet.

„"Schrecklich, diese Hoffnung. Ohne wären wir alle viel besser dran."“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Im September 1938 treffen sich in München Hitler, Chamberlain, Mussolini und Daladier zu einer kurzfristig einberufenen Konferenz. Der zweite Weltkrieg soll nach Möglichkeit noch abgewendet werden, denn der Weltfrieden hängt am seidenen Faden.
An der Seite von Chamberlaine steht Hugh Legat, der ihm als Privatsekretär zugeordnet ist, auf deutscher Seite befindet sich Paul von Hartmann aus dem Auswärtigen Amt in Berlin unter den Anwesenden. Insgeheim ist er Mitglied einer Widerstandszelle gegen Hitler. Legat und von Hartmann verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, denn beide haben sich in Oxford beim Studium kennen gelernt. Nun treffen sie erneut aufeinander und sehen sich mit den Fragen konfrontiert, wie weit sie gehen müssen, um einen drohenden Krieg zu verhindern und ob sie sich überhaupt gegenseitig trauen können...

Robert Harris kehrt zurück zu seinem Steckenpferd und widmet sich in seinem neuen Roman "München" einem Thema, das von diversen Historikern schon durchleuchtet und beschrieben wurde. Das engt den Handlungsspielraum deutlich ein, aber dennoch schafft Harris es, seinem historisch sehr genau recherchiertem Roman die nötige Portion an fiktionalen Elementen einzuverleiben.
Jeder kennt die Geschichte vom zweiten Weltkrieg und so ist es kein Spoiler, dass das gefeierte Münchener Abkommen eben nicht zu dem ersehnten Weltfrieden geführt hat, sondern die Lage in Europa dennoch eskaliert ist. Und obwohl man das Ergebnis schon kennt, wird man von Harris durch seinen hervorragenden Schreibstil unweigerlich in die Geschichte gezogen. Ich würde dennoch nicht den Schritt gehen und das vorliegende Werk als Polit-Thriller beschreiben, denn dafür war einfach zu wenig Spannung da. Das liegt aber auch daran, dass man weiß, wie das Ganze ausgeht! Die Geschichte wird von Harris aber unheimlich fesselnd vorgetragen und ist trotz ihrer Spannungslosigkeit einen Ausflug wert! Der Autor lotet die Grenzen der Geschichte aus und findet immer wieder Platz und Raum für fiktionale Elemente und lässt seinen beiden Protagonisten Hugh Legat und Paul von Hartmann entsprechend auch den Platz, um sich zu entfalten. Anders als bei vielen anderen Romanen, kann man hier auf keine Wendung hoffen, denn Harris orientiert sich komplett an der Historie. Das macht er aber so gut, dass man den Roman wirklich gerne liest! Nach "Enigma" ein weiterer historischer Roman mit extrem guter Rechercheleistung. Bitte mehr davon!
Im September 1938 treffen sich in München Hitler, Chamberlain, Mussolini und Daladier zu einer kurzfristig einberufenen Konferenz. Der zweite Weltkrieg soll nach Möglichkeit noch abgewendet werden, denn der Weltfrieden hängt am seidenen Faden.
An der Seite von Chamberlaine steht Hugh Legat, der ihm als Privatsekretär zugeordnet ist, auf deutscher Seite befindet sich Paul von Hartmann aus dem Auswärtigen Amt in Berlin unter den Anwesenden. Insgeheim ist er Mitglied einer Widerstandszelle gegen Hitler. Legat und von Hartmann verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, denn beide haben sich in Oxford beim Studium kennen gelernt. Nun treffen sie erneut aufeinander und sehen sich mit den Fragen konfrontiert, wie weit sie gehen müssen, um einen drohenden Krieg zu verhindern und ob sie sich überhaupt gegenseitig trauen können...

