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Die Moortochter

Psychothriller

(12)
Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen ...
Rezension
»Raffiniert und superspannend! Karen Dionnes Thriller über ein Vater-Tochter-Drama begeistert. « Für Sie
Portrait
Karen Dionne hat in jungen Jahren mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter ein alternatives Leben in einer Hütte auf der Upper Peninsula geführt. Ihre damaligen Erfahrungen in der Wildnis hat sie nun in ihren außergewöhnlichen Psychothriller "Die Moortochter" eingebracht. Heute lebt Karen Dionne mit ihrem Mann in einem Vorort von Detroit, wo sie an ihrem nächsten Psychothriller schreibt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 24.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-20535-6
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 205/135/35 mm
Gewicht 508
Originaltitel The Marsh King's Daughter
Verkaufsrang 592
Buch (Paperback)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Toller psychologischer Thriller“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Großartiger Thriller mit Hintergrund - im Grunde das tiefsinnige Psychogramm eines Soziopathen und seiner Tochter. Abgrundtief spannend ist die Verfolgungsjagd durch das Moor. Großartiger Thriller mit Hintergrund - im Grunde das tiefsinnige Psychogramm eines Soziopathen und seiner Tochter. Abgrundtief spannend ist die Verfolgungsjagd durch das Moor.

„Psychothriller? Eher das lesenswerte Psychogramm einer Entführung....“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Dieser "Roman" lebt von der wunderschön beschriebenen Landschaft Upper Peninsula bei Michigan und den vielen verschiedenen Lebewesen, denen das Moor ein Zuhause bietet. Man merkt der Autorin an, dass sie einige Jahre dort gelebt hat. Da ich keine Erwartungshaltung bezüglich des von Verlagsseite angepriesenen Psychothrillers hatte, wurde Dieser "Roman" lebt von der wunderschön beschriebenen Landschaft Upper Peninsula bei Michigan und den vielen verschiedenen Lebewesen, denen das Moor ein Zuhause bietet. Man merkt der Autorin an, dass sie einige Jahre dort gelebt hat. Da ich keine Erwartungshaltung bezüglich des von Verlagsseite angepriesenen Psychothrillers hatte, wurde ich nicht enttäuscht, sondern sehr gut unterhalten.


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„Das Moor birgt viele Geheimnisse.... “

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Die düstere Moorlandschaft Michigans ist die eigentliche Hauptfigur in diesem packenden Thriller, der von der ersten Seite an fesselt und den Leser in Hochspannung versetzt.
Für Fans von Tess Gerritsen und Linda Castillo.
Die düstere Moorlandschaft Michigans ist die eigentliche Hauptfigur in diesem packenden Thriller, der von der ersten Seite an fesselt und den Leser in Hochspannung versetzt.
Für Fans von Tess Gerritsen und Linda Castillo.

„Psychologisches Katz und Maus Spiel“

A. Fischer, Thalia-Buchhandlung Brühl

Packender Psychothriller in einzigartiger Kulisse. Ein Kampf zwischen Tochter und Vater. Wer gewinnt die gefährliche Jagd durch das undurchdringliche Moor? Packender Psychothriller in einzigartiger Kulisse. Ein Kampf zwischen Tochter und Vater. Wer gewinnt die gefährliche Jagd durch das undurchdringliche Moor?

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Spannung pur! Die 2 Stränge halten in Atem! Die Suche der Tochter nach ihrem entflohenen Vater u. die Rückschau auf die Zeit mit dem Psychopaten, den sie trotz Grausamkeit liebt. Spannung pur! Die 2 Stränge halten in Atem! Die Suche der Tochter nach ihrem entflohenen Vater u. die Rückschau auf die Zeit mit dem Psychopaten, den sie trotz Grausamkeit liebt.

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Ausgefeiltes Psychogramm einer Vater-Tochter Beziehung und dazu noch ein ausgezeichneter Thriller! Ausgefeiltes Psychogramm einer Vater-Tochter Beziehung und dazu noch ein ausgezeichneter Thriller!

