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Meine Bewertungen

Eine weitere schöne Geschichte von der Shipley-Farm

Mal wieder entführt uns die Autorin auf die Shipley-Farm und diesmal dürfen wir Zach näher kennenlernen. Mal wieder eine tolle Geschichte.

Story:
Von den bisherigen Bänden hatte mir die Geschichte um Jude am besten gefallen, aber die von Zach und Lark hat sich doch davor geschoben. Anfangs wird man in die Geschichte geworfen, bekommt aber relativ schnell einen Eindruck von Larks Situation und auch von Zachs Vergangenheit. Ich muss gestehen, ich hatte anfangs so meine Vermutung, wo das hinführen würde, aber die Autorin hat mich überraschen können und das ganze anders aufgezogen.
Von der ersten Seite an hat mich die Handlung packen können und ich hab die Seiten auch relativ schnell verschlungen. Sie hat mich immer wieder zum schmunzeln bringen können, vor allem Zachs hat so manches Mal dafür gesorgt. Aber ebenso sind viele Stellen emotional und von einer Tiefe geprägt, sodass es mich auch mal zum nachdenken gebracht hat.
Zum Ende kommen einige Szenen, die ich so nicht erwartet habe. Ich fand sie aber insgesamt zum Buch sehr passend und gelungen. Sie haben die Situation wirklich gut gelöst. Es war einfach auch mal eine andere Wendung, als ich es von anderen Büchern gewohnt bin.
Ein paar Andeutungen wurden auch schon hinsichtlich des nächsten Bandes gemacht. Neugierig bin ich sehr auf Mays Geschichte, denn hier hat sich schon so einiges ergeben.

Charaktere:
Zach kannte man ja aus den Vorgängerbänden schon, aber da wirkte er eher wie ein zurückgezogener, schüchterner Mann. Was er einerseits ist, aber dann auch wieder nicht. Er hat mich so manches Mal überraschen können und ich war erstaunt, wie er sich doch weiterentwickelt hat.
Ebenso ging es mir mit Lark. Sie kannte man noch nicht, aber ich habe auch sie schnell lieb gewonnen. Sie macht einiges durch, aber für ihre Stärke habe ich sie bewundert.
Natürlich war es auch wieder schön, die anderen bekannten Charaktere wieder zu treffen. Man fühlt sich wohl in der Familie und sie bringt einen immer wieder zum schmunzeln. Ich freue mich auf die anderen Geschichten.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen. Ich bin wieder relativ schnell reingekommen und dann hat mich das Buch nicht mehr losgelassen. Der immer wieder eingebaut Humor hat mich ständig zum schmunzeln gebracht.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Lark und Zach erzählt. Beide Sichten haben interessante Enthüllungen zum Vorschein gebracht und ich fand es gut, dass man die Geschichte aus beiden Sichten verfolgen konnte.

Mein Fazit
Eine weitere schöne Geschichte von der Shipley-Farm
Auch der dritte Band der Reihe konnte mich überzeugen. Lark und Zach haben mir als Protagonisten wirklich gut gefallen und ihre Geschichte hatte so einige Überraschungen im petto. Spannung, Emotionen und eine Prise Humor - es war alles dabei für eine wirklich gute Geschichte.

True North - Du bist alles für immer - Sarina Bowen
True North - Du bist alles für immer
von Sarina Bowen
(16)
Buch (Paperback)
12,90

Spannend gehts weiter

Story:
Schon mit der ersten Seite war ich wieder von der Welt gefangen. Ich weiß nicht, wie die Autorin das macht, aber ich schlage das Buch auf und fühle mich, als würde ich nach Hause kommen. Die Welt um die Gestaltwandler, Mediale und Menschen hat mich einfach in ihren Bann gezogen und ich habe jeden liebgewonnen.
Anfangs dachte ich, dass der Klappentext viel verrät, aber alles, was drin steht, passiert schon binnen der ersten 30 Seiten. So konnte man sich einfach auf die Handlung einlassen und meine Güte, die hatte einige spannende und sehr unerwartete Wendungen auf Lager. Viel dreht es sich auch um die Ereignisse aus den Vorgängern und die aktuellen Entwicklungen, die daraus resultieren. Nach wie vor finde ich es genial, welch große Welt die Autorin hier geschaffen hat.
Natürlich steht wie in jedem Band auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten im Vordergrund. So manches Mal hat sie mich nit einem Schmunzeln an andere Pärchen erinnert, aber die Geschichte könnte nicht anders sein, denn die beiden Protas sind einfach ein ganz anderes Kaliber.
Ebenfalls spannend fand ich die Einblicke in die Sicht des Bösen. Aus den Vorgängern kennt man es schon, dass hin und wieder die Sichtweise des Bösen eingespielt wird und man dadurch doch hin und wieder mal andere Eindrücke bekommt.
Zum Ende hin gab es viele spannende Andeutungen für die noch folgenden Fortsetzungen. Ich bin sehr gespannt, wie sich das alles entwickeln wird und welche Protagonisten in den nächsten Bänden ihre Geschichten erzählen dürfen.
Einzig mit den russischen Spitznamen bin ich manchmal ein bisschen durcheinander gekommen, weil gerade Valentin mehr als einen hatte. Aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt bzw. es manchmal einfach ignoriert.