Robert Harris kehrt zurück zu seinem Steckenpferd und widmet sich in seinem neuen Roman "München" einem Thema, das von diversen Historikern schon durchleuchtet und beschrieben wurde. Das engt den Handlungsspielraum deutlich ein, aber dennoch schafft Harris es, seinem historisch sehr genau recherchiertem Roman die nötige Portion an fiktionalen Elementen einzuverleiben.
Jeder kennt die Geschichte vom zweiten Weltkrieg und so ist es kein Spoiler, dass das gefeierte Münchener Abkommen eben nicht zu dem ersehnten Weltfrieden geführt hat, sondern die Lage in Europa dennoch eskaliert ist. Und obwohl man das Ergebnis schon kennt, wird man von Harris durch seinen hervorragenden Schreibstil unweigerlich in die Geschichte gezogen. Ich würde dennoch nicht den Schritt gehen und das vorliegende Werk als Polit-Thriller beschreiben, denn dafür war einfach zu wenig Spannung da. Das liegt aber auch daran, dass man weiß, wie das Ganze ausgeht! Die Geschichte wird von Harris aber unheimlich fesselnd vorgetragen und ist trotz ihrer Spannungslosigkeit einen Ausflug wert! Der Autor lotet die Grenzen der Geschichte aus und findet immer wieder Platz und Raum für fiktionale Elemente und lässt seinen beiden Protagonisten Hugh Legat und Paul von Hartmann entsprechend auch den Platz, um sich zu entfalten. Anders als bei vielen anderen Romanen, kann man hier auf keine Wendung hoffen, denn Harris orientiert sich komplett an der Historie. Das macht er aber so gut, dass man den Roman wirklich gerne liest! Nach "Enigma" ein weiterer historischer Roman mit extrem guter Rechercheleistung. Bitte mehr davon!

„Ein echter Top-Thriller!“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein Wendepunkt der Geschichte verpackt in eine hochgradig spannende Erzählung, die auf gelungene Weise Fakten und Fiktion vermischt. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite! Ein Wendepunkt der Geschichte verpackt in eine hochgradig spannende Erzählung, die auf gelungene Weise Fakten und Fiktion vermischt. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite!

Xandia Kurz, Thalia-Buchhandlung Ludwigsburg

Dieser Roman zog mich so sehr in seinen Bann, dass ich selbst das Gefühl hatte, den zweiten Weltkrieg verhindern zu müssen. Eine gelungene Verbindung von Realität und Fiktion! Dieser Roman zog mich so sehr in seinen Bann, dass ich selbst das Gefühl hatte, den zweiten Weltkrieg verhindern zu müssen. Eine gelungene Verbindung von Realität und Fiktion!

Ines Schwabe, Thalia-Buchhandlung Jena

Sein und Schein, Realität und Fiktion schafft Harris wunderbar in einem spannenden Thriller zu vereinen. Sein und Schein, Realität und Fiktion schafft Harris wunderbar in einem spannenden Thriller zu vereinen.

„Die Welt am Abgrund“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Herbst 1938: in München treffen sich Chamberlain, Mussolini und Daladier mit Hitler. Auf drängen der Briten wurde diese Friedenskonferenz einberufen, denn Hitler will das Sudetenland annektieren und das auch gewaltsam.
Im Gefolge des britischen Premierministers befindet sich auch Hugh Legat, sein 3. Sekretär. Auf der Seiten der Deutschen hat sich Paul von Hartmann in die Gruppe der Dolmetscher eingeschlichen. Er und Legat haben zusammen in Oxford studiert, waren befreundet - bis zu einem besonderen Vorfall. Von Hartmann gehört zum Widerstand und ist in Besitz eines brisanten Schriftstückes, das Hitlers wahre Absichten enthüllt. Das muss er unbedingt Chamberlain zukommen lassen. Aber die SS beobachtet ihn schon .....
Richard Harris versteht es meisterhaft aus bekannten Fakten einen Roman zu zaubern, der den Leser packt und fesselt. Auch wenn wir das Ende schon kennen habe ich mit gefiebert und mich vor der besonderen Atmosphäre in Nazi-Deutschland gefürchtet.
Herbst 1938: in München treffen sich Chamberlain, Mussolini und Daladier mit Hitler. Auf drängen der Briten wurde diese Friedenskonferenz einberufen, denn Hitler will das Sudetenland annektieren und das auch gewaltsam.
Im Gefolge des britischen Premierministers befindet sich auch Hugh Legat, sein 3. Sekretär. Auf der Seiten der Deutschen hat sich Paul von Hartmann in die Gruppe der Dolmetscher eingeschlichen. Er und Legat haben zusammen in Oxford studiert, waren befreundet - bis zu einem besonderen Vorfall. Von Hartmann gehört zum Widerstand und ist in Besitz eines brisanten Schriftstückes, das Hitlers wahre Absichten enthüllt. Das muss er unbedingt Chamberlain zukommen lassen. Aber die SS beobachtet ihn schon .....
Richard Harris versteht es meisterhaft aus bekannten Fakten einen Roman zu zaubern, der den Leser packt und fesselt. Auch wenn wir das Ende schon kennen habe ich mit gefiebert und mich vor der besonderen Atmosphäre in Nazi-Deutschland gefürchtet.