K. Meyer, Thalia-Buchhandlung Halle

Nichts für schwache Nerven. Ein düsterer Psychothriller der unter die Haut geht und Gänsehaut erzeugt. Eine Geschichte die sich völlig anders entwickelt als gedacht . Nichts für schwache Nerven. Ein düsterer Psychothriller der unter die Haut geht und Gänsehaut erzeugt. Eine Geschichte die sich völlig anders entwickelt als gedacht .

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Fesselnder Thriller&"Familiengeschichte", angesiedelt im einsamen Moor.Gute Charakterzeichnung u.Sprache, was nicht selbstverständlich ist bei einem Thriller. Fesselt von Anfang an Fesselnder Thriller&"Familiengeschichte", angesiedelt im einsamen Moor.Gute Charakterzeichnung u.Sprache, was nicht selbstverständlich ist bei einem Thriller. Fesselt von Anfang an

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Eine Geschichte die durch die ungewöhnlichen Örtlichkeiten besticht und durch die eindringlichen Beschreibungen jagte man durch das Moor. Eine Geschichte die durch die ungewöhnlichen Örtlichkeiten besticht und durch die eindringlichen Beschreibungen jagte man durch das Moor.

Ein spannender Thriller. Atmosphärisch und psychologisch.
Trotz weniger Dialoge und vieler Erzählteile, packend und durchgehend unterhaltsam.
Ein spannender Thriller. Atmosphärisch und psychologisch.
Trotz weniger Dialoge und vieler Erzählteile, packend und durchgehend unterhaltsam.

Lisa Naumann, Thalia-Buchhandlung Brandenburg

Packend, unerwartet und furchtbar Realistisch! Ich konnte nicht aufhören und habe davon geträumt. Auch wenn lange nicht viel passiert, bekommt man Gänsehaut! Packend, unerwartet und furchtbar Realistisch! Ich konnte nicht aufhören und habe davon geträumt. Auch wenn lange nicht viel passiert, bekommt man Gänsehaut!

Sabine Hasler, Thalia-Buchhandlung Korbach

Helenas Vater ist auf der Flucht und ein perfides Spiel beginnt. Geboren und aufgewachsen in einer einsamen Hütte im Moor hat nur sie die Fähigkeiten ihn zu stoppen. Spannung pur!
Helenas Vater ist auf der Flucht und ein perfides Spiel beginnt. Geboren und aufgewachsen in einer einsamen Hütte im Moor hat nur sie die Fähigkeiten ihn zu stoppen. Spannung pur!

Alina Hopf, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Ein düsterer Thriller aus der Wildnis von Michigan. Die Geschichte beschert dem Leser eine besondere Mischung aus Dramatik, psychologischer Spannung und der Wildnis des Moors! Ein düsterer Thriller aus der Wildnis von Michigan. Die Geschichte beschert dem Leser eine besondere Mischung aus Dramatik, psychologischer Spannung und der Wildnis des Moors!

Ingeborg Hense, Thalia-Buchhandlung Soest

Eine ungewöhnliche Geschichte über eine Vater-Tochter-Beziehung, die liebevoll anfängt und grausam endet. Nicht unbedingt ein Thriller aber spannend erzählt. Eine ungewöhnliche Geschichte über eine Vater-Tochter-Beziehung, die liebevoll anfängt und grausam endet. Nicht unbedingt ein Thriller aber spannend erzählt.

Laura Jung, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Einen Psychothriller sucht man hier vergebens, Spannung ist praktisch keine vorhanden. Die Geschichte lebt von Erinnerungen und Erlebnissen im Moor - ich hatte mehr erwartet. Einen Psychothriller sucht man hier vergebens, Spannung ist praktisch keine vorhanden. Die Geschichte lebt von Erinnerungen und Erlebnissen im Moor - ich hatte mehr erwartet.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
3
7
1
1
0

Bangii-Agawaateyaa – Kleiner Schatten – Einfach großartig
von Nisnis aus Dortmund am 26.07.2017

