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Leere Herzen

Roman

(39)
Sie sind desillusioniert und pragmatisch, und wohl gerade deshalb haben sie sich ‎erfolgreich in der Gesellschaft eingerichtet: Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist, und wollen nicht länger verantwortlich sein für das, was schief läuft. Stattdessen haben sie gemeinsam eine kleine Firma aufgezogen, "Die Brücke", die sie beide reich gemacht hat. Was genau hinter der "Brücke" steckt, weiß glücklicherweise niemand so genau. Denn hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod.



Als die "Brücke " unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald sind nicht nur Brittas und Babaks Firma, sondern auch beider Leben in Gefahr...



"Leere Herzen" ist ein provokanter, packender und brandaktueller Politthriller aus einem Deutschland der nahen Zukunft. Es ist ein Lehrstück über die Grundlagen und die Gefährdungen der Demokratie. Und es ist zugleich ein verstörender‎ Psychothriller über eine Generation, die im Herzen leer und ohne Glauben und Überzeugungen ist.




Rezension
"Mal wieder ist es Zeh gelungen, ihre klugen Gedanken über die Widersprüche in unserer Gesellschaft literarisch so miteinander zu verknüpfen, dass ein spannender Roman daraus entstanden ist." Jacqueline Thör / ZEIT ONLINE
Portrait
Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Ihr Roman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg und ist mittlerweile in 24 Sprachen übersetzt. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem "Deutschen Bücherpreis" (2002), dem "Rauriser Literaturpreis" (2002), dem "Hölderlin-Förderpreis" (2003), dem "Ernst-Toller-Preis" (2003), dem "Carl-Amery-Literaturpreis" (2009) und dem Gerty-Spies-Literaturpreis der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (2009). 2013 wurde sie mit dem"Thomas Mann Preis" für ihr "vielfälgiges Prosawerk" geehrt, 2014 mit dem "Hoffmann-von-Fallersleben-Preis" für zeitkritische Literatur. Juli Zeh lebt in Leipzig.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 13.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87523-1
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Maße (L/B/H) 222/146/34 mm
Gewicht 568
Verkaufsrang 63
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„Die Brücke“

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An Verheißungen und Versprechen hat die Zukunft anscheinend nichts mehr zu bieten, düstere Beklemmung und Bedrohungen sind zurückgeblieben. In Juli Zehs Vision von der Zukunft ist die Demokratie abgeschafft, die " Besorgte Bürgerbewegung " hat längst die Macht über persönlichste Bereiche übernommen. Britta, die Protagonistin hat eine An Verheißungen und Versprechen hat die Zukunft anscheinend nichts mehr zu bieten, düstere Beklemmung und Bedrohungen sind zurückgeblieben. In Juli Zehs Vision von der Zukunft ist die Demokratie abgeschafft, die " Besorgte Bürgerbewegung " hat längst die Macht über persönlichste Bereiche übernommen. Britta, die Protagonistin hat eine interessante Geschäftsidee als Antwort: Terrorbusiness für Suizidwillige ! Der Spannungsbogen zwischen normalen Familienleben und der " Brücke" scheint gelungen, bis dann alles völlig aus dem Rudert läuft ! Spannend zu lesen, düster und sehr unbarmherzig !

„Eine aufrüttelnde Zukunftsvision“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Juli Zeh schafft es wieder, durch eine interessante Thematik und eine überaus gelungene Sprache den Leser bis zur letzten Seite zu fesseln.
Von Anfang an faszinierte mich die Protagonistin, auch wenn mich manches Verhalten von ihr hin wieder abstieß und schockierte.
In einer prägnanten Sprache schildert Julie Zeh eine Welt, in der
Juli Zeh schafft es wieder, durch eine interessante Thematik und eine überaus gelungene Sprache den Leser bis zur letzten Seite zu fesseln.
Von Anfang an faszinierte mich die Protagonistin, auch wenn mich manches Verhalten von ihr hin wieder abstieß und schockierte.
In einer prägnanten Sprache schildert Julie Zeh eine Welt, in der viele Menschen sich scheinbar selbst verloren haben und keine mögliche Zukunft sehen.
Ich habe das Buch wirklich ansatzlos verschlungen und kann es jedem ans Herz legen.

