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Stoner

Roman

(68)
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 09.09.13
Ein vergessener Klassiker neu entdeckt. Stoner ist ein Werk von schillernder Klarheit. Ein Roman über Themen, die jeden Menschen bewegen: Liebe, Leidenschaft und den richtigen Weg im Leben zu finden sei da ganz vorne genannt. Stoner wird auch Sie mit seinem normalen Leben begeistern. John Williams ist beeindruckendes gelungen: ein normales Leben, literarisch fesselnd darzustellen.
Portrait
John Williams wurde 1922 in Texas geboren. Trotz seiner Begabung brach er sein Studium ab. Widerstrebend beteiligte er sich an den Kriegsvorbereitungen der Amerikaner und wurde Mitglied des Army Air Corps. Während dieser Zeit entstand die Erstfassung seines ersten Romans, der später von einem kleinen Verlag publiziert wurde. Williams erlangte an der University of Denver seinen Master. 1954 kehrte er als Dozent an diese Universität zurück und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung 1985. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände und Romane.
Bernhard Robben, geboren 1955, war nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie als Deutschlehrer in Nordirland tätig. Seit 1986 arbeitet der Spezialist für irische und angelsächsische Literatur als freier Übersetzer und Journalist. Nebenbei ist er ehrenamtlicher Bürgermeister von Brunne, wo er seit 1992 mit seiner Familie lebt. 2003 wurde er für die Übersetzung des Romans "Abbitte" von Ian McEwan und für sein Lebenswerk mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet. 2013 wurde Bernhard Robben mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" für sein literarisches Lebenswerk auf dem Gebiet der Übersetzung aus dem Englischen gewürdigt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28015-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 216/144/32 mm
Gewicht 515
Verkaufsrang 57.559
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Die Geschichte ist schnell erzählt: William Stoner wird Anfang des 20. Jahrhunderts als Sohn armer Farmer geboren, doch statt die Farm seines Vaters zu übernehmen, studiert er und wird Professor für Literatur.
Mit faszinierendender Klarheit erzählt uns John Williams von diesem Leben, von den Höhen und Tiefen, vom Gewinnen und Verlieren,
Die Geschichte ist schnell erzählt: William Stoner wird Anfang des 20. Jahrhunderts als Sohn armer Farmer geboren, doch statt die Farm seines Vaters zu übernehmen, studiert er und wird Professor für Literatur.
Mit faszinierendender Klarheit erzählt uns John Williams von diesem Leben, von den Höhen und Tiefen, vom Gewinnen und Verlieren, von Familie und Freundschaft und von der Liebe - auf eine Art und Weise, die zutiefst beeindruckt und noch lange nachwirkt.
Was für ein Buch!

„Das Leiden des leisen Heldens“

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William Stoner, ein junger Mann vom Land, nimmt an einer Universität weit weg von daheim sein Studium auf. Er entdeckt seine Liebe zur Literatur, entschließt sich, der Landwirtschaft den Rücken zu kehren und sich ganz dem Lernen und Lehren zu widmen. Er verliebt sich, heiratet und bekommt eine Tochter.

Was wie die Beschreibung eines,
William Stoner, ein junger Mann vom Land, nimmt an einer Universität weit weg von daheim sein Studium auf. Er entdeckt seine Liebe zur Literatur, entschließt sich, der Landwirtschaft den Rücken zu kehren und sich ganz dem Lernen und Lehren zu widmen. Er verliebt sich, heiratet und bekommt eine Tochter.

