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Wie man die Zeit anhält

Roman

Wenn Liebe die Zeit besiegt.

Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ? und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.

Rezension
»Ein unglaubliches Buch, dessen überbordender Fantasie und erzählerischem Sog man sich kaum entziehen kann.«
Martina Propson-Hauck, Buchjournal Extra 01.04.2018
Portrait

Matt Haig wurde 1975 in Sheffield geboren und hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurden. In Deutschland bekannt wurde er mit dem Bestseller ›Ich und die Menschen‹.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783423433846
Verlag dtv
Originaltitel How To Stop Time
Dateigröße 1161 KB
Übersetzer Sophie Zeitz
Verkaufsrang 7057
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Buchhändler-Empfehlungen

Haig wie man ihn kennt und liebt!

Judith-Lea Mönch, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Dieser Roman ist viel mehr als nur eine bloße fiktionale Geschichte. Die Art und Weise wie Haig Toms Einsamkeit, seine Isolation zu Umwelt und Mitmenschen sowie seinen niedergeschlagenen seelischen Zustand beschreibt, zeugt von einer tiefen Einsicht in die emotionalen Abläufe depressiver Schübe und deren körperlichen und mentalen Auswirkungen. Die Handlung wird abwechselnd aus Toms historischer und aktueller Sicht erzählt, sodass für den Leser die Gegenwart erst anhand der zahlreichen schmerzlichen Erinnerungen des Protagonisten verständlich wird. Haigs Erzählweise ist dabei so einfühlsam, nachdenklich und lehrreich, dass das Buch kaum mehr aus der Hand gelegt werden kann und die Grundstimmung der Erzählung noch eine lange Zeit nachwirkt. „Wie man die Zeit anhält“ ist eine wertvolle Bejahung des Lebens mit all seinen Herausforderungen und ein wunderschönes Zeugnis dafür, dass ein warmes zwischenmenschliches Licht einen scheinbar aussichtslosen dunkeln Zustand zu erhellen vermag.

Ist die Liebe es wert, verletzt zu werden?

Kristin Reinert, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Dieses Buch habe ich durch Zufall entdeckt und war gleich von dem wunderschönen Cover begeistert, glücklicherweise wurde die Story dem entstehenden Eindruck auch mehr als gerecht und bot mir eine Geschichte, die genauso märchenhaft ist wie der Umschlag es erhoffen lässt. Matt Haig spinnt eine tiefgründige Lovestory, in der aber nicht nur die Liebe eine Rolle spielt, sondern auch die generelle Bedeutung von zwischenmenschlichen Kontakten für uns und unser Seelenheil. Auch ein leichter Fantasytouch ist vorhanden (nämlich in Form der nur sehr langsam alternden Menschen zu denen auch unsere Hauptfigur gehört), trotzdem würde ich es nicht als reine Fantasyromanze bezeichnen. Neben den bereits genannten Aspekten gibt es auch etwas Drama und historische Elemente in Form von Rückblicken (mit seinen 400 Jahren hat Tom Hazard schließlich einiges erlebt!). Mein Fazit: ein wunderschöner Roman über die Wichtigkeit von Liebe und Glück, und dass man jeden Moment genießen sollte auch wenn man weiß dass er nicht ewig währt und alles irgendwann vorbei ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
105 Bewertungen
Übersicht
62
27
15
1
0

Wie lebt man, wenn man ewig lebt?
von Igelmanu66 aus Mülheim am 19.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