„Fein konstruierter Politthriller“

Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg, Spitaler Straße

Juli Zeh hat diesmal einen in naher Zukunft spielenden Politthriller vorgelegt, in dem man sich erneut davon überzeugen kann, dass sie wie keine Zweite in der Lage ist, Figuren zu entwickeln, die einem gleichzeitig nahekommen und einen abstoßen.
Vor allem auch Braunschweig-Kenner werden auf ihre Kosten kommen!
Unbedingt lesen!
Juli Zeh hat diesmal einen in naher Zukunft spielenden Politthriller vorgelegt, in dem man sich erneut davon überzeugen kann, dass sie wie keine Zweite in der Lage ist, Figuren zu entwickeln, die einem gleichzeitig nahekommen und einen abstoßen.
Vor allem auch Braunschweig-Kenner werden auf ihre Kosten kommen!
Unbedingt lesen!

„In der nahen Zukunft“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Nicht ganz so packend wie „Unterleuten“ dafür aber beklemmender, sehr bedrückend und unheimlich.
Das Wahlrecht wird nur noch von wenigen ausgeübt und die somit gewählte Regierung nach Merkel schafft Stück für Stück die Demokratie ab, und: keinen interessiert´s!
Dystopisches Szenario, das Gänsehaut und Angstschauer produziert und
Nicht ganz so packend wie „Unterleuten“ dafür aber beklemmender, sehr bedrückend und unheimlich.
Das Wahlrecht wird nur noch von wenigen ausgeübt und die somit gewählte Regierung nach Merkel schafft Stück für Stück die Demokratie ab, und: keinen interessiert´s!
Dystopisches Szenario, das Gänsehaut und Angstschauer produziert und mich sprachlos gemacht hat, wie man auf diese Geschäftsidee der Protagonisten kommen kann. Typisch für Juli Zeh, die weiß, dass man mit den leisen Tönen niemanden mehr erreicht.

„Gute Idee, leider mit Längen“

Stefanie Willaredt, Thalia-Buchhandlung Bonn

Das Buch spielt in der nahen Zukunft. Man lebt in einer Gesellschaft, in der sich die Menschen nur noch für ihr eigenes Wohlergehen interessieren, alles andere ist ihnen egal - also fast schon wie heute. Britta und Babak haben eine psychologische Beratungsstelle, die " Brücke ". Dort versuchen sie selbstmordgefährdeten Menschen zu helfen Das Buch spielt in der nahen Zukunft. Man lebt in einer Gesellschaft, in der sich die Menschen nur noch für ihr eigenes Wohlergehen interessieren, alles andere ist ihnen egal - also fast schon wie heute. Britta und Babak haben eine psychologische Beratungsstelle, die " Brücke ". Dort versuchen sie selbstmordgefährdeten Menschen zu helfen - vermeintlich. Eigentlich testen sie mit einem ausgeklügelten Computerprogramm das Selbstmordpotential und vermittelt Personen an Umweltorganisationen oder politische Organisationen, die durch ein Selbstmordattentat auf sich aufmerksam machen wollen.
Eigentlich eine tolle, zynische Idee, doch leider mit Längen umgesetzt. Trotzdem lohnt es, das Buch zu lesen.

„Leere Herzen - da braucht es keine Thriller mehr !!!“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Deutschland in naher Zukunft : Die BBB ( Bewegte Bürger Bewegung) regiert das Land und demontieren soziale und politische Errungenschaften. Den Bürgern ist es egal - man kann eh nichts ändern, sich aber in den Komfortzonen des Wohlstands nett einrichten und von den "alten Zeiten" unter Merkel & Co schwärmen.
Eingerichtet haben sich
Deutschland in naher Zukunft : Die BBB ( Bewegte Bürger Bewegung) regiert das Land und demontieren soziale und politische Errungenschaften. Den Bürgern ist es egal - man kann eh nichts ändern, sich aber in den Komfortzonen des Wohlstands nett einrichten und von den "alten Zeiten" unter Merkel & Co schwärmen.
Eingerichtet haben sich auch Britta und Babak: sie betreiben unter dem Namen " Die Brücke" eine kleine, unauffällige Firma und sind mit ihrer Geschäftsidee reich geworden. Sie betreuen potentielle Selbstmörder, die ein bestimmtes Level einer Skala erreichen müssen. Erst dann verhilft man ihnen zu einem spektakulären Tod als Selbstmordattentäter für eine gute Sache. Die Anderen steigen vorher aus und beginnen meist ein glücklicheres Leben.
Und dann kopiert jemand diese Geschäftsidee. Britta und Babak wehren sich und die Geschichte nimmt ihren Lauf ...
Juli Zeh hält uns den Spiegel vor - wir sind auf dem Weg in dieses unsägliche Deutschland, das sie hier beschreibt. Dieser Roman sollte uns wachrütteln, wir sollten uns wieder einmischen und nicht so werden wie die Menschen in ihrem Buch : satt, aber ohne Hirn und Herz. Und das beschreibt sie drastisch, böse und hinterhältig. Wer braucht da noch einen Thriller ??
Absolute Leseempfehlung !!!

