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Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen

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gebundene Ausgabe
Ein poetisches Highlight für Mädchen und Jungen ab 13 Jahren.

Ich weiß, heute Nacht
werde ich träumen,
dass sie das schwarze Oberteil trägt
und die Hipster-Strumpfhose,
träumen von ihrem Lächeln,
das sich
über meinen Schlaf breiten wird.

Ein poetische Geschichte über den Mut, nach den Sternen zu greifen, übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn

Steven Herricks Roman "Wir beide wussten, es war was passiert" war für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2017 nominiert.
Portrait
Herrick, Steven
Steven Herrick wurde in Brisbane als jüngstes von sieben Kindern geboren. Er arbeitet schon seit vielen Jahren als Autor, auch wenn er noch lieber Profi-Fußballer geworden wäre. Steven Herrick lebt mit seiner Partnerin in den Blue Mountains bei Sydney in Australien und hat zwei erwachsene Söhne. "Wir beide wussten, es war was passiert" ist für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2017 nominiert.

Gutzschhahn, Uwe-Michael
Uwe-Michael Gutzschhahn, geboren 1952 in Langenberg/Rheinland, studierte Germanistik und Anglistik und lebt heute als Autor, Übersetzer, Herausgeber und Lektor in München. Für seine Übersetzungen wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Katholischen Kinderbuchpreis und zweimal mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 16.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-20246-6
Verlag Thienemann
Maße (L/B/H) 22,2/14,4/3,2 cm
Gewicht 475 g
Originaltitel By The River
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Uwe-Michael Gutzschhahn
Verkaufsrang 61627
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Zehn Meter oben im Himmel

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Sprache, Rhythmus, Poesie – alles schwingt und flattert, kurze Sätze fast wie Gedichte, und das alles ab 13 Jahre, wirklich nicht ohne, aber man kann, man sollte dieses ungewöhnliche Buch wirklich lieben...Harry, sein jüngerer Bruder Keith und deren gemeinsamer alleinerziehender Vater, die Mutter ist früh verstorben, erleben Verluste und Zusammenhalt in den 60er-Jahren in der australischen Provinz und finden dafür genau die richtigen Worte.

Nicht gereimt, aber poetisch....

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Wir befinden uns in Australien in den 60er Jahren: eine Kleinstadt, an einem größeren Fluss gelegen, ist die Heimat von Harry, seinem jüngeren Bruder Keith und ihrem Dad. Die beiden Jungen haben ihre Mum durch einen Lastwagenunfall verloren, ihr Auto stürzte in den Fluss und von da an strukturieren hauptsächlich die Schule und der Abend, wenn ihr Vater von der Arbeit zurück ist, den Alltag der beiden Kinder/Teens. Aus Harrys Sicht in kurzen, verdichteten stimmungsvollen Kurztexten dargeboten, erzählt dieser Versroman eine glaubwürdige, leicht zu lesende Story über ein unspektakuläres und trotzdem symptomatisches Jugendschicksal.Harry (und Keith) lernen kochen und putzen,prügeln sich mit Klassenkameraden, eine Freundin ertrinkt, sie beobachten den Nachbarsohn beim Sex und verlieben sich irgendwann selbst – das Leben eben, in all seinen Facetten…. Übersetzer Gutschhahn trifft den Ton, die kurzen Sätze erzeugen bei mir absolutes Kopfkino und ich sehe Jungs und Szenerie vor mir – ein Jugendbuch, dem ich viele männliche Leser wünsche – auch toll zur Konfirmation :-)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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3
1
0
1

Schöne Worte, aber eine etwas langweilige Geschichte
von Dagmar M. aus Essen am 05.05.2019

Wie schon bei dem ebenfalls ausgezeichnete Buch " Wir beide wussten, es war was passiert" sind auch hier die Texte in Gedichtform gedruckt. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und beschreiben eine Kindheit in den Sechzigern des vorigen Jahrhunderts in Australien. Die Brüder Harry und Keith leben mit ihrem Vater in einem Holzhaus... Wie schon bei dem ebenfalls ausgezeichnete Buch " Wir beide wussten, es war was passiert" sind auch hier die Texte in Gedichtform gedruckt. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und beschreiben eine Kindheit in den Sechzigern des vorigen Jahrhunderts in Australien. Die Brüder Harry und Keith leben mit ihrem Vater in einem Holzhaus, das braun, schäbig und trist ist. Jeden Nachmittig, wenn der Vater von der Arbeit kommt schneidet er eine Wassermelone auf und isst sie mit den Söhnen. Die Mutter starb vor einigen Jahren und immer Mittwochs Nachmittags kommt Tante Alice mit Kuchen. Linda ist Harrys Freundin, die unter unklaren Umständen im Fluss ertrinkt. Harry verehrt Miss Spencer aus der Entfernung und als sie von Wayne geschwängert wird, verlässt sie den Ort. Daraufhin wirft Harry Waynes Scheiben ein. Mit Waynes Bruder Johnny ist Harry befreundet und die beiden eint die Liebe zu der toten Linda. Dazwischen gibt es alltägliche Episoden und einige Rückblicke und am Ende entsteht doch ein Bild von der Kindheit und Jugend in einem kleinen australischen Ort an dem jeder jeden kennt.