»Die erste Regel lautet, du darfst nicht lieben … Es gibt noch andere Regeln, aber das ist die wichtigste. Du darfst dich niemals verlieben. Niemals lieben. Niemals von der Liebe träumen. – Solange Sie sich daran halten, kommen Sie durch.« Tom Hazard ist alt. Sehr alt sogar. Blickt man ihm ins Gesicht, hält man ihn für einen ... »Die erste Regel lautet, du darfst nicht lieben … Es gibt noch andere Regeln, aber das ist die wichtigste. Du darfst dich niemals verlieben. Niemals lieben. Niemals von der Liebe träumen. – Solange Sie sich daran halten, kommen Sie durch.« Tom Hazard ist alt. Sehr alt sogar. Blickt man ihm ins Gesicht, hält man ihn für einen Vierzigjährigen, tatsächlich wurde er vor über 400 Jahren geboren. Er kannte Shakespeare persönlich und segelte mit James Cook. In der Jetztzeit lebt er als (natürlich ;-) Geschichtslehrer in London und profitiert davon, dass er beim Unterrichten ständig aus seinen Erinnerungen schöpfen kann. Was erst mal beneidenswert klingt, ist es bei näherer Betrachtung nicht. Das wird an Tom ganz deutlich, der alles ist, nur nicht glücklich. Schon früh lernte er, dass sein Geheimnis gewahrt bleiben muss. Daher wechselt er alle 8 Jahre die Identität und hält sich von anderen Menschen und vor allem von Gefühlen fern. Jahrhundertelang ging das gut, doch nun ist da Camille, die Französischlehrerin seiner Schule, die ihn gegen seinen Willen anzieht. Das wäre eine Beziehung gegen alle Vernunft. Oder? Wer nun hier eine reine Liebesgeschichte vermutet, greift zu kurz. Fragen nach dem Sinn des Daseins, dem nicht selten unvernünftigen Handeln von Menschen (Stichworte z.B. Kriege, Umweltzerstörung) und dem Ausgrenzen und Bekämpfen von allem, was in irgendeiner Form „anders“ ist, ziehen sich durch das Buch. Toms Leben ist von Zweifeln durchsetzt, der Ton des Buchs ist melancholisch, nicht selten wird es philosophisch. Durch die Rahmenhandlung, die in der heutigen Zeit spielt, ziehen sich Rückblenden in die ersten 400 Jahre von Toms Leben. Unschwer kann man sich vorstellen, welche Reaktionen ein Mensch, der nicht altert, im 16. Jahrhundert hervorgerufen hat. Alles wird aus Toms Perspektive geschildert, man ist daher stets nah dran an seinen Gedanken und Empfindungen. Das Buch liest sich flott und ich empfand es, von einigen allzu philosophischen Passagen abgesehen, als sehr kurzweilig. Fazit: Wie lebt man, wenn man ewig lebt? Interessante Gedankenansätze verpackt in eine kurzweilige Story. »Doch je länger man lebt, desto deutlicher erkennt man, dass nichts unverrückbar feststeht. Jeder Mensch wäre irgendwann ein Flüchtling, wenn er nur lange genug lebte. Jeder würde sehen, dass Nationalität auf lange Sicht wenig Bedeutung hat. Jeder würde erleben, dass sein Weltbild auf den Kopf gestellt und seine Überzeugungen widerlegt werden. Jeder würde begreifen, dass es nur eine Sache gibt, die den Menschen ausmacht, und das ist die Menschlichkeit.«

Tolle Geschichte
von Anastasia aus Nürnberg am 06.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"wir waren die Albatrosse und all die anderen Menschen auf der Welt bloß Eintagsfliegen" Das Cover ist ja mal ein echter Hingucker und farblich spricht es mich total an. Auch die Idee hinter der Geschichte ist super. Ich mag ja die Bücher von Matt Haig sowieso sehr gerne. Er hat einen angenehmen Schreibstil und die Geschich... "wir waren die Albatrosse und all die anderen Menschen auf der Welt bloß Eintagsfliegen" Das Cover ist ja mal ein echter Hingucker und farblich spricht es mich total an. Auch die Idee hinter der Geschichte ist super. Ich mag ja die Bücher von Matt Haig sowieso sehr gerne. Er hat einen angenehmen Schreibstil und die Geschichten vermitteln eigentlich immer eine Botschaft. Bei dieser Story hat mir der Zeitwechsel sehr gut gefallen, man begab sich quasi mit auf eine Zeitreise zu teils historischen Ereignissen. Es war interessant zu lesen wie es unserem Protagonisten all die Jahre ergangen ist, wo er überall auf der Welt war und was er in der Zeit alles erlebt hat. Eine zum Teil traurige aber auch Herzerwärmende Geschichte

Ein Muss!!
von Saskia M. aus Berlin am 05.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Matt Haig schreibt großartig. Schon mit den ersten Sätzen ist man in seiner Geschichte eingetaucht. Tom Hazard ist 41 Jahre alt. Für uns "Eintagsfliegen". Er ist ein "Albatros", einer mit der Gabe nur ein Jahr zu altern, während wir "Eintagsfliegen" 15 Jahre altern. Tom lehrt Geschichte an einer Londoner Highschool und sein Unte... Matt Haig schreibt großartig. Schon mit den ersten Sätzen ist man in seiner Geschichte eingetaucht. Tom Hazard ist 41 Jahre alt. Für uns "Eintagsfliegen". Er ist ein "Albatros", einer mit der Gabe nur ein Jahr zu altern, während wir "Eintagsfliegen" 15 Jahre altern. Tom lehrt Geschichte an einer Londoner Highschool und sein Unterricht wird mit Flashbacks in die Vergangenheit kombiniert. Über 400 Jahre geht er in seinem Leben zurück, erzählt von dem Tod seiner Mama, wie er seine große Liebe Rose traf und wie er seit all den Jahren seine Tochter sucht, die genauso ist, wie er. Die Albatrosse Gesellschaft unter der Führung von Hendrich soll ihm dabei helfen. Doch seine Hilfe entpuppt sich als trügerisches Spiel. Matt Haig verzaubert einen und nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Er schriebt von Einsamkeit, die Frage nach dem Sinn des Lebens und die Frage, was wir mit unserer Zeit anstellen sollen. Wir lernen Shakespeare, das alte London und die Hexenprozesse kennen. Alles mit einem kleinen Wink zu unserer Gegenwart, gepaart mit belustigender Kritik. Einfach nur herrlich!!