Was wie die Beschreibung eines, vielleicht nicht alltäglichen, aber dennoch vergleichsweise normalen Leben daherkommt, entpuppt sich in Wahrheit als leise, schlichte und melancholische Schilderung einer großen persönlichen Tragödie.
Stoner leidet, er leidet beinahe auf jeder Seite des Romans, aber er tut dies so gedämpft, so geräuschlos, dass es schon fast wieder belanglos erscheint, als hätte er sich, ohne Widerworte, mit seinem Schicksal abgefunden.
Wie nebenbei wird der Leser mit Stoners Unglück konfrontiert, in die Geschichte hineingezogen und dazu angestachelt, dem Protagonisten zuzurufen, zu schreien, dass doch auch er ein Recht auf Glück habe.
"Stoner" ist ein Meisterwerk der Literatur, ein Roman, dessen Kraft in seiner Stille, seiner Schlichtheit liegt, mit einem Protagonisten, den man nicht so leicht wieder vergisst. Phänomenal!

„Aufwühlende Wiederentdeckung“

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Dieses Buch hat mich umgehauen. Es hat mich erschüttert, geärgert, belustigt, erfreut, belastet, beschäftigt, nachdenklich gestimmt und noch lange nachgewirkt.
Stoner, Sohn mittelloser Landwirte, bekommt die Chance, zu studieren. Entgegen der Wünsche seines Vaters entdeckt er seine Liebe zur Literatur und ändert seine Studienrichtung.
Dieses Buch hat mich umgehauen. Es hat mich erschüttert, geärgert, belustigt, erfreut, belastet, beschäftigt, nachdenklich gestimmt und noch lange nachgewirkt.
Stoner, Sohn mittelloser Landwirte, bekommt die Chance, zu studieren. Entgegen der Wünsche seines Vaters entdeckt er seine Liebe zur Literatur und ändert seine Studienrichtung. Der Literatur verfallen bleibt er auch nach dem Studium an der Universität, um zu unterrichten. Seine Geschichte handelt von Liebe und Verrat, von falschen Vorstellungen und unerfüllten Träumen. Von den großen und kleinen Kränkungen, die das Leben mit sich bringt. Von der Liebe zu einem Kind, von großen Hoffnungen und einsamer Hoffnungslosigkeit in einer gefühllosen Ehe. Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich so gepackt hat. Es ist schwierig, über Stoner zu schreiben, ohne die Geschichte Stoners vorweg zu nehmen. Stoner ist ein großartiger Roman, erstklassige Literatur und gehört in jedes Bücherregal.

„bewegend & zeitlos“

Katrin Knauft, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

„Stoner“ ist ein ruhiger und klug geschriebener Roman, der erstmalig 1965 veröffentlicht wurde. Vor einigen Jahren wurde das Buch wiederentdeckt und ermöglicht einen Blick auf das gesellschaftliche Leben Amerikas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So erzählt der Autor John Williams die Lebensgeschichte von William Stoner, einem „Stoner“ ist ein ruhiger und klug geschriebener Roman, der erstmalig 1965 veröffentlicht wurde. Vor einigen Jahren wurde das Buch wiederentdeckt und ermöglicht einen Blick auf das gesellschaftliche Leben Amerikas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So erzählt der Autor John Williams die Lebensgeschichte von William Stoner, einem genügsamen Mann, der aus ärmlichen Verhältnissen kommend zu einem beliebten Literaturdozenten aufsteigt. Besonders eindrucksvoll ist hierbei, wie glaubwürdig sein Familien- und Universitätsleben, samt Erfolgen aber auch Fehlentscheidungen, geschildert wird.
Stoner ist kein auffälliger Held, der beeindruckende Taten vollbringt und dennoch fasziniert seine Geschichte. Gerade das Alltägliche macht diesen Roman zu etwas Besonderem. Hier liest man ein Stück Zeitgeschichte, das sowohl sprachlich als auch inhaltlich überzeugt.