Charaktere:
Silver Mercant kannte man ja schon aus den Vorgängerbänden, aber ehrlich gesagt hatte ich da einen völlig anderen Eindruck von ihr. Von der ersten Seite an mochte ich sie und ich fand es wirklich toll, wie sie sich entwickelt hat und wie sie mit den schwierigen Entscheidungen umgeht.
Valentin ist bisher noch nicht wirklich bekannt gewesen, aber der "Teddybär" hat sich sofort in mein Herz geschlichen. Man kann ihn auch einfach nicht nicht mögen. Ich fand es beeindruckend, wie er seine Entscheidungen getroffen hat und da warten als Alphatier doch einige auf ihn.
Auch die Nebencharaktere haben mir richtig gut gefallen. Neben den StoneWater-Bären bekommen wir auch einen Einblick in die Strukturen der Mercant-Familie und das fand ich wirklich spannend. Mal schauen, was sich da noch ergeben wird.

Schreibstil:
Die Autorin hat einen fesselnden, bildhaften Stil, der mich jedes Mal aufs Neue wieder fesseln kann. Kaum habe ich ein paar Zeilen gelesen, kann ich nicht mehr aufhören und möchte das Buch praktisch inhalieren.
Das Buch wird zu großen Teilen aus der Sicht von Silver und Valentin erzählt. Zwischendurch bekommt aber auch der Böse und ein paar vereinzelte Charaktere die Chance. Die Mischung hat mir richtig gut gefallen, da man so einen umfassenden Einblick bekommen hat und gerade Valentin und Silver sehr gut verstehen konnte.

Mein Fazit
Eine neue Ära beginnt - und geht genauso spannend weiter wie die Vorgänger
Auch mit diesem Band konnte mich die Autorin wieder in den Bann der Welt ziehen. Ich hab das Buch verschlungen, die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Valentin und Silver haben mir wahnsinnig gut gefallen. Ich hab bei den Büchern der Autorin immer das Gefühl, nach Hause zu kommen.

Age of Trinity - Silbernes Schweigen - Nalini Singh
Age of Trinity - Silbernes Schweigen
von Nalini Singh
(27)
Buch (Taschenbuch)
10,00

Eine spannende Fortsetzung

Weiter geht die Geschichte um das Ministerium der Welten. Diesmal entführt und die Handlung nach Hamburg und bringt uns mal wieder ein paar Geister.

Story:
Am Anfang des Buches gab es wieder einen kurzen Rückblick auf die Ereignisse aus den Vorgängern. So konnte ich nochmal alles Revue passieren lassen und mich dann einfach in das neue Abenteuer stürzen. Ich war auch schnell wieder in der Handlung drin und habe mich auf das Abenteuer gefreut.
Auch in diesem Band gibt es wieder 2 Handlungsstränge. Der eine, und für mich spannendere, führte nach Hamburg und beschäftigte sich mit der Legende um Rungholt. Ich fand den Strang wirklich spannend und ich hab mich davon mitreißen lassen. Die Wendungen haben mir gut gefallen und war gefesselt.
Der andere Strang beschäftigt sich mit Diana. Da ist nicht ganz so viel passiert und ich weiß auch nach wie vor nicht, was ich von ihr halten soll. Allerdings zeigt sich hier viel Potenzial und die Autorin hat im Nachwort auch schon angedeutet, wie es hier weitergehen wird. Was mich sehr neugierig gemacht hat und ich bin gespannt.

Charaktere:
Es gibt wieder zahlreiche Charaktere, zu meisten kann ich hier aber gar nichts sagen. Melody, River und Norrick gefallen mir wirklich gut und ich finde es spannend, wie sie sich im Laufe des Bandes wieder entwickelt haben. Andere Charaktere machen mich neugierig und ich bin auf ihre weitere Entwicklung neugierig.
Es deuten sich viele spannende Entwicklungen an - ich hoffe im nächsten Band wieder auf ein bisschen mehr von Dante und Sky, da ich die beiden bisher am wenigsten einschätzen kann.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen. Ich war schon von Anfang an wieder drin und konnte mich auf die Handlung einlassen. Die Autorin schafft es, dass ich mir die Orte und Wesen wirklich gut vorstellen kann.
Das Buch wird aus der Sicht von mehreren Charakteren erzählt, bedingt durch die verschiedenen Handlungsstränge. Die Sicht wechselt mit jedem Kapitel. Ich fand das gut, da man so einen umfassenden Einblick bekommen konnte.

Mein Fazit
Ein weiteres spannendes Abenteuer rund um das Ministerium der Welten
Auch mit dem dritten Band konnte mich die Autorin überzeugen, für mich ist es bisher der spannendste Band der Reihe gewesen. Ich hab mich von der Handlung fesseln lassen und sie in einem Rutsch verschlungen.