Hellen Pelletier lebt mit ihrem Ehemann Stephen, ihren beiden kleinen Töchtern Iris und Mari, und ihrem dreibeinigen Hund Rambo in der einsamen Wildnis von Upper Peninsula in Michigan. Stephen ist Naturfotograf und Helen bessert ihr gemeinsames Einkommen, in der beschaulichen und bescheidenen Einöde, mit dem Verkauf von selbstgemachten Marmeladengelees... Hellen Pelletier lebt mit ihrem Ehemann Stephen, ihren beiden kleinen Töchtern Iris und Mari, und ihrem dreibeinigen Hund Rambo in der einsamen Wildnis von Upper Peninsula in Michigan. Stephen ist Naturfotograf und Helen bessert ihr gemeinsames Einkommen, in der beschaulichen und bescheidenen Einöde, mit dem Verkauf von selbstgemachten Marmeladengelees auf. Helens indianischer Vater lehrte sie in Kindertagen Fährten zu lesen und zu jagen, was ihr in dieser wilden Gegend zugutekommt. Immer wieder zieht es sie für ein paar Tage in die Wildnis, während Stephen und die Kinder zurückbleiben. Als Helen eines Tages von einem Gefangenenausbruch aus dem Hochsicherheitsgefängnis erfährt, weiß sie sofort, dass es sich dabei um ihren sadistischen, gefährlichen und psychopathischen Vater handelt, den sie einst verraten hat. Stephen weiß nicht, dass sie als Kind zwölf Jahre lang als Gefangene in einer einsamen Blockhütte gelebt hat und er weiß auch nicht, dass ihr nazistischer Vater ein Vergewaltiger und Entführer ist. Helen hat ihn damals ins Gefängnis gebracht und nur sie wird ihn erneut hinter Gitter bringen können. Nur sie wird ihre Familie retten können und nur sie kann ihm ebenbürtig sein. Reflektionen: Die Moortochter hat mich von Anfang an sehr gefesselt und mich nicht mehr losgelassen. Ich bin tief in die Wildnis von Upper Peninsuler eingetaucht, konnte die Einsamkeit dort spüren, das Knistern und Brechen von Zweigen hören, wenn Tiere durch die Wildnis streiften, ich konnte das Moor riechen und ich konnte die Gänze der wunderschönen Natur genießen. Dieser Thriller ist großartig geschrieben. Abwechselnd sanft und stark im Ausdruck, geschmeidig flüssig und berührend. Karen Dionne hat die Handlung des hoch spannenden Thrillers in die Wiege der wilden Natur gelegt. Es ist ihr intelligent gelungen, die dramatische Gegenwart, der zunächst unsichtbaren Bedrohung durch den nazistischen Vater mit der Vergangenheit und Kindheit der lange gefangengehaltenen Hauptprotagonistin Hellen Pelletier vielschichtig ohne Längen zu erzählen, ohne die Handlung in irgendeiner Weise zu überladen. Die Geschichte ist so außergewöhnlich und weit von dem entfernt, was man sonst inhaltlich in thematisch ähnlichen Büchern liest. Helens Kindheit stellt dabei den Haupterzählstrang dar. Ich nicke erneut. Eine Geste, von der ich hoffe, dass Stephen sie als Entschuldigung und Geständnis zugleich auffassen wird. Ja, Jacob Holbrook ist mein Vater. Ja, ich habe dich belogen von dem Tag an, als wir uns kennenlernten. Ja, das Blut dieses bösen Mannes fließt in den Adern unserer gemeinsamen Töchter. Es tut mir leid. Es tut mir leid, dass du es auf diese Weise erfahren musstest. Es tut mir leid, dass ich es dir nicht eher gesagt habe. Es tut mir leid, leid, leid. (Zitat) Zwölf Jahre lang sieht Helen außer ihren Eltern keinen anderen Menschen. Körperkontakt und Liebe wie wir sie kennen sind ihr fremd. Sie wächst in der Annahme auf, dass das Leben genau so sein muss, wie sie es kennt. Ohne Uhr, ohne Elektrizität, ohne fließend Wasser und einzig im Einklang mit der Natur, völlig isoliert. Für