„Vielleicht sind es die leisen Töne des Lebens“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Es sind vielleicht wirklich die leisen Töne des Lebens, die das reale menschliche Dasein kennzeichnen, dachte ich nachdem ich die letzte Seite gelesen und das Buch langsam zuklappte. Der Roman klang noch lange in mir nach und ich bin sicher ihn in einigen Jahren nochmals zu lesen. Ein großartiges Werk! Es sind vielleicht wirklich die leisen Töne des Lebens, die das reale menschliche Dasein kennzeichnen, dachte ich nachdem ich die letzte Seite gelesen und das Buch langsam zuklappte. Der Roman klang noch lange in mir nach und ich bin sicher ihn in einigen Jahren nochmals zu lesen. Ein großartiges Werk!

„zutiefst anrührend...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein besonderes feines Meisterwerk, was völlig unspektakulär ein ganzes Leben zeigt. Ein Leben , was trotz der großartigen Hingabe an die Literatur - karg bleibt. Stoner geht zwar einen völlig anderen Weg, als zunächst für ihn aufgrund Herkunft und Hintergrund vorgesehen - doch kann er bis zum Schluss nicht aus seiner Haut heraus und Ein besonderes feines Meisterwerk, was völlig unspektakulär ein ganzes Leben zeigt. Ein Leben , was trotz der großartigen Hingabe an die Literatur - karg bleibt. Stoner geht zwar einen völlig anderen Weg, als zunächst für ihn aufgrund Herkunft und Hintergrund vorgesehen - doch kann er bis zum Schluss nicht aus seiner Haut heraus und bleibt der, der er schon immer war. Das aufzuzeigen und zu beschreiben ist wahrlich wunderbar gelungen ...und ist zutiefst anrührend !

„Ein Meisterwerk, was bleibt!!!“

Clemens Rupp, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Wie kann man den großen Erfolg bei der Leserschaft und die herausragende Kritikerresonanz von John Williams Buch aus dem Jahr 1965 erklären?

Erzählt wird die Lebensgeschichte eines Literaturprofessors an einer Universität im Mittleren Westen der USA...ein Leben, daß auf den ersten Blick nichts
nennenwertes hinterlassen hat.

Zum
Wie kann man den großen Erfolg bei der Leserschaft und die herausragende Kritikerresonanz von John Williams Buch aus dem Jahr 1965 erklären?

Erzählt wird die Lebensgeschichte eines Literaturprofessors an einer Universität im Mittleren Westen der USA...ein Leben, daß auf den ersten Blick nichts
nennenwertes hinterlassen hat.

Zum einen ist es sicherlich die Figur des Protagonisten die dem Leser sofort ans Herz geht - seine große Liebe zu Sprache und Literatur, eine unglückliche Ehe mit einer frigiden Frau und eine späte Liebe - der Leser ahnt wie diese enden wird.
Zum anderen ist es die bestechend klare und schnörkellose Sprache Williams', die von von Bernhard Robben kongenial ins Deutsche übersetzt worden ist.

Stoners Charakter rührt den Leser zutiefst... man wünscht sich er möge sich gegen die Widrig- und Ungerechtigkeiten des Lebens erwehren...er tut es selten...es liegt nicht in seiner Natur.

Ein eigentlich furchtbar trauriges Werk - doch dieses gelebte Leben ist die ganze Welt !!!

William Stoner ist bestimmt einer der wundersamen Menschen in der Literatur die ich NIE vergessen werde!!!

„Der vergessene Bestseller“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Immer noch eines meiner Lieblingsbücher seit dem Erscheinen bei dtv im Sommer 2013. "Stoner" ist erstmals 1965 veröffentlicht worden und damals schon im Wust der Neuerscheinungen untergegangen, übersehen und vergessen worden.
Dem harten Landleben auf der Farm seiner Eltern entrinnt "Stoner", verliebt sich an der Universität in die
Immer noch eines meiner Lieblingsbücher seit dem Erscheinen bei dtv im Sommer 2013. "Stoner" ist erstmals 1965 veröffentlicht worden und damals schon im Wust der Neuerscheinungen untergegangen, übersehen und vergessen worden.
Dem harten Landleben auf der Farm seiner Eltern entrinnt "Stoner", verliebt sich an der Universität in die Literatur, statt Agrarwissenschaft zu studieren und wird zeitlebens als Dozent dort unterrichten.