Das Ministerium der Welten - Band 3: Die Geister von Rungholt - Luzia Pfyl
Das Ministerium der Welten - Band 3: Die Geister von Rungholt
von Luzia Pfyl
(4)
eBook
2,49

Konnte mich leider nicht so richtig überzeugen

Das ist mein erstes Buch des Autors gewesen und durch die vielen positiven Meinungen war ich ebenfalls neugierig geworden. Leider konnte es mich nicht so richtig überzeugen.

Story:
Ich hab lange nicht so richtig in die Geschichte reingefunden. Anfangs wird man in die Geschichte hineingeworfen und ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, was das alles soll (den Klappentext habe ich vorher nicht mehr gelesen). Es hat doch ein bisschen gedauert, bis ein paar Erklärungen folgten und ich mich halbwegs zurecht gefunden habe.
Und doch konnte mich die Handlung danach auch nicht so richtig mitreißen. Irgendwie wusste ich nicht so richtig, wohin das ganze laufen soll und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ich jede Wendung schon vorausgeahnt habe. Klingt komisch, fühlte sich aber so an. Die Handlung hat für mich nicht so wirklich viel Neues geboten und dementsprechend hab ich mit dem Lesen auch ein wenig schwer getan. Erst zum Ende hin habe ich mir einen Gesamteindruck machen können, aber das hat es leider auch nicht mehr rausgerissen.
An sich fand ich die etwas düstere Märchenadaption in ihren Ansätzen sehr interessant, aber sie waren mir zu wenig ausgearbeitet. Durch die relativ wenigen Seiten hatte ich oftmals das Gefühl, dass vieles ziemlich kurz abgehandelt wurde und ich so keinen wirklich Eindruck davon bekommen habe.
Was mir wiederum gefallen hat, was das Nachwort des Autors, in dem er noch ein bisschen auf die ursprünglichen Märchen eingeht und eine kleine Zusatzgeschichte aus der Welt bereithälr. Diese wiederum hat mir richtig gut gefallen, davon hätte ich gerne mehr gelesen.

Charaktere:
Mit den beiden Protagonistinnen bin ich nicht wirklich warm geworden. Ich fand sie prinzipiell ganz spannend, habe aber irgendwie keinen richtigen Eindruck von ihnen bekommen. Auch ihre Hintergrundgeschichten wirkten auf mich ziemlich schnell abgearbeitet.
Irretiert wurde ich durch die Tatsache, dass der Name von Muireann erst gegen Ende des Buches fällt. Vorher war sie nur Erzählerin, hatte aber nie einen Namen - das hat sich manchmal echt komisch gelesen und ich hab mich doch gefragt, ob ich da nicht etwas überlesen habe.

Schreibstil:
An den Schreibstil des Autors musste ich mich erst ein bisschen gewöhnen. Alles wird sehr detaillreich beschrieben, was dazu geführt hat, dass man sich alles gut vorstellen konnte. Allerdings war es mir an vielen Stellen zu viel und ich hatte den Eindruck, die Geschichte hat sich darin ein bisschen verloren.
Das Buch wird aus der Sicht von Muireann erzählt. Die Sichtweise war okay, aber ich hätte mir auch noch die von Rose gewünscht, um einfach einen besseren Gesamteindruck zu bekommen.

Mein Fazit
Konnte mich leider nicht so richtig überzeugen
Von Anfang an habe ich mich mit der Geschichte in bisschen schwer getan und aufgrund der Kürze bin ich auch nicht richtig reingekommen. Die Handlung war mir ein bisschen zu vorhersehbar und hätte an vielen Stellen einfach mehr sein können, auch mit den Protagonistinnen bin ich nicht warm geworden.

Rosen & Knochen - Christian Handel
Rosen & Knochen
von Christian Handel
(33)
eBook
3,99

Ein genialer und fesselnder Auftaktband

Das Debüt der beiden Autorinnen Saskia Diepold und Kati Hyden - ich liebe ja schon das Cover, aber auch das Buch selbst hat mich einfach in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen.

Story:
Am Anfang wird man in die Geschichte hineingeworfen und startet mit dem Moment, in dem sich Antaris und Tesfaye zum ersten Mal begegnen. Danach werden auch die entsprechenden Umstände aufgeklärt und die beiden begeben sich auf eine Reise. Ich war von Anfang an drin in der Handlung und wollte unbedingt wissen, was die beiden Männer so auf ihrem Weg erleben werden.
Die Handlung war spannend und hat mich einfach mitgerissen. Schon nach den ersten Seiten war ich so drin, dass ich einfach nicht mehr aufhören wollte. Die Handlung hat mich gefesselt, sie wartet immer wieder mit spannenden Höhe- und Wendepunkten auf, aber mit vielen kleinen Details, Berührungen und Emotionen, die mir immer wieder ein schmunzeln ins Gesicht gezaubert haben.
Gerade zum Ende hin kommen ein paar Informationen ans Licht, die ich so niemals vorausgesehen hatte und so konnte ich das Buch zum Ende hin gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin nur so durch die Seiten gerauscht und war mehr als einmal schockiert über die Wendungen, die die beiden Autorinnen noch unbedingt einbauen mussten. Das Buch hat definitiv ein schönes Ende, was ich zwischendurch schon fast gar nicht mehr erwartet hatte, aber es zeigt auch schon, dass die Geschichte um Antaris und Tesfaye noch lange nicht auserzählt ist. Ich für meinen Teil fiebere jetzt schon der Fortsetzung entgegen.
Das Buch wurde von Saskia Diepold auch illustriert, so findet man zwischendurch immer mal wieder ein Bild, was die entsprechende Szene aus dem Buch wirklich gut umsetzt. Ebenso findet sich am Anfang eine Karte mit allen wichtigen Orten aus Lathyrien.