„Raffinierter Politthriller!“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Robert Harris entwirft um das historisch belegte Münchner Abkommen einen spannenden Thriller, über Sein und Schein, Freundschaft und Verrat. Man weiß wie es endet und trotzdem versteht es Harris, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Großen Anteil daran hat neben den interessanten Figuren (historisch wie fiktiv) auch die atmosphärisch, düstere Stimmung am "Vorabend" des 2. Weltkriegs. Robert Harris entwirft um das historisch belegte Münchner Abkommen einen spannenden Thriller, über Sein und Schein, Freundschaft und Verrat. Man weiß wie es endet und trotzdem versteht es Harris, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Großen Anteil daran hat neben den interessanten Figuren (historisch wie fiktiv) auch die atmosphärisch, düstere Stimmung am "Vorabend" des 2. Weltkriegs.

„Historischer Politthriller der Extraklasse“

Sebastian Krieg, Thalia-Buchhandlung Kassel

Robert Harris strickt in "München" eine spannende Geschichte um das historisch verbürgte Münchner Abkommen des Jahres 1938, mit dem die Sudetenkrise gelöst werden sollte.
Plastisch schildert Harris die auftretenden Figuren - etwa Chamberlain, Daladier, Mussolini und Hitler - und die historischen Orte. Ebenso gelungen sind die Schilderungen der allgemein vorherrschenden Stimmungen der Bevölkerung, der Furcht vor dem Ausbruch eines Krieges. Eingespannt wird all dies in das Beziehungsgeflecht der zwei Hauptprotagonisten, die einst zusammen studiert hatten und sich in München trotz lauernder Gefahr wiedertreffen werden, um die Verhandlungen der Mächtigen zu beeinflussen. Wird ihnen das gelingen?
Eins vorweg: Harris lässt den britischen Premierminister Neville Chamberlain gegen Ende des Buches sagen: "Es gibt eine Sache, die ich beim Umgang mit Hitler gelernt habe: Man kann nicht mit einem Gangster pokern, wenn man selbst keinen Trumpf in Händen hält."
Wir (als Personen der Gegenwart) wissen, der Krieg wird kommen. Gerade deshalb ist es so erfrischend, zu lesen, was ihn vorerst verhindert hat.
"München" ist atmosphärisch düster, das Leid schwebt wie ein Damoklesschwert über den Menschen.
Harris ist erneut ein raffinierter Politthriller gelungen. Dieses Buch sollten Sie gelesen haben!
Robert Harris strickt in "München" eine spannende Geschichte um das historisch verbürgte Münchner Abkommen des Jahres 1938, mit dem die Sudetenkrise gelöst werden sollte.
Plastisch schildert Harris die auftretenden Figuren - etwa Chamberlain, Daladier, Mussolini und Hitler - und die historischen Orte. Ebenso gelungen sind die Schilderungen der allgemein vorherrschenden Stimmungen der Bevölkerung, der Furcht vor dem Ausbruch eines Krieges. Eingespannt wird all dies in das Beziehungsgeflecht der zwei Hauptprotagonisten, die einst zusammen studiert hatten und sich in München trotz lauernder Gefahr wiedertreffen werden, um die Verhandlungen der Mächtigen zu beeinflussen. Wird ihnen das gelingen?
Eins vorweg: Harris lässt den britischen Premierminister Neville Chamberlain gegen Ende des Buches sagen: "Es gibt eine Sache, die ich beim Umgang mit Hitler gelernt habe: Man kann nicht mit einem Gangster pokern, wenn man selbst keinen Trumpf in Händen hält."
Wir (als Personen der Gegenwart) wissen, der Krieg wird kommen. Gerade deshalb ist es so erfrischend, zu lesen, was ihn vorerst verhindert hat.
"München" ist atmosphärisch düster, das Leid schwebt wie ein Damoklesschwert über den Menschen.
Harris ist erneut ein raffinierter Politthriller gelungen. Dieses Buch sollten Sie gelesen haben!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
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Ein hübsch ausgeschmücktes Sachbuch, aber sicher kein Polit-Thriller
von Krimisofa[dot]com am 23.01.2019