Unspektakulär nimmt er seinen Platz ein und erträgt Widrigkeiten und Missgeschicke, die neidischen Kollegen, die kalte Ehefrau.

Es ist ein sehr ruhiges, sehr leises Buch über das Leben eines Menschen, es hat mich tief bewegt und ich habe mich spontan beim Lesen in diesen Mann verliebt.

Colum McCann nennt "Stoner" einen der großen, vergessenen Romane des letzten jahrhunderts und hat zugegeben, selbst schon 50 Exemplare gekauft und an Freunde verschenkt zu haben.
Dass dieser Romane doch nicht vergessen werden wird, zeigt sich an der aktuellen Spiegelliste (KW4/2014), wo dieses Buch beharrlich weiter nach oben klettert!

„Wow !“

Martina Denzer, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Von der ersten bis zur letzten Seite ein literarischer Hochgenuss. Die Figuren haben mich derart berührt, daß ich zeitweise in der Geschichte mitlebte. So was erlebt man als Kind öfters, als Erwachsener wohl eher selten. Unbedingt lesen. Von der ersten bis zur letzten Seite ein literarischer Hochgenuss. Die Figuren haben mich derart berührt, daß ich zeitweise in der Geschichte mitlebte. So was erlebt man als Kind öfters, als Erwachsener wohl eher selten. Unbedingt lesen.

„Wunderbare Wiederentdeckung!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

William Stoner, Sohn einfacher Farmer soll ermöglicht werden Agrarwissenschaften zu studieren. Schnell merkt er , dass das Fach ihm keinerlei Freude bereitet und als er den Grundkurs für englische Literatur besucht ist es um ihn geschehen. Die Literatur wird seine Leidenschaft. Wir begleiten ihn nun über 30 Jahren als Uniprofessor und William Stoner, Sohn einfacher Farmer soll ermöglicht werden Agrarwissenschaften zu studieren. Schnell merkt er , dass das Fach ihm keinerlei Freude bereitet und als er den Grundkurs für englische Literatur besucht ist es um ihn geschehen. Die Literatur wird seine Leidenschaft. Wir begleiten ihn nun über 30 Jahren als Uniprofessor und Mensch, der all seine Taten einer integren Geisteshaltung unterwirft.

Das Buch ist 1967 erschienen und 2006 neu entdeckt und übersetzt worden. Es ist durch die genaue Sprache, den einfachen aber geschliffenen Stil und die grandiose Charakterstudie ein echter Geheimtipp.

Es ist sowohl ein Campus-Roman wie ein Roman über Freundschaft, Ehe und Familie, aber auch Krieg und Liebe und ein Buch über einen Mann der uns zeigt was es heißt Mensch zu sein.

Für den Leser ist es spannend und anregend zugleich. Großartig!

„Wahnsinn!“

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein Buch über ein fast belangloses Leben, vom ersten bis zum letzten Tag auf nur 351 Seiten, aber so intensiv erzählt, daß ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen konnte. Das erstaunliche an diesem Buch ist, daß es John Williams geschafft hat, ein völlig durchschnittliches Leben mit all seinen Höhen und Tiefen so in Worte zu fassen, Ein Buch über ein fast belangloses Leben, vom ersten bis zum letzten Tag auf nur 351 Seiten, aber so intensiv erzählt, daß ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen konnte. Das erstaunliche an diesem Buch ist, daß es John Williams geschafft hat, ein völlig durchschnittliches Leben mit all seinen Höhen und Tiefen so in Worte zu fassen, daß man am Ende einfach tief bewegt ist vom Leben und seinen Machenschaften. Grosse Literatur und schlichtweg großartig!!!