Charaktere:
Die Protagonisten des Buches sind Antaris und Tesfaye. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein, haben für mich aber von Anfang an zusammengehört. Ich mochte sie beide von der ersten Seite an, sie haben sich einen Platz in meinem Herzen erschummelt. Ihre Entwicklung im Laufe des Buches hat mir wirklich gut gefallen und ich bin gespannt, wie das noch weitergehen wird.
Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Sei es Kirija mit ihrer freundlich, nervigen Art oder Devon, in dem ich noch viel Potenzial für den zweiten Band sehe. Aber auch die Bösewichte haben mir gut gefallen.

Schreibstil:
Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist flüssig und lässt sich gut lesen. Ich war von der ersten Sekunde an gefangen und das Buch hat mich einfach nicht mehr losgelassen. An vielen Stellen ist er sehr beschreibend, sodass man sich die Welt auch sehr gut vorstellen kann.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Antaris und Tesfaye erzählt. Mir haben die Wechsel gut gefallen, da man so beide Protagonisten besser kennenlernen und ihre Meinungen gut nachvollziehen konnte. Die Kapitel sind mal, mal kürzer, aber das hat mich nichht gestört, ich fand die Mischung genau perfekt.

Mein Fazit
Ein genialer und fesselnder Auftaktband
Das Debüt der beiden Autorinnen überzeugte mich nicht nur mit dem genialen Cover, sondern auch mit einer spannenden Geschichte. Ich war gefesselt und wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen - viele spannende Wendungen, Szenen zum schmunzeln und liebenswürdige Charaktere. Das Buch hat mich einfach nur mitgerissen und ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

Der Blutschwur - Saskia Diepold, Kati Hyden
Der Blutschwur
von Saskia Diepold
(1)
Buch (Taschenbuch)
14,95

EIne mitreißende Geschichte

Das Buch ist das Debüt des Autors. Vom Klappentext her klang die Geschichte spannend und so war ich neugierig, wie mir das Buch gefallen würde. Es hat mich mitgerissen.

Story:
Schon von der ersten Seite an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Sams Geschichte hat mich so neugierig gemacht, das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich hab einfach nur gelesen und darüber sogar die Zeit vergessen. Aber ich konnte und wollte einfach nicht mit lesen aufhören, denn ich war gefesselt.
Das Buch hat einige interessante Wendungen. Die Handlung hat mich gefesselt und die Wendungen haben dafür gesorgt, dass ich das Buch einfach nicht weglegen konnte. Sie haben mir vor allem auch deswegen gefallen, weil ich sie sehr realistisch fand. So konnte ich mich auch richtig auf die Handlung einlassen.
Als dann auch die Tagebücher ins Spiel kommen, konnte ich gar nicht mehr aufhören mit lesen. Ich hab das Buch dann einfach nur noch verschlungen und zu Ende gelesen. Ich fand die beschriebenen Szenen aus den Tagebüchern wahnsinnig spannend. Persönlich hätte ich mir gewünscht, dass diese ein wenig eher Teil der Handlung sind, aber deswegen wird ihr Wert für die Geschichte nicht gemildert.
Das Ende ist offener gehalten, es passt aber wirklich gut zur Geschichte. So konnte ich mir selbst noch ein bisschen ausmalen, wie es mit den beiden Protagonisten weitergeht.

Charaktere:
Die Protagonisten des Buches sind Sam und Adam. Ich mochte beide von Anfang an. Sie haben mich in ihren Bann gezogen und einfach nicht mehr losgelassen. Gerade bei Sam merkt man auch, wie er sich im Laufe des Buches weiterentwickelt.
Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Manche hatten zwar nur kleine Auftritte, aber sie haben die Geschichte trotzdem bereichert.

Schreibstil:
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und lässt sich gut lesen. Er ist gefühlvoll und emotional, aber auch mal etwas lustiger – er ist der Situation angepasst und so bin ich nur so durch die Seiten geflogen und konnte mit den Protagonisten mitfühlen.
Das Buch wird aus der Sicht von Sam erzählt. Dabei bekommt man einen sehr guten Einblick in seine Gefühlswelt und das hat mir wirklich gut gefallen. Man konnte ihn richtig gut verstanden und auch seine Entscheidungen nachvollziehen.