„Da. So seid ihr.“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Da ist er nun endlich, der neue Roman von Juli Zeh, die mit "Unterleuten" einen der besten Romane des Jahres 2016 geliefert hat.
Die Erwartungen waren durchweg hoch und, vorweg, wurden nicht enttäuscht!

Es ist das Jahr 2025.
Die "Besorgte Bürger Bewegung" regiert das Land, das in einen Strudel aus Politikverdrossenheit und der Einschränkung
Da ist er nun endlich, der neue Roman von Juli Zeh, die mit "Unterleuten" einen der besten Romane des Jahres 2016 geliefert hat.
Die Erwartungen waren durchweg hoch und, vorweg, wurden nicht enttäuscht!

Es ist das Jahr 2025.
Die "Besorgte Bürger Bewegung" regiert das Land, das in einen Strudel aus Politikverdrossenheit und der Einschränkung der Rechte des Individuums geraten ist. Durch die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens fühlen sich die Bürger ausreichend gut versorgt, kümmern sich in ihren vier Wänden um ihre eigenen, und auch nur die eigenen, Probleme und haben dem gesellschaftlichen Leben, der Politik, den Entscheidungen, den Rücken gekehrt.
Das Wahlrecht wird kaum noch ausgeübt, vielmehr wird sich den politischen Verhältnissen geschlagen gegeben, die sich scheinbar unveränderlich darstellen, die akzeptiert und übernommen werden.
Inmitten dieser düsteren gesellschaftlichen Strukturen betreiben Britta und ihr Kollege Babak ein lukratives Geschäft mit Terror. Getarnt unter dem Anschein einer psychologischen Praxis vertreiben sie Selbstmordkandidaten als potenzielle Attentäter an unterschiedliche Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, durch gezielte, medienwirksame Anschläge die Aufmerksamkeit der Bevölkerung hin und wieder auf einen Punkt zu fokussieren.
Ein Geschäft, das gute Gewinne abschlägt, reißt es doch die Bevölkerung für einen kurzen Moment aus deren (selbst verschuldeter) Lethargie.
Doch plötzlich scheint ihr Geschäftsmodell durch einen Konkurrenten bedroht, der vor Nichts zurückschreckt...

Fiktion oder doch schon Realität?
Es ist diese eine Frage, die sich bei dem Lesen von Juli Zeh's neuem Roman immer wieder vor das innere Auge schleicht.
Kann man all das als einen dystopischen Roman abtun, lesen und einfach wieder vergessen?
Oder es ist doch viel eher ein Spiegel, den sie uns vor Augen hält?
Weil das Ganze doch gar nicht so abwegig erscheint.
Weil die Parallelen da sind, offenliegen, und man sich fragen muss, inwieweit sich die eigene Gesellschaft, unser Heute, in die Gesellschaft der "Bewegte Bürger Bewegung" verändert.
Eine Gesellschaft ohne Moral, ohne Diskurs, ja ohne Demokratie, die nur so verschwimmt, in einem Meer aus Desinteresse und Ignoranz.

Zeh ist zynisch, gesellschaftskritisch und düster.
Zeh ist beunruhigend, desillusioniert und gefühllos.
Zeh ist differenziert, abrechnend und präzise.
Zeh ist großartig. Mal wieder.

Der Roman liest sich wie im Rausch, was sicherlich mit dem enorm flüssigen Schreibstil zusammenhängt - literarisch, aber doch gut zu folgen.
Und ist man dann am Ende angelangt, fühlt man sich leer.
Und dann, langsam, kommt auch die Angst,
Angst vor dem, was man da gerade gelesen hat.
Angst vor der Ähnlichkeit, den Parallelen, die sich gerade mit dem letzten, tatsächlichen, Wahlergebnis tief einbrennen.
Angst vor der Zukunft.
Man wird aufgerüttelt.
Aufgerüttelt durch die Angst.
Der Angst vor der düsteren Zukunft.
Man sollte Zeh's Roman lesen. Jeder. Man sollte ihn drucken und überall auslegen. Vervielfältigen. Man sollte darüber reden und jedem davon erzählen.