„Meisterwerk“

Markus Book, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

Hin und wieder stößt man als Leser auf ein Buch, das zutiefst beeindruckt, und von dem man weiß, dass es einen lange Zeit begleiten wird. John Williams' "Stoner" ist für mich so ein Buch.
Die (eigentlich unspektakulär anmutende) Lebensgeschichte des Protagonisten William Stoner hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt. "Stoner" ist
Hin und wieder stößt man als Leser auf ein Buch, das zutiefst beeindruckt, und von dem man weiß, dass es einen lange Zeit begleiten wird. John Williams' "Stoner" ist für mich so ein Buch.
Die (eigentlich unspektakulär anmutende) Lebensgeschichte des Protagonisten William Stoner hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt. "Stoner" ist ein großartiger Roman, voller leiser Töne, emotionaler Wucht und atemberaubender Wahrheiten. "Stoner" ist ein Buch, das ich während der Lektüre mehrfach beiseite legen musste, um innezuhalten. Vor Rührung, vor Begeisterung, vor Ergriffenheit.
Ein Meisterwerk.

„Einfach schön!“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

William Stoner wächst auf einer kargen Farm auf. Seine Eltern sind arbeitsame nicht so redlselige Leute. Sie schicken ihn auf eine Universität um Landwirtschaft zu studieren. Doch hier erliegt Stoner der Faszination der Literatur.
Sein Leben lang bleibt er der Universität verbunden. Das Familienleben kennt Höhen und Tiefen. Ein melancholisches
William Stoner wächst auf einer kargen Farm auf. Seine Eltern sind arbeitsame nicht so redlselige Leute. Sie schicken ihn auf eine Universität um Landwirtschaft zu studieren. Doch hier erliegt Stoner der Faszination der Literatur.
Sein Leben lang bleibt er der Universität verbunden. Das Familienleben kennt Höhen und Tiefen. Ein melancholisches Buch für Herbsttage.

„Einsamkeit“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Spielerisch leicht las sich "Stoner" in mein Herz. Es glückt und gelingt nur wenigen eine im Grundton eher traurige, melancholische Geschichte so fesselnd zu erzählen - am Ende ist dies der Triumph über die Einsamkeit.
Wir begleiten Stoner in seine Kindheit und Jugend, hören seinen Vater seine Erwartung an ihn Ausdruck verleihen, spüren
Spielerisch leicht las sich "Stoner" in mein Herz. Es glückt und gelingt nur wenigen eine im Grundton eher traurige, melancholische Geschichte so fesselnd zu erzählen - am Ende ist dies der Triumph über die Einsamkeit.
Wir begleiten Stoner in seine Kindheit und Jugend, hören seinen Vater seine Erwartung an ihn Ausdruck verleihen, spüren später seine kleine Verliebtheit in Edith, und wissen um die zu vorzeitig geschlossene Ehe mit ihr, erleben ihn als so liebenden Vater der kleinen Grace, verstehen seine Affäre und wir erleben ganz nah sein Ausgeliefertsein an der Universität, dem Konkurrenzgebaren seiner Kollegen.
John Williams hat uns Lesern ein großartiges Buch hinterlassen. Es ist bei aller Tragik und Nachdenklichkeit eine Liebeserklärung an die Sprache, an die Literatur - an das Leben.

„Ein ganz großartiger Roman!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Selten hat mich Literatur derart gefesselt wie dieser großartige Roman! Es ist die Geschichte von William Stoner, der Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer Farm in Missouri aufwächst. Mit seinen Eltern beackert er das karge Land und die kleine Familie schafft es gerade so über die Runden zu kommen. Eine Tages schlägt ihm sein Vater Selten hat mich Literatur derart gefesselt wie dieser großartige Roman! Es ist die Geschichte von William Stoner, der Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer Farm in Missouri aufwächst. Mit seinen Eltern beackert er das karge Land und die kleine Familie schafft es gerade so über die Runden zu kommen. Eine Tages schlägt ihm sein Vater vor, Agrarwirtschaft zu studieren. Doch an der Universität entdeckt er die Liebe zur Literatur.....Sehr, sehr lesenswert!