Mein Fazit
Eine fesselnde und mitreißende Geschichte
Von der ersten Seite an hat mich das Buch nicht mehr losgelassen und ich habe es binnen weniger Stunden verschlungen. Sam und Adam haben mich in ihren Bann gezogen und ich habe ihre Geschichte mit dem Herzen gelesen. Spannende Wendungen und viele emotionale Momente haben die Handlung zu etwas Besonderem gemacht.

In Love with Adam - Liam Erpenbach
In Love with Adam
von Liam Erpenbach
(12)
eBook
3,99

Eine enttäuschende Fortsetzung

Band 1 hatte mir richtig gut gefallen und nach dem schockierenden Ende habe ich der Fortsetzung einfach nur entgegen gefiebert. Aber leider konnte die mich überhaupt nicht fesseln.

Story:
Das Buch ist in drei Abschnitte geteilt und jeder beginnt mit einem Rückblick in Acrabs Vergangenheit. An sich fand ich es spannend zu lesen, wie er zu dem Mann geworden ist, den wir kennen. Aber irgendwie konnten mich die Szenen nicht so richtig von ihm überzeugen, ich mochte sein damaliges Ich genauso wenig sein aktuelles.
Die Handlung setzt genau an dem Punkt an, wo sie im ersten Band aufgehört hat. Ich muss gestehen, dass ich anfangs ein bisschen gebraucht habe, um wieder reinzufinden, da ich mich an vieles aus dem ersten Band nicht mehr erinnern konnte. Einiges ist dann aber wiedergekommen und ich habe mich einfach auf die Geschichte eingelassen. Aber sie konnte mich einfach nicht fesseln. Ich habe mich mit dem Buch sehr schwer getan – dabei mag ich das Setting und auch die Idee wirklich gerne, aber die Umsetzung konnte mich hier einfach nicht einnehmen.
Oftmals habe ich das Buch nach zwei-drei Kapiteln wieder beiseite gelegt, weil ich die Geschichte gerade nicht weiterlesen wollte. Es ist nicht so, dass nichts passiert ist – im Gegenteil, es folgten viele Ereignisse hintereinander, aber für mich kam keine wirkliche Spannung auf und damit konnte es mich auch einfach nicht fesseln. Manche Wendungen waren durchaus schockierend, haben bei mir aber eher Kopfschütteln hervorgerufen. Ich hatte auch den Eindruck, dass sich die Handlung an einigen Stellen im Kreis gedreht hat.
Aber gut, da ich bisher alle Bücher der Autorin gemocht habe, wollte ich das Buch wenigstens zu Ende lesen. Und tatsächlich kam ein Moment, an dem mich die Handlung dann doch nochmal gepackt hat. Allerdings war das erst kurz vor dem Ende, aber dort habe ich wieder gemerkt, warum mich die Autorin immer so begeistern konnte. Es war spannend, fesselnd und es gab ein paar überraschende Wendungen. Aber eine dieser Wendungen hat dann dafür gesorgt, dass der Moment schnell wieder vorüber war, weil ich einfach nicht nachvollziehen konnte, warum die Autorin ausgerechnet diese Wendung einbaut. Und so konnte mich auch das Ende nicht wirklich überzeugen.
Ob ich den dritten Band lesen werde … nun ich weiß es nicht. Ich hab mir den Klappentext schon mal durchgelesen (im Original ist der Band schon erschienen) und er enthält einen brisanten Spoiler … allerdings weiß ich nicht so ganz, was ich von dem halten soll. Irgendwie reizt es mich zu wissen, wie die Geschichte ausgeht, aber auf der anderen Seite gibt es gerade wirklich wenig Gründe, die mir Lust auf das Buch machen.

Charaktere:
Protagonistin des Buches ist Myra und ich hab mich mit ihr in diesem Band sehr schwer getan. Sie kam mir nicht wie eine starke Kriegerin vor und die meisten ihrer Entscheidungen konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Ich hab einfach nicht verstanden, warum sie so gehandelt hat.
Acrab als Gegenpart hat mir in sofern gefallen, dass er einfach nur böse war. Andererseits wirkte er auf mich immer wie ein sehr eintöniger Bösewicht und auch die Szenen aus der Vergangenheit haben nicht dazu beigetragen, dass ich ihn besser verstehen konnte.
Neben den beiden spielen auch Marjane, Kyllen und Gotin eine zentrale Rolle. Die ersten beiden mag ich nach wie vor, sie waren mein Lichtblick in der Handlung, da sich das Buch etwas leichter las, wenn wir die beiden begleitet haben. Kyllen würde ich auch als meinen Lieblingscharakter benennen. Gotin wiederum habe ich nicht verstanden, er kam mir als Charakter sehr eindimensional vor und ich mochte ihn nicht.
Es gibt ebenfalls zahlreiche Nebencharaktere, die aber nur sehr kurz Teil der Handlung sind und dann relativ schnell wieder verschwinden. Das fand ich sehr schade, da einige viel Potenzial versprochen haben.