uns schwer zu begreifen so zu leben, aber es gelingt der Autorin, die Normalität dieser Familie authentisch und glaubhaft in alltags Details zu erzählen. Zum fünften Geburtstag bekommt Helen vom Vater ein Messer geschenkt, tötet ihr erstes Kaninchen. Mit sechs Jahren erlegt sie ihre erste Hirschkuh, die mit Zwillingskitzen trächtig war und fiebert so ihrem Ziel immer mehr entgegen, ein „Mann“ der Wildnis zu werden. Sie lernt Spuren und Fährten zu lesen und wetteifert mit dem Vater, ihrem Held, den sie abgöttisch zu lieben glaubt, auch wenn er sie zur Bestrafung von Respektlosigkeit in einen Brunnenschacht stürzt, den er vorher mit scharfkantigem und spitzem Müll am Grund befüllt hat. Das einzige was sie mit der Welt draußen verbindet, sind fünfzig Jahre alte Geographic-Magazine, in denen sie immer wieder blättert und deren Inhalt sie erst spät vorsichtig hinterfragt. Die Rolle der von Helens Vater einst entführten, wehrlosen Mutter ist unscheinbar und passt zu ihrer leblosen, blassen Existenz. Karen Dionne versteht es, die allseits präsente Angst der Mutter vor alltäglicher Gewalt emotional berührend in die Handlungen der Mutter einzuflechten und widerzuspiegeln. Als nach zwölf Jahren Gefangenschaft ein Ereignis eintritt ist es Helen, die ihre Mutter und sich selbst vor dem Vater retten kann, indem sie das vom Vater Erlernte gegen ihn verwendet. All diese Dinge werden rückblickend und eindringlich erzählt. Die Perspektiven zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind gut pointiert platziert. Helen weiß, dass ihr aus dem Gefängnis ausgebrochener Vater sie jagen wird und nur sie kann ihre Familie retten, aber Helen dreht den Spieß um und beginnt mit einer gefährlichen Jagd auf ihren Vater, der sie stets manipuliert hat. Bevor ich sagen konnte, dass es mir wirklich, wirklich leistet und dass ich bestimmt daran denken würde, in Zukunft vorsichtiger zu sein, und dass ich mir nie, nie wieder auf meinen Daumen schlagen würde, ballte er seine Hand zur Faust und ließ sie auf meinen Daumen niederkrachen. Ein Sternenregen explodierte vor meinen Augen, und ein weißblühender Schmerz schoss mir in den Arm. Ich wachte auf dem Boden auf. Mein Vater kniete neben mir. Er hob mich hoch, setzte mich auf einen Stuhl und gab mir meinen Löffel. Meine Hand zitterte, als ich ihn nahm. Mein Daumen tat schlimmer weh als unmittelbar nach dem Schlag mit dem Hammer. Ich blinzelte die Tränen weg. Mein Vater mochte es nicht, wenn ich weinte. "Iss". (Zitat) Diese Geschichte ist eine leise, aber dennoch voller Tempo. Sie ist gewaltgeschwängert, aber nicht bluttriefend, obwohl es blutige Szenen und Morde gibt. Die Spannung knistert von Anfang an und sie wartet immer wieder mit überraschenden Spannungshöhepunkten auf, die zusätzlich dafür Sorge tragen, dass eine kalte, kribbelige Gänsehaut langsam den Rücken des Lesers hinaufkrabbelt. Fazit und Bewertung: Die Moortochter ist ein faszinierendes und fesselndes Thriller-Highlight. Ich bin so dankbar für dieses großartige Buch und möchte es am liebsten jedem ans Herz legen. Karen Dionne erzählt in einer ausdrucksstarken Sprache eine außergewöhnliche, hoch spannende und dramatische Geschichte, die in der wilden Natur von Michigan spielt. Der Wechsel geschickt pointierter Perspektiven, die zwischen der Gegenwart und der Kindheit der Hauptfigur wechseln, produzieren eine knisternde Spannung, die bis zur letzten Seite bestehen bleibt. Großartig. ©nisnis-buecherliebe