Robert Harris steht für umfassendes historisches Wissen, egal ob es um das antike Rom unter Cicero geht, oder um Hitler, bei jedem von Harris Bücher hat man das Gefühl, dass Harris wirklich Ahnung hat. Es ist nicht nur ein Gefühl, der ehemalige Cambridge-Student hat Literatur studiert und danach bei... Robert Harris steht für umfassendes historisches Wissen, egal ob es um das antike Rom unter Cicero geht, oder um Hitler, bei jedem von Harris Bücher hat man das Gefühl, dass Harris wirklich Ahnung hat. Es ist nicht nur ein Gefühl, der ehemalige Cambridge-Student hat Literatur studiert und danach bei der BBC und etlichen namhaften britischen Zeitungen gearbeitet. Sein erster Thriller war „Vaterland“ - und eben jenes Buch war auch mein erstes von ihm, das ich gelesen habe. Damals war er noch fiktiv unterwegs, denn das Buch beschreibt ein Deutschland im Jahr 1964 – ein Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg gewonnen hat. „München“ spielt etliche Jahre davor und beschreibt die Geschichte des Münchner Abkommens. Es gibt in „München“ etliche Auftritte von historischen Persönlichkeiten – Hitler zum Beispiel. Ein Mensch mit bleichem Gesicht, der ständig nach Schweiß riecht und dem man die Texte auf einer speziellen Schreibmaschine, die größere Buchstaben schreibt, schreiben muss, damit er sie leichter lesen kann. Oder der britische Premierminister Neville Chamberlain, ein sturer und gleichzeitig komplett uncharismatischer Mensch, der mich im Buch mit seiner Beschwichtigungspolitik und seinem „Herr Hitler" (ich hab noch nie jemanden gesehen, der dem „Hitler" ein „Herr" vorangestellt hat) fast wahnsinnig gemacht hat. Oder Benito Mussolini, Ernst von Weizäcker, Joachim von Ribbentrop, und etliche mehr. Eigentlich stehen die fiktiven Charaktere gefühlt klar in der Minderheit. Robert Harris zeichnet die Geschichte rund um die Ausfertigung und Unterzeichnung des Münchner Pakts 1938, wo es um den Einmarsch Hitler-Deutschlands in die Tschechoslowakei geht, genauer um die Eroberung des Sudetenlandes. Und wir dürfen dies anhand zweier (fiktiver) Charaktere miterleben: Einerseits anhand des Privatsekretärs des britischen Premierministers Chamberlains, Hugh Legat, und andererseits an Paul von Hartmann, Beamter im deutschen Außenministeriums. Die zwei kennen sich, haben zwei Jahre gemeinsam studiert. Nun treffen sie nach sechs Jahren wieder aufeinander und wollen etwas Schwung in die Verhandlungen bringen, denn von Hartmann ist, obwohl er in der NSDAP ist, keineswegs ein Fanatiker von Hitler – das genaue Gegenteil ist der Fall. Generell erfahren wir über Paul von Hartmann aber ziemlich wenig. Von Legat ist es dann doch etwas mehr, wenngleich sich Harris auch bei ihm nicht gerade verausgabt. Ich mag Harris' Art, wie er uns Geschichte näherbringt, es macht Spaß und ist auch noch lehrreich. Ich hätte Harris gerne als Geschichtslehrer gehabt, das merkte ich bereits bei „Intrige“, wenngleich man dessen Handlung auch auf Wikipedia nachlesen könnte. Bei „München“ gelingt ihm dann doch etwas, was mich fasziniert hat: Er zieht den Leser mit seinen ausführlichen Beschreibungen nicht nur zurück ins Jahr 1939, der dadurch nicht nur das Gefühl bekommt, live dabei zu sein - Harris gewährt dem Leser auch einen Blick hinter die Kulissen der Politik, er gewährt uns Einblick in die Verhandlungsräume der ganz großen Politik. Und das macht Spaß. Wenngleich… ...man bekommt nicht alles mit, bei Weitem nicht. Bis wir nach München an den Verhandlungstisch kommen, dauert es dazu auch noch seine gut 200 Seiten. Dazu kommt, dass das Buch zwar interessant ist, aber weit weg von einem Thriller – denn Spannung sucht man lange und findet sie doch nicht. Manchmal denkt man sich „Jetzt, JETZT passiert etwas Wichtiges, da kommt jetzt der Plot-Twist!“ - nope, Sir. Das ist immens schade, denn Harris baut sich mehrmals eine Rampe für den großen Höhepunkt, sprengt sie aber im selben Atemzug wieder in die Luft.