Schreibstil:
Eigentlich mochte ich immer den Schreibstil der Autorin, vor allem weil er sehr beschreibend ist und man sich die erschaffene Welt immer richtig gut vorstellen kann. Das mit dem vorstellen war auch diesmal wieder so, aber ansonsten habe ich mich dem Stil schwer getan. Ich bin irgendwie nicht so richtig reingekommen und es las sich einfach schwierig. Lediglich in dem einen Moment, wo mich die Handlung packen konnte, hat es sich richtig flüssig weggelesen.
Das Buch wird wechselnd aus der Sicht von Myra, Marjane, Kyllen, Acrab und Gotin erzählt. Per se stören mich die Wechsel nicht, da man die Geschichte so aus mehreren Perspektiven verfolgen kann. Aber hier haben sie mich immer mal wieder gestört, da mich die Sicht von Myra nicht überzeugen konnte – was vor allem daran lag, dass ich sie nicht verstanden habe. Die Sicht von Gotin empfand ich ein bisschen als überflüssig, da sie keine neuen Erkenntnisse gebracht hat.

Mein Fazit
Eine enttäuschende Fortsetzung
So sehr mich der erste Band begeistern konnte, konnte es die Fortsetzung nicht. Ich bin nie wirklich in die Handlung reingekommen. Am schwersten habe ich mich wohl mit der Protagonistin Myra getan, denn ihre Handlung konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Aber auch ingesamt fehlte mir die Spannung und die überraschenden Wendungen. Für einen kurzen Moment hatte mich die Handlung mal gefesselt, aber leider wehrte auch das nicht lange. Ob ich Band 3 lesen werde, weiß ich nicht.

Der Feuerkönig - Licia Troisi
Der Feuerkönig
von Licia Troisi
(3)
eBook
9,99

Eine schöne Geschichte für zwischendurch

Mein erstes Buch der Autorin. Bisher habe ich schon viel Gutes über sie und ihre Bücher gehört und war dementsprechend neugierig. Mich konnte es überzeugen.

Story:
Anfangs war ich kurz irretiert, denn im Klappentext klang es für mich so, als ob Vaughn die Geschichte erzählen würde. Dem war aber nicht so und wir bekommen Lydias Sicht. Wir erleben gleich am Anfang das beschriebene im Klappentext und bekommen so schon einen guten Eindruck von der Schreibweise der Autorin.
Danach wird die Handlung aber keineswegs ruhiger, immer wieder kommt es zu kleinen Höhepunkten, die man so vielleicht nicht erwartet hat. Sei es eine Konfrontation mit der Ex-Familie oder eine Prügelei unter Freunden - die Handlung hatte definitiv einiges zu bieten und es wurde nicht langweilig. Die Seiten flogen nur so dahin.
Wieder ist die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten das Hauptthema. Dass beide etwas füreinander empfinden, wird relativ schnell klar, aber durch die ungewisse Zukunft will keiner so richtig etwas versuchen. Dadurch hat sich das Buch für mich auch kurz mal ein bisschen gezogen, weil die Handlung nicht von der Stelle kam.
Aber das hat sich schnell wieder gelegt und ich habe das Buch dann in einem Rutsch fertig gelesen. Das Ende hat mich durchaus ein bisschen überraschen können, da ich nicht erwartet hatte, dass es so kommt. Aber es war schön, dass es noch ein bisschen was überraschendes parat hatte.
Ich freue mich schon auf die anderen Geschichten.

Charaktere:
Die Protagonisten des Buches sind Lydia und Vaughn. Mit Lydia hatte ich anfangs noch ein paar kleine Problemchen, aber das hat sich schnell gelegt und dann mochte ich sie. Vaughn mochte ich mit seiner doch eher ruhigen Art von Anfang an.
Auch die Nebencharaktere haben mich überzeugen können. Da haben sich auch einige interessante Geschichten ergeben und ich bin gespannt, welche Rolle sie in den weiteren Bänden einnehmen werden.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen. Von Anfang an flogen die Seiten an mir vorbei und ich konnte kaum mit lesen aufhören. Der Stil ist humorvoll, sodass ich immer wieder ins schmunzeln gekommen bin.
Das Buch wird aus der Sicht von Lydia erzählt. So konnte man sie und ihre Einstellung wirklich gut nachvollziehen. Ich hätte mir aber gerne auch die Sicht von Vaughn gewünscht, manchmal bin ich bei seinen Reaktionen nicht ganz durchgestiegen.

Mein Fazit
Eine schöne Geschichte für zwischendurch
Dies war mein erstes Buch der Autorin und es hat mich mit einer schönen Geschichte und ein bisschen Humor überzeugen können. Die Protagonisten waren mir sympathisch und auch die Freunde haben mir gut gefallen. Ich bin gespannt auf die nächsten Bände der Reihe.