Ziemlich anstrengende Poesie
von Dr. M. am 12.06.2018

Ein solches Buch zu verlegen, grenzt an eine Mutprobe. "Ein poetisches Highlight für Mädchen und Jungen ab 13 Jahren", liest man. Dass sich Jungs in diesem Alter stark für Poesie interessieren, würde mich in der Breite überraschen. Der Autor mag da eine Ausnahme bilden, die sich allerdings auch etwas später herausgebildet haben ... Ein solches Buch zu verlegen, grenzt an eine Mutprobe. "Ein poetisches Highlight für Mädchen und Jungen ab 13 Jahren", liest man. Dass sich Jungs in diesem Alter stark für Poesie interessieren, würde mich in der Breite überraschen. Der Autor mag da eine Ausnahme bilden, die sich allerdings auch etwas später herausgebildet haben kann. Was man in diesem Buch vorfindet, sind Jugenderinnerungen, die in das Alter der angegebenen Zielgruppe passen: Erste Liebe, feuchte Träume, die Suche nach dem Ich, Brüder und Eltern, Erlebnisse und Abenteuer der Jugend – eben alles, was in diese Zeit gehört. In Gedichtform aufgeschrieben, sehen sie vielleicht wie ein Gedicht aus. Aber da reimt sich nichts. Das könnte man vielleicht noch akzeptieren, wenn man wenigstens einen gewissen Rhythmus finden würde. Da der aber nicht zustandekommt, liest sich dieser Text einfach nur holprig. Wahres Lesevergnügen fühlt sich anders an. Um ehrlich zu sein, mich ärgerte dieses Buch zunehmend, weil es anstrengt und keinen wirklichen Lesefluss zulässt. Die einzelnen Stücke ziehen sich glücklicherweise immer nur über höchstens zwei Seiten, sodass man sich zwischendurch wieder erholen kann. Wo versteckt sich nun die Poesie? Wenn man sich mit dem Stil anfreunden kann, dann vielleicht in den kurzen Andeutungen, den nicht ausgemalten Wortbildern, die sich vielleicht in den Kopf eines Lesers einschmeicheln und dort weitergemalt werden könnten. Wenn es denn soweit überhaupt kommt. Und da habe ich meine Zweifel. Ich hatte mir nach der Ankündigung eine ganz andere Vorstellung von diesem Buch zurechtgelegt. Das mag mein Problem sein. Oder auch nicht. Deswegen eine eher neutrale Bewertung.

Poesie statt Kurzgeschichten
von Connie Ruoff am 26.03.2018

„ICH WEISS, HEUTE NACHT WERDE ICH TRÄUMEN“ VON STEVEN HERRICK 2. ZUM INHALT Ich war sehr gespannt darauf, was ich mir unter einem poetischen Highlight ab 13 Jahren vorstellen soll. Anstatt einer Antwort bekam ich beim Lesen, den Einblick in eine auf wenige Worte konzentrierte Gedankenwelt. Steven Herrick erzählt uns keine G... „ICH WEISS, HEUTE NACHT WERDE ICH TRÄUMEN“ VON STEVEN HERRICK 2. ZUM INHALT Ich war sehr gespannt darauf, was ich mir unter einem poetischen Highlight ab 13 Jahren vorstellen soll. Anstatt einer Antwort bekam ich beim Lesen, den Einblick in eine auf wenige Worte konzentrierte Gedankenwelt. Steven Herrick erzählt uns keine Geschichte, sondern Harry fasst seine Welt und was darin geschieht in Gedichten(?) oder poetischen Versen zusammen. Diese Vorgehensweise war neu für mich. 1. Gedichte aus einer persönlichen (Ich-Form), aber nicht der eigenen Erzählperspektive zu schreiben, finde ich eine Herausforderung. 2. Eine Kurzgeschichte in ein Gedicht zu verwandeln, konnte ich mir bislang schwer vorstellen. Der Focus der Gedichte, die mir geläufig sind, liegt eher bei abstrakten Begriffen, wie Liebe, Treue usw. 3. Eine Biografie als Gedichtband, Harrys Geschichten aus der Kindheit, war neu für mich. Nachdem ich mich darauf eingelassen hatte, war es sehr gefällig zu lesen und man kann den Worten nicht die Poesie absprechen. Steven zeichnet uns mittels Harrys (auf den ersten Blick formlosen Gedichten) eine lebendige und gefühlvolle Welt. Die einzelnen Figuren, der Vater, Keith u. a. werden nicht nur gut beschrieben, sondern sehr gut charakterisiert. Der Leser, auf jeden Fall erging es mir so, sieht das Geschehen aktiv ablaufen. Durch die punktuellen gut gewählten Screenshots des Ablaufes, ergänzt die eigene Phantasie, das Kopfkino, die kleine Episode des Augenblicks zu einer runden Geschichte. Die Ereignisse werden verdichtet dargestellt. Jedes Wort ist eine Botschaft, die zum Verständnis beiträgt. 3. SPRACHLICHE GESTALTUNG Steven Herrick gelingt es, Harrys Leben in wenigen, aber sehr ausdrucksstarken Verben und Nomen darzustellen. 4. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG „Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen“ von Steven Herrick und übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn, hat 240 Seiten, einen festen Einband und ist am 16.01.2018 unter der ISBN 9783522202466 bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH im Genre Jugendbuch, mit der Altersempfehlung ab 13 Jahre, erschienen. 5. FAZIT Die Poesie des Buches hat mich berührt. Das Geschehen wird dadurch aus einer gewissen Entfernung betrachtet. Es ist als, ob es alleine für den Leser auf einer Bühne aufgeführt wird und gewinnt trotz der Entfernung an Bedeutung. Das gefällt mir gut. Passt es in das Genre Jugendbuch? Warum nicht? Es gibt Leser, die mögen Poesie und andere können damit nichts anfangen. Das ist wahrscheinlich in jeder Altersklasse so. Ich vergebe insgesamt 4/5 Punkten.