Von einer Gesellschaft, die aufgegeben hat und sich geschlagen gibt.
Von einer Gesellschaft, die schweigt, obwohl sie doch eigentlich alle Möglichkeit hat, etwas zu ändern.
Vom einer Gesellschaft, die es geschehen lässt.
Deshalb:
Lest Zeh, aus Trotz, aus Protest!
Lest Zeh und habt Angst!
Denn nur so können wir etwas ändern.
Sonst ist es irgendwann wirklich soweit, dass wir uns im Spiegel ansehen und es nicht mehr zu sagen gibt als:
Da. So sind wir.

Gabriele Sudhoff, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Regt sehr zum Nachdenken an und ließ mich beim Lesen immer wieder frösteln. Juli Zehs Sprache ist glasklar und präzise. Eine messerscharfe Analyse unserer (zukünftigen?) Zeit. Regt sehr zum Nachdenken an und ließ mich beim Lesen immer wieder frösteln. Juli Zehs Sprache ist glasklar und präzise. Eine messerscharfe Analyse unserer (zukünftigen?) Zeit.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Was verbirgt sich hinter der Firmenbezeichnung "Brücken? Zwei Leute werden durch das lukrative Geschäft mit dem Tod reich aber Neider trachten ihnen nach dem Leben. Sehr spannend. Was verbirgt sich hinter der Firmenbezeichnung "Brücken? Zwei Leute werden durch das lukrative Geschäft mit dem Tod reich aber Neider trachten ihnen nach dem Leben. Sehr spannend.

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Der kalte Erzählton passt perfekt zum Inhalt dieser nahen Zukunft.
Spannende sogähnliche Handlung mit knallendem Ende. Mein Herz hat dieser Roman nicht erreicht, aber meinen Kopf
Der kalte Erzählton passt perfekt zum Inhalt dieser nahen Zukunft.
Spannende sogähnliche Handlung mit knallendem Ende. Mein Herz hat dieser Roman nicht erreicht, aber meinen Kopf

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Juli Zehs Vorstellung vom Leben in Deutschland im Jahr 2025 ist beängstigend und weckt in mir den Wunsch zu hoffen, dass es anders kommen möge - vom Grundeinkommen abgesehen. Juli Zehs Vorstellung vom Leben in Deutschland im Jahr 2025 ist beängstigend und weckt in mir den Wunsch zu hoffen, dass es anders kommen möge - vom Grundeinkommen abgesehen.

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Spielt ein paar Jahre in der Zukunft. Aus einer hohen Selbstmordrate haben Britta und ihr Partner ein lukratives Geschäft gemacht. Sehr, sehr zynisch + beklemmend. Und richtig gut! Spielt ein paar Jahre in der Zukunft. Aus einer hohen Selbstmordrate haben Britta und ihr Partner ein lukratives Geschäft gemacht. Sehr, sehr zynisch + beklemmend. Und richtig gut!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
24
12
2
1
0

spannendes, fesselndes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2017

"Die Brücke" hat sie reich gemacht. Sehr reich. Es hat als kleines Projekt begonnen. Nun sind die Geschäftspartner Britta Söldner und Babak Hamwi Chefs einer sehr erfolgreichen Firma. Ein ertragreiches Geschäft mit dem Tod. "Britta liebt ihre Arbeit. Sie hat viel mit Menschen zu tun, lebt selbstbestimmt und... "Die Brücke" hat sie reich gemacht. Sehr reich. Es hat als kleines Projekt begonnen. Nun sind die Geschäftspartner Britta Söldner und Babak Hamwi Chefs einer sehr erfolgreichen Firma. Ein ertragreiches Geschäft mit dem Tod. "Britta liebt ihre Arbeit. Sie hat viel mit Menschen zu tun, lebt selbstbestimmt und tut eine Menge Gutes". Der größte Teil von Brittas Arbeit liegt in der psychotherapeutischen Betreuung von selbstmordgefährdeten Klienten. Der weitaus lukrativere Anteil ist allerdings die Vermittlung. Kunden, bei denen Brittas Erfahrung als Therapeutin aussichtslos ist, werden an Interessenten weitervermittelt. Einmal mehr - spannendes, fesselndes Lesevergnügen von Juli Zeh

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
„Da. So seid ihr.“
von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 20.11.2017