„Angepannte Ruhe“

Florian Kuhrt, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Vorab die Klärung eines möglichen Missverständnisses, dem man als Leser aufgrund des Klappentext oder einiger Rezensionen aufsitzen könnte:
Es geht in diesem Buch NICHT um die Entdeckung des Genius eines vom Lande kommenden Bauernburschen.
Wer die kometenhafte Entwicklung eines verkannten Underdogs erwartet, der wird enttäuscht.
Vorab die Klärung eines möglichen Missverständnisses, dem man als Leser aufgrund des Klappentext oder einiger Rezensionen aufsitzen könnte:
Es geht in diesem Buch NICHT um die Entdeckung des Genius eines vom Lande kommenden Bauernburschen.
Wer die kometenhafte Entwicklung eines verkannten Underdogs erwartet, der wird enttäuscht.
Es ist auch keine Geschichte über die Macht der Literatur, die Berge versetzt und Menschen verwandelt.
Eigentlich ist es "nur" ein nüchtern geschiebenes Lebensportrait eines aus einfachen Verhältnissen stammenden Mannes, der genau einmal im Leben etwas wagt und seinen beruflichen Werdegang verändert, der aber nicht aus seiner Haut kann und deswegen immer unter seinen Möglichkeiten bleibt.
Am ehesten ist dies wohl eine psychologische Studie, die jedoch die seelischen Vorgänge immer nur an der Oberfläche streift, anders als die großen Vertreter dieser Kunst wie beispielsweise Maugham, James, Moravia und Zweig.
Was den inhaltlich mageren Roman dennoch interessant macht, ist der aufreizende Vernichtungsfeldzug, mit dem Stoners emotional gestörte Frau seiner Kraftlosigkeit begegnet.
Der Roman lebt auch von Andeutungen, bei denen man sich leider als Leser nie sicher sein kann, ob diese einer literarischen Kunstfertigkeit oder aber eher einer Unfähigkeit des "in die Tiefe Gehens" geschuldet sind.
Sofern man den Titel unter ersterer Perspektive betrachtet, so entfaltet er durchaus eine beklemmende Wirkung und einen Sog, in dessen Verlauf man Stoner am liebsten kräftig schütteln - und aufrütteln - möchte.

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Ein zutiefst menschlicher Roman über das Leben und seine Fallstricke, über die Liebe und ihre Vergänglichkeit. Welch ein großes Glück, dass dieser Autor wiederentdeckt wurde. Ein zutiefst menschlicher Roman über das Leben und seine Fallstricke, über die Liebe und ihre Vergänglichkeit. Welch ein großes Glück, dass dieser Autor wiederentdeckt wurde.

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ich bin sehr dankbar, dass Stoner fast fünfzig Jahre nach Erscheinen doch noch ins Deutsche übersetzt wurde. Eine tolle Sprache und ein Protagonist, den ich nie wieder vergesse! Ich bin sehr dankbar, dass Stoner fast fünfzig Jahre nach Erscheinen doch noch ins Deutsche übersetzt wurde. Eine tolle Sprache und ein Protagonist, den ich nie wieder vergesse!

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein ganz starker Roman über die Liebe zu Büchern und der Literatur. In ruhigen Worten beschreibt Williams die Leidenschaft eines Mannes. Ein ganz starker Roman über die Liebe zu Büchern und der Literatur. In ruhigen Worten beschreibt Williams die Leidenschaft eines Mannes.