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...Psychothriller...
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2017

Helena ist eine sehr gute Fährtenleserin und Jägerin. Von ihrem Vater hat sie dies in ihrer Kindheit gelernt. Doch Helenas Vater ist ein gefährlicher Psychopath und sitzt zurzeit in einem Hochsicherheitsgefängnis. Als er ausbricht muss sich Helena ihrer Vergangenheit stellen. Ein Psychothriller der etwas anderen Art. Sehr spannender Schreibstil.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Außergewöhnliches Leben, interessante Geschichte
von PMelittaM aus Köln am 05.08.2017

Helena Pelletier ist isoliert bei ihren Eltern im Moor aufgewachsen, erst als Jugendliche hat sie andere Menschen kennen gelernt und erfahren, was sich hinter dem isolierten Leben verbarg. Jetzt ist ihr Vater aus dem Gefängnis ausgebrochen und Helenas geruhsames Leben mit Mann und Kindern in Gefahr. Ihr Vater hat... Helena Pelletier ist isoliert bei ihren Eltern im Moor aufgewachsen, erst als Jugendliche hat sie andere Menschen kennen gelernt und erfahren, was sich hinter dem isolierten Leben verbarg. Jetzt ist ihr Vater aus dem Gefängnis ausgebrochen und Helenas geruhsames Leben mit Mann und Kindern in Gefahr. Ihr Vater hat sich im Moor versteckt und Helena scheint die Einzige, die ihn finden kann – und so macht sie sich auf den Weg … Helenas Geschichte wird begleitet von Hans Christian Andersens Märchen „Die Tochter des Moorkönigs“, das immer wieder in kursiv auftaucht und schon eine gewisse Ähnlichkeit mit Helena und ihrem Leben hat. Helenas Leben selbst wird nicht chronologisch erzählt, die Geschichte beginnt in der Gegenwart und immer wieder gibt es Rückblenden, so dass erst am Ende klar wird, was genau passiert ist. Erzählt wird außerdem in Ich-Form von Helena selbst, die Gegenwartspassagen im Präsens. Das verlangt schon etwas konzentriertes Lesen, will man die Zeitsprünge nicht verpassen. Ich selbst mag eine solche Erzählweise gern und habe auch keine Probleme damit, einer solchen zu folgen. Im Gegenteil, so nimmt man sehr intensiv an dem Geschehen teil. Helena ist mir sympathisch, auch wenn ich nicht alles gut heißen kann, was sie denkt und tut (bzw. dachte und tat), ich kann aber Verständnis für sie aufbringen. Viele weitere Charaktere gibt es in diesem Roman nicht, er ist beschränkt auf Helenas Familie, in der Vergangenheit ihre Eltern, wobei der Vater hier größeren Raum einnimmt, in der Gegenwart ihr Mann und ihre Kinder, die allerdings eher am Rande auftauchen. Auch sie alle lernt der Leser natürlich rein aus Helenas Sicht kennen. Ich finde Helenas Leben außergewöhnlich und interessant, und habe die Geschichte interessiert gelesen, gerade die Zeit im Moor ist zum Teil faszinierend, zum Teil auch sehr erschreckend, und verfügt durchaus über eine gewisse Spannung, wenngleich diese eher dezent ist. Psychothriller benötigen nicht unbedingt viel Action, und so findet man hier auch wenige actionreiche Szenen, erst gegen Ende kommen sie ins Spiel. Im Nachwort erfährt man, dass sich die Autorin selbst in diese Gegend mit Mann und Baby zurückgezogen hatte, also selbst ähnlich zurückgezogen lebte wie Helena und ihre Eltern. Man kann sich wohl auf das verlassen, was sie hier über ein solches Leben erzählt. Ich habe den Roman gerne gelesen und fühlte mich gut unterhalten. Von mir gibt es daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

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