Was wäre wenn? Die Welt steht am Abgrund. Noch wäre Zeit das zu ändern.
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Ausgangspunkt dieser temporeichen Geschichte ist München 1938, Hilter, Mussolini, Daladier und Chamberlain treffen sich zu Gesprächen den Weltfrieden betreffend. Gibt es Rettung für eine Welt die Richtung Abgrund marschiert. Wir wissen bereits wie die „Geschichte“ ausgegangen ist und trotzdem schafft es Robert Harris uns förmlich in die Geschichte hineinzuziehen. Historische Fakten vermischt... Ausgangspunkt dieser temporeichen Geschichte ist München 1938, Hilter, Mussolini, Daladier und Chamberlain treffen sich zu Gesprächen den Weltfrieden betreffend. Gibt es Rettung für eine Welt die Richtung Abgrund marschiert. Wir wissen bereits wie die „Geschichte“ ausgegangen ist und trotzdem schafft es Robert Harris uns förmlich in die Geschichte hineinzuziehen. Historische Fakten vermischt mit Fiktion, ein Lesespass und Geschichtsschreibung. Nie war Geschichte so lebendig. PhilSpasz

"Eine Geschichtsstunde der besonderen Art..."
von einer Kundin/einem Kunden am 14.01.2018

Robert Harris schafft es, klare Fakten mit tragischen und mitreißenden fiktionalen Elementen zu verbinden. Beide Erzählperspektiven bringen eine düstere und dramatische Atmosphäre mit sich und zeigen dem Leser : Es hätte auch anders kommen können! Gut recherchiert bietet uns Robert Harris eine Geschichtsstunde der besonderen Art und hat einen... Robert Harris schafft es, klare Fakten mit tragischen und mitreißenden fiktionalen Elementen zu verbinden. Beide Erzählperspektiven bringen eine düstere und dramatische Atmosphäre mit sich und zeigen dem Leser : Es hätte auch anders kommen können! Gut recherchiert bietet uns Robert Harris eine Geschichtsstunde der besonderen Art und hat einen interessanten Politthriller erschaffen. Mir hat es leider etwas an Spannung gefehlt, weshalb ich es auch ungern als Thriller bezeichne, was seine Begründung aber wohl darin findet, dass man weiß, zu welchem Ergebnis die bekannte Münchner Konferenz geführt hat. Aber doch eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf eine Mischung aus gut recherchieren Fakten und tollen fiktionalen Zügen haben.