Crazy, Sexy, Love - Kylie Scott
Crazy, Sexy, Love
von Kylie Scott
(37)
Buch (Paperback)
12,00

Konnte mich leider nicht komplett überzeugen

Vom Klappentext her klang das Buch wirklich gut, vor allem weil ich es noch nicht hatte, dass die Geschichte von einem Fälscher erzählt wird. Aber irgendwie konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen.

Story:
Der Prolog hat mich neugierig gemacht, ich war gespannt, was sich daraus für die Handlung ergeben würde. Jedoch ist mir schnell aufgefallen, dass darauf erst viel später überhaupt Bezug genommen wird, was ich doch sehr schade fand. Danach werden erstmal die handelnden Figuren vorgestellt - Kevron, Enidin, Lorcan und Tymur. Das Buch wechselt hier zwischen den verschiedenen Personen und sie werden sehr lange vorgestellt - für meinen Geschmack zu lang, denn es dauert gefühlt ewig, bis die Handlung wirklich mal richtig anfängt und der Auftrag beginnt.
Aber auch danach hat mich die Handlung nicht so richtig fesseln können. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass ich sowas in der Art schon gelesen habe und es wenig überraschendes gibt. Ich hatte auch fast das ganze Buch über den Eindruck, dass es zu viele Geheimnisse gibt und nur bruchstückhaft etwas aufgeklärt wurde. Ich hätte mir einfach ein paar spannende Wendungen gewünscht, da die Handlung irgendwann ein wenig zäh wurde. Man wusste auch nie so richtig, was man glauben sollte - denn der ein Charakter erzählt irgendwie jedem immer etwas anderes.
Ab ca Seite 380 hat mich das Buch dann endlich mal fesseln können - dann passierte was und man bekam endlich einen Eindruck davon, worum es hier in dem Buch gehen sollte. Aber ehrlich gesagt ist mir das viel zu spät und ich bin erstaunt, dass ich so lange durchgehalten habe. Es hat sich gelohnt, diese letzten 100 Seiten waren richtig schnell weggelesen. Es gab Erkenntnisse und unerwartete Wendungen.
Und es gab einen Cliffhanger. Irgendwie hatte ich es schon vermutet, die Art des Cliffhangers kam aber völlig überraschend. In dem Moment wollte ich unbedingt sofort den zweiten Band haben, um zu wissen, wie es nun weitergehen wird. Andererseits hat mich der Cliffhanger auch ein wenig verwirrt, weil ich dann überlegt habe, ob ich zwischendurch etwas überlesen habe. Das wird mir aber wohl nur der zweite Band beantworten können.

Charaktere:
Die Protagonisten sind Kevron, Enidin, Lorcan und Tymur. Die vier zusammen fand ich eine spannende Konstellation, denn eine solche Truppe würde man wohl eher nicht auf eine so wichtige Mission schicken.
Kevron ist Fälscher, ein Trinker und ein richtiger Feigling - aber irgendwie mochte ich ihn. Es war spannend zu erleben, wie er mit der Reise klarkommt und welche Erkenntnisse er für sich gewinnt.
Lorcan wirkte immer etwas unnahbar, aber auch ihn mochte ich sehr. Er hatte ein paar interessante Züge an sich und ich hätte da gerne mehr von gelesen.
Mit Enidin bin ich gar nicht klargekommen. Ihre überherbliche und arrogante Art hat es mir sehr schwer gemacht und ich konnte ihre Meinung in den meisten Fällen leider nicht nachvollziehen.
Tymur war für mich der spannendeste Charakter - als Initiator der Reise weiß er am meisten, aber lässt sich Informationen nur schwer aus der Nase ziehen und man merkt schnell, dass er viel geheim hält und gerne auch mal die ein oder andere Lüge erzählt. Manchmal hat dies aber auch ein bisschen genervt, da man nicht so richtig vorwärts gekommen ist.

Schreibstil:
An den Schreibstil musste ich mich ein bisschen gewöhnen. An manchen Stellen wirkt er ein bisschen gehoben. Er ist beschreibend, sodass man sich Neraval gut vorstellen kann.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Kevron, Enidin und Lorcan erzählt. Mit Enidins Sicht habe ich mich am schwersten getan, da ich ihre Einstellungen ja nicht so wirklich nachvollziehen konnte. Schade fand ich es auch, dass Tymurs Sicht nicht dabei war - das hätte sicher für die ein oder andere Verwirrung weniger gesorgt.

Mein Fazit
Viel Potenzial, aber nicht so richtig überzeugend
Die Idee und auch die Charakterkonstellation haben mich gereizt und viel Potenzial hervorgebracht. Die Handlung hat das für mich aber nicht so wirklich aufgenommen und ich bin lange Zeit nicht richtig reingekommen. Erst zum Ende hin hat mich das Buch fesseln können. Leider konnten mich auch nicht alle Charaktere überzeugen.

Das gefälschte Siegel - Maja Ilisch
Das gefälschte Siegel
von Maja Ilisch
(56)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00

Interessante Idee, aber auch viel verschenktes Potenzial

Den Film kannte ich schon, aber es sind doch einige Fragen offen geblieben. So war ich neugierig, ob mir das Buch diese beantworten würde - konnte es leider nur bedingt und ich bin nach wie vor ein wenig zwiegespalten.