Sarah Engels, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Die Geschichte eines interessanten wie dramatischen Lebens und die Liebe zur Litera, sehr gut und packend erzählt, sodass es eben mehr wird als nur eine simple Biographie! Die Geschichte eines interessanten wie dramatischen Lebens und die Liebe zur Litera, sehr gut und packend erzählt, sodass es eben mehr wird als nur eine simple Biographie!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Buch, das man aufschlägt, und danach nicht mehr aus der Hand legt 'bis die letzte Seite gelesen ist. Großartige Literatur. Ein Buch, das man aufschlägt, und danach nicht mehr aus der Hand legt 'bis die letzte Seite gelesen ist. Großartige Literatur.

I. Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Toll Toll

Stefanie Sült, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein leises Buch, literarischer Schatz und unvergesslich. Im Stile der großen amerikanischen Erzähler hat Williams hier etwas geschaffen, das bleibt. Wunderschön, eine Lebens-Fabel Ein leises Buch, literarischer Schatz und unvergesslich. Im Stile der großen amerikanischen Erzähler hat Williams hier etwas geschaffen, das bleibt. Wunderschön, eine Lebens-Fabel

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Stoner verkörpert ein unspektakuläres aber aufrechtes Leben. Roman wirkt lange nach. Stoner verkörpert ein unspektakuläres aber aufrechtes Leben. Roman wirkt lange nach.

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ruhiger Ton, unaufgeregte Geschichte - ein literarischer Schatz! Ruhiger Ton, unaufgeregte Geschichte - ein literarischer Schatz!

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein ganz großer Roman viele Jahrzehnte nach Williams Tod vorzüglich übersetzt. Stark autobiographisch ein literarischer Hochgenuss. Ein ganz großer Roman viele Jahrzehnte nach Williams Tod vorzüglich übersetzt. Stark autobiographisch ein literarischer Hochgenuss.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Die faszinierende Lebensgeschichte eines Mannes, der die Fesseln des Farmerlebens hinter sich lässt und eine Professoren-Karriere macht. Leise, einfühlsam, literarisch grandios. Die faszinierende Lebensgeschichte eines Mannes, der die Fesseln des Farmerlebens hinter sich lässt und eine Professoren-Karriere macht. Leise, einfühlsam, literarisch grandios.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Eine sehr bewegende Schilderung des ganzen Lebens eines Literaturdozenten, wunderschön zu lesen. Eine sehr bewegende Schilderung des ganzen Lebens eines Literaturdozenten, wunderschön zu lesen.

Ein Leben, der Literatur gewidmet. Ruhig und dennoch kraftvoll, erzählt Williams die Lebensgeschichte des Farmersohns William Stoner. Für Literaturliebhaber ein Muss! Ein Leben, der Literatur gewidmet. Ruhig und dennoch kraftvoll, erzählt Williams die Lebensgeschichte des Farmersohns William Stoner. Für Literaturliebhaber ein Muss!

Melissa Orhan, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Ein liebevoll geschriebener Roman über die Selbstverwirklichung, mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben zu bieten hat. Toller Schreibststil inklusive! Insgesamt ein schönes buch Ein liebevoll geschriebener Roman über die Selbstverwirklichung, mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben zu bieten hat. Toller Schreibststil inklusive! Insgesamt ein schönes buch

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Wie im richtigen Leben
von Karlheinz aus Frankfurt am 29.03.2017