„Da. So seid ihr.“ Wie hin geklatscht – keine Widmung, eher ein wütender Faustschlag als Buchanfang. Juli Zeh ist ja mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet worden und auch ihr gesellschaftlich-politisches Engagement ist bekannt. Zehs Schreiben dreht sich um den Kampf zwischen Chaos und Ordnung; sie fragt, ob und wie... „Da. So seid ihr.“ Wie hin geklatscht – keine Widmung, eher ein wütender Faustschlag als Buchanfang. Juli Zeh ist ja mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet worden und auch ihr gesellschaftlich-politisches Engagement ist bekannt. Zehs Schreiben dreht sich um den Kampf zwischen Chaos und Ordnung; sie fragt, ob und wie sich Sinn und Moral neu aufbauen lassen, wenn althergebrachte Werte bedeutungslos geworden sind. Wiederkehrende Motive sind die Fragen des Verlorengehens, des Zusammenhalts und der tragenden Normen und die Lebenswelt in einer Gesellschaft der Individualisierung und Globalisierung, in der keine gemeinsame Verantwortung für die Zukunft einer Weltgemeinschaft mehr erkennbar wird. Diese Anforderungen an sich selbst und die Gesellschaft in einem Roman umzusetzen, ist sehr schwierig und kontroverse Diskussionen sind vorprogrammiert. Der Autorin gelingt es aber auf der Basis des , wenn auch etwas unwirklich anmutenden Plots, eine gut durchdachte und treffende Gesellschaftskritik zu entwickeln, die – egal was man davon auch hält- in jedem Fall zum Nachsenden und zur Diskussion provoziert. Im Jahr der Handlung -2025- hat eine sogenannte Besorgte-Bürger-Bewegung die Regierung abgelöst und es gibt für alle ein bedingungsloses Grundeinkommen. Klingt das wirklich so unrealistisch? Sind wir wirklich so weit davon entfernt? Die Figuren des Romans und deren Beziehungen zueinander sind gut recherchiert und die Autorin verlangt von uns nicht, dass wir ihre Protagonisten lieben. Sprachlich überzeugt Juli Zeh auf jeden Fall – da gibt es nichts zu diskutieren. Da sind sachliche Sätze, die man zweimal lesen muss, will man sie ganz verstehen; wie : „Demokratieverdrossene Nicht-Wähler gewinnen Wahlen, während engagierte Demokraten mit dem Wählen aufhören.“ Da sind fast poetische Teile , die man zweimal lesen muss, weil sie so schön sind ; wie : „Solange die Sonne Energie schickt , wird geflattert, gerannt und gekrochen, begattet, gebrütet, gejagt und gekämpft.“ Juli Zeh hat ein gutes und wichtiges großartiges Buch geschrieben!

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Empty Hearts
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 20.11.2017

Das Buch spielt im Jahr 2025 in Deutschland: Die gebildete Schicht hat ihren Tatendrang verloren und ist total desillusioniert. Britta Söldner und Babak Hamwi haben eine kleine Firma gegründet die sie in einem unauffälligem Büro betreiben. Mit der “Brücke” sind sie sehr erfolgreich und ihre Geschäftsidee hat sie schnell... Das Buch spielt im Jahr 2025 in Deutschland: Die gebildete Schicht hat ihren Tatendrang verloren und ist total desillusioniert. Britta Söldner und Babak Hamwi haben eine kleine Firma gegründet die sie in einem unauffälligem Büro betreiben. Mit der “Brücke” sind sie sehr erfolgreich und ihre Geschäftsidee hat sie schnell reich gemacht. Womit genau die beiden ihr Geld verdienen weiß jedoch niemand so ganz genau. Es ist ein lukratives Geschäft mit dem Tod, welches bald auch Brittas und Babaks Leben in Gefahr bringt. Sie haben Konkurrenz bekommen und ihre Gegner sind nicht zu unterschätzen... Die Geschichte die Juli Zeh in ihrem Buch beschreibt ist erschreckend und beängstigend! Sie spielt in der nahen deutschen Zukunft und die ist düster. Das Land wird von der BBB (Besorgte Bürger Bewegung) regiert, die Kanzlerin Merkel abgelöst hat . Da sich die meisten Menschen nicht mehr für Politik interessieren, bemerken sie nicht, dass die Regierung ihre Rechte immer mehr einschränkt und die Demokratie nach und nach abgeschafft wird. Juli Zeh zeigt in ihrem spannenden Roman, wie gefährlich Gleichgültigkeit sein kann und wie wichtig Demokratie ist. Ihr Schreibstil ist schlicht, eindringlich und gefühllos und passt somit sehr gut zur Story. Ihre Beschreibungen sind sehr realistisch und man kann nur hoffen, das sie nie wahr werden. Der Roman hat mich vom Anfang an fasziniert und regt zum Nachdenken an. Ein Buch das aufrüttelt und noch lange nachwirkt...

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