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Ein kleines Wunder würde reichen

Roman

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gebundene Ausgabe
»Ich kann mich nicht bewegen, und ich kann nicht sprechen. So ist es schon mein Leben lang. Manche Leute reden über mich, als sei ich gar nicht da. Das hasse ich. Andere weihen mich in ihre Geheimnisse ein…«

Jemma kennt ein schreckliches Geheimnis: In ihrer Nachbarschaft ist ein Mord passiert, und sie weiß, wer es getan hat. Denn die Leute erzählen ihr Dinge, weil Jemma nichts weitersagen kann. Sie ist vollständig gelähmt und kann sich weder bewegen noch sprechen. Aber Jemma entgeht nichts. Als sie mit dem furchtbaren Geheimnis konfrontiert wird, ist sie völlig hilflos. Jemma weiß, dass ihr nur ein kleines Wunder helfen kann. Und sie ist fest entschlossen, alles für dieses Wunder zu tun.
Portrait
Penny Joelson hat im Alter von sechzehn Jahren begonnen, mit schwerbehinderten Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. In »Ein kleines Wunder würde reichen« hat sie viele ihrer Erfahrungen einfließen lassen. Sie lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire und gibt Kurse für Kreatives Schreiben am City Lit College in London, wenn sie nicht gerade selbst schreibt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 23.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8414-4023-5
Verlag Fischer FJB
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/3 cm
Gewicht 443 g
Originaltitel I Have No Secrets
Auflage 2
Übersetzer Andrea Fischer
Buch (gebundene Ausgabe)
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16,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Für erwachsene Leser leider etwas zu schwach!

Judith-Lea Mönch, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

In ihrem Roman verarbeitet Penny Joelson zwar eine tolle Idee, leider wird diese für meinen Geschmack etwas zu schwach umgesetzt. Interessant finde ich die Thematik der Sprachsteuerung via technischer Hilfsmittel für Menschen mit körperlicher Behinderung, die geistig jedoch völlig fit sind und gerne eine Möglichkeit hätten, um sich mitzuteilen und ihr soziales Umfeld an ihren Gedanken, Sorgen, Freuden und Bedürfnissen teilhaben zu lassen. Zu "einfach" und vorhersehbar erschien mir jedoch der zweite Handlungsstrang, der sich mit der Entführung von Jodis Pflegerin beschäftigt und Grundlage ihres großen Bedürfnisses nach Mitteilung darstellt. Hier hätte ich mir etwas mehr Realismus gewünscht. Für Jugendliche ab 14 Jahren eignet sich die Lektüre jedoch hervorragend und ist altersgerecht aufgearbeitet.

Alex Crespo, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Eine absolute Leseempfehlung und ein Spannungsgarant! Wie es sich anfühlt, wenn man etwas mitzuteilen hat, dies aber nicht kann, erfährt man aus erster Hand. Nervenkitzel!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Authentisch, ehrlich & berührend ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 29.07.2018