William Stoner ist der Protagonist dieses Buches. Es handelt von seinem Leben und erzählt die 65 Lebensjahre vom Einschreiben an der Universität bis zu seinem Tod. Die Handlung spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Erstveröffentlichung dieses Buches war bereits 1965 und damals wurden nur 2000 Stück verkauft.... William Stoner ist der Protagonist dieses Buches. Es handelt von seinem Leben und erzählt die 65 Lebensjahre vom Einschreiben an der Universität bis zu seinem Tod. Die Handlung spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Erstveröffentlichung dieses Buches war bereits 1965 und damals wurden nur 2000 Stück verkauft. Heute ist das Buch ein großer Erfolg und ich muss sagen, dass ich es verstehen kann. Der Autor gibt die damalige Zeit und das Verhalten so gut wieder, dass man sich in die Zeit zurück versetzen kann. Der erzählerische Schreibstil lässt einen nicht mehr los, obwohl er doch recht grüblerisch und ein wenig düster ist. Vor allem die starke Übersetzung ist auffällig und macht das Buch zusätzlich zu etwas Besonderem. Immer wieder werden einfache Dinge des täglichen Lebens geschildert die auch so in der Realität stattgefunden haben könnten. Manche Passagen regen zum Nachdenken an. Die Handlung ist natürlich nicht so ergiebig wie bei anderen Büchern, aber das ist auch nicht notwendig, denn die Erzählung vermittelt auch so einiges, dass sie nicht reißerisch sein muss. Das Buch ist wie der Protagonist, eher leise und gediegen, aber dennoch intensiv und man fühlt mit. Fazit: Ein Buch das zum Nachdenken anregt und nicht nur nebenbei gelesen werden sollte, denn es bietet mehr als der erste Blick verrät.

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Ein zutiefst menschlicher Mann
von Ira Rübenkönig aus Baden-Baden am 17.03.2015

Ein großartiges, bewegendes, uneitles, raffiniertes Buch wurde von John Williams geschrieben. Es ist ein Roman über das harte Farmer- und das stille Professorenleben, ein Campusroman , ein Roman über Mobbing und Neid, ein Liebesroman und ein Roman über die Liebe zur Literatur. Stoner war ein schwer schuftender Farmerjunge auf dem ärmlichen... Ein großartiges, bewegendes, uneitles, raffiniertes Buch wurde von John Williams geschrieben. Es ist ein Roman über das harte Farmer- und das stille Professorenleben, ein Campusroman , ein Roman über Mobbing und Neid, ein Liebesroman und ein Roman über die Liebe zur Literatur. Stoner war ein schwer schuftender Farmerjunge auf dem ärmlichen Hof seiner Eltern. Damit aus dem Hof mehr erwirtschaftet werden kann, wird Stoner von seinen Eltern zur Universität 1910 nach Missouri zum Agarwissenschaftsstudium geschickt. Dort allerdings entdeckt Stoner die Schönheit von Gedichten und die Liebe zur LIteratur. Kann er damitdie Welt verändern ? Während seines Ehelebens erträgt er die Frigidität und die Boshaftigkeit seiner Frau. All dies wird so geschiffen beschrieben, wie es bisher nur John Updike oder Philip Roth geschafft hat. Wie formulierte Elke Heidenreich : " Es ist ein zutiefst menschliches Buch, über einen zutiefst menschlichen Mann."

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Stoner
von Hilde Lammers aus Leer am 16.03.2015

Dieser Roman von John Williams fesselt von der ersten Seite an, obwohl er eigentlich eine völlig unspektakuläre Handlung hat. William Stoner wächst im letzten Jahrhundert auf einer Farm in Missouri auf, studiert zunächst Agrarwirtschaft, dann englische Literatur, wird Dozent, heiratet, wird Vater einer Tochter und stirbt im Alter... Dieser Roman von John Williams fesselt von der ersten Seite an, obwohl er eigentlich eine völlig unspektakuläre Handlung hat. William Stoner wächst im letzten Jahrhundert auf einer Farm in Missouri auf, studiert zunächst Agrarwirtschaft, dann englische Literatur, wird Dozent, heiratet, wird Vater einer Tochter und stirbt im Alter von 65 Jahren. William Stoner (der Name ist mit Bedacht gewählt) tut immer seine Pflicht, Schicksalsschläge werfen ihn nicht aus der Bahn und er erträgt sein Leben bis zum Ende mit stoischer Ruhe. Dieser Roman ist großartig erzählt und fesselt trotz - oder gerade wegen - seiner gleichmütigen Erzählweise. Dies ist ein bewegender Roman, den man nicht vergessen wird.

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