Story:
Schon am Anfang hab ich mich ein bisschen schwer getan, denn irgendwie bin ich nicht so richtig reingekommen. Was zum einen an dem Stil lag, zum anderen an der Tatsache, dass man den Teil aus dem Film schon kannte. Nur hat man dort irgendwie ein bisschen mehr erfahren. Eine ganze Weile lang las sich das Buch für mich wie eine Kurzzusammenfassung, weil viele Zwischenhöhepunkte einfach zu schnell abgearbeitet wurden.
Danach entwickelt sich die Handlung anders und ich bin deutlich besser reingekommen. Da hat mich die Story dann auch ein bisschen packen können und ich bin in einen richtigen Lesefluss gekommen. Allerdings fehlte mir in dem Buch die Tiefe. Nach wie vor sind viele Fragen geblieben - teils weil zurückliegende Ereignisse zwar erwähnt, aber nicht mehr dazu erzählt wurde, teils aber auch, weil man eine Reihe von Begriffen ohne Erklärung bekommt. Das fand ich wirklich schade, da die Geschichte hier unglaublich viel Potenzial verschenkt hat.
So richtige Spannung ist bei mir leider nicht aufgekommen. Sicher liegt das auch daran, dass ich die Handlung durch den Film schon kannte, aber trotzdem hatte ich mir von dem Buch einfach ein bisschen mehr erhofft.
Das Ende hat mir wiederum sehr gut gefallen - einfach weil es doch anders kam als man es vom Film her kannte. Und wo der Film eher Mainstream war, gab es hier ein paar sehr unerwartete Wendungen. Eine Sache hat mir persönlich nicht so gefallen, aber insgesamt war das Ende einfach mal was anderes. Dennoch ist mir auch hier nicht so ganz klar, wie das weiterlaufen soll und um was es dann in den Folgebänden gehen wird.
Insgesamt finde ich die Idee wirklich gut und der Autor hat hier ein tolles Setting geschaffen. Aber in den Inhalten ist es doch an einigen Stellen relativ blass geblieben, sodass nach wie vor viele Fragen bei mir offen sind und ich manches auch nicht so richtig verstanden habe.

Schreibstil:
An den Schreibstil des Autors musste ich mich ein bisschen gewöhnen. Er wirkte manchmal etwas "kindlich" - die Geschichte wird von einem personalen Erzähler erzählt und springt dabei zwischen mehreren Sichten (die manchmal nicht ganz klar voneinander getrennt sind). Aber irgendwie wirkte die Erzählung sehr einfach und hatte für mich an manchen Stellen, vor allem bei Beschreibungen, irgendwie etwas märchenhaftes. Was aber nicht so richtig zu dem Gesamtkonzept gepasst hat.
Irgendwann hab ich mich daran gewöhnt und es las sich besser, aber es fühlte sich nicht wie die richtige Erzählweise an.

Charaktere:
Die gewöhnungsbedürftige Erzählweise hat auch dafür gesorgt, dass ich zu den Charakteren irgendwie kein richtiges Verhältnis gefunden habe. Sie blieben mir alle irgendwie recht blass und teils einfach nur sehr naiv. Mit Hester und Tom hatte ich so meine Schwierigkeiten - beide sind mir recht unnahbar geblieben, auch wenn die Geschichten zum großen Teil aus Toms Sicht erzählt wird.
Die Nebencharaktere haben mir da durchaus ein wenig besser gefallen, sie hatten irgendwie mehr Tiefe. Ich war allerdings auch ein bisschen enttäuscht, dass sich die Rollen von manchen Charakteren in Buch und Film sehr unterscheidet.
Was mich auch etwas stutzig gemacht hat, war das Alter der Protagonisten. Bei Tom wird explizit gesagt, dass er 15 ist, aber er wirkt in der Geschichte um einiges älter, wobei er manchmal auch sehr naiv rüber kommt. Bei den anderen wird kein direktes Alter angegeben, sind aber in etwa gleich alt wie Tom. Aber auch ihr Verhalten passt da nicht wirklich dazu.
Und trotz dem, dass die Charaktere so jung waren, fand ich das Buch an manchen Stellen ziemlich heftig.

Mein Fazit
Eine interessante Idee, die viel Potenzial verschenkt
Von der Idee und dem Setting her hat der Autor hier etwas wirklich kreatives geschaffen. Leider kann die Handlung da nicht wirklich mithalten, da ihr in vielen Teilen die Tiefe fehlte und so einige Fragen nach wie vor offen sind. Auch mit dem Schreibstil habe ich mich lange Zeit schwer getan und so auch kein wirkliches Verhältnis zu den Protagonisten aufbauen können.

Mortal Engines - Krieg der Städte - Philip Reeve
Mortal Engines - Krieg der Städte
von Philip Reeve
(65)
Buch (Taschenbuch)
12,00