Jemma ist in ihrem Körper gefangen, sie kann sich weder bewegen noch sprechen. Sie ist auf Hilfe angewiesen und das bekommt sie von ihren Adoptiveltern, die sich für Kinder mit Behinderung liebevoll aufopfern. So gibt es in diesem Haushalt nicht nur Jemma, sondern auch Finn, der Autist ist und Olivia, die zwischen Hyperaktivität... Jemma ist in ihrem Körper gefangen, sie kann sich weder bewegen noch sprechen. Sie ist auf Hilfe angewiesen und das bekommt sie von ihren Adoptiveltern, die sich für Kinder mit Behinderung liebevoll aufopfern. So gibt es in diesem Haushalt nicht nur Jemma, sondern auch Finn, der Autist ist und Olivia, die zwischen Hyperaktivität und Wutausbrüchen hin und her pendelt. Aber auch Sarah ist ein Bestandteil der Familie, obwohl sie als Pflegerin nur für Jemma da ist, kümmert sie sich rund um alles mit. Für Jemma ist Sarah ein wichtiger Teil ihres Lebens und liebt es, wenn diese ihr Geheimnisse anvertraut. Nur eins kann Jemma gar nicht leiden, Sarahs Freund Dan. Der gern abends mal vorbei kommt, den Charmeur gibt und nur Jemma sein wahres Gesicht zeigt. Immer wenn sie allein sind, schenkt er ihr besondere Bosheiten und traut ihr sogar ein fruchtbares Geheimnis an, weil er genau weiß, dass sie es keinen erzählen kann. Was würde Jemma doch dafür geben, allen zu offenbaren, was für ein Mensch Dan doch ist. Und dann verschwindet Sarah. Wo ist sie? Steckt Dan dahinter? Jemma will unbedingt helfen, aber wie? Als ich damals den Klappentext gelesen hatte, war ich sofort neugierig. Wie wird sie die Figur beschreiben, wie sieht ihr Leben aus und welches Wunder wird es wohl geben. Ich bewundere Menschen, die ganz leicht und ungezwungen mit behinderten Menschen umgehen können. Leider gehöre ich nicht dazu und schwebe immer in einem Zustand der Hilflosigkeit und der Hemmung dahin. Es ärgert mich immer maßlos, wenn ich nur danebenstehe und nicht weiß, was ich machen soll, aber diese Schamgrenze will einfach nicht weichen. Total frustrierend, um so interessanter trotzdem einen Weg zu finden, doch in den Kopf eines behinderten Mädchens schauen zu dürfen und dort tut sich Unglaubliches auf. Wie mir nun dieses kleine Wunder gefallen hat, erzähle ich euch nun. Jemma ist vierzehn Jahre alt und leidet an Zerebralparese und ist Quadriplegikerin. Das bedeutet, das sie keine Kontrolle über ihre Arme und Beine hat, oder überhaupt irgendetwas. Sie kann ohne fremde Hilfe nichts machen und das Schlimmste, wie ich finde, sie kann sich nicht verständlich machen, da sie nicht sprechen kann. Jede Möglichkeit, des Zwinkerns oder des Fingers bewegen, haben sie durch und so ist Jemma in sich eingeschlossen. Aber das bedeutet nicht, dass sie ein unglückliches Mädchen ist, die keine Tagesbeschäftigung hat. Sie geht zur Schule, liebt es gute Bücher vorgelesen zu bekommen, schaut gern Quizsendungen und versteht ihren autistischen Bruder wohl besser, als jeder anderer. Aber wenn man etwas auf dem Herzen hat, kann Jemma es nicht mitteilen und sie würde so gern einiges los werden. Vor allem da ein Brief für sie ins Haus flattert, der ihre Welt umwirbelt und ihr Leben unglaublich bereichert. So ist sie auch nicht mehr ganz abgeneigt zu dem College zu fahren und einen Professor zu treffen, der sich mit erweiterten Sprachmöglichkeiten auskennt. Obwohl Jemma erst Angst hatte, das ihre Eltern sie abgeben möchten. Aber dann verschwindet Sarah und Jemma will unbedingt mitteilen, wer der Täter ist. Ich kann gar nicht in Worte beschreiben, wie sehr mich Jemmas Schicksal berührt hat und wie herausragend ich diese Pflegeeltern empfand. Immerhin kümmern sich diese beiden nicht nur um ein behindertes Kind, nein sie haben mehr oder minder drei. Für jedes Kind muss man das richtige Wort haben, die Situationen richtig einschätzen können und jeden die Aufmerksamkeit schenken, die es benötigt. Ich wäre mit einem schon völlig überfordert und wüsste gar nicht, wo mir der Kopf steht. Diese Arbeit müsste viel mehr honoriert werden. Tja und dann auch Jemma, die in ihrem Körper eingeschlossen ist und der neuen Pflegerin nicht sagen kann, dass sie nur körperlich behindert ist und nicht geistlich. Dass sie durchaus auf dem Niveau einer Vierzehnjährigen denken kann und nicht gern Bilderbücher anschaut oder Kinderlieder hört. Was muss das für ein Gefühl sein, dem ohnmächtig entgegen zu stehen. Unglaublich tapfer dieses Mädchen, kämpferisch und sympathisch. Die Autorin setzt ganz klar, die Behinderung in den Vordergrund. Räumt mit Vorurteilen auf, lässt einen in die Welt der Kinder schauen und öffnet so die Wahrnehmung des Lesers. Auch die technischen Möglichkeiten lässt sie nicht unerwähnt und allein das, ist schon unglaublich lesenswert. Aber dabei belässt sie es nicht, sondern strickt noch einen Nachbarschaftsmord und eine Entführung mit rein. Das hält die Geschichte unglaublich am Laufen, man steckt mit Jemma zusammen im Körper und möchte so gern und kann nicht. Dieser Kampf ist authentisch geschrieben, ohne zu übertreiben und mach aus dieser Geschichte eine wahre kleine Heldin. Ein kleines Wunder würde reichen ist eine Geschichte über ein Mädchen, was kämpft und über sich selbst hinauswächst. Authentisch, ehrlich und so unglaublich Horizont öffnend. Dieses Buch ist eine Wucht!

Beeindruckendes Jugendbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 14.07.2018

Jemma ist ein junges und intelligentes Mädchen, welches in einer Adoptivfamilie aufwächst. Aufgrund einer vollständigen Lähmung ist sie von der Hilfe anderer abhängig und kann sich auch nicht verständigen. Als in der Nachbarschaft ein Mord geschieht, gesteht der Täter ihr gegenüber seine Tat, weil er genau weiß, dass Jemma ihn n... Jemma ist ein junges und intelligentes Mädchen, welches in einer Adoptivfamilie aufwächst. Aufgrund einer vollständigen Lähmung ist sie von der Hilfe anderer abhängig und kann sich auch nicht verständigen. Als in der Nachbarschaft ein Mord geschieht, gesteht der Täter ihr gegenüber seine Tat, weil er genau weiß, dass Jemma ihn nicht verraten kann... . Penny Joelson hat hier einen sehr beeindruckenden Jugenroman geschrieben, der mich von Anfang an sehr bewegt und auch sehr betroffen gemacht hat. Es wird während der ganzen Handlung sehr deutlich, wie der Alltag von Jemma aussieht und mit welchen Problemen körperlicher, aber auch zwischenmenschlicher Art sie zu kämpfen hat. Mir hat sehr gefallen, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Jemma geschildert wird. Man merkt sofort, wie gerne sie mit anderen sprechen und sich mitteilen würde und wie oft sie Dinge aushalten und ertragen muss, weil sie nicht kommunizieren kann. Trotzdem ist sie nicht verbittert, trägt viel Hoffnung in sich und hat einen wachen Verstand. Mich hat Jemma unglaublich beeindruckt und an ihr als Figur sieht man sehr deutlich, dass man körperlich behinderte Menschen oft unterschätzt. Erwähnen möchte ich auch Jemmas Adoptiveltern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Kinder mit Behinderungen bei sich aufzunehmen und ihnen ein liebevolles Zuhause zu schaffen. Ich finde es sehr bewundernswert, wenn Menschen sich bewusst dafür entscheiden, sich um ,,schwierige" Kinder zu kümmern. Allerdings hätte ich gerne noch mehr über die Motivation der Eltern erfahren. Die Handlung selbst ist sehr spannend und ich habe die ganze Zeit mit Jemma mit gebangt und für sie gehofft, dass es für sie noch einen Weg gibt, den Mörder zu entlarven. Penny Joelson hat einen einfachen und gut lesbaren Schreibstil und schafft es auf eine sehr authentische Weise wiederzugeben, wie Jemmas Alltag mit der Zerebralparese aussieht und vor allem, was in ihr vorgeht. Es sind besonders die vielen Details und die Art und Weise, wie Menschen mit ihr umgehen und sie zum Teil unfassbar heftig beleidigen, die mich sehr betroffen gemacht und entsetzt haben. Mich persönlich hat die Geschichte von Jemma so nachdenklich gemacht, dass sie mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt. Bei ihr sieht man, wie schnell Menschen ausgehend vom körperlichen Zustand eines anderen auch auf dessen geistige Gesundheit schließen und ihn auch dementsprechend kindlich und entwürdigend behandeln. Ich denke, dass Buch vermittelt daher eindringlich, wie sehr Behinderte dadurch verletzt werden und dass sich da dringend etwas ändern muss. Insgesamt ist ,,Ein kleines Wunder würde reichen" ein beeindruckendes Buch, welches nicht nur spannend ist, sondern auch eine wichtige Botschaft vermittelt. Gerne empfehle ich diesen Roman hier weiter.

von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2018
Bewertet: anderes Format

Ohne die Möglichkeit zu sprechen, ist Jemma gefangen mit dem Wissen, wer den Mord in der Nachbarschaft begangen hat. Eine spannende Geschichte!